Viel Nutzlast + große Reichweite gesucht

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VikiN

Flying Wing Freak
#21
6 Std. 10 min heftig
die insgesamt geflogene strecke würde mich interressieren


@tamandua
erst mal herzlich willkommen im Forum !

wenn Du schon Flugbegeistert und damit auch an der R/C-Fliegerei interessiert bist...und vorhast Dich auf so ein projekt einzulassen

...fang trotzdem erst mal lieber klein an und sammel erfahrung
nach dem Autofüherschein hast ja auch nicht gleich nen Ferrari/Hummer/Porsche gefahren, oder ?

wirklich erst mal nen Easystar(Clone m. querruder), Easyglider fliegen ( lernen )
dann nach und nach aufrüsten

Cam/Sender
OSD
Stabi/Autopilot

dauert sicher ein paar wochen/monate...( ausser Du bist ein naturtalent )
...sollte das funktionierenm start und vorallem landungen klappen
wirds zeit sich nach nem grösseren Flugzeug umzusehen

und da dann deine benötigte ausrüstung zu verbauen ( vorher mit balast/akkus/blei testen wieviel zuladung möglich ist )

Die Gebiete sind oftmals sehr groß und unzugänglich, hier wären Reichweiten von ca. 15 bis 20 km wünschenswert, die Flugdauer sollte zwecks engmaschiger Kartierung bei mindestens einer Stunde liegen.
wo sind den diese gebiete ?
wenn die öfters überflogen werden sollen, könnte man ja ein kleines Richtfunknetz mit fest installierten Patchantennen aufbauen um die reichweite zu vergrössern
 

Nabazul

Erfahrener Benutzer
#22
Wenn du das ganze Proffessionell bzw Gewerbemäßig machen willst würde ich mich vielleicht mal nach einer Lizenz für alternative Frequenzbänder umschauen. Im 2,3 ghz band gibt es da afaik etwas wo dann bis zu 10W Leistung erlaubt sind. Bedenke dann aber auch das du dann noch andere Genehmigungen benötigst (AE usw)
 

tamandua

Neuer Benutzer
#23
Chucky1978 hat gesagt.:
Wenn du nicht gerade einem Gepard in Afrika verfolgst, wobei bei den paar Metern das auch egal ist, oder Gazellen in Afrika durch die Prärie folgst bei einem Waldbrand o.ä. wird in Sachen Geschwindigkeit das nirgends Probleme geben.
Geparden sollen es tatsächlich nicht sein, aber verschiedene Vogelarten und auch Säuger erreichen schon 50 - 60 km/h. In diesem Bereich sollte dann auch die gut machbare Geschwindigkeit des Fliegers liegen, um die Tiere nicht zu verlieren. Das sollte aber den Aussagen zufolge ja sogar mit Seglern fast machbar sein.
Chucky1978 hat gesagt.:
Und wenn man so laut und tief über Tiere fliegt, das diese in einer Herde so schnell weglaufen, wird illigales Equiqment zu den geringsten Sorgen gehören, da verstehen Forstwirte absolut kein Spass.
Priorität hat es natürlich, die Tiere nicht bzw so wenig wie möglich zu stören. Sie rennen oder fliegen sie auch ohne Störung, zumindest ohne Störung durch eine Drohne. Will man ihnen dann folgen, muss es oft schnell gehen. Um Störungen zu vermeiden, folgt man Tieren nicht direkt, sondern seitlich versetzt und in einigem Abstand, oft in einem Bogen. Wegen der größeren Flugstrecke muss man tendenziell also schneller sein als das Tier, damit man es nicht verliert.

Die Forstwirte in den entsprechenden Gebieten begrüßen die Kartierungen, wenn wie oben beschrieben geflogen wird. In einigen Gebieten im Ausland gibt es Fortwirte aber schlicht gar nicht. Wildnis eben ;).
Mayday hat gesagt.:
Du bekommst aber eher keine Genehmigung für die Fernsteuerung von Modellen bei Überlandflügen (wg. Sichtkontakt zum Modell usw.). Dir bringen dann auch Spotter nichts, die Du im Gelände verteilst.
Ist es nicht so, dass "nur" dauerhaft sichergestellt werden muss, den Luftraum nicht zu gefährden? Ist es nicht legal, dies durch ein dauerhaft mit dem Piloten verbundenes Spotter-Team zu gewährleisten?
VikiN hat gesagt.:
...fang trotzdem erst mal lieber klein an und sammel erfahrung
nach dem Autofüherschein hast ja auch nicht gleich nen Ferrari/Hummer/Porsche gefahren, oder ?

wirklich erst mal nen Easystar(Clone m. querruder), Easyglider fliegen ( lernen )
dann nach und nach aufrüsten
Klar, das auf jeden Fall. Es besteht keine Eile. Die teils sehr teuren Geräte sind zu kostbar, um sie in Kleinteilen aus einem Baum klauben zu müssen ;).
VikiN hat gesagt.:
wo sind den diese gebiete ?
wenn die öfters überflogen werden sollen, könnte man ja ein kleines Richtfunknetz mit fest installierten Patchantennen aufbauen um die reichweite zu vergrössern
In Deutschland (Große Naturschutzgebiete + Nationalparks) und im Ausland (Wildnisgebiete + Nationalparks). Der Hinweis auf ein installiertes Richtfunknetz ist interessant. Das klingt machbar, wenn die Stromversorgung gelöst werden kann. Problem aber wieder: Wie sieht es mit Spotter-Teams aus? Lässt sich das problem der Distanz mit diesen lösen oder ist das zumindest in Deutschland ausgeschlossen?
Nabazul hat gesagt.:
Wenn du das ganze Proffessionell bzw Gewerbemäßig machen willst würde ich mich vielleicht mal nach einer Lizenz für alternative Frequenzbänder umschauen. Im 2,3 ghz band gibt es da afaik etwas wo dann bis zu 10W Leistung erlaubt sind. Bedenke dann aber auch das du dann noch andere Genehmigungen benötigst (AE usw)
Ich verdiene damit nicht, sondern wäre "nur" der Pilot. Auf Dauer auch nicht der einzige, wenn sich ein System bewähren sollte. Die Drohne(n) würde sich im Besitz der örtlich zuständigen Verwaltung, Behörde bzw Universität befinden.

