Kaufberatung : Reely Phönix PLUS RC - Brushless-

Nikolaus10

Neuer Benutzer
#1
Hallo

(Ja,Ja, ich weis: Conrad)
Mich interessiert eure unvoreingenomene Meinung fuer diesen Einstieg:

Reely Phönix PLUS RC z.zt fuer ca 150€ im Angebot:

http://www.conrad.de/ce/de/product/1302975/Reely-Phoenix-PLUS-RC-Segelflugmodell-RtF-1370-mm?ref=searchDetail

Meine Vostellung:
- langsam fliegendes Flaechenmodell
- Schneller unkomplizierter Einstieg, sollte auf Anhieb funktionieren
- nicht das Vorrangiste meiner vielen hobbys :-(
- spaeter fpv
- keine technische Super-Loesung (die kaufe ich mir wenn mir das Hobby gefaellt)

Weswegen es mir bis jetzt gefaellt:
- Conrad vor Ort ( zwei auf Lager)
- guenstig da bis auf den Lader alles dabei ist

Ueber eure Meinung wuerde ich mich freuen ....


Gruesse
 

becksbier

Erfahrener Benutzer
#2
700 Gramm bei 1,3 m Spannweite...ob das wirklich langsam fliegt, glaube ich nicht. Außerdem ist es mit Querrudern ausgestattet, man muss also das volle Programm beherrschen, sonst endet der erste Flug nach wenigen Metern. Ich würde, falls du noch nie geflogen bist, eher das Geld in einem Simulator investieren und erstmal die Steuerung üben. So ein Modellflieger ist doch schneller als man denkt, steuert sich weit schwieriger, als man sich das erstmal vorstellt und wenn man nicht einmal eine Kurve hinbekommt, ist das Teil auch sehr schnell nicht mehr sichtbar. Meine ersten 4 Flugversuche mit Fläche endeten ALLE mit einer Bruchlandung und das obwohl ich am Simulator durchaus brauchbar fliegen konnte, inklusive der nicht ganz einfachen Landung. Aktuell fliege ein 36-Gramm-Fliegerchen mit Stabilisierung und damit klappt das mal gerade so ;)
Andere Idee: mal zu einem Verein gehen. Eventuell kann man da als Gast mal die Fernsteuerung in die Hand nehmen (als Copilot, der Trainer steuert und/oder greift mit zweiter Funke ein, wenn es eng wird).
 

CorpseGuard

Erfahrener Benutzer
#3
Ich habe mit dem Bixler von HK angefangen. Ist quasi baugleich. Das mit dem Simulator ist schon mal ein guter tip. Es geht aber auch ohne. Ich hatte auch keinen Sim und habe es so geübt. Der erste Flug landete wie becksbier sagte auch im Acker. Beim 2ten mal flog er dann. Also es geht auch so.

Und was soll an Querrudern schlimm sein? Wenn er anfängt dann richtig. Nur mit Seite und Höhe ist es viel schwieriger zu lernen.

Der Weg über nen Verein wäre etwas besser und erfolgreicher ;) aber wie gesagt es geht auch ohne.

Liebe Grüße

Ps: wenn du uns verrätst wo du herkommst könnte man dir evtl unter die Arme greifen ;)
 

cesco1

Erfahrener Benutzer
#4
Das ist eine (gepimpte) easystar kopie und sollte damit für anfänger sehr gut geeignet sein.

Die beiliegende funke ist nicht zukunftsorientiert weil keine computerfunke. Funktioniert aber bestens.
Das angebotene ladegerät ist auf dauer auch nicht brauchbar, aber für den anfang reicht das durchaus.

Beachte dass der schwerpunkt stimmt. Mach wenn möglich simulator übungen.
Diese pusher neigen beim start zum abtauchen. Mit etwas gegenwind und halbgas beim start ist das aber machbar.

