RCLogger

Banggood

Foxtech

Flyduino.net

Pidso.com

FPV1.DE
  • FPV-Fliegen – Rechtsfreiheit über den Wolken?

    Wir freuen uns, heute einen guten Artikel hier verlinken zu dürfen. In Vorbereitung auf die Leipziger Messe wurde ein Interview mit unseren Kollegen vom DMFV, im Speziellen mit Carl Sonnenschein, geführt. Carl Sonnenschein ist der Rechtsanwalt sowie Verbandsjustitiar des Deutschen Modellflieger Verbandes (DMFV) und spricht mit der Leipziger Messe über die aktuelle Rechtslage zum Thema FPV-Flug!

    Zum Artikel: First Person View – Rechtsfreiheit über den Wolken?

    Ganz wichtig für uns ist natürlich folgende Aussage, welche wir hier gerne zitieren:
    "Der DMFV vertritt die Auffassung, dass das FPV-Fliegen dann luftrechtlich legal bzw. den Vorschriften für Flugmodelle unterworfen ist, wenn im Lehrer-Schüler-Betrieb geflogen wird. Mit dieser Vorgehensweise ist die praktische Gefahr, dass das Videosignal an die Videobrille ausfällt und damit das Flugmodell nicht mehr steuerbar wäre, ausgeräumt, da der Lehrer (Spotter) in einem solchen Fall sofort eingreifen und die Fernsteuerung übernehmen könnte. Auch ist durch die Einbindung des Lehrers (Spotters) die Überwachung des Luftraumes, in dem sich das Flugmodell bewegt, jederzeit sicher gestellt. Dafür ist es erforderlich, dass das mit Videobrille gesteuerte Modell ausschließlich in Sichtweite des Lehrers (Spotters) betrieben wird."

    Bitte lest Euch den Artikel komplett durch, es sind viele Infos enthalten, die uns FPV-Fliegern das Leben einfacher machen. Gut finden wir auch den Tipp von Carl Sonnenschein bezüglich der Veröffentlichung von Videomaterial

    Wir arbeiten eng mit dem DMFV zusammen, natürlich klar mit dem Ziel vor Augen, FPV-Fliegen als neue Sparte das Modellflugs zu etablieren. Hierbei besteht natürlich noch viel Klärungsbedarf mit verschiedenen weiteren Institutionen und Unterstützung von eurer Seite ist gerne gesehen.
    Kommentare sowie eine Diskussion zu diesem Artikel ist natürlich sehr erwünscht!

    In diesem Sinne!
    Das Team der FPVC
    Kommentare 70 Kommentare
    1. Avatar von flatpro
      flatpro -
      Ist ja aber nichts wirklich neues dabei.
    1. Avatar von DerCamperHB
      DerCamperHB -
      Und wieder das Technische Problem, wie Übernimmt der Spotter das Flugobjekt, da der FPV Pilot die Lehrerfunke haben muss, um nicht extra 2 Sender besitzen zu müssen, wenn er mit verschiedenen Spottern fliegt
    1. Avatar von murdock1488
      murdock1488 -
      mein spotter hat ein Fernglas und könnte den Flieger noch in 6km Entfernung ausmachen.... ist das dann außerhalb der Sichtweite? :beer:

      da müssen aber einige Videos gelöscht werden sonst hagelt es bald Ordnungswidrigkeitsanzeigen.
    1. Avatar von flatpro
      flatpro -
      Zitat Zitat von murdock1488 Beitrag anzeigen
      mein spotter hat ein Fernglas und könnte den Flieger noch in 6km Entfernung ausmachen.... ist das dann außerhalb der Sichtweite? :beer:
      Hättest du es nur überflogen hättest du gesehen das dort steht OHNE technische Hilfsmittel...man man...
    1. Avatar von Micha1979
      Micha1979 -
      Zitat Zitat von flatpro Beitrag anzeigen
      Ist ja aber nichts wirklich neues dabei.

      So ein Käse mit dem LeherSchüler gebunden fliegen, Ich fliege zwar fast nur noch Copter FPV ,und das auch nur im Sichtbereich aber jetzt mal ehrlich wer kann meinen Copter den im Schülerbetrieb abfangen und die Lage richtig einschätzen ich sage einfach mal das kann keiner
      Ich bin besser drann wenn ich den Copter bei schlechtem oder keinem Videobild in den Filesave schicke und ihn mit Notgas laden lasse ! (lehrerschüler betrieb würde hier nichts bringen)
    1. Avatar von Grandcaravan
      Grandcaravan -
      Abend!
      Nochmal zur Verdeutlichung: DMFV ist für FPV mit Lehrer-Schüler-Betrieb, wobei der Lehrer die Funktion des Spotters hat und den Luftraum überwacht! Im Notfall kann er die Funke übernehmen, nicht kabelgebunden!

