können diese intelligenten USB-Ladegeräte (5bis12V) über die Steckdose manipuliert werden?

caddyRangeOSD

hängen, moment lass laufen
#1
hallo,

ich habe für meine drohne einiges an elektrozeugs zum laden gekauft, was anfangs gut funktionierte. nach und nach stelle ich fest, dass sich nicht mehr alles einwandfrei einsetzen lässt. zum beisipel ist meine konfiguration ein DC Ladegerät an folgenden Stecker zu nutzen bitte keine Schleichwerbung aber es geht easy und flott TopK Charger AC 230V USB-C und USB3.0 zu Anfang konnte ich alle Ausgänge gleichzeitig nutzen.... heutiger Stand eine Buchse, ansonsten habe ich zb. too low Voltage Meldungen an diversen Ladegeräten.
Wenn ich zum Beispiel andere Konfigurationen verwende (1s Charger USB, Ladekarte Balanceboard, oder 6er 1s Lipo Ladekarte) dann geht über die intelligente Ladesteuerung nur mehr ~5-6V rüber... gebraucht werden aber 12V damit ich die benötigte Ladeleistung (Ampere) bekomme. Also alles nicht mehr 100%ig nutzbar.

Auch mein Smartphoneladeport (Xiaomi 5-12V) macht nicht mit, was früher normal funktionierte. Deshalb eben die theoretische Frage, was da sein kann. Wie kann da etwas eingestellt werden? können über die Steckdose die Leistungswerte geregelt werden? wie entscheidet der Lader was gebraucht wird?

Bei zb. meinen externen Powerbanks habe ich das Phänomen, dass diese oder andere Powerbanks (schnelladefähig, je nach Ausgang auf 5, 9 oder 12V nutzbar) abschalten. Also der Ladevorgang nicht beendet wird, mehrmals das USB device neu eingesteckt werden muss etc. etc. also auch hier die Frage wie funktioniert das eigentlich wenn es nich so funktioniert??

uber Gedanken, Ideen und Ratschläge bin ich voll offen auch für den Satz "ab in die Tonne" was ich aber sehr schade finde, da nicht mal 1 Jahr alt.... ich weiß es ja nicht aber wer kann mir mehr zum Haushaltsstromkreis erzählen? möglichkeiten, chancen und Energiesparen leicht gemacht? Was ist da in der Leitung, ein Zug und zurren von elektronen oder geht da prinzipiell auch viel an Information durch... so wie internet aus der Dose, ja fast schon kriminiell und Ende... jetzt warte ich mal was von den Elektrotechnik Interessierten so an Einwand und Überlegung am Lager ist. 🪣🧯
 

djblue

kaputter Benutzer
#3
Einfache USB-Lader werden anhand Widerständen an den Ausgängen geregelt. Die Widerstände sind idR in den Verbrauchern drin. So wird z.B ein Smartphone an einem stärkeren Tablettlader nicht überlastet.
Wenn Du 1S-Lipos laden möchtest, dann verabschiede dich mal von deinem Equipment und kauf dir lieber ein einfachen Modellbaulader.
 

deadcat

aim for the bushes
Mitarbeiter
#4
Um an djblues Antwort anzuknüpfen: Alles an "richtig" hohen Strömen/Spannungen läuft nicht mehr nur stumpf über pull-up-Widerstände, sondern da findet tatsächlich Kommunikation zwischen Ladegerät und Endgerät statt. Was und wie genau, ist in den Standards Qualcomm Quick Charge bzw. USB PD (Power Delivery) geregelt.

So ein Ladegerät besteht im Wesentlich nur aus Transformator, Gleichrichter und Schaltreglern. Erst wird aus hoher AC-Spannung (aus der Steckdose) niedrigere AC-Spannung, dann wird aus AC mittels Gleichrichter DC und dahinter kommen dann Schaltregler für die (meist verschiedensten) nötigen DC-Spannungen, sowie Microcontroller zum "aushandeln" der Spannungen/Ströme mit dem angeschlossenen Endgerät.
Der "intelligente" Teil befindet sich also im Grunde erst am Ende der Kette und dient nur der o.g. Kommunikation zwischen Lade- und Endgerät. Von außen kannst du da erstmal gar nichts ändern und über das 230V-Netz deines Hauses schon gar nicht.

Wenn irgendwas nicht mehr geht, was früher mal problemlos lief, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Defekt an min. einem der beteiligten Geräte vor.

Bei einigen Punkten bezweifle ich aber ehrlich gesagt, dass das je der Fall war. Diese ganz billigen USB-Ladegeräte für 1S-LiPos unterstützen nämlich kein Quick Charge oder Power Delivery und sind daher ziemlich sicher nie mit 12V gelaufen. Darauf ist deren Elektronik in aller Regel in keinster Weise ausgelegt und wenn doch, dann wir das in quasi 100% der Fälle explizit in der Produktbeschreibung erwähnt. Ist nämlich zum einen ein gutes Verkaufsargument und rechtfertigt zum anderen den zwangsläufig höheren Preis.
Nur weil ein kleiner Schalter dir da bestimmte maximale Ladeströme für einzelne Akkus erlaubt, ist das leider noch kein Garant dafür, dass das auch bei gleichzeitiger Nutzung aller Anschlüsse funktioniert.
 

Bussard

Erfahrener Benutzer
#5
Auch mein Smartphoneladeport (Xiaomi 5-12V) macht nicht mit, was früher normal funktionierte.
Dann tippe ich in erster Instanz auf ein marode gewordenes Ladekabel zum Smartphone bzw. die USB-Steckerkontakte, die nicht mehr richtig funktionieren.
Wie @deadcat schon schrieb, wird bei adaptiven Ladern/ Steckernetzteilen die Ladespannung und der Ladestrom zwischen Netzteil und Gerät ausgehandelt, nix mehr mit Widerständen usw.
 

caddyRangeOSD

hängen, moment lass laufen
#6
okay, welche Netzteile für die Steckdose könnt ihr empfehlen?

Ich habe bei meinem Lader, wie auch beim Balanceboard eine Anzeige der Spannung. Zum Beispiel lade ich normalerweise mit 3S Feldakku und sehe die Spannung direkt, sodass ich ab bei ca. 11V aufhöre zu laden. Die Netzteile der Steckdose haben dann auch das Display des Gerätes mit der Spannung zur Anzeige gebracht. Daher eben mein Wissen über wann laden geht und wann nicht. Also billig-equipment und kabel nochmals mustern und den "intelligenten Teil" Stromkasten mal außen vor (ich mag ja die Rädchen ganz doll). Und davon ausgehen, dass ich meine Ladekabelsammlung (ich sammel das wirklich) nicht mehr zu 100% nutzen werde.

mit hohen Strömen habe ich noch nicht angefangen, das möchte ich am Hausnetz einfach nicht probieren. Da nehm ich mir einfach die Zeit und lade eher 0,5C.
 
FPV1

Banggood

Oben Unten