OpenTX Regeln oder Chaos?

#1
Wenn das Gespräch auf OpenTX kommt, hört man immer wieder, dass es wichtig ist, gewisse Regeln einzuhalten. Wenn das Ruder nach oben geht, dann....Das Höhenruder muss über einen Zwischenkanal in die richtige Richtung gebracht werden....u.s.w. sonst passieren ganz schlimme Dinge.

Unsicher, wie man am Anfang ist, habe ich mich auch daran gehalten. Aber irgendwann, wohl auch, weil ich es mir nicht gemerkt habe oder merken wollte, habe ich einfach losgelegt, sche..egal, mal sehen was geht. Und bin nie an einen Punkt gekommen, wo das Menetekel zugeschlagen hat.

Wir wollen doch im Prinzip nur, dass die Eingaben in die korrekten Ausgaben umgesetzt werden. Ziehe ich den Höhenruderstick nach hinten, soll das Ruderblatt nach oben gehen. OK, das funktioniert, auch ohne Regel. Querruder geht auch noch. Differenzierung geht falsch? Ändere das Vorzeichen, dann geht sie richtig. Wo aber ist denn nun die Killerfunktion, die das Rumchaoten zum Scheitern bringt?

Was spricht gegen den anarchistischen Weg, einfach jede Funktion so einzustellen, dass die richtige Ausgabe erfolgt? Wo hängt der Hammer? Ist das nur ein Überbleibsel der "erhobenen Zeigefingerzeit" oder gibt es Gründe, dem so schön freien OpenTX doch ein gewisses Regelwerk zu verordnen.
Es soll sich bitte niemand auf den Schlips getreten fühlen, mir geht es nur darum, das Thema zu verstehen. Und ich lerne auch die Regeln, wenn es unbedingt sein muss :D

Gruß Bernd
 

r41065

Erfahrener Benutzer
#2
Vorab: ich baue und bewege ausschließlich Schiffsmodelle und Bodengebundene Fahrzeuge.
Als ich das erste mal eine FB ( beide Knüppel mit Feder selbstrückstellend ) an einen Flugsimulator angeschlossen habe , hab ich auch nach meinem Verständnis Knüppel nach oben, also muss sich auch das Ruder in diese Richtung bewegen eingestellt .

Nach ein bisschen üben bin ich im Sim auch damit "geflogen", es wäre aber niemand sonst damit zurechtgekommen.
Irgendwann hab ich dann eine "Anleitung" in die Finger bekommen wie eine FB für einen Flieger einzustellen ist.
Siehe da, das ist ja viel einfacher...

Da du für dich "Regeln" gefunden hast deine Modelle zu Programmieren ( Höhenruder ziehen, = Ruder geht hoch...) und das auch beim 20.ten Modell so in gleicher Weise einhälst und alles funktioniert spricht doch nichts dagegen so weiterzumachen.

Kritisch wirds meiner Meinung nach nur wenn du Modelle von dir veröffentlichst die eventuell nicht nach gängigem Muster gestrickt sind.
Wenn das dann ein Anfänger in die Finger bekommt der Physik und Logik nicht ganz auf der Reihe hat ( nach dem Motto bei Bernd Funktionierts ja...) und dann an der Falschen Stelle eine Änderung einbaut ist das Chaos und der Absturz vorprogrammiert.

Ralf
( der seine Modelle auch mit dem anarchistischen Weg, einfach jede Funktion so einzustellen, dass die richtige Ausgabe erfolgt
programmiert...)
 

helle

Erfahrener Benutzer
#3
Hy,

Regeln sind keine Gesetze.
Regeln sind oft aus leidvoller Erfahrung entstanden. (TÜV=> Regeln der Technik)

Sie geben Anhaltspunkte und Hilfestellung wenn man etwas machen will, erlernen will.
Wenn man es " so und so" macht, dann wird es auch " so und so" reagieren.

Wenn man mal tiefer drinnen ist kann man die Anfangsregel über Board werfen, man hat andere Ideen/Wege/Möglichkeiten entdeckt.
Darf sich dann aber nicht wundern wenn bei komplizierten Dingen das Gerät anders reagiert als man es mit
einfacher Programmierung hinbekommen hat.

