Wie starte ich das Fräsen richtig?

ApoC

Moderator
#1
Moin

Ja, irgendwie kommt man als Modellbauer ja nicht um ne Fräse rum - so irgendwie. Welche es wird, ist noch unklar. Entweder billig ne X6-1500 oder ne BZT. Weiss ich noch net. Wann ist auch erstmal egal. Hatte ja schon ne unausgepackte X6 hier, bin aber nie dazu gekommen, sie aufzubauen. ;) Habse dann wieder, ungeöffnet, verkauft. Ich hadere schon monatelang, mir dann doch wieder ne Fräse zuzulegen, aber irgendwie hab ich da noch einige Problemchen zu lösen.

Das soll sich jetzt ändern.

Wie ne CNC funzt, ist mir als Steuerungstechniker bekannt. Auch die Steuerung und das Einstellen sind durchaus machbar, wenn man nicht unbedingt ne unbekannte Fräse kauft. Gibt ja durchaus How-Tos zum Einstellen einer Fräse - und solange man die richtigen Parameter kennt, wird das schon. Um die Hardware mache ich mir weniger Sorgen.

Bei mir haperts am CAD/CAM. Als CAM Lösung würde ich erstmal Christians ESTLCAM nutzen, damit hab ich schon rumgespielt. CAD kann ich null, würde mich aber einarbeiten. Welches CAD ich dann nutze, muss ich mir ausprobieren. Habe mal n bissle mit Aspire gespielt, weil wir das auch beruflich einsetzen. Ich nicht, aber wir haben ne Lizenz und ich kann mich da mal ransetzen.

Gibt ja auch hier einige CAD Empfehlungen, aber 5k für n CAD Programm geb ich nicht aus. Was taugen die Freeware Versionen? QCad, Sketchup, bla?


1. Wie fang ich am besten mit CAD an?

2. Wie funktioniert das, die gezeichneten Teile in 3D zusammenzusetzen, um sie vorm Fräsen zu prüfen, ob sie passen? (Canopys / FPV CAM und GoPro3 Pan / Tiltsysteme usw würden dann wohl erstmal entstehen)
Brauch ich dazu 2 Programme, oder geht das auch alles in einem? Wenn ja, welches Programm kann das? Bitte keins für 5 oder 8k€ ;)

3. Wie ist das mit der Bemaßung? Wie macht man das, das die Fräse auch ein - sagen wir - Quadrat mit 10x10cm ausfräst? Der Fräser hat ja auchn Durchmesser, muss man das beim zeichnen einkalkulieren, oder ist das dann CAM Sache?

4. Ich will eigentlich keinen Uralt PC vom Schrott holen, um einen Fräs PC zu haben - was taugen aktuelle, gute USB Interfaces?

Ich hatte mal bei YT ne Videoserie gesehen, vom Zeichnen bis zum fertigen Werkstück. Finde das aber nicht mehr wieder. Was habt ihr da für Wissenressorcen, damit ich mich mal etwas in CAD / CAM einarbeiten kann?

Würde mich freuen, wenn ihr mir da mal unter die Arme greifen könntet, mit eurem Wissen, Links, Video Tuts.
 
Zuletzt bearbeitet:
#2
Moin,

kommt drauf an. Im Prinzip braucht man nicht unbedingt ein CAD, ausser, man will wirklich in 3D entwerfen und das dann für die Bearbeitung "auseinanderbrechen". Ich entwerfe überwiegend im Kopf und auf Papier und zeichne dann direkt im CAM. Cambam behrrscht das - inwieweit Estlecam das kann, entzieht sich meiner Kenntnis.

Den (doch recht komplizierten) Schritt mit dem CAD kann man später immernoch machen. Ich versuche zum Anfang immer mit einem minimum an neuen Baustellen auszukommen, um die Fehlerraten niedrig zu halten und schnell brauchbare Ergebnisse zu erzielen.