      Momentane Situation seitens der Versicherer ist ja kabelgebundener LS-Betrieb. Dies gilt es rückgängig zu machen und daran arbeiten wir auch gemeinsam mit dem DMFV.

      Beste Grüße
      Heiko
    1. Avatar von J.Heilig
      J.Heilig -
      Zitat Zitat von Micha1979 Beitrag anzeigen
      ... aber jetzt mal ehrlich wer kann meinen Copter den im Schülerbetrieb abfangen und die Lage richtig einschätzen ich sage einfach mal das kann keiner
      Ich bin besser drann wenn ich den Copter bei schlechtem oder keinem Videobild in den Filesave schicke und ihn mit Notgas laden lasse ! (lehrerschüler betrieb würde hier nichts bringen)
      Selbstverständlich muß der verantwortliche Pilot am Lehrersender das Fluggerät beherrschen und jederzeit übernehmen können. Wenn er das nicht kann, ist er für diese Aufgabe ungeeignet, bzw. hat zu spät reagiert. Wenn er die Fluglage bereits nicht mehr erkennen kann, ist es zu spät.

      Failsafe ist lediglich für den Ausfall der Funkverbindung gedacht, was im Sichtbereich eher unwahrscheinlich sein dürfte. Natürlich könnte man diesen Zustand auch durch Ausschalten des Senders herbeiführen, aber die Landung wäre dann trotzdem unkontrolliert. Eine RTH Funktion wäre hier u.U. zweckmäßiger, ist aber nach derzeitiger Gesetzgebung als autonomes Fliegen zu werten und damit nicht erlaubt.

      Jürgen
    1. Avatar von Altix
      Altix -
      Zitat Zitat von J.Heilig Beitrag anzeigen
      ... Eine RTH Funktion wäre hier u.U. zweckmäßiger, ist aber nach derzeitiger Gesetzgebung als autonomes Fliegen zu werten und damit nicht erlaubt.

      Jürgen
      Dann wäre das ein Punkt, an dem man die Hebel ansetzen sollte. Meiner Ansicht nach ist eine RTH-Funktion der beste Schutz, den man im Zweifel haben kann. Mehr und mehr FCs bieten dieses Feature an und auf einen Schalter gelegt funktioniert das narrensicher. Auf diese Art und Weise kann man im Falle z.B. eines Bildverlustes den Kopter sicher wieder zurückholen ohne irgendwen oder irgendwas zu gefährden.
    1. Avatar von BK-Morpheus
      BK-Morpheus -
      Ab kommendem Jahr bin ich eh beim DMO, dort braucht man für FPV keinen Lehrer/Schüler Betrieb, nur den Spotter, der übernehmen können muss.
    1. Avatar von J.Heilig
      J.Heilig -
      Zitat Zitat von BK-Morpheus Beitrag anzeigen
      Ab kommendem Jahr bin ich eh beim DMO, dort braucht man für FPV keinen Lehrer/Schüler Betrieb, nur den Spotter, der übernehmen können muss.
      Auch die DMO wird sich hüten gegen gesetzliche Bestimmungen (hier: Luftverkehrsgesetz (LuftVG)) zu verstoßen.

      Es geht hier um die Klärung der Einstufung eines FPV-Modells als "Flugmodell" oder "für die Benutzung des Luftraums bestimmtes Gerät".

      Jürgen
    1. Avatar von BK-Morpheus
      BK-Morpheus -
      Zitat Zitat von J.Heilig Beitrag anzeigen
      Auch die DMO wird sich hüten gegen gesetzliche Bestimmungen (hier: Luftverkehrsgesetz (LuftVG)) zu verstoßen.

      Es geht hier um die Klärung der Einstufung eines FPV-Modells als "Flugmodell" oder "für die Benutzung des Luftraums bestimmtes Gerät".