Oft kommt man dann nach Frust und Zeitverlust wieder auf die "alten" Regeln zurück (Aha-Effekt)

Regeln helfen wenn mehrere Personen am gleiche Problem/Teilproblem arbeiten,
und sich mit Daten austauschen müssen (vom gleichen reden).

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Das hat übrigens nichts mit openTx zu tun sondern ist in der Technik überall so.

Mathematik, Physik, Biologie, Programmierung, usw.


Viele Wege führen nach Rom.

Das EVA-Prinzip ist auch so eine allgemeingültige Regel die es überall gibt.

E, Eingänge = Signal der realen Welt am Eingang vorverarbeiten => Inputs der Geber
V, Verarbeitung= Mathematik, Berechnungen, Logik, Anpassungen => Mischerberechnungen
A, Ausgänge= Ergebnis an die reale Welt umrechnen/anpassen => Servobewegungen
 
Zuletzt bearbeitet:
#4
Hallo zusammen,

bezüglich der Geschichte mit dem Höhenruderknüppel habe ich mir folgende "Regeln" aufgestellt.

Grundsätzlich gilt die Vorzeichenkonvention, dass ein positives Signal das Ruder nach oben bewegt.
(wie von der "Mischermathematik" in OpenTx angenommen)

Bei Modellen mit einfacher Höhenruderfunktion, wo das Höhenrudersignal nur in einer einzigen Mischerzeile vorkommt, zu der keine anderen Signale hinzugemischt werden, wird das Vorzeichen für das Höhenruder so belassen, wie es durch den Knüppel vorgegeben ist. Dann kann es nicht zu doppelten Invertierungen (im Mischer und im Servomenü) kommen.

Wenn das Höhenrudersignal nur in einer einzigen Mischerzeile vorkommt, zu der noch andere Signale hinzugemischt werden, wird die obige Vorzeichenkonvention eingehalten, indem die Wirkung des Höhenruderknüppels im Mischer mit einer negativen Gewichtung invertiert wird.

Bei mehrfacher Verwendung des Höhenrudersignals (VLW, Delta oder weitergehende Mischerfunktionen), wird die obige Vorzeichenkonvention eingehalten, indem die Wirkung des Höhenruderknüppels in einer separaten Mischerzeile invertiert, und das invertierte Signal anstelle des direkten Knüppelsignals verwendet wird (so wie im Handbuch vorgeschlagen).

Ich finde es ist wichtig, dass man sich die "Regeln" für die OpenTx Programmierung aufschreibt und dann immer gleich anwendet.
Nur so blickt man bei vielen Modellen noch durch.
Welche Regeln das sind, da wird wohl jeder seine eigenen Vorstellungen haben.
Ich habe auch überlegt, die Regel für das Höhenruder einfach umzudrehen, um die zusätzliche Mischerzeile zu vermeiden.
Dann müsste man konsequenterweise das auch für die anderen Ruder tun, um eine einheitliche Linie zu haben.
Dann kommt das Vorzeichen der Differenzierung ins Spiel, man kann die Beispiele aus dem Handbuch nicht mehr eins zu eins verwenden, ...
Deshalb habe ich die Regel letztlich beibehalten, mit den obigen Ausnahmen bei einfachen Modellen.
Es macht für mich einfach keinen Sinn, bei einem einfachen Modell die Wirkung des HR-Knüppels umzudrehen,
um sie dann möglicherweise (wegen der Anlenkungs-Geometrie) im Servomenü nochmal umdrehen zu müssen.

Hauptsache man dokumentiert, wie man was macht, damit das bei allen Modellen einheitlich ist.


Gruß
Reinhardt
 

strgaltdel

Erfahrener Benutzer
#5
Hi Bernd,

"meine" Gründe heißen im wesentlichen

- Transparenz
- Nachvollziehbarkeit

Wenn ich 18 verschiedene Modellspeicher "verwalte", davon 2/3 mit 4 oder 6 flap (Elektro-) segler belegt,
bedeutet es, dass ich ohne Regelwerk schnell den Durchblick verliere und adhoc Änderungen nur erschwert durchführen würde.
Manche Modelle fliege ich nur ein paar mal im Jahr, manche sind "reserviert" für Modellfliegerurlaube alle x-Jahre.

