Wie ernst nehmt ihr es mit der Drohnenverordnung

#2
also mich interessiert das überhaupt nicht!!!!!
Ich fliege nämlich einen COPTER!!!!!!! Drohnen verwendet doch nur das Militär, oder?!:rolleyes:

Frisch
 

Mayday

Expert somehow
#3
WAS für ein Statement...


Nach neuer Lesart verwendet eben nicht nur das Militär Drohnen (was übrigens auch in vergangenheit nicht zwingend der Fall war).
 
#4
ich denke "WIR" sind zur Zeit so wie so genug im Focus der Allgemeinheit............
Wenn es auch nur ein sehr kleiner Unterschied ist aber ich bleibe dabei. "Wir" Modellbauer fliegen mit Coptern und nicht mit Drohnen.

Frisch
 

Wowbagger

Erfahrener Benutzer
#5
Auch wenn Mayday hier auch das Wort „Drohne“ unterstützt: In der „Drohnen“verordnung kommen gar keine Drohnen vor. Die neue LuftVO regelt nur Flugmodelle und unbemannte Luftfahrtsysteme neu. Die Regeln für Flugmodelle wurden extrem verschärft und die Jugendarbeit an vielen Stellen unmöglich gemacht. Die Regeln für unbemannte Luftfahrtsysteme wurden extrem gelockert. Quasi beide angeglichen.
Die angeblichen Ziele der Verordnung (Copter) haben gegenüber vorher fast keine Veränderung.

Bedanke Dich bei Lobbyisten wie Mayday...
 
#6
fast keine Veränderung?
Sorry, dass sehe ich anders.......
wie ist das mit der Kennzeichnung von Modellen >250gr Abfluggewicht?
Wie ist das mit der Kenntnisprüfung von Modellen mit einem Abfluggewicht > 2000gr?

Mich betrifft das Ganze auch beruflich, deshalb bin ich wahrscheinlich etwas zu sensiebel........ Ich bleibe dabei, wir fliegen Copter und keine Drohnen :D

Frisch
 

Reaver

Erfahrener Benutzer
#7
Mich betrifft das Ganze auch beruflich, deshalb bin ich wahrscheinlich etwas zu sensiebel........ Ich bleibe dabei, wir fliegen Copter und keine Drohnen :D
Gebe dir da fast recht. Meine Mavic kommt in ein paar Wochen an und die zählt für mich zum Beispiel definitiv zu den Drohnen, da bei Bedarf komplett autonom geflogen werden kann. Alles andere ist ein Multi/Quad/Hexa/Okta-Kopter ;)
 

Wowbagger

Erfahrener Benutzer
#8
fast keine Veränderung?
Sorry, dass sehe ich anders.......
Ich schrieb ja auch "Die angeblichen Ziele der Verordnung (Copter)". Angebliches Ziel waren die vielen hunderttausend neuen Copter und Leute, die sich nicht an Regeln halten wollen. Für diese Gruppe ändert sich nichts wesentliches.
- Die vielen hunderttausend Copter sind größtenteils Spielzeuge unter 250g: Für die ändert sich nichts.
- Ein geringerer Anteil der Copterpiloten sind unter 2kg: Die müssen nur eine Plakette drauf machen. Nichts wirklich schlimmes.
- Nur ein sehr geringer Anteil an Copterpiloten hat mehr als 2kg: Die müssen zusätzlich den Kenntnisnachweis machen. Für die Flugmodelle von denen sind das knapp 27€ für 5 Jahre und mehr als einfach: Nichts wirklich schlimmes. Für die UAS kostet es mehr und ist schwieriger: Dafür brauchen sie unter 5kg keine Aufstiegserlaubnis mehr.
- Für die Leute, die sich nicht an die Regeln halten: Für die hat sich gar nichts verändert.

Getroffen wurde unsinnigerweise und hauptsächlich der Flächenflieger und die Jugendlichen.

wie ist das mit der Kennzeichnung von Modellen >250gr Abfluggewicht?
Effektiv kein Problem. 1,20€ pro Modell

Wie ist das mit der Kenntnisprüfung von Modellen mit einem Abfluggewicht > 2000gr?
s.o. Für Flugmodelle sind das ca. 5€ pro Jahr und mehr als einfach.

Ich bleibe dabei, wir fliegen Copter und keine Drohnen :D
Habe ich was anderes geschrieben?
"Drohne" taucht im Luftrecht nirgendwo auf. Das ist nur ein Kampfbegriff. Unter "Drohne" versteht der Dobrindt übrigens jedes(!) unbemannte Luftfahrtsystem, von der Papierschwalbe über Spielzeugcopter über Flächenflieger über großen Copter...

