LuftVO - Neuregelung

Gravity

Erfahrener Benutzer
Es wäre auch gar nicht wirtschaftlich.
Wenn nur für Ultra-Express Lieferungen wo Geld keine Rolle spielt, aber würde ich einem Kurier auf einen Motorrads immer noch mehr vertrauen.
 

rc-jochen

Erfahrener Benutzer
Nachdem sich nun hoffentlich auch für den Letzten herauskristallisiert hat das Lieferdrohnen eine Verarsche fürs Volk sind, dürfte man so langsam mal überlegen wer denn dann so ein großes Interesse am "Drohnenluftraum" schon ab 150 Metern hat!!!
Wer hat denn kurz vor der Veröffentlichung die 100m reinschreiben lassen! Entgegen aller vorherigen Absprachen!
Für die uns JETZT bekannten (militärischen) Drohnen braucht man den unteren Luftraum jedenfalls nicht! Mit wem arbeitet der deutsche Geheimdienst am engsten zusammen? Wer hat ihn aufgebaut? Wer hat seine alten Verträge mit Deutschland die auch nach den 4+2 Verträgen nach wie vor ALLE gültig sind?
Handys und PC mitlesen war Gestern!
Wer hätte denn vor den Snowden-Interwievs das Ausmaß der Bespitzelung der ganzen Welt geglaubt? Und das ist schon eine Weile her.
 

heimwolf

Naza-Schweber
Wenn wir mal Ideologien und Verschwörungen raushalten bleibt immernoch der im Aufbau befindliche Überwachungsstaat. Ob für oder gegen den Bürger mag ich nicht diskutieren. Es bleibt die Forderung nach Überwachungsdrohnen.
 

Derweil

Neuer Benutzer
Warum sich auch immer "die Politik" jetzt wieder mal mit plötzlicher Amnesie krönt,
das ist zwar eher traurig wie ich finde , aber derlei Praktiken (sich nicht an Vereinbarungen zu halten)
sind in diesen Kreisen scheinbar gängige Praxis.

Ich denke da nur an die MWST Berechnung bei der letzten Wahlpeiode.
Der "goldene Mittelweg" zwischen 15% und angepeilten 17% waren eben dann schlußendlich 19%.

Und dieselben "Köpfe" die das errechnet haben wurden ja auch trotz Motzen im Volk sofort wiedergewählt,
Scheinbar als Bestrafung... Muahaha

Die soll kein politisches Statement sein, sondern nur eine andeutung, wie es meiner Befürchtung nach leider laufen wird.
 
" Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
Jean Claude Junker
 

andreas..k

Erfahrener Benutzer
Dass der Militärische Freiraum für Drohnentest und Einsatz per Gesetz geregelt wird hoffe ich doch einmal nicht, und hoffe ebenso dass niemand erwartet den Freiraum unserer Verteidigung für Jedermann öffendlich einsehbar und nachlebar zu haben??? Oder der Drohnenlieferservice für jedermann ( Das DHL Drohnenprojekt mit Medikamenten für unsere Inseln ist geradezu Herzzereissend) Das ist doch Bullshit.
Fakt ist: die jetzige Form hat neben den Einschränkungen für Modellflieger eine Freizone für Drohnen auch ohne Sichtkontakt im Bereich 100- 760m mit Abfluggewicht 5- 25 kg. Über 25 kg bleibt unklar und es liest sich hin und wieder etwas von ca 15 Tonnen!!
Neben unseren Modellfliegerbelangen seheich da ein klares Interesse für Jedermann in der BRD, und die Frage für ein kippen des Vorschlages ist ob sich dieses allgemeine Interesse nach aussen innerhalb der kurzen Zeit verbreiten lässt.
 

Derweil

Neuer Benutzer
" Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
Jean Claude Junker
Gibt einen passenden Namen dafür, Salamitaktik

Ich hab da so ein blöderes Gefühl im Nacken.

Ok, Ich versuche es mal zu beschreiben...