Eine Genehmigung für den Betrieb mit stärkerer Leistung müsste vermutlich für jedes Gebiet separat eingeholt werden, nehme ich an? Kann man sicher versuchen, aber da besteht wohl immer die Gefahr, es nicht genehmigt zu bekommen. Eine für jedermann zugängliche Leistung nebst Band wären da sicherer. Wenn es denn machbar ist.
 

Mayday

Expert somehow
#24
Ist an alles ranzukommen, was die Technik betrifft. Aber analog kannst Du mit der Leistung keinen Videostream mehr machen. Dafür gibt es keine Erlaubnis. Und digital kaum unter €5000 zu machen, dann aber eben bis 10W.
Aber die Aufstiegserlaubis, um außerhalb des eigenen Sichtbereiches zu fliegen, bekommt man nicht!! So wichtig kann man sich gar nicht darstellen, daß sowas klappt.
 

tamandua

Neuer Benutzer
#25
Mayday hat gesagt.:
Ist an alles ranzukommen, was die Technik betrifft. Aber analog kannst Du mit der Leistung keinen Videostream mehr machen. Dafür gibt es keine Erlaubnis. Und digital kaum unter €5000 zu machen, dann aber eben bis 10W.
Aber die Aufstiegserlaubis, um außerhalb des eigenen Sichtbereiches zu fliegen, bekommt man nicht!! So wichtig kann man sich gar nicht darstellen, daß sowas klappt.
Die Kosten spielen hier zunächst mal keine Rolle, einige tausend € wären, sollte sich das System dann als zuverlässig und brauchbar erweisen, sicherlich denkbar. Es würde ja nicht privat von mir finanziert.

Mal abgesehen von den nötigen Genehmigungen zum Betreiben der Sender, was sicher schwierig genug sein dürfte: Wie sieht es denn mit der Technik aus? Klar, keine Massenprodukte und daher teuer, aber kann man überhaupt auf bestehende Systeme zurückgreifen, oder muss an Empfängern, Sendern und anderen Komponenten sehr viel in Eigenarbeit gebaut und /oder programmiert werden?
 

LazarusLong

Kaiser, Imperator, Gott
#26
Löten zu können ist hilfreich. Programmier- oder Elektronikkenntnisse sind aber nicht unbedingt erforderlich.
 

Royalfm

Erfahrener Benutzer
#27
Naja, welches Kabel + und welches - ist sollte man zumindest wissen :D

Sich bissl in Elektronik einzulesen ist durchaus nützlich. das derzeit erhältliche Digitale Übertragungssystem ist hier zu finden: http://www.nghobbies.com/cart/index.php?main_page=product_info&cPath=144_147&products_id=589
Das Ding ist allerdings kein Leichtgewicht ;)
 

tamandua

Neuer Benutzer
#28
Das klingt gut. Für den privaten Gebrauch für die allermeisten (mich eingeschlossen) wohl noch jenseits von Gut und Böse, aber für ein größeres Projekt preislich schon attraktiv.

Das ändert aber trotz allem natürlich nichts an der grundsätlichen Problematik der Distanz. Relaisstationen sind zwar eine gute Sache, aber außerhalb der Sichtweite des Piloten rechtlich wohl auch nicht mehr im grünen Bereich. Eine Idee, die mir stattdessen kam: Wäre es möglich, weite Flüge als "Staffelflug" durchzuführen? Eine zweite Person, die an einem bestimmten Punkt den Flieger übernimmt, als "lebende Relaisstation" gewissermaßen? Ist das technisch überhaupt möglich?
 

tamandua

Neuer Benutzer
#29
Nochmalige Recherche bezüglich der nötigen Genehmigungen hat mich auf diesen Antrag stoßen lassen:
http://www.bundesnetzagentur.de/cae/servlet/contentblob/84070/publicationFile/2694/FernsehfunkId5716pdf.pdf
Frequenzzuteilung für nichtöffentlichen mobilen Landfunk, Flugmodelle sind ausdrücklich eingeschlossen und dürfen mit bis zu 1 Watt Sendeleistung und bis 300m Höhe betrieben werden.

Habe ich etwas Wichtiges übersehen, oder wäre das zumindest in Sachen Sendeleistung und damit einhergehender Reichweite die beste Lösung? Nachzuweisen, wofür die Leistung gebraucht wird, wäre ja kein Problem.
 

Nabazul

Erfahrener Benutzer
#30
Die übergabe des Modelles in der Luft an einen zweiten Piloten ist machbar. Bei analgoger 35mhz RC Steuerung ganz einfach, bei den digitalen 2,4ghz Systemen wird es da schon schwerer weil man sich dafür entsprechend viele sendermodule mit der selben id beschaffen müßte. (Hersteller fragen!)
 
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