Nach Luftrecht fliegst Du ein Flugmodell oder unbemanntes Luftfahrtsystem, keine Drohne. Zusätzlich werden diese beiden Typen in der neuen LuftVO noch weitergehend zwischen Multicopter und Nicht-Multicopter unterschieden.

Gebe dir da fast recht. Meine Mavic kommt in ein paar Wochen an und die zählt für mich zum Beispiel definitiv zu den Drohnen, da bei Bedarf komplett autonom geflogen werden kann. Alles andere ist ein Multi/Quad/Hexa/Okta-Kopter ;)
Nö, der Mavic ist ein Flugmodell oder ein unbemanntes Luftfahrtsystem, je nach Anwendung. Innerhalb dieser Einordnung gehört er zu den Multicoptern.
"Drohne" gibt es im Luftrecht nicht. "Drohne" wird zwar vom BMVI immer wieder genannt, meint dann aber jedes(!) unbemannte Luftfahrtgerät.
Und autonom fliegen ist eh verboten.
 

Altix

Erfahrener Benutzer
#9
Das Absurde ist ja, dass der Held von Minister in der Begründung zur Novelle der VO lang und breit über Drohnen faselt, im eigentlichen Text der Begriff aber kein einzigen Mal mehr erwähnt wird. Da in der Begründung ebenfalls keine Definition zu finden ist, stehen die Änderung und ihre Begründung in keinerlei Zusammenhang mehr. Dass die Verbände dem Schwätzer das haben durchgehen lassen und nicht massiv auf die Barrikaden gegangen sind , macht mich noch immerfassungslos...

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Mayday

Expert somehow
#10
Autonom fliegen ist nicht verboten, aber genau so restriktiert wie automatisches fliegen. Autonome Fliegerei gibt es aber de facto nicht in "unserer" Szene.
Natürlich bin ich Lobbyist. Mir ist eigentlich egal, wo die Gefahren herkommen und wie man unterscheiden könnte. Die Verbände haben sich, allen vorweg der DMFV, ein Armutszeugnis ausgestellt und mehr gemeckert, als konstruktiv mitgearbeitet. Es wird immer über Sicherheit in der Luft und Statistiken geredet, ohne dass verwertbarer Hintergrund vorhanden wäre.
In der Großfliegerei wiederum (eigentlich überall jesneits der Spaßfliegerei) haben wir dagegen ein Niveau an Sicherheit erreicht, das man sich eben ungern durch die Modell-/Copter/Drohnen- oder Sonstwasflieger nach unten reißen läßt. "Meine" Lobby hat immer klar dargelegt, dass man in der guten alten Modellfliegerei nicht das Problem sieht. Nicht mal in den Wildfliegern an sich, sondern in dem sich verändernden Klientel.
Wer auch immer noch ernsthaft Fragen nach den Unterschieden zwischen Vogelschlag und Drohnentreffern stellt, hat so oder so kaum Durchblick- das ist aber zum Glück nicht mehr oft der Fall. Und wer den Sinn einer Registrierung nicht versteht, hat sicher auch kein Kennzeichen am Auto... Es gibt sicher die Möglichkeit einer Überregulierung, von der wir in meinen Augen aber noch weit entfernt sind. Irgendwo zwischen Querulant (Reichsbürger), Anarchos und dem abgedrehten Beamten und Überregulierer liegt nun mal die Wahrheit. Mir persönlich geht es bei der Verbandsarbeit um Sicherheit; Und da wird sich noch einiges tun...
 
Zuletzt bearbeitet:

Wowbagger

Erfahrener Benutzer
#11
"Meine" Lobby hat immer klar dargelegt, dass man in der guten alten Modellfliegerei nicht das Problem sieht. Nicht mal in den Wildfliegern an sich, sondern in dem sich verändernden Klientel.
Und erneut: Wäre es dabei geblieben und wäre eine Verbesserung der Luftsicherheit erzielt worden, hätte es von Seiten der Modellflieger und der Verbände nicht derartige Kritik gegeben.
Jedoch ist es genau anders herum gekommen:
- Die "gute alte Modellfliegerei" muss große Einschränkungen hinnehmen.
- Vielen Vereinen wird die Jugendarbeit unmöglich gemacht.
- Die "veränderte Klientel" (also die vielen neuen Copterflieger und diejenigen, die absichtlich gegen Regeln verstossen) hat praktisch keine Einschränkung.
- Die gewerbliche Nutzung hat erhebliche Erleichterungen bekommen.

Niemand hat etwas dagegen die LuftVO so zu ändern, dass eine Erhöhung der Luftsicherheit resultiert. Nur dieses Ziel hat mit der neuen LuftVO absolut nichts zu tun. Bei der Luftsicherheit hat sich praktisch nichts wesentliches gegenüber vorher geändert.

