Lötstation

#1
Hi,

ich bin auf der Suche nach einer geeigneten Lötstation. Es sollte möglich sein auf Platinen und auch Kabel an Strom-Stecker zu löten. Reicht eine analoge Lötstation aus oder sollte es doch eine Digitale sein?

Ich habe bis jetzt nur Erfahrung mit den 5 Euro NoName Lötkolben. Rechtfertigen die Mehrkosten ( 50 €) den Nutzen einer solcher Lötstationen?

Gruß

Ludwig
 

DasWollvieh

Testet alles kaputt
#2
Hallo Ludwig

Um Dir etwas zu empfehlen wären mehr Angaben ganz nützlich.
- Möchtest Du in der Hauptsache "bedrahtete" Platinen oder SMS Paltinen löten?
- Nur Kabel an die Platinen löten, oder auch Bauteile wechseln?
- Wie viel das das Teil maximal kosten?

Gruss
Wolfi
 
#3
Hallo,

also ich arbeite in Arbeit und Hobby mit der WS-81 von Weller und würde nie wieder was anderes nehmen. Alle Noname Stationen kann man dagegen wirklich vergessen. Aufheizzeit ist extrem kurz, der Lötkolben ist klein und leicht, das Kabel ist schön flexibel und die Heizleistung ist auch recht anständig. Damit kann man sowohl fette Akkukabel, als auch SMD löten.
http://www.reichelt.de/WELLER-Loets...D=554&ARTICLE=42544&SHOW=1&START=0&OFFSET=16&

Wenn man nicht so viel geld ausgeben will, dann gibt es natürlich auch die günstigeren Stationen. Die eine ausm link habe ich als Zweitlötkolben im Einsatz. Für das geld ists ok, aber sobald man dickere Kabel als 1,5mm² löten will wird man keinen Spass mehr dran haben. Die Heizleistung ist recht gering und das Spitzenwechseln ist sehr umständlich gelöst
http://www.reichelt.de/Diverse-Loet...8AAAIAACcaQPs1f3b592b31c0fa6afdf4f25120a93e81
 

El-dentiste

1.21 Gigawatt
Moderator
#6
Moin
Han seit hundert Jahren :-(einen selektra Lötkolben mit Eigenbau Station
http://www.selektra-loettechnik.de/ hat "nur" 48watt allerdings gehn awg10 Kabel Easy zu löten und auch sehr feines je nach spitze durch die dicke eines Kullis.
Hatte mir vor ein paar Jahren noch mal eine gebr. Station und Kolben als Ersatz ersteigert aber nich gebraucht.
Evtl ein Exot unter den wellers und ersas aber ich bin Super zufrieden.
 
#7
ERSA MS 60 / MS 6000 schmeiß ich in die Runde . Günstig und Robust ( nur noch gebraucht zu haben) . Ordentlich Dampf und die Lötspitzen halten bei richteiger Pflege ewig.
 

milz

Erfahrener Benutzer
#8
moin

hab mir vor einigen Tage die Ersa icon Pico geholt. Super teil. Heizt schnell, Kolben ist super leicht
und das Kabel zum Kolben flexible....

mfg milz
 

foliastar

Erfahrener Benutzer
#9
Hy,

Also ich nutze die Weller Analoge Station, als auch die von Hobbyking.Im groben muß ich sagen beide habe ich für feines als auch grobes genutzt und kann nicht klagen, die HK ist natürlich der Preisschlager.
 

etnie

Erfahrener Benutzer
#10
Ersa Analog 80 nutze ich und bin zufrieden. Ist wahrscheinlich fast baugleich mit Weller WS81. An der Arbeit haben wir neu eine Ersa RDS80 und da ist mir das Kabel zum Kolben viel zu steif
 

m@rkus

Erfahrener Benutzer
#12
Ganz Klar Weller !

Selbst mit einer Stein Alten ohne Irgend ein Temperatur Reglekanuf kannst du fast alles Löten meine ist ca 15 Jahr alt und Funktioniert immer noch um weiten als so ein Conrad Kram.
 

infi

Erfahrener Benutzer
#14
ich hab einen weller gaslötkolben (pyropen Jr.) der ist klein, leicht, hat gar kein kabel dran :)D), kurze aufheizzeit und lötet alles wunderbar und ich kann ihn sogar mit ins feld nehmen - einziges manko: er will desöfteren nachgefüllt werden :)
aber wenn mitten im löten das gas ausgeht bleibt er trotzdem noch lang genug heiss um die aktuelle lötarbeit zuende zu bringen.
 

nachbrenner

Erfahrener Pfuscher
#17
Hm mir wären die Weller etc. zu teuer. Eine günstige, regelbare 80W Station mit kleinem Lötkolben mit flexiblen Kabel reicht mir (Habe eine ELV LS80, gibt es aber scheinbar nicht mehr). Sollte für rund 110€ zu bekommen sein.

