Löten, verzinnen haftet nicht.....

Die Lötstellen sehen immer noch nicht vernünftig aus. Etwas mehr Zinn und komplett Durchwärmen. Das sieht zwar besser aus als ursprünglich, aber immer noch wie hingepappt mit Heißkleber.
 
Sorry, aber du solltest noch mal alles ablöten und die Pads komplett verzinnen. Dann Station auf 330° und jedes Pad verzinnen. Ich weiß das löten nerven kann, aber das eine Lötpad von Motor 4 sieht brauchbar aus, der Rest nicht.

Flugort eventuell auch noch mal überdenken?
 
Also, für diese Lötstellen hättest du von mir eine glatte Sechs bekommen. So sollte dein Kopter nicht abheben. Man sieht auf den ersten Blick dass die Motorkabel nur "angeklebt" sind. Das Zinn ist auf dem Pad ja gar nicht zerflossen. Zum Glück ist das Ding nur in die Hecke, im Feld würdest du vielleicht jetzt noch suchen.
 
Sorry, aber du solltest noch mal alles ablöten und die Pads komplett verzinnen. Dann Station auf 330° und jedes Pad verzinnen. Ich weiß das löten nerven kann, aber das eine Lötpad von Motor 4 sieht brauchbar aus, der Rest nicht.

Flugort eventuell auch noch mal überdenken?
Das meinst du nicht ernst? Auch die Lötung vom 4er ist extem schlecht.
 
Die Pads an Motor 2 und 4 sehen aber komplett verzinnt aus (die am Standoff). Bei 3 Pads, hilft das sowieso nichts, da muss alles neu gemacht werden.

Mich wundert es, das der Copter so überhaupt fliegt und wie widerstandsfähig so ein ESC doch sein kann :)
 
Pads vorher bisschen Verzinnen, kein Berg. Dann das vorverzinnte Kabel draufhalten und mit dem Lötkolben von oben mit wenig Druck drauf drücken (Eigengewicht vom Lötkolben reicht meist). Dabei merkt man dann wenn alles flüssig wird und nachgibt bzw. miteinander verschmilzt. Dann vielleicht noch ne knappe Sekunde drauf bleiben, viel brauchts da meist nicht mehr, nur das alles miteinander auch verläuft… ist bisschen Übung und Gefühl.


Hab schon schlechtere Verlötungen von selbsternannten „erfahrenen Modellbauen“ gesehen. Dafür sind deine anfänglichen ersten Lötungen garnicht so schlecht. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, lass dich nicht entmutigen, durch Fehler lernt man ja auch.
Löte sie ab und mach’s nochmal neu, und du wirst sehen das es besser wird.
 
Genau, die Hinweise sollen nicht entmutigen, sondern anspornen, es besser zu machen. Und Dir helfen, die Qualität realistischer einzuschätzen.
 
Genau, die Hinweise sollen nicht entmutigen, sondern anspornen, es besser zu machen. Und Dir helfen, die Qualität realistischer einzuschätzen.
Alles gut ich bedanke mich ja bei jedem der geholfen hat. Klar ist es kein Meisterwerk, ich denke nur so lernt man es es dann auch besser zu machen.

Das dir bei der Kabelführung nicht auch gleich ein paar beim crash rausgerissen sind, grenzt an ein Wunder 🙈
Das mein erster Copter, wird bestimmt noch, erstmal Materie verstehen bevor eleganz dazu kommt :D
Hauptsache kein Kabel wird vom Rotor abgefezt:D
 
Hallo
Da ich auch gerade dabei bin, mir eine FPV Drohne zusammen zu basteln, kann ich dir sowas von nachfühlen. Ich dachte auch zuerst, dass ich zu blöd zum Löten bin, bis sich herausstellte, dass sich meine Lötstation, still und heimlich verabschiedet hatte. Die Digitalanzeige zeigte zwar zum testen, 165 Grad an, doch die an der Spitze gemessene Temperatur hatte nur 80 Grad. Zum Lötzinn verflüssigen hat es gerade so gereicht, mehr aber auch nicht.
Ich kann nur bestätigen, dass das Löten der Versuchsplatine aber auch gar nichts mit SpeedyBee zu tun hat. Da müssen Da tatsächlich die Kontakte zuerst gereinigt und vor dem Löten mit geeigneten Flußmittel ( kein Lötfett, wie ich lernen mußte) behandelt werden. Mir hat ein Fliegerkumpel bei dieser Friemelarbeit sehr geholfen.
Auf sein anraten hin, bin ich nun im Besitz einer neuen Lötstation, und einem HaJo Flußmittelstift. Eh ich es vergesse. Auch ich habe mir extra aus Chinatown bleihaltiges Lötzinn gekauft. Mal ganz ehrlich, ich kann da keinen signifikanten Unterschied erkennen. Meiner Meinung nach ist ein guter Lötkolben das Wichtigste.
 

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Hier noch mal ein Upgrade. Da ich in den Urlaub gefahren bin wollte ich eine mobile löteinheit. Also habe ich mir fnirst hsv02a geholt. Und aus Spaß mal was gelötet. Mittlerweile lüge ich mit dem Ding alles. Klar ich habe ein bisschen mehr Erfahrung im löten. Aber das Ding kann ich jeden empfehlen. Kein heizverlust beim Löten an der Spitze. Definitiv eine Empfehlung und für 130 € noch total im Rahmen. Powerbank oder lipo dran los geht's.
 
Hier noch mal ein Upgrade. Da ich in den Urlaub gefahren bin wollte ich eine mobile löteinheit. Also habe ich mir fnirst hsv02a geholt. Und aus Spaß mal was gelötet. Mittlerweile lüge ich mit dem Ding alles. Klar ich habe ein bisschen mehr Erfahrung im löten. Aber das Ding kann ich jeden empfehlen. Kein heizverlust beim Löten an der Spitze. Definitiv eine Empfehlung und für 130 € noch total im Rahmen. Powerbank oder lipo dran los geht's.
130€ das ja mal günstig
 
Mein Not-Lötkolben hatte beim Ali keine 10€ gekostet.
Funktioniert mit 12v vom Zigarettenanzünder und liegt immer im Auto, eben zur Not.
ABER, er lötet für sein Geld echt nicht schlecht, sogar bis 4qmm geht.
Qualitativ kann er bestimmt nicht mithalten, aber für Noteinsätze ist er sein Geld definitiv wert.
Zuhause nutz ich dann schon lieber meine Lötstation.
 
Ich umgehe das Problem mit dem Kauf einer Rolle "altem Lötzinn" mit Bleianteil. Ist für den Privatbereich zulässig und - zumindest ich - sitze nicht Vollzeit mit einem Lötkolben vor der Nase. Meine vorhandenen Vorräte werden reichen...

Ich löte ja nicht um des Lötens willen, quasi aus wissenschaftlichem Interesse...
 
In der Vergangenheit habe ich selber abgesaugt;), heute übernimmt das für mich ein alter PC Ventilator und ein gedrucktes Case, angetrieben von einem 3 S Akku und bleibt dabei mobil.
 
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