Ab wann ein separates BEC einbauen?

73bm73

Erfahrener Benutzer
#21
Der größte Stromfresser des Eagle-Tree Sets ist das OSD mit max. 350mA. Dazu kommt noch, dass das OSD (zumindest lt. Anleitung) seinen Strom (und den Strom der anderen ET-Komponenten) entweder vom BEC oder direkt vom Logger bekommt - je nach dem, was aktuell gerade die höhere Spannung aufweist. Also im Notfall, wenn das BEC durch Überlast in die Knie geht und an Spannung verliert, übernimmt der Logger die OSD-Stromversorgung und das Regler-BEC muss nur noch deine 2 Servos versorgen. Und 2 Servos zu versorgen, auch die deiner gewünschten Größe, sollten aber wirklich für dieses BEC kein Problem darstellen.

Ich würde in diesem Fall auf das externe BEC verzichten. Gewicht, Verkabelung und vor allem, zusätzliche Fehlerquelle sparen.

(Auch ich baue meine FPV-Funcub mit einem Jeti Spin-44 BEC auf. 6 Servos und ohne externes BEC)
 
#22
Hallo Berndi

Du bestätigst eigentlich meine Erfahrungen... Ich baue ja zurzeit ein ähnliches Setup auf. Einziger bedenkpunkt ist, dass die zwei Servos und der Rest mehr ziehen als die 3 AMP welches das SBEC des Hacker Reglers liefern...

Was hältst Du von dieser Lösung als externes (reduntantes) BEC:

http://rc-hongkong-shop.ch/shop2/catalog/product_info.php?cPath=41_81&products_id=131&osCsid=371573c805bf0cbf17bd1304c48e9452


Gruss
 

Sledge

lonesome Cowboy
#23
Ein Kumpel von mir hat sich dieses dual bec gekauft aber nie eingesetzt. Das Teil ist rießig und sperrig. Das macht wohl bei 4m Seglern Sinn aber nicht in kleinen Schaumwaffeln. Aber grundsätzlich finde ich den Ansatz sehr gut. Müsste nur etwas kompakter sein.

Bezüglich des integrierten BEC an einem high quality Regler.
Natürlich gebe Ich Euch recht, dass es wenig sinn macht einen 80 Euro Regler mit top Komponenten zu verwenden und dann ein 5$ bec extern zu betreiben.
Aber es gibt auch qualitativ hochwertige bec´s. In Anbetracht der Summen die in so einem Flieger stecken sollte man ein paar Euro für Sicherheit nicht scheuen. Was mir an einem integrierten BEC nicht schmeckt ist die existenzielle Abhängigkeit zum kompletten Antriebsstrang. Das birgt meiner Meinung nach viel mehr Fehlerquellen als es die Verkabelung eines 2. bec mit sich bringt.
 
#24
Wäre dieses BEC eine gute Wahl?

http://www.eflight.ch/shop/USER_ARTIKEL_HANDLING_AUFRUF.php?darstellen=1&Kategorie_ID=362&Ziel_ID=11549&anzeigen_ab=100&sort=&order=asc&
 

rc-jochen

Erfahrener Benutzer
#25
Besser:

http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__10313__Turnigy_5A_8_40v_SBEC_for_Lipo_.html

http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__6320__TURNIGY_5_7_5A_8_42v_HV_UBEC_for_Lipoly.html
 
#26
@Jochen: Willst Du mir ernsthaft raten, in meinen über 1000 Euro teuren Nuri ein 5 Dollar BEC anstelle eines Hochleistungs- und Qualitäts BEC zu nehmen?


Wäre das wohl nicht am falschen Ort gespart?
 

marco2277

Erfahrener Benutzer
#27
MatthiasC hat gesagt.:
@Jochen: Willst Du mir ernsthaft raten, in meinen über 1000 Euro teuren Nuri ein 5 Dollar BEC anstelle eines Hochleistungs- und Qualitäts BEC zu nehmen?


Wäre das wohl nicht am falschen Ort gespart?

Das 7,5A BEC zu 16,45 $ benutze ich selbst auch seit geraumer Zeit ohne Probleme.

http://www.hobbyking.com/hobbyking/store...ipoly.html

Ich denke damit wärst Du gut bedient
 
#28
MatthiasC hat gesagt.:
@Jochen: Willst Du mir ernsthaft raten, in meinen über 1000 Euro teuren Nuri ein 5 Dollar BEC anstelle eines Hochleistungs- und Qualitäts BEC zu nehmen?