Wie macht man das, das die Fräse auch ein - sagen wir - Quadrat mit 10x10cm ausfräst? Der Fräser hat ja auchn Durchmesser, muss man das beim zeichnen einkalkulieren, oder ist das dann CAM Sache?
Dein Werkstück hat die Abmaße 10x10 - im CAM definierst Du bspw. "Aussenkontur" - evtl. mit Schlichtaufmaß und Fräserdurchmesser. Das CAM weiss dann schon, wieviel Abstand es von der Kontur halten muss.. :D
Im gcode sind dann üblicherweise die echten Bahnen drin, die der Fräser fährt.

Gruss
Karl
 

ApoC

Moderator
#3
Also von 2D in 3D hätte ich schon gern gelernt dann, wenn ich schon einmal dabei bin. Will ja schon sehen, ob alles zusammenpasst, bevor ich wertvolles Material, bzw die mir viel wichtigere Zeit verschwende. ;)
 
#4
Will ja schon sehen, ob alles zusammenpasst, bevor ich wertvolles Material, bzw die mir viel wichtigere Zeit verschwende. ;)
Wie haben die das nur früher gemacht, als sie noch kein CAD hatten? :D Die Toleranzbetrachtungen nimmt Dir das CAD nicht ab; ebensowenig die Fehler, die Du im CAM einbaust.
Bei mir ist es so, dass das Rumschlagen mit dem CAD eher den Gedankenfluss stört und Entwurf und Planung ist nunmal überwiegend Denkarbeit - CAD soll ja nur ein Werkzeug sein....

..das dreht sich imho erst dann um, wenn es richtig kompliziert wird - man bspw. eine "komplexe" Maschine nicht mehr komplett überschauen kann.
 
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cemizm

Erfahrener Benutzer
#5
Hi Chris,

stand vor genau der selben Fragestellung, lieber einmal aber dann vernünftig (Haase/BZT) oder doch eher günstig (1500GT)... Letztendliche habe ich mich für die billigste Variante aus UK (3040Z) entschieden und bereue es bis jetzt nicht... Klar die Fräse hat im vergleich zu der 1500 GT ein kleineren Verfahrweg aber sollte ich damit nicht mehr hinkommen ist die Fräse immer noch gut was Wert und ich kann auf vernünftiges wie Haase umsteigen...

1. Wie fang ich am besten mit CAD an?
Wenn man es nicht gerade beruflich macht und damit genung Ressourcen an Wissen hat, ist Ausdauer und Lernbereitschaft am wichtigsten. Ich habe einfach einige Tools ausprobiert. AutoCad war mir zu komplex, letzendlich habe ich dann mal Inventor getestet. Was mir daran gefällt und mir den tatsächlichen Einstieg in die Materie CAD geholfen hat, war die Tatsache das es einen 2D Skizier Modus gibt. D.h. ich entwerfe in 2D und modelliere das 3D objekt durch mehrere 2D Skizzen auf unterschiedliche ebenen und Achsen. Wenn man dann noch die Abhängigkeiten begreift und richtig nutzen lernt, kann man schon mal vieles was für unser Hobby notwendig ist...

2. Wie funktioniert das, die gezeichneten Teile in 3D zusammenzusetzen, um sie vorm Fräsen zu prüfen, ob sie passen? (Canopys / FPV CAM und GoPro3 Pan / Tiltsysteme usw würden dann wohl erstmal entstehen)
Brauch ich dazu 2 Programme, oder geht das auch alles in einem? Wenn ja, welches Programm kann das? Bitte keins für 5 oder 8k€ ;)
Bei Inventor geht es auch mit einem. Ich erstelle zuerst Bauteile und kann die im Anschluss die in einer Baugruppe zusammensetzen. Aber preislich wird dass dann nicht wirklich hinhauen...