Wenn ich an diesen Modellen alle paar Jahre etwas ändern möchte & jedes ist individuell geproggt würde ich kaum noch durchblicken.

Ich stelle mir das so vor:
Du hast Wunderbares Werkzeug,
- diverse Lötkolben, Crimpzangen, Komplett Set VDE Schraubendreher, diverse Torx, Schlitz, Kreutzschlitzer, Abisolierer, Zollstöcke, Aufpatchtools, Bandmasse ........

Du schmeisst jetzt diese 356 Teile in eine grosse Aktentasche, gehst zum Kunden und sollst mal in einen Hausanschlussraum ein paar Telekommunikationskabel neu machen.
Dein Kollege hat die gleiche Aufgabe ein Gebäude weiter, allerdings einen sortierten Werkzeugkasten mit gleicher Ausstattung.

Wer ist arbeitet wohl effektiver ?

(und jetzt stelle dir noch vor, dein Kunde hat seine 512 Inhouse Telefonleitungen auf den 16 Etagen des Gebäudes pro Etage ohne Struktur nach individuellem Schemata gepatcht, geht ja auch!) :cool:
 

grmpf

Erfahrener Benutzer
#6
Hallo Bernd,

ich sehe das mit den Regeln relativ entspannt. Sie sind für den Einstieg ein hilfreicher Ansatz, der die Nachvollziehbarkeit der Beispiele sicher stellt. Ob diese vorgestellten Regeln für einen selbst "perfekt" sind, das steht auf einem anderen Blatt. Wenn für dich das Ziehen des HR-Knüppels "positiv" ist, dann kannst Du das auch so in der Programmierung festlegen. Aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wirst Du das bei allen Deinen Modellen gleich machen! Von daher wird es auch bei Dir kaum ein "Chaos" geben, Deine Reglen unterscheiden sich halt nur ein wenig von den vorgeschlagenen. ;)
 

SteffenE

Neuer Benutzer
#7
sonst passieren ganz schlimme Dinge.

...

Und bin nie an einen Punkt gekommen, wo das Menetekel zugeschlagen hat.
Meiner Meinung nach gibt es keinen soclhen Punkt, soweit ich inzwischen in openTX eingedrungen bin.
Aber ich sehe openTX wie Excel: es macht zwar kein Problem, wenn man Vorzeichen dreimal dreht, aber wenn man die Formel Jahre später nachvollziehen will, wird es schwierig.

Ich nehme daher nur mal das Beispiel des Höhenruders und der Wölbklappenmischung.
Wenn ich das Höhenruder logisch nach oben = positiv betrachte und die Wölbklappe genauso, dann ist klar, das eine nach unten gehende Wölbklappe für ein nach unten gehendes Höhenruder als Flat2HR-Mix einen positiven Wert haben muss.
Die Richtung des Servos letztendlich ist eine Ausgangsfunktion und dort drehe ich dann das Servo um.
Würde ich das bereits im Input machen, muss ich in der Folge den Mischer umdrehen. Klar geht das, aber es ist schwerer zu überblicken.

Gehe ich einen Schritt weiter: ich habe einen Kunstflieger, der fertig programmiert ist und fliegt.
Nun stelle ich fest, dass ich im Messerflug leicht ziehen muss.
Logisch schnell erledigt: |SR| geht mit positiven Anteil auf HR.

Klar, es geht immer andersherum, aber es ist sinnvoll, immer das gleiche Konzept zu nehmen. Hatte ich früher nie drüber nachgedacht, und als ich den Tipp im Handbuch gelesen habe, ist mir klar geworden, warum so manche mischer in der MC24 manchmal was anderes gemacht haben als ich dachte. War zwar immer gelöst, aber trotzdem verwirrend...

Mit anderen Worten: ich halte mich dran, weil ich damit besser sicherstelle, mich später nicht zu verwirren. Manchmal unnötig, manchmal sehr wertvoll.
 
