RCLogger

Banggood

Foxtech

Flyduino.net

Pidso.com

FPV1.DE
Seite 37 von 76 ErsteErste ... 27 35 36 37 38 39 47 ... LetzteLetzte
Ergebnis 361 bis 370 von 755

Thema: LuftVO - Neuregelung

  1. #361
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    20.11.2011
    Ort
    Ruhrpott
    Beiträge
    800
    Leider zu weit

  2. #362
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    09.11.2012
    Beiträge
    1.442
    Beitrag gelöscht, da fehlerhaft und nicht positiv zur Diskussion beitragend
    Geändert von LSG (17.02.2017 um 17:05 Uhr)

  3. #363
    Hallo,

    das stimmt doch gar nicht, wo darfst du mit einer Kamera nicht mehr fliegen (Bitte Quelle aus dem 39-17)?

    Es ist nur über Wohngebieten verboten!!

    Gruß
    Dieter

  4. #364
    Erfahrener Benutzer Avatar von Stefimat
    Registriert seit
    16.01.2016
    Ort
    Allgäu
    Beiträge
    211
    Zitat Zitat von woodstock218 Beitrag anzeigen
    ...

    das stimmt doch gar nicht, wo darfst du mit einer Kamera nicht mehr fliegen (Bitte Quelle aus dem 39-17)?

    Es ist nur über Wohngebieten verboten!!
    ...
    Dort steht doch:

    - über Wohngrundstücken, wenn die Startmasse des Geräts mehr als 0,25 kg beträgt oder das Gerät oder seine Ausrüstung in der Lage sind, optische, akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen. Ausnahme: Der durch den Betrieb über dem jeweiligen Wohngrundstück in seinen Rechten Betroffene stimmt dem Überflug ausdrücklich zu,

    D.h. doch in meinen Augen:
    In Deinem eigenen Garten über deinem eigenen Grundstück darfst Du doch fliegen, die Cam, die gegebenenfalls mit an Bord ist,
    darf halt keine Privatsphären von anderen verletzten.


    oder wie seht Ihr das?

  5. #365
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    09.11.2012
    Beiträge
    1.442
    Hast Recht, man sollte natürlich das Original und nicht schlechte, unvollständige Abschriften lesen. Bin wohl schon zu sehr Österreich-geschädigt
    Allerdings ist es sehr schwammig formuliert und wird sicherlich wieder viele Juristen beschäftigen
    Zitat Zitat von BR-Drs. 39/17
    (1) Der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen ist verboten,
    sofern er nicht durch eine in § 21a Absatz 2 genannte Stelle oder unter deren Aufsicht
    erfolgt
    über Wohngrundstücken, wenn die Startmasse des Geräts mehr als 0,25 Kilo-
    gramm beträgt oder das Gerät oder seine Ausrüstung in der Lage sind, optische,
    akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen, es
    sei denn, der durch den Betrieb über dem jeweiligen Wohngrundstück in seinen
    Rechten betroffene Eigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte hat dem Über-
    flug ausdrücklich zugestimmt,
    Was soll eigentlich "Funksignale zu empfangen" bedeuten? Das würde heißen, der Betrieb ist dann autonom ohne Empfang von Funksignalen möglich und nicht verboten???

    Ab wann ist man "betroffener Eigentümer"? Im Umkreis von wie viel Metern müssten alle "Nachbarn" zustimmen? Wie groß muss mein Grundstück im Wohngebiet sein, damit Nachbarn keine "betroffenen Eigentümer" sind? Für welche Flughöhe? Für welche Brennweite? Zudem kann ich aus einem bemannten Flugzeug aus 300m mit Teleobjektiv oder zukünftig aus einer kommerziellen "Drohne" mit Teleobjektiv aus 100m ohnehin bessere Aufnahmen machen als mit einem Multikopter und Fischaugenkamera aus 50m. Hört sich wieder nach der bei Fotografen seit Jahren bestehenden Diskussion zur "Panoramafreiheit" an, die auch nicht genau definiert ist.
    Zitat Zitat von Stefimat Beitrag anzeigen
    D.h. doch in meinen Augen:
    In Deinem eigenen Garten über deinem eigenen Grundstück darfst Du doch fliegen, die Cam, die gegebenenfalls mit an Bord ist,
    darf halt keine Privatsphären von anderen verletzten.
    So ist es sicherlich gemeint aber so steht es dort leider nicht nicht.
    Geändert von LSG (17.02.2017 um 17:13 Uhr)

  6. #366
    Erfahrener Benutzer Avatar von Blue Thunder
    Registriert seit
    22.01.2013
    Ort
    Waldeck-Frankenberg
    Beiträge
    879
    Zitat Zitat von woodstock218 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    das stimmt doch gar nicht, wo darfst du mit einer Kamera nicht mehr fliegen (Bitte Quelle aus dem 39-17)?

