Der Wirkungsgrad ist das sogenannte "eta" und gibt die Abgabeleistung
gegenüber der Aufnahmeleistung in Prozent an.
Abgabeleistung kann man aber nur an der Welle mit einem Drehmoment
messen, welches bei unterschiedlichen Props eben unterschiedlich ist.
Sogar bei gleichen Größenangaben der Props ist bei verschiedenen
Herstellern der eta unterschiedlich.
Vergleiche mal hier:
http://comicflyer.de/?BL-Motore
Da habe ich mal einen umgewickelten 3536er Motor vermessen.
Nach meinen Erfahrungen gibt es für einen MOTOR nur EINE Konfig
für maximalen Wirkungsgrad und die besteht aus vielen Komponenten:
1. Qualität und Dicke der Statorbleche und des Blechschnittes (Stiele, Köpfe)
2. Qualität und Abdeckung der Magnete (Teslawert, Breite)
3. Dicke des Rückschlussringes
4. Qualität und Windungszahl der Wicklung
Ich habe sehr oft einen Motor mehrmals gewickelt, um dann festzustellen, daß
dieser Motor zB in der Wunschdrehzahl (kv) einen schlechteren eta hatte, als
mit mehr oder weniger kv (weniger oder mehr Windungen).
Um dann den Antriebsstrang, bestehend aus Akku>Steller>Motor>Prop, zu optimieren,
muss man das ebenfalls nochmal am Prüfstand vermessen, um hier dann die ideale
Konfig zu finden.
So ein Aufwand lohnt sich meist nicht.
CU Eddy