Suche "Rucksackflieger" für Projekt

#1
Hallo Leute,
Ich suche einen neuen Flieger für ein Studentenprojekt um verschiedene Sensoren, Flugregelungscomputer und andere kleinere Gerätschaften testen. Wir haben einen selbstgebauten und entworfenen Flieger und einen Twinstar, aber ich suche einen Flieger um mal am Wochenende kurz zur nächsten Wiese zu gehen und neuen Code oder ähnliches zu testen. Daher sollte der Flieger zerlegbar, Modulator und Robust sein um ihn mit Rucksack und in der Hand zu transportieren.
Der Flieger sollte trotzdem gut Platz bieten um einen von Hand gelöteten Prototypen mit Sensorboards unterzubringen ohne alles reinquetschen zu müssen. FPV-Gear muss vorerst nicht untergebracht werden.

Hier nochmal zusammengefasst die Anforderungen:
  • Kompakt
  • Zerlegbar um ihn zu transportieren
  • Platz um FCC-Prototypen unterzubringen zusätzlich zur restlichen Elektronik (ca. 10x5 cm)
  • Antrieb 3s oder 2s
  • bevorzugt Drachenkonfiguration, Nurflügler geht aber auch

Hat jemand eine Idee? Oder ist die Kombination aus kompakt und transportabel mit viel Platz für Elektronik unrealistisch?
Vielen Dank schonmal!

Gruß
Weeky
 

Smartphone

Erfahrener Benutzer
#2
Also , wenn du ein Rucksackflieger sucht , Der "Handtaschenflieger " MAVIC " ist ja bekannt . Angesichts der Entwicklungen bzgl solcher Copter relativieren sich die Vorteile von Flugzeugen recht schnell.

Im Grunde sind deine Angaben viel zu knapp, weil unklar ist, was wirklich geportet werden soll . Im Grunde sind Nurflügler a la Parrot oder halt größere insoweit vorteilhaft ,weil der "unnötige" Rumpf konstruktionsbedingt fehlt - Und so ein Rumpf ist ggfs recht sperrig . Sinnvoll sind hier ansich nur Konstrukte wie dein Twinstar oder Easystar ( aber hier mit anderen zB 1,8m Tragflächen ) oder Bixler sinnvoll . Ich habe mal ein Projekt gesehen , welches mit Doppelrumpf und dreiteiliger Fläche im fast marktüblichen Alukoffer "verschwindet" ......

Das heißt , defacto wirst du hier kaum eine Königslösung bekommen, weil zuviele Parameter unbekannt und du ausser Copter quasi alles in den Ring wirfst . Angesichts der Elektroniken wäre IMHO ein 1.. 3 teiliger Nurflügler sinnvoll , schon weil du in der Tragfläche relativ viel Platz hast . Bei einem Rumpfflieger ist der (volumiöse) Rumpf anzupassen .

So ein zB Easystar , dem kann man unterhalb der Tragfläche weite Teile des Rumpfbootes wegschneiden und dadurch
viel Platz gewinnen . sei es für einen ggfs 5-6000mAh 4S Akku ( Reiseflugverbrauch ca 2,5-3A ... ) und damit käme
die FLugsteuerung vorne rein ,ggfs kann diese Cockpithaube platzbringend umgemodelt/weggelassen werden ....
Solch ein Gerät fliege ich als Allwetter und Schnellaufbauteil dessen quasi einzige "Konkurrenz" ein EinteiligerNuri ( 1,5 ...2m SPW ) ist..

Bzgl Drachen , verstehst du darunter Hängegleiter, forget it , ansonsten wäre unter KOmpakt noch ein motorisierter Gleitschirm interessant ...... sowas ist echt Rucksacktauglich zu machen , wiel so eine Trailer ist kompakt zu konstriueren
udn der Schirm was für die tüte ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
#3
Hi, danke für deine Antwort.
Mit Drachenkonfiguration meine ich keine Gleiter, sondern die Konfiguration mit Hauptflügel vorn und Höhenleitwerk hinten (im Gegensatz zu Entenkonfiguration oder Nurflügler). Einen Copter suche ich nicht, sondern ein kompaktes Flächenflugzeug. Zusätzlich zur normalen Elektronik (Akku, ESC, Motor etc) soll weitere Elektronik eingebaut werden (FCC-Prototyp, etwa 10*5*2 cm und zusätzliche Sensorik wie Pitotrohr ...).
Flugzeit hätte ich gerne etwas gegen 20 min, aber weitere Akkus mitnehmen ist kein Problem.

Von der Größe her ist ein Bixler oder Easystar schon zu groß, ich hoffe etwas kleineres zu finden.

Gruß
weeky
 
#5
wenn ein easystar zu groß ist solltest du dir mal den panda (ohne querruder) oder funglider (mit querruder) von multiplex anschauen. der ist wirklich in 2 minuten startklar (flügel gesteckt, pendelleitwerk ebenfalls) und passt mit einem 83x20x12cm karton ganz gut in den rucksack.
viel platz im rumpf ist allerdings nicht, ob dir das ausreicht musst du selbst mal testen...

viele grüße, gerald.
 