      Jürgen
      Tun sie nicht, die Regelung gilt dem Versicherungsschutz und kommt nicht vom Luftverkehrsgesetz.
    1. Avatar von J.Heilig
      J.Heilig -
      Zitat Zitat von Altix Beitrag anzeigen
      Dann wäre das ein Punkt, an dem man die Hebel ansetzen sollte. Meiner Ansicht nach ist eine RTH-Funktion der beste Schutz, den man im Zweifel haben kann. Mehr und mehr FCs bieten dieses Feature an und auf einen Schalter gelegt funktioniert das narrensicher. Auf diese Art und Weise kann man im Falle z.B. eines Bildverlustes den Kopter sicher wieder zurückholen ohne irgendwen oder irgendwas zu gefährden.
      Auch RTH ist hier kein "Allheilmittel". Wie soll der Rückflug erfolgen? Auf dem kürzesten Weg? In welcher Höhe? Auf dem gleichen Flugweg zurück? Mittlerweile können sich die Bedingungen verändert haben und der Startplatz ist u.U. nicht mehr frei. Eine manuelle Steuerung durch den verantwortlichen Piloten ist hier einfach flexibler.

      Jürgen

      Zitat Zitat von BK-Morpheus Beitrag anzeigen
      Tun sie nicht, die Regelung gilt dem Versicherungsschutz und kommt nicht vom Luftverkehrsgesetz.
      Das Gesetz fordert eine Haftpflichtversicherung für Flugmodelle. Noch nicht abschliessend geklärt ist allerdings die Frage, ob es sich bei einem FPV gesteuerten Modell um ein Flugmodell oder ein für die Benutzung des Luftraums bestimmtes Gerät handelt.

      Auch die DMO-Versicherung beschränkt sich auf Flugmodelle (Schiffe, Autos und Raketen lassen wir mal aussen vor):

      IV. Halter-Haftpflicht-Versicherung
      l. Der Versicherungsschutz umfasst die gesetzliche Haftpflicht aus dem Halten, Besitz oder Betrieb von Flug-, Auto- oder Schiffsmodellen einschließlich der Verwendung einer Minikamera in Verbindung mit einer Videobrille (FPV), hierbei muß immer ein
      zweiter Pilot bereitstehen, der bei Ausfall dieser Steuerungsart das Modell übernehmen und konventionell nach Sicht steuern kann. ...
      Autarkes F l i e g e n ist nicht mit versichert (gemeint ist hier wohl autonomes Fliegen).
      Wenn es nach dem DMFV ginge, wäre eine Senderübergabe an den verantwortlichen Piloten ebenfalls ausreichend. Der Gesetzgeber forderte jedoch kürzere Zeiten, wie sie nur mit einer permanenten Lehrer/Schüler Verbindung erreicht werden können.

      Auch die DMO fordert, daß "die gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen eingehalten werden!"

      Jürgen
    1. Avatar von BK-Morpheus
      BK-Morpheus -
      Zitat Zitat von J.Heilig Beitrag anzeigen
      Das Gesetz fordert eine Haftpflichtversicherung für Flugmodelle. Noch nicht abschliessend geklärt ist allerdings die Frage, ob es sich bei einem FPV gesteuerten Modell um ein Flugmodell oder ein für die Benutzung des Luftraums bestimmtes Gerät handelt.

      Auch die DMO-Versicherung beschränkt sich auf Flugmodelle (Schiffe, Autos und Raketen lassen wir mal aussen vor):



      Wenn es nach dem DMFV ginge, wäre eine Senderübergabe an den verantwortlichen Piloten ebenfalls ausreichend. Der Gesetzgeber forderte jedoch kürzere Zeiten, wie sie nur mit einer permanenten Lehrer/Schüler Verbindung erreicht werden können.

      Auch die DMO fordert, daß "die gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen eingehalten werden!"

      Jürgen
      Jop, aber Lehrer/Schüler Betrieb wird hier nicht gefordert (wurde einigen Leuten bereits so vom DMO bestätigt).
    1. Avatar von J.Heilig
      J.Heilig -
      Zitat Zitat von BK-Morpheus Beitrag anzeigen
      Jop, aber Lehrer/Schüler Betrieb wird hier nicht gefordert (wurde einigen Leuten bereits so vom DMO bestätigt).
      Fragt sich halt, ob die DMO bei Gesprächen mit dem Gesetzgeber überhaupt dabei ist. Die vermitteln ja "nur" eine Versicherung und da ist die Klausel "Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen" mit drin. So lange die Frage nicht endgültig geklärt ist, ob FPV vom Gesetzgeber als Flugmodell oder als UAV eingestuft wird, ist eine Bestätigung durch die DMO ebenfalls nur vorläufig, denn sie gilt nur für Flugmodelle.

      Übrigens fordert auch die DMO "Lehrer/Schüler Betrieb" in ihren Versicherungsbedingungen:

      ... hierbei muß immer ein zweiter Pilot bereitstehen, der bei Ausfall dieser Steuerungsart das Modell übernehmen und konventionell nach Sicht steuern kann.
      Also muß der zweite Pilot das Modell sicher nach Sicht steuern können und ebenfalls eine Modellflug-Haftpflichtversicherung besitzen. Eine risikoarme, verzugslose Übernahme geht halt nur mit einem L/S System.