3. Wie ist das mit der Bemaßung? Wie macht man das, das die Fräse auch ein - sagen wir - Quadrat mit 10x10cm ausfräst? Der Fräser hat ja auchn Durchmesser, muss man das beim zeichnen einkalkulieren, oder ist das dann CAM Sache?
Das ist Sache des CAMs. Dort werden erst die tatsächlichen Fräsbahnen definiert und welches Werkzeug dabei verwendet wird. Der entstehende G-Code ist dann abzüglich aller Werkzeugparameter.

4. Ich will eigentlich keinen Uralt PC vom Schrott holen, um einen Fräs PC zu haben - was taugen aktuelle, gute USB Interfaces?
Ein Arduino und grbl tuns bei mir eigentlich sehr gut. Aber dabei ging es mir eher darum nicht noch einen Rechner und Monitor aufstellen zu müssen...

Gruß,
Cem
 

helipage

Erfahrener Benutzer
#7
1. Wie fang ich am besten mit CAD an?

2. Wie funktioniert das, die gezeichneten Teile in 3D zusammenzusetzen, um sie vorm Fräsen zu prüfen, ob sie passen? (Canopys / FPV CAM und GoPro3 Pan / Tiltsysteme usw würden dann wohl erstmal entstehen)
Brauch ich dazu 2 Programme, oder geht das auch alles in einem? Wenn ja, welches Programm kann das? Bitte keins für 5 oder 8k€ ;)

3. Wie ist das mit der Bemaßung? Wie macht man das, das die Fräse auch ein - sagen wir - Quadrat mit 10x10cm ausfräst? Der Fräser hat ja auchn Durchmesser, muss man das beim zeichnen einkalkulieren, oder ist das dann CAM Sache?

4. Ich will eigentlich keinen Uralt PC vom Schrott holen, um einen Fräs PC zu haben - was taugen aktuelle, gute USB Interfaces?
Moin...

ZU Deinen Fragen:

1) Ich hab seinerzeit als CAD mit Turbocad angefangen.
Gab es mal als "Zugabe" zu einer Computerzeitschrift auf CD.
Ist zwar immer noch V10.1 Deluexe bei mir, aber die kann sowohl 2D als auch 3D.
Hab dann angefangen, erste einfache Zeichnungen in 2D zu erstellen und mich so immer weiter eingearbeitet.
Gibt schon viele komplizierte Funktionen.

Hab zwischendurch mal mit anderen Programmen (sowohl Freeware als auch Demos von Bezahlsoftware) gespielt, komme aber mit Turbocad immer noch am besten klar.
ZU Turbocad gibt es auch sehr gute Übungsbücher und DVDs, sowie Foren.
Ältere Versionen von TC gibt es im übrigen günstig bei Pearl.

3)Estlcam - oder jedes andere CAM - macht die Korrektur der CAD-Daten in Abhängigkeit vom Fräserdurchmsser.
Zunächst muss man bei einem Teil festlegen, ob es als Teil (Aussenmaße entsprechen den Daten des CAD-Teils) oder als Ausschnitt (z.B. Öffnung in der Platte) gefräst werden soll.
Dementsprechend legt Estlcam die Fräsbahn aussen oder innen an der Linie entlang.

Arbeite auch mit Estlcam. Meiner Meinung nach alle Funktionen, die man braucht, aber nicht so überladen wie teilweise andere CAMs.
Sehr einfach und intuitiv zu bedienen.
Lediglich eine Funktion zum automatischen Anordnen der Bauteile fehlt darin noch ;-)


4) USB Interfaces sind schon klasse, ist halt ne Preisfrage.
Als günstige Versionen kenn ich nur die Variante von CNC-Planet.
Alles andere geht mal schnell in einige hundert Euros.
Ist halt die Frage, ob man nicht auch mit einer LPT-Port Lösung zufrieden ist.
Als Alternative geht auch Estlcam.Es kann in der neuen Version sogar als USB-Steuerung für die Fräse arbeiten.
Benötigt nur noch einen Arduino Uno und die entsprechenden Endstufen.