#8
Moin, vielen Dank für die interessanten Beiträge. @Udo - ich hätte dir niemals das Bild von meinem Hobbyspeicher schicken dürfen.:D

Ich konnte früher kein V-Leitwerk ohne Handbuch "programmieren". Mit OpenTX könnte ich einen 10-Klappensegler ohne Vorlage und ohne einmal irgendwo reinzugucken, fertigmachen. Das heißt, OpenTX ist eigentlich einfach. Als Anfänger steht man aber da, wie der Ochse vorm Berg. Wo ist der Widerspruch? Unser Eltern-Ich sagt jetzt: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre", "aller Anfang ist schwer", aber ist das hier wirklich so?

Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, die Einsteiger schmerzfreier auf den Weg der Erkenntnis zu bringen?

Bemerkungen (nicht hier) wie: "Lies erstmal die 550 Seiten Handbuch, dann frag nochmal" schrecken viele ab. Die Hinweise zur Standardisierung, Nachvollziehbarkeit, Austauschbarkeit, Dokumentation sind absolut berechtigt. Die Simulation wäre ebenfalls noch ein Argument für die Regeleinhaltung. So könnte ich alle Servobewegungen in der Simu qualitativ schon endgültig kontrollieren.

Aber sollte man nicht auch einen zweiten Weg aufzeigen, das Thema intuitiver anzugehen? "EVA-Prinzip", Gewichtung und Offset verstehen und dann legt man regelbefreit los. So hat man schnell Erfolgserlebnisse und lernt spielerisch. Wer will, kann mit OpenTX auch sehr komplizierte Funktionen hinchaoten, minus ist per se nicht schlechter als plus. Was soll also im Vorfeld das Beachten der Richtung? Klappt was nicht, Vorzeichen ändern, tut. Mehr als ein minus geht nicht, denn minus mal minus ist plus . Die Bequemlichkeit bringt uns dann schon noch dazu, bestimmte Dinge zu standardisieren.

Meine Kinder z.B. haben so einen Zugang zur Technik entwickelt, wenn ich noch salbungsvoll erkläre, sind die schon beim nächsten Thema. Vielleicht sollte mal ein Neueinsteiger, ohne "Erfahrungsballast", versuchen, so ein Intuitiv-OpenTX zu erklären.

Gruß Bernd
 

helle

Erfahrener Benutzer
#9
Hy,

Das war auch mein Grund es im Handbuch als "Regel" aufzustellen.
Jeder kann es machen wie er will, es ist nur eine "Verständnisstütze" zum Einstieg
und zum loslassen von bekannten herkömmlichen Sendern.
 
Zuletzt bearbeitet:

SteffenE

Neuer Benutzer
#10
Vielleicht sollte mal ein Neueinsteiger, ohne "Erfahrungsballast", versuchen, so ein Intuitiv-OpenTX zu erklären.
aus Sicht eines technisch denkenden Menschen finde ich openTX extrem intuitiv.

EVA und die Regel für Ruder- und Mischrichtungen und ich hatte komplizierte Mischungen in 30 Minuten fertig, für die ich bei der MC24 einen Tag gebraucht habe.

ich habe die X9E gerade mal vier Wochen,bin ich jetzt Neueinsteiger? ;-)
 
D

Deleted member 51580

Gast
#11
Wenn das Gespräch auf OpenTX kommt, hört man immer wieder, dass es wichtig ist, gewisse Regeln einzuhalten. Wenn das Ruder nach oben geht, dann....Das Höhenruder muss über einen Zwischenkanal in die richtige Richtung gebracht werden....u.s.w. sonst passieren ganz schlimme Dinge.
"Schlimme Dinge" passieren auch genau mit diesen Regeln!

Durch den Hilfskanal für das HR (genau durch diese Regel immer schön Positiv) sorgt dafür, das wenn nach dem Einfliegen die erflogenen Trimmungen mit Copy to Subtrimm die Trimmhebel wieder auf mitte zu bringen. Dies funktioniert beim HR nicht.
Es ist beim HR so das dass Ruder wieder in die ursprüngliche Lage zurück läuft und der Trimmwert nicht übernommen wird!
Das hat mich fast mal mein Modell gekostet.
Anscheinend ist das aber noch niemanden ausser mir aufgefallen oder ich habe irgendwo einen fehler drinnen.
 
