FRSKY FrSky TARANIS - FrSky neuster Geniestreich - 16 Kanaele, 2,4Ghz, openTX, 8 Sprachen

Shotglass

Erfahrener Benutzer
ÄÄHHH, was meinst du mit "Klappen mit asymetrischem Ausschlag" ? Querruderdifferenzierung ? Sorry wenn ich so dumm frage. Konnte bisher alles lösen - nur muss ich verstehen was ;-)
klappen mit mechanisch asymmetrischem weg wie zb woelbklappen fuehren dazu dass du beim programmieren vom querrudermix eine massive hohe negative differenzierung bekommst
meines wissens gibts aktuell keine wirklich schoene loesung fuer das problem
http://rc-soar.com/opentx/setups/calib/calibration.htm
 

Wowbagger

Erfahrener Benutzer
Genau vor diesem Weg stand ich auch und habe eine meiner Meinung nach simple und gute Lösung gefunden.

1. Problemstellung
Im folgenden betrachte ich als Beispiel nur das rechte Querruder. Das Querruder soll als Querruder und Spoiler benutzt werden. D.h. man hat geringe Ausschläge um die Mittelstellung für Querruder und einen großen Ausschlag nach oben für den Spoiler. Um keinen Servoweg zu verschenken, wird das Querruder mechanisch so eingehängt, dass bei Mittelstellung des Servos nach Ruder bereits nach oben ausgeschlagen ist.
D.h. man benötigt z.B. folgende Werte am Servo:
normal=Mittelstellung des Ruders: -50%
Querruder rechts: -10%
Querruder links (50% Differenzierung): -70%
Spoiler: +100%

2. Erste, aber falsche Idee
Ich bin so daran gegangen, wie ich es bei meiner alten Anlage gemacht habe. Das ist natürlich schief gegangen.
Ich habe im Servomenü die Mitte auf -50% gestellt und die maximalen Wege erst einmal auf +/-100% gelassen.
Dann läuft das Querruder bei 100% Gewichtung natürlich viel zu hoch. Also habe ich die Gewichtung so stark herunter gestellt, dass der Ausschlag nach oben passt. Dadurch ist aber der Ausschlag nach unten extrem gering, sogar geringer als durch die Differenzierung gewünscht. Negative Differenzierung, um den Ausschlag nach unten zu vergrößern, gibt es nicht.
Sackgasse.

3. Zweite, aber falsche Idee
Ich habe beim Querrudermischer ein Offset benutzt. D.h. Gewichtung 40%, Differenzierung 50%, Offset -50%.
Das funktionierte so halb.
Ohne Differenzierung funktioniert das. Das Ruder ist normal bei 50% und schlägt beim Querruder dann eben 40% nach oben und unten aus. Sobald man Differenzierung einstellt, gibt es aber das Problem, dass die Werte ja ständig im Negativen sind und daher alle differenziert werden. Mit ein wenig Basteln der Werte für Differenzierung hätte das evtl. funktioniert. Aber schön ist anders.
Sackgasse

4. Dritte, einfache und richtige Idee
In den Beispielen von helle habe ich auch nichts passendes dazu gefunden. Dann habe ich erst einmal die Sache zur Seite gelegt und sacken lassen. Dann noch einmal komplett neu nachgedacht und beim Betrachten der Problemstellung oben bin ich auf eine einfache und gute Lösung gekommen. Ich verschiebe die Mittelstellung unabhängig von Querruder und Spoiler weg von der Mitte.
Im Einzelnen:
- Im Servomenü ist Mitte bei 0%, maximale Wege sind +-100%
- Nun lege ich für den Mischer in der ersten Zeile die Verstellung der Mittelstellung an:
MAX Gewichtung (-50%)
Dadurch habe ich das Ruder, bei keinen weiteren Mischanteilen wie gewünscht bei -50%
- Für das Querruder lege ich ganz normal den Mischereintrag fest:
[I2]Que Gewichtung (40%) Diff (50%)
Damit fährt das Servo für die Querruderfunktion 40% nach oben und 20% nach unten, d.h. wie gewünscht -10% und -70%.
- Für den Spoiler habe ich einen Input der nur 0-100% liefert und der bekommt dann den Mischereintrag:
[I5]Spoi Gewichtung (+150%)
Damit fährt das Servo dann entsprechend nach oben.

