Motor läuft nicht wieder an (Nuri)

foxdevilwild

Erfahrener Benutzer
#1
Hallo zusammen!

Problem: Nachdem der Nuri einige Minuten geflogen wird und man Höhe durch gleiten ohne Motor abbaut geht der Motor nicht an (bzw. man bekommt unter "Vollgas" nur wenig Schub, der nicht mal zum Halten der Höhe reicht). Nach der Notlandung lief der Motor nur mit wenig Leistung unter "Vollast". Nachdem ich die Stromversorgung kurz getrennt hatte, war alles wieder i.O.!?

Umbauten: Am Nuri wurden Klappluftschrauben von 10x6 auf 9x5 Zoll gewechselt sowie
a) und das FY-AP31 (letztes Update ~ Sommer 2013) mittels Jumper neu kalibriert (bei mir).
b) das FY-AP31 bei meinem Bruder installiert

Das Problem trat erst bei meinem Bruder auf (baugleicher Flieger, weiß aber nicht, ob er die Motorleistung auf 0 hatte oder ob er einfach kein Schub mehr hatte (Akkus waren auch leer, FY-AP31 nicht kalibriert). Heute trat das Problem - wie oben beschrieben - bei mir auf. Beide Ausfälle bei starken Sonnenschein und ~ 30°C Lufttemperatur.

Bemerkung: Das Problem trat erst bei meinem Bruder auf (baugleicher Flieger, weiß aber nicht, ob er die Motorleistung auf 0 hatte oder ob er einfach kein Schub mehr hatte (Akkus waren auch leer, FY-AP31 nicht kalibriert). Heute trat das Problem - wie oben beschrieben - bei mir auf. Beide Ausfälle bei starken Sonnenschein und ~ 30°C Lufttemperatur.
Bei meinem Bruder hatten sich beide Akkus leicht aufgebläht (evtl. Akkus zu leer), bei mir nicht. Flieger haben ca. 30 Flugstunden hinter sich, etwa 3 h in diesem Jahr vor der Fehlfunktion (alles mit alter Luftschraube). Motorbremse aus nach Einbau des FVAP-31.
Das Problem trat bis jetzt nur 1x bei jedem auf, hinterlässt aber ein ungutes Gefühl.

Komponenten am Stromkreis:
- Turnigy D3542/5 1250kV Brushless Outrunner
- Turnigy Trust 55A SBEC (Volllast ~ 38 - 42 A)
- 2x Turnigy MG930 Digital Metal Gear Servo
- FPV Cam (Sony TVL600) + FYAP-31 mit Honet+ 5.8 Foxtech Tx
- 2x 3000mah 20C 3S Zippy Flightmaxx
- No.1 Bluntnose nach DSC-Anteilung gefertigt

Vielleicht kennt jemand auch das Problem und auch eine eventuelle Lösung. Die 9x5 LS soll bestehen bleiben, da es den Flieger um etwa 6dB leiser macht.

Vielen Dank für's Gedanken machen.
Daniel
 

Constantin

Erfahrener Benutzer
#3
Ich glaube es sind deshalb so wenige antworten weil das Problem iwie komisch ist ... ;)
Er lief dann bei "full throttle" auf dem Boden nur mit halber Leistung,nach 1 mal stecker wechseln wieder normal ?
 

nique

Legal-LongRanger
#4
Naja, ich hatte mal ein "stottern". das kam aber vermutlich daher, dass ich eine Komponente überlastet habe. Vermutlich das ESC... Habe ESC und Motor gewechselt und die vorerst in eine Ecke geworfen und nicht näher analysiert...
 

rossi

Erfahrener Benutzer
#5
An dem Problem können theoretisch nur zwei Komponenten Beteiligt sein:
1. Der Regler, welcher einen leer werdenden Akku feststellt und runter regelt
Dem widerspricht eigentlich, dass dies nach dem Segeln und auch nach der Landung passiert. Normalerweise gibt der Regler nach 0-Gas erst mal wieder Vollgas bis er dann wieder Akku leer misst.

2. Der Autopilot, welcher einen leer werdenden Akku feststellt und das Gas begrenzt.
Dazu kann ich leider nix sagen da ich den Autopilot nicht kenne. Grundsätzlich kann der Autopilot aber nur einen leeren Akku messen, wenn er auch entsprechend mit dem Akku verschaltet ist. Wenn er die Akkuspannung nicht messen kann wird er auch nicht eingreifen.

Messbar wäre 2. mit einem durch ein Y-Kabel parallel zum Regler geschalteten Servo. Im Normalfall müsste es immer den vollen Servoweg analog zum Throttle Stick fahren. Wenn es in der beschriebenen Situation nur ca. 50% Servoweg fährt begrenzt der Autopilot den Gasweg.

Punkt 1. wäre durch abschalten der entsprechenden Option (runter Regeln bei leer werdendem Akku) in der Reglerprogrammierung zu verifizieren. Wenn das runter Regeln abgeschaltet ist sollte der Regler immer so viel Gas geben wie der Akku her gibt. Letzteres ist netürlich mit Vorsicht zu genießen, da man sich damit prima den Akku durch zu tiefe Entladung killen kann.
 

nique

Legal-LongRanger
#6
Was ist anders, durch das Wechseln des Prop? Kann es sein, dass der Motor zu heiss wurde, weil er schneller dreht? Dass das ESC zu heiss wurde, weil der Motor mehr säuft? Wobei, durch die kleinere Latte sollte das eigentlich eher umgekehrt sein - oder?
 
#7
So, da musst du jetzt das Ausschlussprinzip anwenden. Also mal ganz bei den Basics anfangen: Regler+Motor+Empfänger. Wenn da der Fehler noch auftritt dann ist der Autopilot schonmal nicht schuld. Dann nimmste ein Multimeter und misst die Spannung bei Vollgas. Wenn die zu stark einbricht KÖNNTE es ein Grund sein.....ist aber unwahrscheinlich, da dann der Regler auch schon bei Vollgas spinnen würde. Dann misste mal den Anlaufstrom am Regler...und ich glaube da liegt das Problem. Ich habe jetzt auch schon 2 Regler mit den Erscheinungen gehabt. Waren beide zu klein dimensioniert. Die FETs hatten anscheinend nen Schuss weg weil sie immer hart an der Grenze betrieben wurden und wollten manchmal nachdem sie längere Zeit nicht mehr angesteuert wurden nicht mehr durchschalten.

Probeweise kannst du mal die Motorbremse anschalten (falls nicht schon gemacht) und schauen ob das Problem dann noch da ist.

Edit: Anderer Gedanke....Lass mal den Motor auf Vollgas rennen und mach das ESC mitm Föhn heiss. Wenn das Problem reproduzierbar ist liegts wohl an den warmen Temperaturen.
 
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