Grüße
Dirk
 

Thunderbolt150

Erfahrener Benutzer
#8
Ich verstehe was du meinst. Allerdings ist die Arbeit in einem vollwertigen dreidimensionalen Konstruktions Programm wie catia, pro engeneer, solid works o.ä. Keine Kleinigkeit. Im Maschinenbau Studium wird dem Basiswissen ein ganzes Semester gewidmet, nachdem man vorher das klassische Technische Zeichnen gelernt hat. Klar das ist ja überzogen, aber nur wenn man weiß wie was funktioniert macht es erst richtig Spaß.
Ich würde dir folgendes empfehlen: mach dir bei deinen Konstruktionen Gedanken darüber was du willst und skizziere in drei Seitenansicht.
Dann starte mit librecad. Das ist 2D, funktioniert aber und im Paket mit estlcam wirst du schnell erfolge erzielen und mit der Materie warm werden.
Wenn du den Schritt in Richtung 3D machen willst lass die Finger von sketchup. Da gibt es nachher nur Probleme mit ;-) dann lieber sowas wie AutoCAD
 

ApoC

Moderator
#9
@Karl

Ja, wir alle kennen deine Meinung - und du weisst ja auch wovon du redest - dennoch möchte ich, wenn ich schon Zeit mit dem Thema beginne, es gleich "komplett" lernen. Ich finde es für mich schon wichtig, das "Produkt" dann auch in 3D zu sehen, um einige Prüfungen zu machen, ob es so hinhaut, wie ich mir das vorstelle. Klar bleibt der Denkprozess und das Hirn darf man auch bei CAD nicht ausstellen. Das ist soweit klar. Ich sehe CAD als Werkzeug, um es mir zu visualisieren - weisst doch - wenn man was gesehen hat, ist es immer besser, als wenn man es sich nur vorstellt. ;)


@Cem
In der Tat ist Autodesk Inventor absolut Overkill und viel zu teuer, für das, was wir alle damit hobbymässig machen. ;)
Wenn man es vom Chef aus eh hat, bzw benutzen darf, ist das was anderes - aber so ist es unmöglich zu benutzen, weils einfach preislich in keiner Relation zum Nutzen steht. Aber auch die Threads / Google Suchen ergaben bisher keine Alternative, wo beides geht. Also erst die Teile in 2D und die dann in 3D zusammensetzen, um zu prüfen.

Wie würde das aussehen? Ich würde das gerne mal an einem Beispiel exerzieren. Sagen wir, das HolzCanopy von BEVRC vom Skywalker. (http://www.bevrc.com/skywalker-wooden-pod-for-2013-version-skywalker_p643.html) Wie würde man da beginnen?

Klar, wahrscheinlich erstmal die Maße am Skywalker abnehmen, Winkel ausmessen, Abstände. Dann eine Idee, was alles ins Canopy gebaut werden soll. Halterungen für Videosender, FPV CAM, GoPro usw. Dazu müsste man auch diese Teile vermessen und sich überlegen, wo was hin soll.

Wie würde man nun im CAD beginnen? Schmierzettel mit Maßen zur Hand und erstmal mitm Rechteck anfangen, dann shapen, also Rundungen, Verläufe, Bohrungen, Aussparungen einzeichnen usw?

Dann hast du, sagen wir 4 Zeichnungen, da das Canopy aus 4 Teilen besteht. Zeichnest du die alle in einer Datei, oder werden das dann 4 Dateien?

Wie wird daraus dann ein 3D Modell, welches man "zusammenstecken" kann?

Und wie plaziert man die 4 Teile dann, damit ich sie zusammen auf einer GFK Platte fräsen kann?
 
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Thunderbolt150

Erfahrener Benutzer
#10
Also der sauberste weg wäre die Zeichnung der vier Teile (auf jeden fall unabhängig voneinander) diese in einem anderen Softwareabschnitt mit Bedingungen an einander zu binden um ein dementsprechendes Modell zu erhalten.
Nachher erstellst eine Datei in der die vier 2D Zeichnungen möglichst nah an einander liegen und überträgst diese in dein CAM Programm.
 