    Es ist nur über Wohngebieten verboten!!

    Gruß
    Dieter
    In diesem Fall hat der UAV DACH schon eine "redaktionelle Änderung und Konkretisierung" angekündigt.

    Zitat UAV DACH:

    "Der Verordnungsentwurf enthält Änderungen der Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO), der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO) und der Kostenverordnung der Luftfahrtverwaltung (LuftKostVO) und befindet sich derzeit beim Bundesrat zur Zustimmung (zustimmungspflichtige Rechtsverordnung gem. Art. 80 Absatz 2 GG). Es ist davon auszugehen, dass der Verkehrsausschuss des Bundesrates in seiner Sitzung am 22.2.2017 über die Änderung beraten wird. UAV DACH wird zum § 21b Absatz 1, Satz 1 Nummer 7 LuftVO eine redaktionelle Änderung und Konkretisierung vorschlagen. Da alle unbemannten Fluggeräte Funksignale empfangen können, nämlich die der Funkfernsteuerung, wäre nach dem derzeitigen Wortlaut der Betrieb über Wohngrundstücken total verboten. Die Norm soll jedoch den Betrieb von unbemannten Fluggeräten mit einer Startmasse unter 250 Gramm nur verbieten, wenn Daten, die dem Schutz der Privatsphäre unterliegen, per Funk übertragen werden können.
    Nach der Behandlung im Verkehrsausschuss würde dann die Zustimmung in der Plenarsitzung des Bundesrates erfolgen (ggf. im März) und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur dürfte danach die Änderungen erlassen."

    Gruß BT
    When in doubt, hold on to your altitude. No-one has ever collided with the sky.

  7. #367
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    09.11.2012
    Beiträge
    1.442
    Schade, hatte mich schon gefreut, demnächst autonom in Nachbars Garten herumfliegen zu dürfen

  8. #368
    Zitat Zitat von Blue Thunder Beitrag anzeigen
    .....den Betrieb von unbemannten Fluggeräten mit einer Startmasse unter 250 Gramm nur verbieten, wenn Daten, die dem Schutz der Privatsphäre unterliegen, per Funk übertragen werden können."
    Gruß BT
    Hi,

    du meinst sicherlich über 250gr!
    Wichtig ist halt immer die Privatsphäre zu beachten, so wie es bisher auch schon gewesen ist bzw. eigentlich sein sollte. Bei einem Flug in 50-100m Höhe finde ich allerdings auch, dass man nicht mehr wirklich von Privatsphäre sprechen kann, weil die jeweiligen Personen nicht mehr erkannt werden können. Wenn natürlich im Nachbargarten jemand sein Sonnenbad nimmt, würde wieder die Privatsphäre betroffen sein.

    Grüße
    Jan
    ~ Bauberichte, APM, MultWii, Cleanflight & Co ~ Youtube-Kanal
    Schaut doch mal in meinem Blog vorbei!

  9. #369
    Erfahrener Benutzer Avatar von Stefimat
    Registriert seit
    16.01.2016
    Ort
    Allgäu
    Beiträge
    211
    Zitat Zitat von LSG Beitrag anzeigen
    ...
    Ab wann ist man "betroffener Eigentümer"? ....
    Nun, ich seh da zwei Teile, die zu trennen sind:

    1.
    Das Grundstück, auf dem gestartet, oder ganz tief geflogen wird,
    da wird der "Grundstückseigentümer" oder Verfügungsberechtigte zustimmen müssen,
    2.
    Die durch den Betrieb (über dem Grundstück, ist in dem Fall "Nebensache") in "seinen Rechten" betroffene,
    ... das können nun auch andere, wie Nachbarn etc. sein, auch wenn sie mehrere hundert Meter entfernt
    (der Fall mit Tele...) sind.

    Da gilt es die Privatsphäre zu waren!!! Wie jetzt auch schon!