Voila, funktioniert ohne irgendwelche Hirnverrenkungen.
Für andere Flugphasen (z.B. Speed=5% nach oben) habe ich noch zusätzliche Mischereinträge, die das Servo entsprechend verstellen:
MAX Gewichtung (+5%) Flugphase (Speed)

Alles noch einmal zusammen:
MAX Gewichtung (-50%)
[I2]Que Gewichtung (40%) Diff (50%)
[I5]Spoi Gewichtung (+150%)
MAX Gewichtung (+5%) Flugphase (Speed)
 

helle

Erfahrener Benutzer
Hy,

eine ganz clevere Lösung, Spitze!

Die 4 Mischerzeilen für das rechte Querruder noch einmal zusammengefasst:

1. MAX Gewichtung (-50%),
Servo steht selbst auf NULL, Ruderhorn verdreht draufgesetzt und Ruder eingehängt
dadurch steht das Ruder selbt schon auf +50%
Deshalb mit dieser Mischerzeile eine Grundwertverschiebung nach -50% nötig,
damit steht das Queruder wieder auf NULL= Mitte

2. [I2]Que Gewichtung (40%) Diff (50%),
die eigentliche, normale Querruderbewegung durch den Knüppel mit Differenzierung

3. [I5]Spoi Gewichtung (+150%),
die Spoilerstellung anfahren da von -50% auf +100% = 150% Einstellwert

4. MAX Gewichtung (+5%) Flugphase (Speed),
Querruder um +5% hochstellen, diese Zeile wirkt aber nur bei der Flugphase Speed!

Alle 4 Mischerzeilen wirken additiv

So richtig?
-------------------------------------------

Beim linke Querruder muss man aufpassen,
da das Servo in der Regel ja gespiegelt eingebaut ist.

Die 4 Mischerzeilen für das linke Querruder müssten dann so eingestell werden:
1. MAX Gewichtung (50%) wg verdrehtem Ruderhorn, das ja hier auf -50% steht
2. [I2]Que Gewichtung (-40%) Diff (50%), Querruder links mit Knüppel und Differenzierung
3. [I5]Spoi Gewichtung (-150%)
4. MAX Gewichtung (-5%) Flugphase (Speed)

Damit wird der Mischer für das linke Querruder auch richtig berechnet!

Ist das so richtig?


Im Servomenü dann die tatsächliche Servo-Drehrichtung einmal anpassen

Helle
 
Zuletzt bearbeitet:

Wowbagger

Erfahrener Benutzer
Ja, richtig.

Es hat mich gewundert, dass dieses Problem in den Beispielen auch bei den 4-Klappenflügelbeispielen nicht auftaucht, denn diese Methode des außerhalb der Mittelstellung eingehängten Ruders ist eigentlich üblich, damit man keinen Servoweg und damit Genauigkeit verschenkt.
Spoiler auf Querruder habe ich eigentlich bei fast jedem Querrudersegler.
Und Butterfly bei Wölbklappe ist auch recht oft.

In meiner Programmierung kommen natürlich noch mehr Mischerzellen vor, da ich noch mehr Flugphasen und auch eine Höhenruderbeimischung aufs Querruder (ist ein Nurflügel) habe, und die Werte sind natürlich völlig anders. Aber zum Verständnis dachte ich mir reichen die Zeilen und Werte.

Und wieder hat sich für mich gezeigt:
- Alles vergessen, was man bei anderen Anlagen gemacht hat.
- Stur das gewünschte Programmieren
- OpenTX kann alles und das noch einfacher als man denkt. :)
 

helle

Erfahrener Benutzer
Hy,

Ja, man muss nur draufkommen
Problem analysieren
In einzelne Schritte zerlegen
Einzelne Schritte in opentx programmieren

Werde ich, wenn ich darf, ins Handbuch übernehmen

Muss mir noch ein paar Skizzen erzeugen wg umgehängtem Querruder

Helle
 
Zuletzt bearbeitet:

Jorge

Erfahrener Benutzer
hey helle, ich frag mal frech; wolltest du meine Lehrer/Schüler Config nicht auch ins Handbuch aufnehmen? :engel: die ist inzwischen auch Praxis-Geprüft, mein Sohn fliegt jedes Wochenende damit, und das ist wirklich entspannend keinen Schalter zu benötigen.
 