Ein heutiges Linienflugzeug kann ja bis auf Start und Landung ohnehin autonom fliegen.
Ergo währe ja dabei ein Pilot schon überflüssig, bzw nur Statist.
Wenn ich dann mein Gefühl mal weiterspinne gibt es bei modernen Flugzeugen ja auch zig Assistenzsysteme und "Tools", die dem Piloten bei der Landung schon jetzt assistieren.

So, un jetzt frage ma uns amal, wat is ne Dampfmaschin...

Dan kommt da bei mir sofort im Kopfkino die Lufthansa,
die da sagt "die Streikerei unserer Piloten geht uns aufn Sack."
Aber einfach so alle Piloten rausschmeissen, ne - des wird nix.

Wenn ma des hinkriechn würd, die Piloten eine Zeitlang nur noch als reine Statisten reinzusetzen, dann ist das ei endliche Geschichte mit der Streikerei, weil der Vogel ohnehin dann lange genug bewiesen hat, daß es auch ohne die streikenden Typen geht.

Daß da das Militär dahinter steht, ist völliger unfug. Das Militär hat keine Wirtschaftlichen Interessen, ganz entgegen der Kranichlinie.
Ich will nicht wissen, was die Streiks bisher gekostet ham....


Dann würde sich irgendwann, wenn sich das System bewährt hat, sicherlich der Begriff Drohne auch auf eine Linienmaschine abbilden lassen, da die Piloten eh nur Statisten sind.
Anti kollisionssysteme gibt es ohnehin schon, die dürfen - zumindest meines Wissens- aber noch nicht aktiv eingreifen, sondern nur mit Ton warnen.

Das ist mein Kopfkino, was ich dazu primär bekomme, Schei.. Auf die Lieferdrohnen, die würden nicht genug abwerfen. Kranich sticht.
 
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Gravity

Erfahrener Benutzer
Warum haben wir heute den noch Lokführer? Der Mensch als Sensor kann da eh nix machen bei dem Bremsweg und im Grunde macht der auch nur was das Stellwerk sagt.
Daran hält man bzw. das Bundesamt fest, aber bei Systemen mit noch viel mehr Variablen soll man den Mensch streichen?


Das ist mein Kopfkino, was ich dazu primär bekomme, Schei.. Auf die Lieferdrohnen, die würden nicht genug abwerfen. Kranich sticht.
Was die Dinger wohl machen wenn das GPS ausfällt, oder gespooft wird?
Früher sagte man Gelegenheit macht Diebe. :D

http://www.jammer-shop.com/de/8341CA-6B-sechs-routen-stoersender.html
Richtantennen dran und auf nen Antennentracker packen.
 
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Derweil

Neuer Benutzer
Nein, es gibt ja nicht nur gps, sondern noch glonass und in naher Zukunft Gallileo.

Was sonst hätte es für einen Sinn, ein bereits lauffähiges System nicht auszubauen, sondern ein2. Dazu unabhängiges zu schaffen.

Ein Pilot verdient eine gewisse Menge Geld, wenn die Jobdescription zukünftig aber z.B: in "Operator" umbenannt werden würde,
dann währe das doch ein toller Zeitpunkt für eine neue Verhandlungsrunde..

Weil - ist dann ja kein Pilot mehr, sondern "nur noch" ein Operator.

Ist ja nur mein Kopfkino was ich hier wiedergebe und erhebt keinen Anspruch auf Realitätsbezug.

Btw: in USA fahren die U-Bahnen schon lange ohne "Lokführer", bzw. sind dann falls tatsächlich mal einer anwesend ist, dieser "nur" ein Operator und das ist Fakt.

Diese Info bekam ich am 28.02.2015 von eben einem solchem "Operator" der vorne aus dem Zug ausstieg und dann die Türe von aussen verschlossen hat, mit dem ich danach in's Gespräch kam, weil es mich interessierte wieso er ohne Zugführer den Maschinenwagen abschloß. Das war an der Station 666 in NewYork- richtung der 5-th Ave.
 