      Jürgen
    1. Avatar von BK-Morpheus
      BK-Morpheus -
      Zitat Zitat von J.Heilig Beitrag anzeigen
      Fragt sich halt, ob die DMO bei Gesprächen mit dem Gesetzgeber überhaupt dabei ist. Die vermitteln ja "nur" eine Versicherung und da ist die Klausel "Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen" mit drin. So lange die Frage nicht endgültig geklärt ist, ob FPV vom Gesetzgeber als Flugmodell oder als UAV eingestuft wird, ist eine Bestätigung durch die DMO ebenfalls nur vorläufig, denn sie gilt nur für Flugmodelle.

      Übrigens fordert auch die DMO "Lehrer/Schüler Betrieb" in ihren Versicherungsbedingungen:



      Also muß der zweite Pilot das Modell sicher nach Sicht steuern können und ebenfalls eine Modellflug-Haftpflichtversicherung besitzen. Eine risikoarme, verzugslose Übernahme geht halt nur mit einem L/S System.

      Jürgen
      Wird trotzdem nicht per L/S System gefordert und derzeit sind wir keine UAV Piloten (habe auch kein RTH System).
    1. Avatar von DerCamperHB
      DerCamperHB -
      Das Kabel/Funkgebundene System fordert die Versicherung vom DMVF, nicht der Verein, bzw der Gesetzgeber.
      Somit ist das Rechtlich alles abgesegnet, wenn deine Versicherung sagt, ihr wäre die Sendeübergabe zu Unsicher, sondern will ein 2. Sender, dann ist das in Ordnung, der DMVF kann die Versicherung nur Beraten, und nichts Vorschreiben.
    1. Avatar von Micha1979
      Micha1979 -
      Zitat Zitat von J.Heilig Beitrag anzeigen
      Selbstverständlich muß der verantwortliche Pilot am Lehrersender das Fluggerät beherrschen und jederzeit übernehmen können. Wenn er das nicht kann, ist er für diese Aufgabe ungeeignet, bzw. hat zu spät reagiert.

      Jürgen
      Ja genau, selbst der beste Pilot kann beim zuschauen Spotten wie auch immer nicht ständig richtig die Lage erkennen, ich meine ich *fliege* FPV mit dem Copter und schwebe nicht FPV
      Meine Notlandefunktion klappt super, sollte das Videobild verschwinden lege ich einen Schalter um, oder schalte den Sender aus, der Copter geht in den ACC stellt sich gerade und reduziert das Gas zum notlanden, besser als diese einfache Technische lösung, kann kein Spotter meinen Copter übernehmen.
      Jeder der mal richtig Copter fliegt kennst das.
      Aber um dem gerecht zu werden kann ja der Sender dann beim *notladen* an den Spotter übergeben werden und alles ist wieder toll


      beim FPV Flieger finde ich aber die Spotterfunktion mit Lehrer Schüler wiederum sinvoll, da ein Flugzeug im Sichtbreich bei FPV flügen gut erkannt werden kann und leichter zu komtrolieren ist.
    1. Avatar von Jon4s
      Jon4s -
      Hi,

      die DMO und der DMFV stelle beide die gleichen Bedingungen die eingehalten werden müssen!!!
      Einzigster aber großer Unterschied ist, die DMO versteht unter Schüler-Lehrer Betrieb nicht zwangsweise eine kabelgebundene Verbindung! Es reicht aus wenn der Sender übergeben wird. Von Hand zu Hand! Dazu muss der Lehrer natürlich direkt daneben stehen.

      So haben wir früher auch das Fliegen gelernt

      Grüße

      Jonas
    1. Avatar von J.Heilig
      J.Heilig -
      Zitat Zitat von Micha1979 Beitrag anzeigen
      Ja genau, selbst der beste Pilot kann beim zuschauen Spotten wie auch immer nicht ständig richtig die Lage erkennen, ich meine ich *fliege* FPV mit dem Copter und schwebe nicht FPV
      Meine Notlandefunktion klappt super, sollte das Videobild verschwinden lege ich einen Schalter um, oder schalte den Sender aus, der Copter geht in den ACC stellt sich gerade und reduziert das Gas zum notlanden. ...
      Wenn der verantwortliche Pilot die Fluglage nicht mehr eindeutig erkennen kann, dann war der Copter bereits zu weit weg und er hätte früher übernehmen müssen. Deine "Notlandefunktion" könnte man u.U. bereits als autonomes Fliegen auslegen.

