Gimbal lift system

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#1
Hi Leute,

stell hier mal ein kleines Projekt vor - schwebt mir schon lange im Kopf herum und die letzten Tage hab ich es mal grob umgesetzt!

Da ich ein Gegner von schweren Landegestellen bin, hab ich mir mal betreffend "absenkbarem Gimbal" was überlegt!
rausgekommen ist folgendes:

https://www.youtube.com/watch?v=BLU...omment_id=z13tw1izbyi2hfsha04cj5lz2unhjjzwj1c

Vorteile:

keine Props im Bild
freie Rundumsicht für ein 360° Gimbal
tieferer Schwerpunkt
leichter als ein großes Landegestell

Nachteile:

eventuell Vibrationen die ich in den Griff bekommen muss - erste Schwebetests an einem Black Snapper Pro waren nahezu perfekt, wie es im Flug aussieht weiß ich noch nicht...unser Wetter ist aktuell sehr besch...en!

Zwecks Antrieb hab ich ein Servo modifiziert und einen Schneckenantrieb verwendet, somit lastet das Gewicht am Antrieb und nicht am Servo! Die Mechanik habe ich aus 11mm POM gefräst und 16 kleine Kugellager machen das Ganze spielfrei!

Wenn die Ergebnisse gut sind, dann poste ich meine CAD Zeichnungen sowie die Materialliste (inkl. Servomodifikationen) - dann könnt ihr es gerne nachbauen, verbessern, ...oder auch verschlechtern :D

Was haltet ihr davon?
 
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Nimrod

Erfahrener Benutzer
#3
ich hab auch schon über sowas nachgedacht. tolle umsetzung. gefällt mir.
 
#4
danke patrick!!

ich werds mal heute auf die Waage legen - hab die POM Träger ausgefräst, aber das Gewicht ist vom Gefühl her echt ok - auf alle Fälle um einiges leichter als ein Landegestell!

Ich werde am Abend ein paar Fotos vom Copter machen ;)
 

Nimrod

Erfahrener Benutzer
#6
ich wills gern haben, wobei ich es evt als druckversion herstellen würde. (oder herstellen lassen würde) ich bin schon die ganze zeit am überlegen, weil mein "mutterschiff" immer die landebeine mit im Bild hat.
 
#7
ich lege mal einen dropboxordner an ;)

mit 3d gedruckten teilen hab ich´s noch nicht so, die festigkeit ist bei den teilen die ich bekommen hab, nicht wirklich zufriedenstellend - POM ist da sicherlich die bessere wahl!
 
#8
Laß dir die Teile mal drucken. Ich trau mich wetten du sparst fast 50 Prozent Gewicht. Gefällt mir auch sehr gut - mal was anderes aus der eigenen Hirnschmiede.
 
#10
wie gesagt, ich leg das ding mal auf die waage - ich habs jetzt mal gefräst weils schneller ging, vielleicht reduziere ich auch die materialstärke der 4 "arme" auf 8 oder 6mm - das werd ich nach den ersten richtigen testflügen entscheiden, beim schweben im keller schauts schon mal gut aus :)

wie sieht eigentlich aktuell die genauigkeit bei 3d druckern aus??? wegen den kugellagern wärs gewesen!
 

Mayday

Expert somehow
#11
Find ich gut! Liegt allerdings schon hinter uns... Aber mach mal und berichte.
Nur so als Idee: Ich hatte seinerzeit keinen Spindelantrieb genommen, sondern ein normales Servo und eine Zugfeder, die entlastend für das Servo auf das Parallelogramm wirkt. Man kann dann die Feder entsprechend umhängen, um alles anzupassen.
Vibrationen übrigens kein Thema, wobei die Konstruktion anders aussieht. Das Prinzip ist aber gleich.
Vorteil ist der, daß das Servo einfach seitlich angesetzt wird und keine große Abstimmung erfolgen muß (hatte sogar mit Schwinggummies gekoppelt...). Außerdem kann alles sehr flott klappen (Failure in flight; Alles wird eingeklappt).
Nachteil: Kraft ist begrenzt. Das kann aber sehr gut mit der Feder eingestellt werden.
 
