OTX OpenTX Taranis Programmierung - Tips und Tricks

deBabba

fliegen & filmen = geil
Hi zusammen,
versuche mir im Moment die Anzeige der Telemetriewerte zu konfigurieren.
  • FC ist ein AUAV-X2 - Pixhawk Clone
  • RX ist ein D4R II
  • der Telemetrieport wird mittels TTL to RS232 Converter beschickt
  • die FC wird mittels Powermodul inkl Strom und Spannungssensor versorgt
Mit dieser Konfiguration sollte eigentlich alles, was über MAVLINK verfügbar ist, anzeigbar sein.
Dazu hätte ich ein paar kleine Fragen:
In Helle's Manual gibt eine Übersicht der Telemetriewerte (Stand: opentx v2.07) Seite 155 dort steht:
T1 --> GPS Satelliten Anzahl
T2 --> GPS Fix Typ 0,2,3,4

Wenn ich für den Telemetriescreen T1 auswähle, bekomme ich seltsamerweise den Flugmodus angezeigt, den ich aber auf den Schalter SD gelegt habe. Wenn ich den betätige erscheinen genau die Werte für den Flugmodus, die ich im Missionplaner zugewiesen habe.

T2 zeigt Werte an wie 123 oder 133, was dann sicher bedeutet 12 oder 13 Sats gefunden, Fixtyp 3.
  • Ist das korrekt?
  • was bedeuten die verschiedenen Fixtypen?
  • kann es sein das die Typen bei NAZA und Pixhawk unterschiedliche Bedeutung haben?
  • gibt es irgendwo eine Doku in der die verschiedenen Mavlinkparameter beschrieben sind?
FLT mode01.png

FLT mode.png
 

deBabba

fliegen & filmen = geil
Hi Robert, danke dir.
Also
Fixtyp 1 --> NO Fix
Fixtyp 3 --> 3D Fix

Bei mir kommen diese Werte AUF T2 wie im Handbuch beschrieben. Das seltsame ist, dass T1 tatsächlich die programmierten Schalterstellungen für den Flugmodus anzeigt
0 --> Stabilize
2 --> Alt Hold
5 --> Loiter

:confused:
 
Fachfrage zu den Flugphasen: Wie setze ich die bei Flächenfliegern bei OpenTx sinnvoll ein?

Zum Verständnis, wie ich (noch) in fremden Marken denke: Ich komme von ehemals Graupner MC22, seit 5 Jahren Spektrum DX8...

Warum ich die beim QUAD und HEXA brauche, kann ich nachvollziehen, da habe ich ja diverse Modi.

Wenn ich aber KEINEN Heli programmieren möchte, dann verstehe ich für normale Flächenflieger - also auch hier wieder die Einschränkung "keine komplexen Segler" - das Einsatzgebiet nicht.

Bei Spektrum hatte ich es so gelegt, daß ich für jedes Modell (auch Quads) auf dem Schalter SE die gleichen drei Flugphasen angelegt habe:

1. WEICHGESPÜLT (viel Expo, viel D/R, wenig Ausschlag)
2. NORMAL (moderat Expo, moderat D/R, normale Ausschläge)
3. EXTREM (wenig Expo, wenig D/R, maximale Ausschläge)

Soll ich das jetzt genauso machen oder gibt es sinnvollere Lösungen?


Nochmal als Beispiel in der Praxis: Ich starte bisher (in meinem altem Programmierdenken bei Spektrum) ein beliebiges Modell in Phase 1 bis ich auf guter Flughöhe bin und dann gehe ich in Phase 2 oder 3. Bei starken Windböen gehe ich ggf. in 1 zurück.
 
Zuletzt bearbeitet:
QR mixen sich auf -14,8% ---> warum?

Ich habe die Flugphasen jetzt erstmal komplett weggelassen. Leider komme ich mit meinem ersten Modell nicht zurecht. Irgendwo ist der Wurm drin, denn die Querruder gehen nicht mehr in die 0% (=Mittenstellung) und ich komme nicht drauf. Habe schon ganz viel gelöscht und wieder reingeschrieben, aber immer stehe ich bei -14,8 %.

Ich würde mich über einen Aufklärung SEHR freuen!

Problem_Mixer.JPG
problem_inputs.JPG
problem_Sim.JPG
 

Bussard

Erfahrener Benutzer
Fachfrage zu den Flugphasen: Wie setze ich die bei Flächenfliegern bei OpenTx sinnvoll ein?
...
1. WEICHGESPÜLT (viel Expo, viel D/R, wenig Ausschlag)
2. NORMAL (moderat Expo, moderat D/R, normale Ausschläge)
3. EXTREM (wenig Expo, wenig D/R, maximale Ausschläge)

Soll ich das jetzt genauso machen oder gibt es sinnvollere Lösungen?
...


