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EU Parlament will "für mehr Sicherheit sorgen"

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Drohnen: Parlament will Sicherheit gewährleisten
Plenartagung Pressemitteilung - Tourismus / Verkehr − 29-10-2015 - 13:14


Kommerzielle Dienstleistungen, die Drohnen verwenden, nehmen zu, genauso wie die Nutzung von Drohnen zu Freizeitzwecken. Deshalb muss sichergestellt werden, dass Drohnen die öffentliche Sicherheit oder die Privatsphäre nicht gefährden, fordern die Abgeordneten in einer Entschließung, die am Donnerstag verabschiedet wurde.

"Es geht hier vor allem um die Sicherheit bei der Nutzung von Drohnen, wie es schon im Titel der Entschließung steht. Wir wollen den Regulierungsbehörden keine Steine in den Weg legen und zu viele Vorschriften machen, sondern einen Rahmen schaffen, in dem die Kommission, die EU-Länder und alle anderen Akteure nun handeln können", sagte die Berichterstatterin Jacqueline Foster (EKR, UK).

Drohnen sind für verschiedene zivile Anwendungen von großem Nutzen, wie zum Beispiel Sicherheitsüberprüfungen und die Überwachung von Infrastruktur (Eisenbahnschienen, Staudämmen und Kraftwerken), die Abschätzung der Folgen von Naturkatastrophen, die (umweltverträgliche) Präzisionslandwirtschaft, die Herstellung von Medien, die Luftthermographie und die Zustellung von Paketen in abgelegenen Regionen. Dieser im Entstehen begriffene Markt bietet große Chancen für Investitionen, Innovationen und die Schaffung von Arbeitsplätzen, so die Abgeordneten in der Entschließung, die mit 581 Stimmen bei 31 Gegenstimmen und 21 Enthaltungen verabschiedet wurde.

Zudem, so das Parlament, muss zugleich das öffentliche Interesse gewahrt werden, das insbesondere Fragen im Zusammenhang mit dem Schutz der Privatsphäre, dem Datenschutz, der Rechenschaftspflicht und der zivilrechtlichen Haftung umfasst.

Neue Technologien für Sicherheit und zum Schutz der Privatsphäre

Laut den Abgeordneten sind politische Maßnahmen erforderlich, mit denen die Privatsphäre geschützt und der Datenschutz und die Sicherheit garantiert werden können. Sie weisen darauf hin, dass Drohnen mit einem ID-Chip ausgestattet und registriert sein sollten, damit die Rückverfolgbarkeit, die Rechenschaftspflicht und die ordnungsgemäße Umsetzung der Vorschriften über die zivilrechtliche Haftung sichergestellt sind.

Das Parlament fordert die EU-Kommission auf, die Forschung zur Entwicklung von Technologien wie der Erkennungs- und Ausweichtechnologie zu unterstützen, um Kollisionen mit anderen Luftfahrzeugen oder auf dem Boden zu vermeiden. Drohnen, die außer Sichtweite fliegen, müssen mit der „Sehen und Ausweichen“-Technik ausgestattet sein, so die Abgeordneten.

Zudem solle eine "Geofencing"-Technologie entwickelt und genutzt werden, damit Drohnen Flugverbote über kritischen Infrastruktureinrichtungen (z.B. Atomkraftwerke) einhalten können.
http://www.europarl.europa.eu/news/d...C3%A4hrleisten

Gruß

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Kommentare

  1. Avatar von aargau
    Ich dachte die EU ist da bereits mit dem EASA drann das ganze zu verschärfen ;-) Reden die Leute da etwa nicht mal miteinander...

    "ID-Chip" finde ich ja eigentlich eine super Idee, solange dies nicht bedeutet, dass der Copterr per Funk seine Position live irgend wo updaten muss, auch ein klassischen Transponder würde in meinen Augen zu weit gehen. Aber ein kleiner Sender der auf Frequenz X eine ID versendet die dann zum Betreiber führt wäre doch gar nicht mal so übel. Nur: Wie soll das gehen? Bei DJI RTF Copter sicherlich noch machbar, da ohne einfach ein Verkaufsverbot in der EU, aber wie soll das bei uns Bastlern gehen, wo zum teil simple uCs und ein IMU verwendet wird, das man einzeln in China kaufen kann? Eine Kontrolle wäre damit also garantiert sicher nicht möglich.
    Auch müsste so ein System erstmal jemand auslesen können und bis da mal jemand da ist der das kann ist der Böse Copterpilot schon lange wieder verschwunden.

    Ausser Kosten würde sowas als wohl eher nichts bringen und thema Privatsphäre: Hier wird immer masloss übertrieben... Ich wüsste von keinem Fall, wo ein Copter wirklich jemanden beobachtet hätte und auch wenn: Mit eine DSLR und einem Teleobjektiv oder gar einer kleinen Kompaktkamera die sich jeder Kaufen kann, kann man bei weitem mehr als mit einem Copter der Lärm macht.

    Mir sind diese ganzen dinge aber so langsam aber sicher eh egal, ich glaube kaum, dass ein generelles Verbot je kommen wird, sonst müsste man nämlich auch ganz anderes verbieten -> Autos als bestes beispiel, da knallt es täglich und das obwohl die Regeln eigentlich sowas von klar sind, die Strafen (zumindest in DE) kann man ja auch nur lachen, wenn das in der Luft genau so aussehen wird, dann glaube ich kaum, dass man sich da wirklich an die Regeln halten wird...