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r41065

Erfahrener Benutzer
#12
aus Sicht eines technisch denkenden Menschen finde ich openTX extrem intuitiv.
Dem kann ich nur zustimmen.
Jedem der Fragen zu OpenTx hat empfehle ich Companion zu installieren und einfach mal zu versuchen für eins seiner Modelle die Programmierung zu erstellen.
Wenn man dann ohne die Konventionen der bekannten Sender innerhalb kürzester Zeit erfolgreich ist, ...
Ralf
 
#13
Hy,

Das war auch mein Grund es im Handbuch als "Regel" aufzustellen.
Jeder kann es machen wie er will, es ist nur eine "Verständnisstütze" zum Einstieg
und zum loslassen von bekannten herkömmlichen Sendern.
Helle, dein Handbuch ist sicher die größte Hilfe für uns Alle. Bitte nicht als Kritik auffassen, mir geht es nur darum, einen möglichen "zweiten Weg" zu diskutieren. Vielleicht würdest du ihn sogar integrieren, wenn etwas dabei rauskommt.

@SteffenE: Das ist auch ein sehr interessanter Gedanke, dass OpenTX den Technikern sehr entgegenkommt. Dann ist die Frage, kann man es auch den "Künstlern" vermitteln, oder ist das einfach eine ganz andere Welt?
 

SteffenE

Neuer Benutzer
#14
Dann ist die Frage, kann man es auch den "Künstlern" vermitteln, oder ist das einfach eine ganz andere Welt?
liegt dran, ob sie wollen :)

ich kenne halt leute, die sich das logische anhören und dann bewerten ob es für sie gut ist, und ich kenne Leute, die wollen 'nur mal eben' was.

die Zweiten sind immer angenervt, wenn man etwas neues an sie heranträgt, ohne darüber Gedanken zu machen, dass danach evtl. alles besser wird.
sie haben ja auch durchaus Recht: ein 4klappenflieger mit V-Leitwerk und Butterfly und HR-Ausgleich ist nunmal in einer MC24 in 30sekunden programmiert und openTX braucht da etwas länger.
Aber wenn man das ganze dann einstellen will, dreht sich das ganze halt um...
Wer das nicht sieht/sehen will, dem kann man halt openTX nicht nahebringen.

Für mich ist logisch und intuitiv iA das gleiche, für manche andere Menschen entspricht intuitiv einer Fertiglösung.

feiner Gruß,

Steffen
 
D

Deleted member 51580

Gast
#16
Hy devil,

Trim to Subtrim Funktion
du kannst die Trimmwerte von einzelnen Kanäle oder von allen Kanälen übernehmen.
Hy Helle,

ich kenne die Funktion, das verhalten trifft auch nur bei dem HR Kanal zu was durch den Hilfskanal umgekehrt wird für die Positive Logik klappt das nicht.
Teste es mal... wirst sehen das der Wert nicht übernommen wird und das Ruder in die Ursprüngliche Position zurück läuft.
Habe schon viel Probiert aber es klappt nicht.
Es funktioniert nur wenn man den Hilfskanal entfernt.

Edit: das ist übrigens keine Kritik an deinem Handbuch, dein Handbuch hat mir schon oft auf die Sprünge geholfen!

Vielen Dank dafür
 
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grmpf

Erfahrener Benutzer
#17
Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, die Einsteiger schmerzfreier auf den Weg der Erkenntnis zu bringen?

Bemerkungen (nicht hier) wie: "Lies erstmal die 550 Seiten Handbuch, dann frag nochmal" schrecken viele ab. Die Hinweise zur Standardisierung, Nachvollziehbarkeit, Austauschbarkeit, Dokumentation sind absolut berechtigt. Die Simulation wäre ebenfalls noch ein Argument für die Regeleinhaltung. So könnte ich alle Servobewegungen in der Simu qualitativ schon endgültig kontrollieren.
Aus diesem Grund verweise ich alle, die sich für OpenTX interessieren auch nicht auf das 500+-seitige Handbuch sondern die beiden sehr gut gemachten Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Wenn man die durchgemacht hat, dann sollte man das Prinzip verstanden haben. Schließlich geht es da nicht um irgend welche theoretischen Prinzipien sondern um den Aufbau eines durchaus üblichen Modells. Besser kann man den Einstieg m.E. gar nicht machen.