Flugphasen kannst Du gut für unterschiedliche Anforderungen (Setups) nutzen, nur einige Beispiele:

Phase START am Beispiel E-Segler/ Segler:
- Wölbklappen ein wenig pos. verwölbt (1-2mm nach unten) -> gibt bei niedriger Geschwindigkeit mehr Auftrieb, bei Handstart und schwerem/ schnellen Modell wichtig, je nach Bedarf auch Querruder mit verwölben
- Höhenruder zum Gleitwinkelausgleich proportional zumischen (kann pos. oder negativer Ausschlag nötig sein, je nach Modell)
- geringe Seiten-/ Querruderzumischung zum Gas, um das Motordrehmoment auszugleichen (nur bei großen Klapp-Latten)

Phase Thermik:
- Wölbklappen mehr als beim Start nach unten, auch Querruder dazu optimal -> langsamer Flug
- Höhenruder nach oben zumischen -> langsamer Flug mit geringem Sinken gewünscht
- für wenig Störbeeinflussung des Fluges und des Verringerns des induzierten Widerstandes Querruderausschläge reduzieren und Seitenruderauschläge vergrößern (optimales Kreisen bei wenig Sinken)
- das Obige mit einem Regler um ein paar Prozent regeln zum optimalen Anpassen an Flieger und Wetter- /Thermikbedingungen
- Gasknüppel ohne Funktion

Phase Strecke:
- Wölbklappen im Strak oder ~1mm nach oben (negativ), Querruder nach Bedarf genauso
- Höhenruderzumischung anpassen -> schneller Gleitflug mit optimalem Gleitwinkel/ hoher Gleitzahl gewünscht
- Querruderauschläge verringern oder mehr Expo hinzu
- Gasknüppel ohne Funktion

Phase Landung (eine von -zig Varianten/ Vorlieben, bei mir bewährt):
- Gasknüppel wird umgewidmet zu Gas- und Brems-/ Wölbklappenregler
dazu wird im Mittelstellungsbereich eine "Totzone" programmiert, in der kein Wölbklappenausschlag und kein Motorgas an ist
- oberhalb der Mitte bis Knüppel vor 0 bis Vollgas
- unterhalb der Mitte bis Knüppel hinten Wölbklappen runterfahren
* hat den Vorteil, daß ich einerseits die Bremswirkung feinfühlig der Flugsituation anpassen kann, um nahe meiner Füße zu landen, im Notfall aber auch, ohne jetzt hektisch einen Schalter zu suchen, mit einer Bewegung die Klappen einfahren und Gas geben kann, um das Modell schnell durchzustarten. Dabei empfiehlt es sich, auch in der Startphase den Gasweg erst oberhalb der Mittelstellung beginnen zu lassen, so gibt es beim Durchschalten der Phasen keine Überraschungen.

Phase Kunstflug:
- Flap-Snap

Bei allen Phasen habe ich immer die Möglichkeit programmiert, Seite mit Querruder über einen Schalter zu koppeln oder für Turneinlagen (sonst fliegt man keine Rollen, sondern Fässer) oder beim Start zu trennen.

Das Ganze hat sehr gute Wirkung bei einem hochwertigen und oft schweren Segler mit entsprechender Spannweite, bei einem z.B. Solius (ein gut fliegender Schaumi) oder anderen Schaumis schwächen sich die Wirkungen oft stark ab.


Gruß Bussard
 
Flugphasen kannst Du gut für unterschiedliche Anforderungen (Setups) nutzen, nur einige Beispiele:

Phase START am Beispiel E-Segler/ Segler:
..

Gruß Bussard
Moin Bussard,
herzlichen Dank für Deine super ausführliche Antwort. Ich freue mich auf den ersten Segler, den ich programmieren werde und werde das Setup genauso machen, wie Du es vorgeschlagen hast.

Für meine einfachen Modelle a la Parkmaster, Easyglider, Knurrus Maximus, .. glaube ich aber auf Phasen verzichten zu können. Ich leg mir alles auf die richtigen Schalter, da brauch es das nicht.

Bin eh schon begeistert von den Möglichkeiten, es fehlt mir nur noch unglaublich viel Wissen und Routine. Habe seit gestern 220 Seiten von Helles Handbuch gelesen und immer wieder Anmerkungen im PDF hinterlassen. Ich will so viel ausprobieren...
 
Irgendwie bekomme ich trotz der Anleitung einen Knoten in den Kopf bei der Programmierung:
Ich programmiere in positiver Logik wie von Helle beschrieben. Läuft ein Servo dann nicht richtig invertiere ich es im Menü. Ist dies richtig oder mache ich das ganze über einen extra Mischer?
 
FPV1

Banggood

Oben Unten