Wäre das wohl nicht am falschen Ort gespart?
Das Problem ist heute einfach, dass man nicht mehr erkennen kann, welches BEC qualitativ besser ist. Der Preis ist kein verläßliches Kriterium mehr seit HK-Zeiten. Und fast alle Modellbauartikel werden in Fernost gebaut, auch die in D oder CH teuer verkauften Teile.

Letztlich traut man einer Marke solange, bis sie negativ auffällt. Dann sucht man die nächste Marke, und das Spiel geht von vorne los, leider. Jeti z.B. traue ich nicht mehr, seit sich in den Foren Berichte über taube Empfänger häuften.
 

Chucky1978

Erfahrener Benutzer
#29
jreise hat gesagt.:
Das Problem ist heute einfach, dass man nicht mehr erkennen kann, welches BEC qualitativ besser ist. Der Preis ist kein verläßliches Kriterium mehr seit HK-Zeiten. Und fast alle Modellbauartikel werden in Fernost gebaut, auch die in D oder CH teuer verkauften Teile.
Genau das finde ich mittlerweile so erschreckend, wie Leute heute noch vom Geldbetrag die Qualität ableiten wollen. Hohe Preise aus Firmen mit Sitz in Deutschland oder sonstigen Westlichen Seite des Erdtellers, haben zu 95% andere Gründe warum diese so teuer sind.
Quantität statt Qualität hat mittlerweile auch in D Einzug gehalten... Noch so ein Ding was wir uns importiert haben ;-)

Natürlich sollte man davon ausgehen, das in einem 150€-Regler ein besseres BEC verbaut ist, als in einem 20$-Regler. Aber in meiner Werkstatt sieht es genau anders aus. ALLE Markenregler, auch wenn es nur MPX und Robbe waren, sind ausgefallen, abgebrannt oder hatten z.b ein defekt der Bremse die nicht gehen wollte. Wogegen nur 2 von meinen mehr als 30 Tunrigy und Hobbyking-Reglern ausgefallen sind, und einer davon durch Eigenverschulden weil ich zu blöd war 40 und 60A auseinander zu halten, und der andere kam bereits defekt an. Das ist aber keine Aussage generell über die MArkenprodukte.. kann Zufall sein. Meine beiden CC Phoenix Regler, sollte ich meinen Funjet nochml finden, sind alle noch Tadellos, und selbst dort verwende ich ein ext. BEC für den Fall der Fälle, und der Platz es zulässt, auch wenn das int BEC verdammt gut ist.

Aber ich behaupte einfach mal, das in Punkto Ausfallsicherheit, weder billig noch teuer die Nase vorn hat, wenn der User (und ich kenne einige die das Wort Multimeter nur aus der Schule kennen) den Regler einfach Gnadenlos überfordern. Nach dem Motto "50A 60APeak-> fliegen wir einfach mal mit der großen Schraube, wenn er Heiß wird, geb ich einfach weniger Gas oder kauf mir mal nen neuen wenn er kaputt geht, oder stellen das Modelll auf 60A ein und denken, es würde dem Regler nichts ausmachen ständig auf 120% zu laufen..sind ja immer nur ganz kurze Schübe)

Wenn man Ausfallsicherheit haben will, bleibt einem nichts anders übrig als von internen BECs abzusehen (egal ob Kontronik, LF, Schulze und Co) und wer billigen BECs für 15$ nicht traut, kauft die selben halt für 30€ in ebay und co oder haut sich direkt 4 oder 5 Monozellen als Stromversorgung rein. :p:

Und zum Thema 1000€ Nuri mit 5€ BEC.. 2 Servos die man mit ner Zitrone betreiben könnte und einem FPV-Setup was aus einer Katroffel ein jahr lang laufen könnte..naja.. natürich war das jetzt übertrieben. Aber ich habe mitunter 4 5$-BECs im Einsatz, teilweise schon ein oder gar zwei Jahre, und keines davon ist absturzfrei, und alle Laufen noch 1a. Natürlich sollte man seine Ströme kennen, wenn ich weiß ich habe einen STrombedarf von 2,5A im System, und hau mir nur ein 3A BEC rein, dann bin ichs selbst schuld. Und wenn ich merke das BEC wird unangenehm warm, würde ich es natürlich ersetzen. Noch ein Vorteil der 5$ oder 15$ BECs. Man kontrolliert sie häufiger, da man sich wegen dem Preis nicht vorstellen kann, das diese ewig halten. Ein 150€ Regler hingegen kontrolliere ich nie...das Teil hat für den Preis zu funktionieren, und wenn ich noch soviel Schaumstoff drum wickle, und wehe wenn nicht, dann Schmeiss ich so ein Teil dem Betrieb um die Ohren, und schneid aus deren Rippen mir einen neuen Flieger. :D
 
#31
Mit jedem Regler geht das nicht, da viele für die evtl. mögliche Rückwärtsspeisung nicht ausgelegt sind. Aber im Helibereich hab ich das schon oft gesehen.