Edit: Das hier wäre sicherlich die günstige Variante, laut Kommentaren ist die ganz okay.

http://www.elv.de/elv-80-w-komfortloetstation-at-80d.html

Kann natürlich mit den High-End-Geräten wie der Weller nicht mithalten, wenn man aber nur hobbymäßig gelegentlich lötet sollte sowas aus meiner Sicht reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
#18
Wo wir grade beim löten sind. ;-)

Meine temperaturgesteuerte Lötstation (irgendeine von ELV) habe ich auch noch nicht so lange. Zuvor hatte ich mich mit einem vor über 15 Jahren bei Conrad gekauften Billigmodell (Stecker und wechselbare Lötspitze, mehr hatte der nicht) begnügt.

Welche Temperaturen stellt ihr zum löten (bleihaltiges Lötzinn) ein? Bei Kabelverbindungen mache ich mir ja nun keinen großen Kopf, hat immer gehalten und sah danach auch gut aus. Auch bei irgendwelchen Platinen hat es irgendwie immer geklappt.
Nur beim bevorstehenden anlöten auf eine Centerplate möchte ich mich nun nicht nur einzig und allein auf mein Gefühl verlassen, als wie bei irgendwelchen Geräten, die regungslos am Boden auf ihrem Platz verweilen...
 

Chucky1978

Erfahrener Benutzer
#19
Also ich nutze die ZD-931 und die ist nahezuperfekt.
Mehr als AWG10 sollte es jedoch nicht sein.
Die Spitzen bekommt man für 5€ im 4er-Pack und ist damit recht günstig.

Temperatur ist vom Lot abhängig... Mit meiner für "dicke" Kabel stelle ich das Maximum mit 450°C ein. für reguläre Lötungen die Servo-Kabel zusammen löten und Kontakte zu löten 320-330°.. Der Hersteller gibt oft an, ab welcher Temperatur sich das Lot verflüssigt... Der Rest ist Geschmackssache... Hauptsache man brutzelt nicht herum das das Lot oder das Flussmittel nur noch Kohlenstaub am ende ist.. daher Temp lieber etwas höher, und dafür die Lötzeit stark verkürzen.. mir gab man mal die Aussage 2-3 sekunden maximal.
 

DasWollvieh

Testet alles kaputt
#20
Also ich nutze die ZD-931 und die ist nahezuperfekt.
Mehr als AWG10 sollte es jedoch nicht sein.
Die Spitzen bekommt man für 5€ im 4er-Pack und ist damit recht günstig.

Temperatur ist vom Lot abhängig... Mit meiner für "dicke" Kabel stelle ich das Maximum mit 450°C ein. für reguläre Lötungen die Servo-Kabel zusammen löten und Kontakte zu löten 320-330°.. Der Hersteller gibt oft an, ab welcher Temperatur sich das Lot verflüssigt... Der Rest ist Geschmackssache... Hauptsache man brutzelt nicht herum das das Lot oder das Flussmittel nur noch Kohlenstaub am ende ist.. daher Temp lieber etwas höher, und dafür die Lötzeit stark verkürzen.. mir gab man mal die Aussage 2-3 sekunden maximal.
Aber Ingo.... Da muss ich doch sogar Dir ein "Aber Pfui" rüberwerfen ;) ;) ;) < Das sind Smilies.....

Bei 450Grad verbrennt Dein Flussmittel so schnell, das es eigentlich gar nicht zum Löten kommen kann.
Wenn das bei Dir funktioniert, dann geht Dein Lötkolben "in die Knie" und innerhalb dieser 3-4 Sekunden bist
Du zufällig im richtigen Temperaturbereich.

Temperaturangaben sind schlecht zu treffen, das es auf die Lötkolbenstation sowie der Lötspitze ankommt. Die wirklich teuren messen an der Spitze. Von daher war den uralte Magnestat von Weller verdammt gut.

Mess mal aus jux und Tollerei mit einem Infrarot-Thermometer die Lötspitze "unbelastet" und dann wenn Du ein fettes Kabel lötest.
Da tuen sich Abgründe auf.

Gruss
Wolfi
 
RCLogger

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