    Nur woher weis ich, das das Flugzeug / Drohne etc. meine Privatsphäre verletzt?
    - nur weil es tief fliegt?
    - nur weil es klein (gerade über 250 g) ist?
    - nur weil es optisch, akustisch oder Funksignale (man denke da auch an Radar !!! etc. ...) empfangen kann?
    - nur weil es diese Signale weiterleiten oder aufzeichnen kann?

    Wie kriege ich das als möglich betroffener raus?
    Weil wenn der "möglich betroffener" in seinen Rechten eben NICHT betroffen ist,
    weil die Kamera z.B. NICHT zu "Ihm" schaut, oder wenn, dann alles schon nach wenigen Meter entfernung so unscharf ist,
    das es nicht erkannt werden (siehe die heute noch übliche FPV-Bildübertragung) kann!

    Darf ich jemand (ein möglich bebtroffener) einen Flug schon untersagen, nur weil das Gerät "könnte"?
    Wenn er eben NICHT in seinen Rechten betroffen ist, dann kommt "ER" in dem Text garnicht vor!
    Reicht es als Kopterpilot aus, seine FPV-Signale aufzuzeichnen, um im Anklagefall beweisen zu können, das der Kopter
    KEINE Privatsphäre verletzt hat, muss ich das? Wer soll mir das vorschreiben?
    oder muss der "in seinen Rechten betroffene... " das beweisen...???

    Da gibt es schon viele Fragezeichen, bevor ein Flugverbot ausgesprochen werden kannn,
    wenn der Grundsückseigentümer des Wohngrundstückes, über dem sich das Fluggerät befindet zugestimmt hat,
    oder das Fluggerät sich eben NICHT über einem Wohngrundstück befindet.

    Somit gehe ich schon davon aus,
    das ich in meinem Garten auch mit Cam fliegen kann,
    (wenn ich nicht gerade in einer Kontrollzone oder Sperrgebiet (Luftrecht-technisch) wohne!)
    prinzipiell genauso wie jetzt, darf eben keine Privatsphäre verletzten, auch genauso wie jetzt!

    Grüße Stefan
    Geändert von Stefimat (17.02.2017 um 23:13 Uhr)

  10. #370
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    09.11.2012
    Beiträge
    1.442
    Zitat Zitat von Stefimat Beitrag anzeigen
    Somit gehe ich schon davon aus,
    das ich in meinem Garten auch mit Cam fliegen kann,
    (wenn ich nicht gerade in einer Kontrollzone oder Sperrgebiet (Luftrecht-technisch) wohne!)
    prinzipiell genauso wie jetzt, darf eben keine Privatsphäre verletzten, auch genauso wie jetzt!
    Ich denke, es ändert sich da schon was gegenüber der derzeitigen Situation, wenn man den Paragraphen in zwei Teile trennt:
    1.
    Zitat Zitat von BR-Drs. 39/17
    über Wohngrundstücken, wenn die Startmasse des Geräts mehr als 0,25 Kilo-
    gramm beträgt oder das Gerät oder seine Ausrüstung in der Lage sind, optische,
    akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen
    Demnach wäre jeder Flug über Wohngrunstücken mit Kamera verboten (unter Annahme, dass er noch korrekt umformuliert wird)
    2.
    Zitat Zitat von BR-Drs. 39/17
    es sei denn, der durch den Betrieb über dem jeweiligen Wohngrundstück in seinen
    Rechten betroffene Eigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte hat dem Über-
    flug ausdrücklich zugestimmt
    Erlaubt, wenn der "von seinen rechten betroffene Eigentümer" zugestimmt hat. Wenn er nicht betroffen ist, wäre es trotzdem noch verboten. Das "betroffene Eigentümer" würde sich nur auf die Erlaubnis beziehen, nicht aber auf das Verbot.

    Damit könnte also jeder Kameraflug im eigenen Garten mit bis zu 50.000€ geahndet werden, wenn einen die Nachbarn nicht mögen!

    Oh je, die Verordnung ist noch nichtmal raus und es gehen schon wieder die Interpretationen der schwammigen Formulierungen los. Vermutlich war das auch mein erster Gedanke beim Lesen des Entwurfs, weshalb das für mich anfangs ein grundsätzliches Verbot bedeutet hatte, da ich ab und zu in meinem großen Garten fliege.

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •