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  • FPV-Richtlinien des Kanadischen Modellflugverbandes MAAC

    Der Kanadische Modellflugverband MAAC (Model Aeronautics Association of Canada) hat in dieser Woche in interessantes Dokument publiziert. Es handelt sich hierbei um die Richtlinien für FPV-Flieger in Kanada und enthält einige wichtige Punkte, die wir hier gerne zusammenfassen möchte! Zwar umfasst das Dokument nur 4 Seiten, aber trotzdem kann diese kurze Zusammenfassung nicht schaden. Also, die Hauptaussagen sind:


    • FPV ohne kabelgebundenen Lehrer-Schüler-Betrieb
    • Flug mit einem Spotter zur Luftraumbeobachtung und Übernahme des Senders in einer Gefahrensituation (Spotter muss ebenfalls Pilot sein)
    • FPV-Flug im Sichtbereich des Steuerers/Spotters ohne besondere optische Hilfsmittel


    Interessanterweise wurden dort genau die Punkte in die FPV-Richtlinie aufgenommen, die auch wir für Deutschland als sehr praktikabel empfinden. Momentan wird ja seitens einiger Versicherer ein kabelgebundener Lehrer-Schüler-Betrieb gefordert. Diese Regelung ist momentan sehr schwammig und sorgte bereits im Frühjahr für viel Verunsicherung in der Szene! Desweiteren lässt sich der kabelgebundene Lehrer-Schüler-Betrieb in der Praxis, aufgrund vieler verschiedener RC-Übertragungssysteme am Markt, auch nur mit viel technischem Aufwand umsetzen. Dies erhöht natürlich die technische Anfälligkeit und trägt so nicht wirklich zu einer Verbesserung bei.
    Gerade bei großen Events, wie unserem jährlichen FPV-Treffen, lässt sich diese Vorgabe bei der Anzahl der Teilnehmer und verschiedener RC-Systeme sowie -Sender nahezu nicht umsetzen.

    Das Dokument der MAAC könnt ihr im PDF-Format herunterladen: MAAC FPV Guidelines

    Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende!
    Kommentare 11 Kommentare
    1. Avatar von J.Heilig
      J.Heilig -
      Deckt sich im Wesentlichen mit den FPV-Richtlinien der CAA (Civil Aviation Authority), deren Link ich bereits im Frühjahr bei RC-Network gepostet habe:

      http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post2721298

      Eine Übergabe des Senders dürfte in Kanada einfacher sein, da fast ausschliesslich Handsender, Mode 2 geflogen wird. Wenn man dann noch die geringe Populationsdichte des Landes berücksichtigt, kann man die höheren Anforderungen in Ländern wie Großbritannien oder Deutschland verstehen.

      Jürgen

      Etwas verwunderlich: Auf dem pdf Dokument steht "Confidential - Do not copy", also "Vertraulich - Bitte nicht kopieren". Warum stellt man es dann ins Netz?

      Jürgen
    1. Avatar von avidav
      avidav -
      FPV-WikiLeaks^^
    1. Avatar von dd8ed
      dd8ed -
      Hallo,
      also wenn das, was in dem Papier der MAAC drinsteht hier in D von einem Verband vorgeschlagen würde......
      Ich hol mit schon mal Gehörschutz, Popcorn und ein Sixpack wg. dem Geschrei, das dann losbricht.
      Gruss
      Frank
    1. Avatar von DerCamperHB
      DerCamperHB -
      Könntest du kurz zusammen fassen, welche Punkte du meinst, könnte mir zwar das Papier durchlesen, aber selbst dann meinen wir evtl 2 Verschiedene Sachen.
    1. Avatar von J.Heilig
      J.Heilig -
      Zitat Zitat von DerCamperHB Beitrag anzeigen
      Könntest du kurz zusammen fassen, welche Punkte du meinst, könnte mir zwar das Papier durchlesen, aber selbst dann meinen wir evtl 2 Verschiedene Sachen.
      Ich vermute Frank meint wahrscheinlich den "FPV-Pilotenschein" und die Empfehlung zu einer Amateur Funklizenz.

      Nicht vergessen: Das MAAC FPV Richtlinen Papier ist ein Proposal, also vorerst nur ein Vorschlag.

      Jürgen
    1. Avatar von dd8ed
      dd8ed -
      Also wenn ich mal die Forderungen und Empfehlungen zusammenfasse:

      Gilt nur für Verbandsmitglieder

      Gilt nur auf Plätzen und Veranstaltungen des Verbandes. Nix mit "Wildfliegen"

      Betrieb nur mit „Spotter“. Der „Spotter“ ist kein Spotter sondern ein Sicherheitspilot. Er muss in der Lage sein, das Modell sicher zu fliegen und zu landen.

      FPV-Flug nur im optischen Sichtbereich des Sicherheitspiloten ohne Hilfsmittel

      L/S-Betrieb zunächst obligatorisch

      Betrieb ohne L/S nur nach Prüfung. Nur auf Verbandsplätzen. Bei Wechsel des Platzes (Gastflieger) ggf. neue Prüfung

      Eigene Amateurfunklizenz oder Anwesenheit eines lizensierten Funkamateurs. Funkbetrieb für Video dann nach den Regeln des Amateurfunks

      Keine Verbrenner oder Turbinen

      Kein 2.4 GHz Video

      Jeder lokale Club kann FPV auf seinem Gelände untersagen

      Frequenztafel für FPV

      Wenn man jetzt "Verband" durch "DAeC" oder "DMFV" ersetzt und sowas von dieser Seite in D vorgeschlagen würde >>>> Gehörschutz !

      Gruss
      Frank

      @Camper-Hb: Du hättest es dir ruhig mal vorher durchlesen dürfen. Lesen bildet!
    1. Avatar von dd8ed
      dd8ed -
      Hallo,
      mal eine ketzerische Frage:

      Gibt es seitens der FPV-Community eigentlich eine vergleichbare Empfehlung, in der klare Regeln, Anforderungen und Bedürfnisse mit Begründung dargelegt sind ?

      Gruss
      Frank
    1. Avatar von Grandcaravan
      Grandcaravan -
      Hallo Frank!

      Ketzerische Fragen sind erlaubt
      Wir arbeiten seit der letzen Woche mit einem kleinen Team aus Deutschland und Österreich an solch einer Empfehlung.
      Wenn es dazu was vorzeigbares gibt, wird es hier bei uns natürlich bekannt gegeben.

      Liebe Grüße
      Heiko
    1. Avatar von quadrocopter
      quadrocopter -
      Mal eine Anfängerfrage: Wie ist denn eigentlich FPV definiert? Ist damit ausschließlich das Fliegen mit einer Videobrille gemeint, oder auch mit einem Monitor?
    1. Avatar von J.Heilig
      J.Heilig -
      Zitat Zitat von quadrocopter Beitrag anzeigen
      Mal eine Anfängerfrage: Wie ist denn eigentlich FPV definiert? Ist damit ausschließlich das Fliegen mit einer Videobrille gemeint, oder auch mit einem Monitor?
      FPV = First Person View - unabhängig ob Monitor/Display oder Videobrille benutzt wird.

      Jürgen
    1. Avatar von Benhaetten
      Benhaetten -
      Alles Mumpitz !
      Generell gilt : Wenn was passiert, ist der FPV Flieger IMMER selbst dran Schuld.
      Da hilft kein Führerschein, keine Versicherung, kein Spotter und kein LS Kabel.
      Bei einem Unfall/Zwischenfall sehen die "seriösen" und die "irren" FPV Flieger auf dem Papier alle gleich aus.