Was mich zu einer Frage bringt:
Warum kann man die beiden Anleitungen und den Link zum Handbuch hier nicht als "wichtig" anpinnen? Gerade, wenn man einen Einsteiger auf die wichtigsten Dokus hinweisen will muss man die immer erst mal suchen. Ist echt umständlich. Gibt es hier keine Mod, der sich mal darum kümmern könnte? Der 670-Seiten-"Geniestreich"-Thread hat seine Wichtigkeit schon auf Grund des Umfangs lange verloren. "Wichtig" sollten nur Threads sein, die Informationen kurz und kanckig bereit stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nico_S_aus_B

Erfahrener Benutzer
#18
Warum kann man die beiden Anleitungen und den Link zum Handbuch hier nicht als "wichtig" anpinnen? Gerade, wenn man einen Einsteiger auf die wichtigsten Dokus hinweisen will muss man die immer erst mal suchen.
Sehr gut!

Und da sich ja sonst niemand traut Kritik an dieser "OpenTx-Bibel" zu äußern und alle so tun, als wäre dieses "Handbuch" das Nonplusultra und DER Maßstab schlechthin: Ich habe Kritik an dem Machwerk!
Quantität ist kein Maßstab für Qualität! Und wenn ein Anfänger sich nicht durch 550+ Seiten quälen will, dann kann ich das verstehen.

Könnte man nicht mal ein bisschen Struktur in diesen Wälzer bringen? Denn daran krankt dieses "Handbuch" meiner Ansicht nach sehr. Eine wüste Sammlung von mehr oder weniger nützlichen Fakten macht eben kein gutes Handbuch aus!
Wie wäre es mit einer Aufteilung in einen Software-Teil (Einrichtung, Programmierung etc.) und einen Hardware-Teil (all das Zeugs zum Thema Flashen, diverse Empfänger, Sendemodul-Typen usw.)?

Das Handbuch muss gar nicht neu geschrieben werden, die Fakten sind vorhanden. Es müsste eben nur mal vernünftig sortiert und vielleicht auch in zwei Handbücher gesplittet werden.
Das schon würde vielen Anfänger den Zugang erleichtern.

Just my two cents.
 
#19
Nicht gut!

Fast jeder hier hat Helles Handbuch benutzt, um die ersten Schritte mit OpenTX zu schaffen, du doch auch. Es ist sein geistiges Eigentum und ich würde es nie als Machwerk bezeichnen. Das ist unhöflich und undankbar. Aber vielleicht hast du es ja gar nicht so schroff gemeint, wie es sich liest? Man kann Helle natürlich bitten und vorschlagen, gewisse Änderungen zu machen. Wenn er es für richtig hält, wird er es machen, wenn nicht, dann nicht - das ist sein gutes Recht.

Ich schätze, dass Helle Größenordnungen mehr für die Community geleistet hat, als wir alle zusammen. Deswegen bitte etwas mehr Respekt.

Gruß Bernd
 

Nico_S_aus_B

Erfahrener Benutzer
#20
Meine Güte, hier wird ja so getan als hätte ich so eine Art Gotteslästerung begangen.

Alleine die fast peinliche Unterwürfigkeit mit der häufig "bitte nicht als Kritik auffassen", "das ist übrigens keine Kritik an deinem Handbuch" u. ä. quasi in vorauseilendem Gehorsam in manche Beiträge eingeflochten wird...

Hätten mehr Leute viel öfter und viel früher mal Kritik an diesem "Handbuch" geäußert, dann könnte das heute schon sehr viel besser sein.
Kritik ist nämlich eben nicht automatisch schlecht oder negativ!
Wer das dennoch automatisch so auffasst, der hat wohl eher nicht verstanden was Kritik ist und welchen Nutzen sie bringt!
 
RCLogger

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