#6
Danke für die Vorschläge Gerald,
ich glaube der Platz im Rumpf ist wirklich etwas eng, aber im Funglider könnte man vielleicht was machen. Ich hatte jetzt im einem anderen Thread den X-UAV Mini Talon gesehen, der könnte tatsächlich auch was sein, obwohl ich da noch nicht sicher bin ob der nicht zu schnell geflogen werden muss und ob der so gut zu transportieren ist.

Gruß
weeky
 
#7
Talon kann ich nur Empfehlen, Hat Viel Platz und geht Langsam bis Schnell, je nach Gewicht.
Für Langsam dann auch nen kleinen Motor um vorne nicht zu viel Akku reinpacken zu müssen.
Du hast halt Massiv Platz um den Schwerpunkt rum um Zeugs zu testen, das is echt Klasse.

Kost ja mit $48 aus de EU auch nicht viel:
https://www.banggood.com/X-uav-Mini...n-V-tail-FPV-Plane-Aircraft-Kit-p-983331.html

Leitwerk läst sich Zerlegbar bauen, aber auch so geht er gut in nen etwas höheren Rucksack:
http://der-frickler.net/modellbau/planes/talonmini
 

QuadCrash

Erfahrener Benutzer
#9
Talon kann ich nur Empfehlen, Hat Viel Platz [...]
Der "viele" Platz ist aber eher schlecht zugänglich, wenn die Rumpfhälften einmal verklebt sind ...

Ich würde eher einen EyeEagle Mini oder sogar Micro empfehlen, da ist das Rumpfboot jederzeit vollständig nutzbar, die Spannweite ist rund 1,20m, die Flächen sind gesteckt und werden nur mit Magneten gehalten. Außerdem besteht der aus EPP und kann so einiges ab ...
 
#10
Der EagleEye Mini sieht sehr verlockend aus, der Talon aber auch. Die Verbesserungen für den Talon hast du selbst gefräst der-Frickler? Die schraubbaren Seitenleitwerke sehen echt gut aus, hast du dazu Näheres? Ist das selbstgedruckt/gefräst?

Gruß
 
#11
EEMini hab ich auch noch hier liegen, gebaut aber ungeflogen seit Jahren ;_)

Beim Talon is das aber auch OK von der Zugänglichkeit:



Ja, die Teile sind selbst gefräst, aber das meiste is Spielerei, brauchst man nicht. Beim Leitwerk sind einfach 6-Kant Abstandshalter aus Plastik ins EPP geklebt und außen an den Leitwerken ne Dünne GFK Platte angeklebt durch die die Schraube geht:



Das geht auch ohne Fräse.
 

QuadCrash

Erfahrener Benutzer
#12
EEMini hab ich auch noch hier liegen, gebaut aber ungeflogen seit Jahren ;_)

Beim Talon is das aber auch OK von der Zugänglichkeit:
Dann mach doch bitte mal ein Foto bei dem beide Rümpfe nebeneinander liegen ... ;). Ich hab den MT auch, aber dort kommt man lange nicht so gut an die Innereien, wobei bei Deinem MT auch nicht alle Teile verbaut wurden, ist klar, dass der dann zugänglicher ist.
 
#13
Ich tendiere grad zum Mini Talon, wegen der Konfiguration mit den V-Leitwerken. Ich denke mit der Zugänglichkeit ist das OK, zumindest sieht das auf den Bildern so aus. Ich hab bisher nur 4S Konfigurationen gefunden, ob es mit 3S auch gehen wird oder ist der dafür zu schwer?
 

QuadCrash

Erfahrener Benutzer
#14
Wie schwer der MT wird, musst Du selbst sehen. Alles unter 1.500 g ist wohl ok. Meiner hat ein wenig mehr Equipment zu tragen und wiegt fast 2 kg. 3s war in meinem Fall grenzwertig, da kaum zu starten. Mit 4s ist es ok. Hängt natürlich alles vom Motor und Prop ab. Problem beim MT ist, dass der Motor nicht allzu schwer sein sollte, sonst kommst Du mit dem Schwerpunkt nicht hin. Ein leichter Motor hat aber ggfs. nicht die notwendige Leistung. Auf RCG gibt es im MT-Thread diverse Konfigurationen ...
 
#15
Meiner wiegt mit leichtem 4S5200 und 2216er Motor 1kg.
Mit 2212er geht er auch, hatte ich auch anfangs drauf. Evtl sogar mit nem guten 2208er Motor und 3S, dann eben langsamer, aber das willst du ja.
 

Mosquito

Erfahrener Benutzer
#19
Ich würde noch den Opterra von Horizon in die Runde werfen. Er ist zwar mit 2m Spannweite nicht gerade klein und auch nicht unbedingt Rucksacktauglich, aber dafür bietet er einen flexibelen Einsatzbereich (von Acro bis Thermiksegler) und -jetzt kommt das wichtigste- durch seine große Rumpfklappe hat man Zugang zu einem echt riesigen Innenraum, der genug Platz für allerlei Steuerungsgedöns bietet; selbst für Experimentalaufbauten auf Lochrasterplatinen.

 
RCLogger

FPV1

Banggood

Oben