Actioncam mit CCD chip

CaptainPlanetHD

Erfahrener Benutzer
#1
Wie der Titel schon sagt, frage ich mich ob es eigentlich eine Actioncam gibt, die einen CCD Chip verbaut hat um dem CMOS - Rolling Shutter umgehen zu können? Weiß da jemand was?

Grüße
Boris
 

mact

Schnauze voll.
#2
Moin, Boris,

Deine Frage ist zwar schon älter - aber offenbar unbeantwortet.

Da ich überlege, eine "ccd basierte Actioncam" zu bauen, bin ich sehr daran interessiert zu erfahren, was Du unter einer "Actioncam" verstehst. CCD-Kameras gibt's ja wie Meer am Strand, auch solche, die sich "Actioncam" nennen, aber in der Regel einen Composite-Video-Ausgang haben, also einen externen Recorder brauchen.

Marc
 

CaptainPlanetHD

Erfahrener Benutzer
#3
Hi Marc!

In der Tat ne ältere Frage aber noch aktuell! Naja von den Specs. her halt ähnlich wie ne GoPro aufnehmbar auf SD/MicroSD Full HD und 720P 60 F/S. An sich etwas wie die Horyzon von FOXtech aber eben mit CCD Sensor um den Rolling Shutter zu umgehen...

Grüße
Boris
 

mact

Schnauze voll.
#4
Moin, Boris,

naja, einfach Kameramodul tauschen bringt's ja nicht. Deshalb meine Frage :)
CCD und CMOS sind schon etwas unterschiedlich - haben eben beide Vor- und Nachteile. Wenn man einfach eine CMOS- durch eine CCD-Kamera ersetzt, kommt man vom Nassen ins Sehr-Feuchte (ich nenne nur mal das Überstrahlen).
Den Rolling Shutter zu reduzieren wäre mit entsprechender Technik, konkret: schnellerem Auslesen, ja möglich - eine reine Kostenfrage. Mich reizt (neben der Vollbildaufnahme) bei CCD mehr die um ein Drittel höhere Lichtempfindlichkeit und die kurze "Verschlusszeit" (die damit einhergeht) sowie die einheitliche Farberfassung.

Blöd ist, dass die "bezahlbaren" CCD-Module keinen Frametransfer (sprich: Buffer) haben. Eine "billige" Actioncam zu bauen würde so aussehen, dass das Videosignal nach dem DAC gleich wieder digitalisiert würde - machbar, aber genauso absurd wie ein per VGA angesteuerter TFT :) Das ist halt der Vorteil von CMOS: Dass man die einzelnen Pixel gezielt auslesen kann, statt einen großen Aufwand mit "Ringelschwanzziehen" wie bei CCD zu betreiben.

Soll (als Teilantwort auf Deine Frage) heißen: Ich bezweifele, dass es diese Art von "Billig-Action-Cam" mit CCD gibt. Dafür ist CMOS heute einfach die richtige Technik. Man kann sich eine Selbstbaulösung basteln: Da aus den Chinaman-CCDs ja bereits ein Composite-Signal kommt, könnte man das per Analogfunk übertragen und parallel "onboard" mit einem Framegrabber-Modul eine "zurückdigitalisierte" Aufnahme auf SD aufzeichnen. Aber, wie gesagt, die "Billiglösung" würde den Rolling-Shutter der Billig-Actioncams nur ersetzen durch Überstrahlen und andere CCD-Effekte.

Marc
 
Zuletzt bearbeitet:

mact

Schnauze voll.
#6
Moin, Syscons,

ja, die HackHD-Module "kenne" ich ("kennen" im Sinne von: Drüber gestolpert, durchgeschaut, weitergesucht). Soweit ich das durchschaue, ist das aber ein ganz normales CMOS-Videochip-Ensemble.
Mein Ziel ist ja ("bekanntlich") mindestens 60fps (das Thema "Highspeed" klammere ich mal aus, ist mir im Moment zu teuer - und es gibt schon zu viele High-Speed-Kameras am Markt). Die meisten Fertigmodule bieten CMOS-typische 30fps (das ist eben der Standardbausatz). Für das Leobord gibt's ja die 5MP-Cam mit 60fps bei 720(p). Das finde ich, wenn es CMOS sein darf, deutlich interessanter (und preislich kommt man ähnlich raus wie bei einer HackHD, nur mit insgesamt deutlich mehr Features).

Marc
 
FPV1

Banggood

Oben Unten