Gravity

Erfahrener Benutzer
Du jammst ja nicht den Sattelit sondern das Funksignal was von oben kommt. Genauer du „brüllst“ lauter auf der Frequenz und die Frequenzen sind ja kein Geheimnis. Im Grunde kann man sich das für schmales Geld selber bauen. Du brauchst ein SDR (Gnu Radio) und einen Antennenverstärker.
Ach SDR. Vermutlich werden kommerzielle Drohnen ein Transponder an Bord haben. D.h. sie werden ihre Position artig funken und auf diese kann man dann den Antennentracker ausrichten.
Das ADS-B Feature ist sogar schon in Missionplaner drin. D.h. man sieht jetzt schon live seine „Mitstreiter“ am Himmel.

Spoofen ist natürlich nee andere Liga und nicht mal eben…
In irgendeinen CCC Video von einem Kongress wurde berichtet das in Wien regelmäßig „alles“ örtlich ausfällt wenn US Vips zu Besuch sind.
 

Wowbagger

Erfahrener Benutzer
Dass man das Fluggerät mit Namen und Adresse versehen muss finde ich eine sehr gute Regelung. Dann weiß man im Ernstfall wer der Verantworliche ist...
Ich habe nicht gegen die Kennzeichnungspflicht (ab 5kg ist die momentan auch schon vorhanden). Ich habe auch die meisten meiner leichteren Modelle freiwillig entsprechend gekennzeichnet. Mit dieser Kennzeichnungspflicht ab 250g wird ernsthaft auch fast kein Modellflieger Probleme haben.
Aber:
Zu glauben, dass das bei den problematischen Fällen etwas bringt, ist sehr blauäugig. Wer z.B. in Einflugschneisen von Verkehrsflugzeugen verbotenerweise unterwegs ist, wird wohl kaum sein Modell kennzeichnen.
 
Aber:
Zu glauben, dass das bei den problematischen Fällen etwas bringt, ist sehr blauäugig. Wer z.B. in Einflugschneisen von Verkehrsflugzeugen verbotenerweise unterwegs ist, wird wohl kaum sein Modell kennzeichnen.
Stimmt zwar aber das ist ein bisschen wie mit den roten Durchfahrt verboten Schildern bei Autobahnauffahrten:
Es gibt dadurch zwar weniger Geisterfahrer aber ganz verhindern kann man das nie.

Ich glaube dass die wenigsten Piloten mutwillig Schäden anrichten aber ich glaube auch dass viele bei unbeabsichtigten Schäden "Fahrerflucht" begehen ;)
 

Wowbagger

Erfahrener Benutzer
Stimmt zwar aber das ist ein bisschen wie mit den roten Durchfahrt verboten Schildern bei Autobahnauffahrten:
Es gibt dadurch zwar weniger Geisterfahrer aber ganz verhindern kann man das nie.
Der Vergleich hinkt stark.
Beim Auto haben wir eine Kennzeichnungspflicht. Nützt das etwas dagegen, dass jemand aus Versehen oder absichtlich falsch auf die Autobahn fährt? Natürlich nicht.
Die roten Schilder könnte man eher damit vergleichen, dass Leute darauf hingewiesen werden, nicht im falschen Luftraum zu fliegen. Das wäre sinnvoll. Ist aber nicht geplant.

Wer heute schon unwissentlich oder absichtlich in verbotenen Lufträumen unterwegs ist, der wird das auch nach der Einführung der Kennzeichnungspflicht ab 250g sein. Es ist heute verboten und es ist zukünftig verboten. Das zusätzlich gegen eine Kennzeichnungspflicht verstossen wird, ist ein marginaler Unterschied.
Wer in Zukunft unwissentlich im falschen Luftraum ist, der weiß auch zukünftig nichts von einer Kennzeichnungspflicht.
Wer in Zukunft absichtlich im falschen Luftraum unterwegs ist, der wird auch gegen die Kennzeichnungspflicht verstossen.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich habe nichts gegen diese Kennzeichnungspflicht. Pack ich halt noch ein Schildchen dran. Stört mich nicht. Ich kenne ein paar Leute, die das nicht gut finden (Scale- und RES-Piloten), aber das ist nicht wirklich schlimm.
Nur zu glauben, dass diese Kennzeichnungspflicht bei den eigentlich problematischen Fällen auch nur den Hauch einer Änderung bringt, ist sehr naiv. Das ist genauso wie die fast alle anderen Punkte der neuen Verordnung, reine Symbolpolitik ohne die wirklichen Probleme anzugehen.
 