      Weder Gesetzgeber noch Versicherung unterscheiden zwischen FPV-Starr- und Drehflügler.

      Jürgen

      Zitat Zitat von Jon4s Beitrag anzeigen
      ...
      Einzigster aber großer Unterschied ist, die DMO versteht unter Schüler-Lehrer Betrieb nicht zwangsweise eine kabelgebundene Verbindung! Es reicht aus wenn der Sender übergeben wird. Von Hand zu Hand! Dazu muss der Lehrer natürlich direkt daneben stehen.

      So haben wir früher auch das Fliegen gelernt
      ...
      Auch beim DMFV muß es nicht unbedingt ein kabelgebundes System sein. Es gibt auch L/S Systeme ohne Kabel.

      Da - wie bereits geschrieben - nicht zwischen Starr- und Drehflüglern unterschieden wird und auch keine Differenzierung nach Handsender/"Bauchsender" erfolgt, kann auch keine eindeutige Aussage zur erforderlichen "Übernahmezeit" gemacht werden.

      Zum Erlernen des Modellfliegens werden meist eigenstabile langsame Modelle verwendet und man fliegt in einer ausreichenden Höhe. Ein Handsender ist da schnell übergeben und der Lehrer hat in der Regel genügend Zeit das Modell abzufangen und wieder auf "Sicherheitshöhe" zu bringen.

      Jürgen
    1. Avatar von Mayday
      Mayday -
      Leider kann ich hier im Urlaub nur sehr (seeeeeehhhhr) langsam Seiten öffnen, deshalb kann ich das gerade nicht belegen/verifizieren: Mir war so, als daß es eben noch nicht sicher ist, daß die funkgebundene L/S Version eben auch nicht anerkannt wurde soweit! Wenn, dann wurde lediglich von drahtgebundener Verbindung geredet.

      Ich kann mir vorstellen, daß im Zweifelsfall die Versicherungen Euch auch nur den St...Finger zeigen und sich auf zweifelhafte und grauzonen behaftete Gesetzgebung berufen; Ob nun DMFV oder DMO. Gerade in letzter Zeit ist doch viel Blödsinn gelaufen und der Verband hat sich rechtlich und in den veröffentlichten Texten nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Vorsichtig und als nicht-Fachmann ausgedrückt...

      Klar muß der Lehrer immer Herr der Lage sein. Aber auch dort gibt es unsichere Bereiche. Was ist mit Start und Landung? Was ist, wenn der Schüler (FPV'er) andere Gedanken zur Flugdurchführung hat? Eigentlich ist das dann die Grätsche, daß ein Steuermann und ein Kommandant vorhanden sein muß (d.h. der Lehrer sagt dem Schüler die ganze Zeit, wie und wohin er zu steuern hat). Völlig abstrus, aber so ist es nun mal. Der Lehrer wäre von Start bis Landung verantwortlich, der Schüler darf quasi virtuell nur mitfühlen.

      RTH: Soweit mir bekannt ist, muß der Modus nur übersteuerbar sein!! Mehr nicht. Also kann ich jederzeit RTH aktivieren, ohne oder mit Grund, und mit dem Fluggerät machen, was ich will- so lange ich jederzeit die Kontrolle übernehmen kann. Soll mir doch mal jemand nachweisen, daß ich keine Kontrolle mehr übers Modell habe...

      Man sieht also, daß reichlich Grauzonen vorhanden sind. So lange der DMFV, der sich ja damit rühmt, sehr intensiv mit dem Gesetzgeber zusammen zu arbeiten, nicht wirklich seinen imaginären Hintern hoch bekommt und den ganzen Kram novelliert und einmal auf den aktuellen Stand bringt, liegt es immer noch an den Versicherern und den Gerichten, im Streitfall das Richtige draus zu machen.

      Letzlich ist die FPVC auch nur sehr entfernt an der Sache beteiligt. Beratende Funktion ist sicher gut. Aber wenn schon offizielle Zusammenarbeit, wie auch schon so oft angemerkt, dann sollte die Öffentlichkeit erfahren, wer von hier woran mitarbeitet und welche Referenzen ihn/sie auszeichnen. Sonst ist und bleibt alles Hobbygekasper, ohne daß man ernstgenommen wird.
      Das darf auch gerne als Aufforderung gesehen werden...
      Denn derzeit wird so viel hinter dem Vorhang gemauschelt und besprochen, daß das Vertrauen in eine vernünftige (nicht unbedingt zeitnahe) Lösung nicht nur bei mir schwindet.