Schieb nicht immer die Luftsicherheit vor.
 

Mayday

Expert somehow
#12
Was ich "vorschiebe" und was nicnt überlasse bitte mir. Denn Du solltest merken, dass es sehr wohl derer dient- und wenn es nur der erste Schritt ist.
Ansonsten gebe ich Dir ja Recht und muss fragen: Ja und, was willst Du mir damit vorwerfen? "Meiner" Lobbyarbeit ist das Ergebnis sicher so nicht geschuldet. Auch wenn ich das in großen Teile so begrüße.
 

Wowbagger

Erfahrener Benutzer
#13
- Die "gute alte Modellfliegerei" muss große Einschränkungen hinnehmen.
- Vielen Vereinen wird die Jugendarbeit unmöglich gemacht.
- Die "veränderte Klientel" (also die vielen neuen Copterflieger und diejenigen, die absichtlich gegen Regeln verstossen) hat praktisch keine Einschränkung.
- Die gewerbliche Nutzung hat erhebliche Erleichterungen bekommen.
Auch wenn ich das in großen Teile so begrüße.
Danke, deutlicher kannst Du Deine Einstellung nicht beschreiben.

Denn Du solltest merken, dass es sehr wohl derer dient- und wenn es nur der erste Schritt ist.
Es gibt eine Stelle, die tatsächlich zur Erhöhung der Luftsicherheit führt. Neu ist, dass nun unbemannte Luftfahrzeuge den bemannten ausweichen müssen. Du hattest zwar die Fakenews verbreitet, dass dies auch schon vorher der Fall war, aber das stimmte nicht und bei Nachfragen dazu hast Du natürlich nicht geantwortet.
Ich bin vor dem April 2017 in diesem(!) Punkt immer illegal geflogen und bin grundsätzlich bemannten ausgewichen bzw. hätte dies gemacht. Auch wenn ich dadurch gegen die Regeln verstossen hätte.
An welcher anderen Stelle wird denn die Luftsicherheit relevant erhöht? Die Vorfälle der letzten Zeit (wenn es sie so gab) waren auch schon vorher verboten.

Was ich "vorschiebe" und was nicnt überlasse bitte mir.
Nö. Irgendetwas als Grund vorschieben (denkt denn keiner an die Kinder?), dadurch jegliche Kritik von vornherein abkanzeln und dann etwas völlig anderes machen, kenne ich auch aus anderen Bereichen. Entweder Du weiß ganz genau, dass die Luftsicherheit hier nur vorgeschoben ist oder Du glaubst das tatsächlich. Ich weiß nicht, welche Version schlimmer ist.
 

Mayday

Expert somehow
#14
Danke, deutlicher kannst Du Deine Einstellung nicht beschreiben.
Ich bediene mich sonst nicht der Zitierfunktion. Aber Deine Aussagen mit meiner bestätigung zu untermalen ist selbst für Dich komisch. Ich begrüße große Teile des Gesamtpaketes, nicht Teile Deiner Ausführungen.
Und ich gebe Dir Recht, dass in Vergangenheit die Ausweichflugregeln nicht eindeutig definiert waren, was unbemanntes Fliegen betrifft. Wenngleich das in Falle eines Falles am Ergebnis und an einer eventuellen (!) Rechtsprechung im nichts geändert hätte. Das bleibt im Dunkeln, weil es dazu nicht gekommen ist. Aber Du warst ja sicherlich in Deiner Freizeit und beruflich auf eben so vielen Veranstaltungen bez. UAV/RPAS wie z.B. ich und kannst außerhalb Deines Meinungs- und Erfahrungshorizontes blicken wie so manch anderer, oder?

So, Schluss mit Hijacking hier.
Die "Drohnenverordnung" ist auf jeden Fall ernst zu nehmen. Alleine auf Grund der Tatsache, dass mittlerweile selbst auf dem Dorf kontrolliert wird, weil u.a. die Behörden auch aktiv auf die neuen Regelungen hingewiesen werden und Verstöße echt Geld kosten können, wäre das angebracht.
Abgesehen davon glaube ich persönlich, dass das insgesamt nur eine Vorstufe darstellt und wir in diesem Teil Europas wirklich (!) gut mit dem Ergebnis bedient sind. Es hätte (wird?) ganz anders kommen können. Aber wahrscheinlich liegt es an der deutschen Art, dass immer zuerst gemeckert wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

Wowbagger

Erfahrener Benutzer
#15
Ich bediene mich sonst nicht der Zitierfunktion. Aber Deine Aussagen mit meiner bestätigung zu untermalen ist selbst für Dich komisch.
Nein. Du hast auf meine Aussage geantwortet, in der ich die Änderungen beschrieben habe.