Jorge

Erfahrener Benutzer
http://fpv-community.de/showthread....ips-und-Tricks&p=571040&viewfull=1#post571040

du musst aber nicht jeden "Scheiss" :p ins Handbuch aufnehmen, du hattest nur irgendwann mal gefragt...anonsten schau ich heute Abend ob ich was geändert habe in der Zwischenzeit, sollte aber so geblieben sein.

P.S. die Verzögerung habe ich von 3 auf 1 Sekunde reduziert, das ist in der Praxis deutlich besser, wie damals schon jemand angemerkt hatte.
 
Gibt es eine Möglichkeit einen Walkera Master CP flybarless Heli mit eingebautem DEVO Gyro/Empfänger irgendwie an eine Taranis zu binden??? Oder über ein DSMX/DSM2 Modul extern??? Gibt es ein Modul welches die behämmerten überteuerten Empfänger von Walkera bedient??? RX2637H-D
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo ,
im Zusammenhang mit den asymetrischen Wegen möchte ich auch noch was für die Seglerfraktion zum Besten geben.
Ich hatte bei meiner Futaba damals eine so genannte "asynchrone Differenzierung " programmiert. Bei geringem Querruder Ausschlag hatten die Ruder einen hohen Differenzierungsgrad für Themik und je mehr man sich dem Vollausschlag nähert, desto mehr geht die Differenzierung Richtung Null, also bei Vollauschlag keine Differenzierung mehr also wie eine Acro Stellung.
Das war damals im T-14 Futaba Forum schön beschrieben.
Für die Taranis habe ich mir dazu für die Umsetzung noch keine Gedanken gemacht , aber vielleicht ist es ja schon mal für den einen oder anderen ein Anreiz.
LG Uwe
 

Shotglass

Erfahrener Benutzer
Negative Differenzierung, um den Ausschlag nach unten zu vergrößern, gibt es nicht.
Noch so ein Grundproblem mit OpenTX und Seglern. Negative Differenzierung reduziert den Ausschlag nach oben anstatt den Ausschlag nach unten zu vergößern.
Effekt ist, dass es unnötig schwer werden kann eine Differenzierungsreduktion bei Butterfly zu programmieren (wenn "echte" negative Differenzierung notwendig ist). Man kanns hintricksen indem man nicht bloß die Differnzierung sondern auch das Mischergewicht anpasst (also mehr Ausschlag nach unten erzeugen durch mehr Mischergewicht und Ausschlag nach oben begrenzen mit "falsch" wirkender negativer Differenzierung) - aber schön ist was anderes.

3. Zweite, aber falsche Idee
Ich habe beim Querrudermischer ein Offset benutzt. D.h. Gewichtung 40%, Differenzierung 50%, Offset -50%.
Das funktionierte so halb.
Ohne Differenzierung funktioniert das. Das Ruder ist normal bei 50% und schlägt beim Querruder dann eben 40% nach oben und unten aus. Sobald man Differenzierung einstellt, gibt es aber das Problem, dass die Werte ja ständig im Negativen sind und daher alle differenziert werden. Mit ein wenig Basteln der Werte für Differenzierung hätte das evtl. funktioniert. Aber schön ist anders.
Sackgasse
Ich vermute mal das ist das gleiche Problem wie hier und der Offset hat intern in der Software den gleichen Effekt wie Trimmung:
http://rc-soar.com/opentx/setups/diff/diff_bug.htm
(Ob der workaround für Trimmung wirklich Sinn macht find ich fragwürdig da man Schalenflieger auf Quer eigentlich nicht trimmen muss)

4. Dritte, einfache und richtige Idee
In den Beispielen von helle habe ich auch nichts passendes dazu gefunden.
Das helle scheinbar noch nie einen Segler mit Butterfly gebaut oder programmiert hat habe isch schon vor ner weile bei eine Diskussion übers gleiche Thema festegestellt.