Heute verwendet man statt einem wartungsabhängigen Stützakku aber eher einen großen Goldcap. Der reicht meist einige 10 Sekunden, und man kann seinen Heli nach Reglerbrand noch sicher in Autorotation runterbringen.
 

Bastian

Erfahrener Benutzer
#32
Hallo Leute,

ich möchte diesen Thread gerne wiederbeleben, da ich aktuell vor einer ähnlichen Frage stehe.

Ich betreibe einen APM mit externem 3DR GPS/Kompass, RC-Timer-Telemetrie und einem 9g-Gimbal-Servo an einem Flyduino 20A NFET ESC. FPV und weitere Verbraucher werden direkt versorgt.
Nun bin ich nicht sicher, ob die Versorgung der o.g. Komponenten über das interne BEC eine so gute Idee ist (habe auch keine Details zur Belastbarkeit zum BEC der Flyduino ESC gefunden).
Bin ich hier noch auf der sicheren Seite oder sollte ich ein externes BEC (Hobbywing ubec) einsetzen? Idealerweise würde ich natürlich das interne BEC von der ESC einsetzen, somit hätte ich eine Komponente weniger an Bord (und müsste den Quad nicht schon wieder zur Modifikation zerlegen).

Grüße,
Bastian
 

gervais

Ich brauche mehr Details
#33
Nimm ein sep. Low Noise uBEC, da die üblicherweise in ESC verbauten Linearregler (aka 7805) gerade bei 4s hohe Abwärme generieren , bis hin zum Thermal Shutdown und im Regelbetrieb für asymetr. Erwärmung der ESC sorgen. Und schließe am APM noch einen Stützkondensator (2200/3300uF )an die 5V Leiste an, erhöht die Betriebssicherheit ebenfalls. Ausführliche Beiträge zum Thema in der APM Sektion des Boards, oder >>>JABRAM RCGroups, ein echter sep. uBEC Fan, der das ausführlich und nachvollziehbar begründet. Ich riskiere meine besseren Copter nicht mehr via ESC BEC..., bei KK Schraddel wärs mir freilich egal.
 

Bastian

Erfahrener Benutzer
#34
Danke für deine Antwort!

So, nun habe ich ein UBEC hier liegen und mich bzgl. der Verschaltung weiter eingelesen. Ursprünglich hatte ich geplant, das UBEC an die Outputs anzuschließen, Jumper gesteckt lassen und alle ESC BECs zu trennen.
Nun lese ich immer mehr davon, dass man APM und Lastkreise (z.B. Servos an den Outputs) getrennt versorgen sollte. Soll heißen ein UBEC an den Inputs für APM (sowie Empfänger, GPS und Telemtetrie) und ein zweites UBEC an den Outputs für die angeschlossenen Verbraucher.

Nachdem ich mich schon schwer damit getan habe, ein UBEC (und das damit verbundene Gewicht) einzubauen möchte ich jetzt nicht noch ein zweites UBEC rein bringen. Wie kritisch ist es, die komplette Elektronik über nur ein UBEC an den Outputs zu versorgen? Von der max. Stromaufnahme her gesehen ist das eine UBEC auf jeden Fall ausreichend.
 

gervais

Ich brauche mehr Details
#35
Ursprünglich hatte ich geplant, das UBEC an die Outputs anzuschließen, Jumper gesteckt lassen und alle ESC BECs zu trennen.
Nun lese ich immer mehr davon, dass man APM und Lastkreise (z.B. Servos an den Outputs) getrennt versorgen sollte.
Ist auch meine Auffassung, eine Frage der Betriebssicherheit. Zwingt Dein Servo den uBEC auch nur sehr kurz unter 4.5V bzw. am Output (bei JP1 closed) unter 4.8V, gibt es einen Reboot... Und das um 7-9g zu sparen.
 

Bastian

Erfahrener Benutzer
#37
Optimale Beschaltung APM, ESC, BEC

Ich habe meine Beschaltung inzwischen optimiert. Auch wenn ich hier im Threas wohl der einzige bin, will ich euch die aktuelle Version nicht vorenthalten. Ggf. hilft die Schaltung jemanden in Zukunft, der die Suche zu diesem Thema benutzt.

elektronikkonzept_v1.1.png

change log (v1.1):
- APM input 7 und 8 hinzugefügt
- Buzzer und Kondensator eingefügt
- Spannungsversorgung der Servos über UBEC2 optimiert
 
FPV1

Banggood

Oben Unten