#12
darum der schneckenantreib, der hat mit dem 3kg servo extrem viel kraft - eine feder werde ich auch noch montieren, aktuell hab ich statt der feder einen gummiring auf der hinterseite! wenn das ganze direkt am servo hängen würde, dann wäre der servo permanent unter belastung, darum das schneckengetriebe.

wenn im flug was abkackt, dann ist meistens sowieso mehr kaputt...egal obs schnell oder langsam klappt :D
 

BenKlock

TragflächenEnteiser
#14
....Liegt allerdings schon hinter uns... Aber mach mal und berichte.
Ja wie geil ist das denn?!
Ich hatte Deinen Beitrag noch garnicht gelesen und wusste bereits, das Richies Idee nen alter Hut ist.
Zeig doch bitte mal etwas von Deinen Umsetzungen. Sind bestimmt nen paar Jungs hier sehr interessiert mal mehr von Dir zu sehen...

LG Ben
 

Mayday

Expert somehow
#15
Negativ, ich poste nix dazu über solche Teile. Hat vertragliche Gründe, auch wenn speziell dieses Teil letztes Jahr nicht eingesetzt wurde. Teilen tue ich gerne, aber nicht mehr hier. Zu viele schlechte Erfahrungen.
Ansonsten kläre ich das mal. Wenn das Interesse an anderer Stelle nicht mehr da ist, kann ich zeigen, ja.

Und ob die Machanik eingefahren ist oder nicht, kann durchaus einen größeren monetären Unterschied machen im Crashfall.

Auf das Servo geht keine Belastung, wenn in den Endstellungen. Obere Endstellung Totpunkt Mechanik (plus Federkraft bei Einfahrvorgang), untere Stellung Anschlag. Muß nur mechanisch (Feder) und elektronisch (Weg) sauber eingestellt werden.
Alles einfach und schnell gemacht.

Vielleicht sind gut gefettete Wellen und Kunststoff (vielleicht mit O-Ringen als Lager) Blöcke hier fast besser als Wälzlager... Spielfreiheit bei Ein- und Ausfahrvorgang braucht man ja nicht. Dafür gehen Vibrationen nicht so gut durch. So war es bei mir.
 

Nimrod

Erfahrener Benutzer
#18
sehe ich das richtig, das bei dir die Kraftübertragung lediglich am unteren Arm angreift? was spricht dann dagegen, den "ausleger" der letzten endes lediglich das Wegkippen oder so verhindert und dein system in Waage hält zu verkürzen? die sind bei dir fast so lang wie der eigendliche hebelarm. könnte man diese nicht theoretisch halbieren um eine geringere Bauhöhe zu erreichen oder verringert sich dann drastisch der "Schwenkbereich"
 
#19
sehe ich das richtig, das bei dir die Kraftübertragung lediglich am unteren Arm angreift? was spricht dann dagegen, den "ausleger" der letzten endes lediglich das Wegkippen oder so verhindert und dein system in Waage hält zu verkürzen? die sind bei dir fast so lang wie der eigendliche hebelarm. könnte man diese nicht theoretisch halbieren um eine geringere Bauhöhe zu erreichen oder verringert sich dann drastisch der "Schwenkbereich"
Klar kann man sie halbieren, werde ich vielleicht auch mal probieren, aber mit den langen armen komm ich weiter unter den copter und das war eigentlich mein vorrangiges ziel.
 

Nimrod

Erfahrener Benutzer
#20
macht das so viel aus? die gefahr ist halt das die beiden "Arme" dann aufliegen und das den aktionsradius einschränkt. vielleicht gällt sich das ja durch eine variation der neigungswinkel bewerkstelligen. wenn du z.b. den "senkrechten" Arm etwas nach vorne kippst, sodass die Kugellager nicht mehr direkt übereinander liegen könnte dies vielleicht den verlust des Aktionsradius bei verkürzten senkrechten Armen wieder wett machen. ich glaub ich kram mal in der LEGO kiste und schaue ob man damit das optimum herauspuzzeln kann
 
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