Pan/Tilt

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Der Servoweg lässt sich durch Anstecken eines Zusatzmoduls einfach erweitern.

Mit Pan/Tilt bezeichnet man das über zwei Servos gesteuerte Nicken und Schwenken der Kamera (Pan=Schwenken) (Tilt=Nicken).

Ein Pan/Tilt ist für das FPV Fliegen nicht zwangsläufig notwendig jedoch macht es mit Pan/Tilt deutlich mehr Spaß. Außerdem erleichtert es mitunter erheblich die Orientierung in der Luft. Eine Pan oder Schwenkfunktion ist sehr zu empfehlen da man mit dieser im Kurvenflug hinunter zum Boden schauen kann, was ansonsten nur bei Sturzflügen möglich ist.
Für Pan empfiehlt es sich ein Servo zu verwenden das 180° Drehwinkel aufweist. Mit Pan und einem Nick-Servo (Tilt) sind realistische Schwenks und der senkrecht Blick nach unten, überhaupt erst möglich. Alternativ lässt sich der Servoweg auch über einen sogenannten Servo-Stretcher erweitern.

Für die beliebtesten FPV-Modelle (Easystar, Twinstar II und Easyglider) gibt es im Fachhandel bereits fertige Pan/Tilt-Canopys zu kaufen. Hier müssen nur noch die zwei Servos sowie die Kamera eingebaut werden.
Jedoch ist es zumeist auch problemlos möglich, sich mit einfachsten Mitteln selbst ein passendes Canopy zu bauen und die Kamera sowie die Servos darin einzupassen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten der Ansteuerung:

Die wohl einfachste und günstigste Möglichkeit ist die Ansteuerung über ein oder mehrere Proportionalmodule. Mitunter kann man mit dieser Möglichkeit extrem gute Ergebnisse erzielen. Einige Piloten habe ihre Fernsteuerungen dahingehend umgebaut, das beide Module (Pan + Tilt) bequem mit dem Zeigefinger bedient werden können ohne das umgegriffen werden muss.

Die zweite, dafür aber deutlich kostspieligere, bequemere und realistischere, Möglichkeit ist eine Ansteuerung über einen Headtracker. Es gibt davon zwei Varianten:

  • Magnetorientiert: orientiert sich am Erdmagnetfeld
  • Gyro-Sensor orientiert: arbeitet mit Gyros

Diese Module werden an der Videobrille befestigt und die Bewegung des Kopfes wird über 2 freie Senderkanäle direkt auf die Kamera übertragen. Wer einmal mit Headtracker geflogen ist, möchte diesen nicht mehr missen, denn erst hier stellt sich das richtige Mittendrin-Gefühl ein.

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