Rober-t

Erfahrener Benutzer
#11
Wie würde man nun im CAD beginnen? Schmierzettel mit Maßen zur Hand und erstmal mitm Rechteck anfangen, dann shapen, also Rundungen, Verläufe, Bohrungen, Aussparungen einzeichnen usw?
Genau, würde die Bodenplatte als erstes aus einem "flachen Klotz" shapen. Aus den Aussparungen ergeben sich dann die Winkelteile bzw. Ergeben sich dann aus den Winkelteilen die Aussparungen etc.

Dann hast du, sagen wir 4 Zeichnungen, da das Canopy aus 4 Teilen besteht. Zeichnest du die alle in einer Datei, oder werden das dann 4 Dateien?
Das ist ganz abhängig vom CAD Programm. Es gibt welche wo man direkt im Zusammenbau arbeiten kann / soll. Und es gibt Programme bei denen man lieber jedes Teil für sich erstellt und dann einen Zusammenbau extra erstellt. Hier erkennt man dann beim virtuellen Zusammenstecken ob die Teile passen oder nicht. Falls was nicht passt ändert man die Maße eben nochmal.

Wie wird daraus dann ein 3D Modell, welches man "zusammenstecken" kann?
man gibt den Teilen direkt am Anfang eine "tiefe", somit ist eh schon alles 3D.

Und wie plaziert man die 4 Teile dann, damit ich sie zusammen auf einer GFK Platte fräsen kann?
Hierfür macht man dann eine 2D Zeichnung und projeziert darauf die Teile die gefräst werden sollen.

Diese Zeichnung öffnet man dann im CAM und erstellt aus den Linien Koordinatenpunkte die die Fräsmaschine dann abfährt.

Welches CAD Programm man verwendet ist Geschmackssache, das geht von einfachen parametrischen Programmen bis hin zu wilden Strömungs und Temperatursimulationen. Catia und ProE habe ich in der Uni gelernt, Solidedge funktioniert aber auch ganz gut. Die "kostenlosen" CAD Programme konnten mich bisher nicht so überzeugen, Sketchup finde ich sehr kompliziert parametrisch zu bedienen.
 
Zuletzt bearbeitet:
#12
Ich habe mit Cambam gute Erfahrungen gemacht. Der Cam-Teil ist prima und funktioniert mit LinuxCNC auf Anhieb. Das eingebaute CAD ist einfach, aber ich komme damit gut klar. Zudem 3D-Funktionen kann ich noch nicht viel sagen, aber habe in den letzten zwei Jahren bisher alles mit cambam hinbekommen - in 2D und mit Nachdenken bzw. einem gewissen Vorstellungsvermögen.
Der Vorteil ist sicher auch der Preis.
Man muss zu Anfang ziemlich viel auf einmal lernen, deshalb wollte ich mir nicht auch noch ein 3D-CAD antun. Irgendwann werde ich den Schritt sicher gehen, wenn ich an die Grenzen stoße oder mir langweilig ist. Aber bis dahin ist sicher noch ein weiter Weg. :)
Martin
 

zerosight

Erfahrener Benutzer
#13
Ich nutze Designspark Mechanical, das ist die kostenlose Light-Variante von Spaceclaim, so einem 3D Modellingtool. So ein Canopyteil ist damit ruckzuck gezeichnet und zusammengesetzt. Alle anderen Programme, die kein halbes Ohr kosten, waren lange nicht so intuitiv zu bedienen.
 
#14
Hey Zerosight

Habs mal installiert. Sieht ganz okay aus. Hast du mal ein FPV bezogenes Teil, was ich evtl kenne als Datei? Das ichs mir mal anschauen kann, wie du das gemacht hast?