    PS: Wieso machst du das als Blog und nicht als Beitrag?
  2. Avatar von Scherheinz
    Ja da geb ich dir Recht, ich kann mir die Umsetzung praktisch auch nicht vorstellen. Dachte eher an eine ID um den Besitzer rauszufinden wenn ein Copter gefunden wird oder irgendwo abgestürzt ist.

    Sollte eigentlich auch kein Blog werden, hab mich da vertan. Kann man das irgendwie verschieben nachträglich?

    Gruß
  3. Avatar von Kaffiflight
    Was ist eine "Drohne"? Ich habe RC-Flugmodelle. Betrifft mich also nicht.
  4. Avatar von Scherheinz
    Gute Frage, Ich denke der Ausdruck wurde von der Presse übernommen. Klingt halt nach Militär und lässt sich besser vermarkten.

    http://michael-heck.net/index.php/mo...Jkcm9obmUiXQ==
  5. Avatar von Tody78
    Hier sieht man wiedermal das große Problem der Politik.

    Man versucht eine Lösung durch Regulierung anstatt durch Aufklärung. Die Regulierungsversuche per ID-Chip oder so sind jedoch völlig sinnlos, da für Selbstbauer immer zu umgehen. Sattdessen sollte man das Geld in die Aufklärung investieren, z.B. Hinweise auf den Konsumerprodukten mit einem Link auf eine EU-Webseite die detailiert Flugverbotszonen ausweist, dann braucht man keine technologische Entwicklung wie das hier.

    Zudem solle eine "Geofencing"-Technologie entwickelt und genutzt werden, damit Drohnen Flugverbote über kritischen Infrastruktureinrichtungen (z.B. Atomkraftwerke) einhalten können.
    Ich kenne keinen Hobbypiloten der absichtlich in ein AKW krachen will. Terroristen kann mit Gesetzen sowieso nicht davon abhalten.
  6. Avatar von Scherheinz
    Aufklärung funktioniert nicht, es sind Leute am Werk die eh keine Ahnung haben...ich sag nur Dobrindt..

    http://de.engadget.com/2015/11/09/bu...e-fur-drohnen/
  7. Avatar von RedFaction
    Ich mag das auferzwingen von Regeln und Gesetzen nicht. Was aus Hobby, Spass und Zeitvertreib anfängt wird irgend wann immer kommerzialisiert und oder in den Medien breitgetreten und zu einem politischen Thema gemacht.
    Das Problem ist, wir machen uns das Leben oftmals selber schwerer als es ist.

    Nicht jeder der sich einen Quadrocopter baut, hat ein entsprechendes technisches KnowHow oder Luft und Raumfahrttechnik studiert. Ist ja auch nicht Voraussetzung. Nur kann man sich jetzt ausmalen das wenn jeder der Lust und Laune hat einen Quadrocopter zu bauen und diesen dann zum Einsatz bringt, es irgend wann zwangsläufig zu Zwischenfällen kommen kann (rechnisches Versagen, Pilotenfehler...) die dann für Aufregung sorgen.
    Es gibt heute schon genügend Richtlinienen die den Einsatz und die Nutzung solcher "Drohnen" regelt.

    Trotz alledem lassen sich immer wieder Leute nicht davon abhalten über den Wolken zu fliegen oder in der Nacht oder einen neuen Langstreckenflug hinzulegen.

    Weil wir "Menschen" halt manchmal unbelehrbar sind muss es leider zu solchen Konsequenzen bzw. Einschränkungen kommen. Ich denke es muss halt sein damit alles im Rahmen bleibt, schön finde ich es nicht. Aber nötig.
  8. Avatar von Scherheinz
    Ich hab nichts dagegen wenn grobes Fehlverhalten bestraft wird vorallem wenn es um Gefährung von Personen geht. Aber dafür die gesamte Hobby Gemeinschafft so an den Pranger zu stellen und einzuschränken ist nicht in Ordnung.
    Und wegen dem Absturz gestern legt Dobrindt noch einen nach...
    http://www.zeit.de/politik/deutschla...nschraenkungen

    Gruß
  9. Avatar von RedFaction
    Typisch für Politiker, haben von Tuten und Blasen keine Ahnung. Als ob es einen Unterschied macht ob einem so ein Teil aus 100 Meter oder 200 Metern auf dem Kopf knallt.

    Bleibt abzuwarten wann die Drohnensteuer eingeführt wird oder die Maut für Luftverkehrswege.

    Ach noch was Herr Dobrindt, die Tatsache das es den PKW Führerschein gibt hat es nicht verhindern können das es immer wieder zu schreklichen Verkehrsunfälle kommt. Aber sicher, das wird mit Drohnen anders sein. Hier wird alles Besser. Der Führerschein ist die Lösung.

    Nunja, zumindest wird da wieder einer mehr daran verdienen.

    Frohe Weihnachten. So und jetzt geh ich in den Garten meinen Copter fliegen, solange es noch nicht strafrechtlich verfolgt wird :-)

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