Ich begrüße große Teile des Gesamtpaketes, nicht Teile Deiner Ausführungen.
Denn Du solltest merken, dass es sehr wohl derer dient- und wenn es nur der erste Schritt ist.
Ich wiederhole meine Frage:
An welcher anderen Stelle als die der Ausweichregeln wird denn die Luftsicherheit relevant erhöht?
Welche Teile findest Du gut, die tatsächlich(!) zu einer Erhöhung der Luftsicherheit führen?

Und ich gebe Dir Recht, dass in Vergangenheit die Ausweichflugregeln nicht eindeutig definiert waren, was unbemanntes Fliegen betrifft.
Du hast in diesem Punkt falsche Behauptungen aufgestellt. Nichts weiter.

Die "Drohnenverordnung" ist auf jeden Fall ernst zu nehmen.
Hey, ein Punkt in dem wir übereinstimmen! :)

Abgesehen davon glaube ich persönlich, dass das insgesamt nur eine Vorstufe darstellt
Und noch einer... :)

Aber wahrscheinlich liegt es an der deutschen Art, dass immer zuerst gemeckert wird.
nein, es liegt daran, dass Begründung und Maßnahmen überhaupt nicht zusammen passen.
 

Ronny1407

Erfahrener Benutzer
#16
Ich wiederhole meine Frage:
An welcher anderen Stelle als die der Ausweichregeln wird denn die Luftsicherheit relevant erhöht?
Welche Teile findest Du gut, die tatsächlich(!) zu einer Erhöhung der Luftsicherheit führen?
Maximale Flughöhe von 100 m über Grund für die Copter erhöht aus meiner Sicht die Sicherheit.
 

Millord

Erfahrener Benutzer
#17
Ihr zwei könntet auch mal in eine Paartherapie gehen...:popcorn:

Um zum Thema zurück zu kommen, ich halte mich an die Verordnung genauso wie an alle anderen Verordnungen die einen sonst im Leben so antreffen. :cool:
Wobei mir als (deutlich) über 14 Jährigen Piloten eines 400g Copters sowie diverser unter 250g auch nicht wirklich viel abverlangt wird. Plakette drauf und gut. 100m hoch war ich mit dem Racer eh noch nie auch nur ansatzweise insofern auch das kein Thema, genau wie Naturschutzgebiete und sonstige Zonen. Anderen tut das natürlich weh.
Bei mir wird es höchstens mal mit dem Spotter eng, da man doch auch gerne mal alleine raus geht.
Versicherung habe ich seit Jahren, weil im RC Car Verein gefordert. Aber ich habe erst letztens wieder ein paar auf dem Feld gesehen, mit 600mW Vtx ohne Versicherung beim Powerloop um die Hochspannungsleitung...
Bei solchen hilft auch keine Verordnung weiter, egal wie die lautet.
 

Wowbagger

Erfahrener Benutzer
#18
Maximale Flughöhe von 100 m über Grund für die Copter erhöht aus meiner Sicht die Sicherheit.
Was ist an einem Copter über 100m Höhe gefährlicher als ein Flächenmodell?

Aber ich habe erst letztens wieder ein paar auf dem Feld gesehen, mit 600mW Vtx ohne Versicherung beim Powerloop um die Hochspannungsleitung...
Bei solchen hilft auch keine Verordnung weiter, egal wie die lautet.
Eben. Für solche Leute ändert sich effektiv nichts.
 

Ronny1407

Erfahrener Benutzer
#19
Was ist an einem Copter über 100m Höhe gefährlicher als ein Flächenmodell?
Ich möchte einmal behaupten, dass bei vergleichbarer Größe ein Copter immer schwerer ist. Und es deshalb auch zu größeren Schäden bei Zusammenstoß kommen kann. Wenn man z.B. einmal eine Easystar mit einem Standardcopter vergleicht.

Eben. Für solche Leute ändert sich effektiv nichts.
Dann mache es doch genauso aber reg dich halt im nachhinein nicht auf wenn etwas passiert ist.

Es gibt auch Leute die 180 fahren obwohl nur 120 erlaubt ist. Man muss dann halt mit den Konsequenzen leben wenn etwas passiert bzw. wenn man erwischt wird.
 

Mayday

Expert somehow
#20
Ist die gleiche sinnlose Diskussion, wie die Frage nach dem Sinn eines Führerscheines oder Autokennzeichen, Lizenzen zum Steuern von Flugzeugen, Alterskontrollen bei Alkohol- und Zigarettenerwerb etc...
 
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