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Aufstiegsgenehmigung des Grundstückseigentümers obsolet?

Moin Gemeinde,

im Zusammenhang mit der neuen Drohnenverordnung stellt sich mir die Frage, ob die bisher notwendige Aufstiegsgenehmigung des Grundstückseigentümers nun hinfällig ist.

Zitat BMVI: "Erlaubnisfreiheit: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen unterhalb einer Gesamtmasse von 5 kg ist grundsätzlich keine Erlaubnis erforderlich. Der Betrieb durch Behörden oder Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, z.B. Feuerwehren, THW, DRK etc., ist generell erlaubnisfrei."

Also hebt "grundsätzlich keine Erlaubnius erforderlich" den bisherigen Zwang der "Aufstiegsgenehmigung des Grundstückseigentümers" auf? Ich meine damit nicht Nachbars Schrebergarten oder so, das ist mir durchaus klar, so dass ich dort nicht einfach fliegen würde.

Wie seht ihr das?

Grüsse in die Runde vom Himmelhund

Ups, gerade gesehen, dass ich wohl in der falschen Rubrik gelandet bin.
Lieber Modi, kannst Du bitte in die richtige Kategorie verschieben? Sorry!
 
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Wowbagger

Erfahrener Benutzer
Es gibt aktuell noch keine Pflicht für eine "Genehmigung des Grundstückseigentümers" beim Betrieb eines Flugmodelles. Das ist ein Hoax.
 
HOAX

Noch nie gehört, wie dumm ich doch bin...

Aber für alle anderen wie mich:
Als Hoax wird heute meist eine Falschmeldung bezeichnet, die in Büchern, Zeitschriften oder Zeitungen, per E-Mail, Instant Messenger oder auf anderen Wegen verbreitet, von vielen für wahr gehalten und daher an Freunde, Kollegen, Verwandte und andere Personen weitergeleitet wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hoax


Aber nun mal zur Sache: Bislang war es doch so, dass ich zur Erstellung von professionellen Luftaufnahmen mit einem Kopter bis 4,99kg Startmasse eine Aufstiegsgenehmigung der entsprechenden Luftfahrtbehörde brauchte. In dieser Aufstiegsgenehmigung waren diverse Auflagen festgelegt. Eine davon war "die Aufstiegsgenehmigung des Grundstückseigentümers"!

Hattest Du diese Genehmigung nicht, hast Du somit nicht alle Auflagen eingehalten. Die Konsequenz hieraus war, dass die gesamte Aufstiegsgenehmigung ihre Gültigkeit verloren hat. Und damit auch Dein Versicherungsschutz flöten gegangen ist.
In der Praxis war es aber kaum möglich, den Besitzer des Feldweges auf dem du gerade stehst ausfindig zu machen, um die entsprechende Genehmigung einzuholen. Mit der Konsequenz, dass deine allgemeine Aufstiegsgenehmigung wg. Nichteinhaltung der Auflagen hinfällig wurde. Und damit auch dein Versicherungsschutz.

Hmmm, war das alles ein HOAX ???

LG Himmelhund
 
Auszug aus einer meiner Aufstiegsgenehmigungen des Landes Niedersachsen aus 2013:

Zitat:
"III.
Nebenbestimmungen
1. Starts und Landungen dürfen nur mit Zustimmung des jeweiligen Grundstückseigentümers
bzw. des Verfügungsberechtigten durchgeführt werden."

Das kenne ich eigentlich nur so, und das hat mich immer tierisch genervt (weil völlig praxisfremd)
 
FPV1

Banggood

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