Oder würdest du evtl mal ein Video Tutorial machen?

Ich denke das Programm ist vollkommen ausreichend für mich. (erstmal)
 

zerosight

Erfahrener Benutzer
#15
So direkt FPV-bezogen habe ich erstmal nix. Die Online-Hilfe von dem Teil ist aber schon ziemlich gut.

Ich gucke mal, ob ich ein Screencaster auftreiben kann, der brauchbare Ergebnisse liefert. Mein Display hat 3200x1800, das macht wohl Probleme bei den üblichen Tools.
 
#16
Ja nur mal das ich sehe, wie du was realisieret hast. An sich habe ich gestern damit schon ein wenig rumgespielt und das Canopy versucht nachzubauen. Daran werde ich mich auch erstmal versuchen, Dinge nachzubauen um zu schauen, ob ich das richtig mache.

Messen, nachzeichnen, fräsen und dann wieder vergleichen. Ich denke so komme ich zum Ziel, zu erkennen, wie das funktioniert. ;)
 
#18
Ich habe schon Zeit. Die ist begrenzt, aber man kann alles organisieren. Mir gehts ja nicht nur ums Fräse haben, sondern auch ums drumherum. Ob sie dann monatelang wieder rumsteht - ist mein Problem. ;)
 
#19
Ok,

dann anbei zwei Beispiele.

Viel Spaß :)
Hey

Dein XS4 ist schon cool gezeichnet. Ich versteh nur nicht, wie du diese ganzen Formen hinbekommen hast. ;) Zb das Landebein, oder die CP.

Bei der CP denke ich, hast du einen Kreis gezeichnet, aber wie hast du die anderen "Löcher" da reinbekommen? Auch mit einem Kreis und dann soweit verschoben, geboren, verbunden und zerlegt, bis es gepasst hat?

Ich bin son Videomensch, habe aber kaum ein Video Tut gefunden, ausser von 2 Leuten bei YT, die aber auch keine Ahnung haben. ;)

Aber mir gefällt das Programm. Echt intuitiv und durchaus genug Funktionen, für das was ich aktuell "brauche" / kann. ;)
 
#20
Moin,

aber es verschiebt den Fokus doch ganz enorm in Richtung Werkzeuge, Entwicklung und Produktion. Es gibt viele Menschen die haben da einen Faible für, ich bin dann allerdings recht zügig zu dem Schluß gekommen, dass ich lieber mehr Zeit am Platz verbringe möchte, als in der Werkstatt.
nunja - wenn man davon ausgeht, dass die Fräse nicht Selbstzweck ist, dann ist das ein Werkzeug wie jedes Andere (nur ein bisserl komplizierter :D ). D.h.: Wenn man baut, dann verschiebt sich eher das Handwerkliche in Richtung Entwurf. Wie effektiv das nun für Einzelstücke ist, könnte man durchaus mal diskutieren. Es wird sicher deutlich genauer - schneller wird man selten sein. Wenn dann noch ein komplexes CAD dabei ist, habe ich schlicht das Problem, dass ich (wenn selten genutzt) im Grunde immer wieder einen Lernprozess brauche, bis ich das Ding effizent nutzen kann.

Wenn ich z.B. mal mein letztes Planungsproblem (Schmiernippel) betrachte, dann hätte ich das natürlich vorher im CAD gesehen - vorausgesetzt, ich hätte das auch alles bis ins letzte Detail abgebildet. Und hier stellt sich mir tatsächlich die Frage, ob sich sowas (zeitlich und finanziell) überhaupt lohnt. Denn bei dem Grundaufwand, den ich da vorher reinstecken muss, kann ich fünfmal umplanen und neu bauen. Das stellt sich natürlich anders dar, wenn man sowas ständig macht, alle Details, Module und Vorlagen parat hat und nicht immer wieder die Programmfunktionen neu lernen muss...

Gruss
Karl
 
FPV1

Banggood

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