Für später:
Brauchbare billigfunke:
http://www.hobbyking.com/hobbyking/...HDS_Transmitter_and_6CH_Receiver_Mode_2_.html
Standard lader:
http://www.hobbyking.com/hobbyking/..._AC_DC_Charger_5A_50W_With_US_Plug_Copy_.html
 
Zuletzt bearbeitet:

Chriss_:)

Erfahrener Benutzer
#5
Hi,

wie bereits gesagt wurde, lässt sich der EasyStar und seine Kopien & Weiterentwicklungen (z.B. Bixler 2) sehr gut zum Lernen nutzen! ;)

Auch ich habe mit der Bixler 2 angefangen. Die Funke spielt am Anfang erstmal keine Rolle, man sollte aber schauen, mit welchem Mode man fliegen möchte! ;) Mode bedeutet in diesem Fall, wo der Gas-Stick ist, ob links oder rechts und mit welchem Knüppel welche Funktion am Flieger gesteuert wird. Ich fliege z.B. Mode 3: Gas rechts, genau wie das Seitenruder, links Quer- und Höhenruder. Letztendlich kann man sich an alles gewöhnen und wenn man zuvor noch nie geflogen ist, lernt man den Mode, den man vorgegeben bekommt. Sollte man mit dem Steuern nicht zurecht kommen, kann man erstmal überlegen, ob ein anderer Mode für die Hand-Augen-Koordination vielleicht sinnvoller ist! ;)

Zu den ersten Flugversuchen: ich habe vorher keinen Simulator benutzt, als ich später jedoch mal einen getestet habe, war ich erstaunt, wie realitätsnah das doch abläuft! :) Also Simulatortraining könnte sinnvoll sein. ClearView SE gibt es kostenlos und es gibt den EasyGlider als kaufbares Erweiterungsmodell! :) Kenne die Reely Funke nicht, aber wenn man da das Signal für den PC abreifen könnte, hätte das schon Vorteile, dann muss man sich nicht zwischen 2 Sendern umgewöhnen.

Jetzt aber wirklich zu den ersten Flugversuchen: vor dem ersten Start sollte man kontrollieren, ob der Schwerpunkt vom Flieger passt. Der Schwerpunkt ist entweder in der Anleitung beschrieben, und/oder am Rumpf oder den Tragflächen markiert. Anschließend werden am Boden zunächst alle RC Funktionen getestet: laufen alle Ruder in die richtige Richtung? Man sollte sich eien möglichst große Wiese suchen, optimal wäre ein leichtes Gefälle auf der gesamten Strecke. Ich habe so begonnen, dass ich zunächst den Flieger ohne Motor geworfen habe, um erstmal zu schauen, wie das Flugverhalten ist. Einfach die Wiese entlang gleiten lassen, keine hektischen Bewegungen und schauen, wie der Flieger auf die Steuereingaben reagiert! ;) Natürlich muss man dann nach den Gleitversuchen, sobald der Flieger gelandet wurde, hinterherlaufen und ihn einsammeln, aber besser einen heilen Flieger nach dem Gleiten einsammeln, als nen kaputten Flieger nach dem ersten unkontrollierten Höhenflug... ;)

Dies sollte man ein paar Mal wiederholen, da merkt man dann schon ganz gut, wie der Flieger reagiert, man lernt die kontrollierte Stickbewegung und der Flieger kann nicht aus großer Höhe unkontrolliert herunterstürzen. Am Anfang versuchen, den Flieger einfach nur grade zu halten, nach ein paar Versuchen kann man auch vorsichtig sie ein oder andere Kurve gleiten, erstmal alles ohne Motor.

Ist man sich da ein bisschen sicherer, hat sich der Puls ein bisschen gelegt und sind die Knie wieder fester geworden, kann man beim Gleiten auch mal den Motor anwerfen und schauen, wie der Flieger reagiert (taucht er ab, will er hochziehen?). So kann man sich steigern und immer nur Stück für Stück weiter üben! :)

Wenn du natürlich jemanden in der Nähe hast, der schon länger fliegt und dich per Lehrer-Schüler-Verbindung unterstützen kann, wäre das von Vorteil! :) Ich habe mir das Fliegen auf o.g. Weise selbst beigebracht (ich wollte am Anfang zu schnell und zu viel; meine Bixler hatte entsprechend viele Crashs; nachher mit der Schrit für Schrit Methode klappte es besser) und bringe mittlerweile meinem Arbeitskollegen das Fliegen auf ähnliche Weise und per L/S bei! :)

Zum o.g. Set kann ich nicht viel sagen, aber vielleicht ist das RTF Set der Bix3 auch was für dich: http://hobbyking.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProduct=69341
Man bekommt bei HK auch recht gut Ersatzteile, wenn mal was kaputt geht! ;)

Viel Erfolg & schöne Grüße aus dem Sauerland!
Chriss
 
FPV1

Banggood

Oben Unten