Ich verschiebe die Mittelstellung unabhängig von Querruder und Spoiler weg von der Mitte.
Im Einzelnen:
- Im Servomenü ist Mitte bei 0%, maximale Wege sind +-100%
- Nun lege ich für den Mischer in der ersten Zeile die Verstellung der Mittelstellung an:
MAX Gewichtung (-50%)
Dadurch habe ich das Ruder, bei keinen weiteren Mischanteilen wie gewünscht bei -50%
- Für das Querruder lege ich ganz normal den Mischereintrag fest:
[I2]Que Gewichtung (40%) Diff (50%)
Das wäre dann die gleiche Lösung wie in dem Link den ich weiter ober gepostet hatte ( http://rc-soar.com/opentx/setups/calib/calibration.htm ).
Was dabei ein Problem werden könnte ist, dass man beim Nullstellungs MAX Mischer keine Kommastellen einstellen kann und dann doch wieder mit Subtrim rumspielen muss damit die Ruder bei neutral im Strack stehen.

Hab ich bisher noch nicht ausprobiert hatte ich aber schon länger geplant wenn ich mal die Lust krieg den F3K schöner zu programmieren.

Meine aktuelle Lösung sieht so aus, dass ich die Querruderwege mit Kurven anpasse die in etwa die Form -25% 0 100% haben.
Was dabei einfach idiotisch ist man braucht für jedes Ruder ne eigene Kurve und dazu noch 2 Kanäle pro Querruder, da Kurve + Differenzierung nicht gleichzeitig geht.

IMHO wäre die einzig richtige Lösung für das Thema zusätzlich die Option anzubieten Mischergewichte als Prozentsatz des Gesamtservowegs einzustellen (bzw. alternativ Mischergewichte in µs einzustellen).
So machens vermutlich auch andere Funken bei ihren Quer => Wölb Mischen die das Problem nicht haben.

Btw. bei dem erwähnten F3K ist mir noch was aufgefallen. Der Vorbesitzer hat das Seitenruderservo so eingebaut, dass es mit einem Servolimit von 0 auf der einen Seite immernoch etwas weit ausschlägt. OpenTX lässt es aber leider nicht zu positive Werte fürs untere bzw negative Werte fürs obere Limit einzustellen.


Ich hatte bei meiner Futaba damals eine so genannte "asynchrone Differenzierung " programmiert. Bei geringem Querruder Ausschlag hatten die Ruder einen hohen Differenzierungsgrad für Themik und je mehr man sich dem Vollausschlag nähert, desto mehr geht die Differenzierung Richtung Null, also bei Vollauschlag keine Differenzierung mehr also wie eine Acro Stellung.
Das war damals im T-14 Futaba Forum schön beschrieben.
Für die Taranis habe ich mir dazu für die Umsetzung noch keine Gedanken gemacht , aber vielleicht ist es ja schon mal für den einen oder anderen ein Anreiz.
Geht genauso wie Differenzierungsreduktion (mehr Ausschlag nach unten bei im Butterfly oder Spoilerons hochgestellten Querrudern) über die Special Function "adjust global variable"
Konkret sieht das so aus, dass man den Differenzierungsbetrag auf eine GV setzt und diese dann mit einer Kurve einstellt, die als Input entweder den Gasknüppel (Butterfly Spoilerons) bzw in deinem Fall den Querruderknüppel verwendet.
(siehe Anhang)
 

Anhänge

Wowbagger

Erfahrener Benutzer
Die beiden Beispiele wie es nicht geht, habe ich nur eingefügt, um zu zeigen, dass ich erst zu kompliziert gedacht habe.

Ich habe Dein Posting mal sortiert nach "geht um asymmetrische Anlenkung" und "andere Probleme".

Erst einmal asymmetrische Anlenkung:

Meine vorgestellte Lösung ist eigentlich genau das, was man losgelöst von Methoden auf anderen Sendern haben möchte.
- Die normale Mittel-Stellung des Ruders weicht von der Mittelstellung des Servos ab.
- Unabhängig davon wird der Querrudermischer ganz normal eingestellt wie auch bei nicht asymmetrisch angesteuerten Rudern.
Momentan finde ich alle anderen vorgestellten Lösungen erheblich komplizierter und um die Ecke gedacht.

Das wäre dann die gleiche Lösung wie in dem Link den ich weiter ober gepostet hatte ( http://rc-soar.com/opentx/setups/calib/calibration.htm ).
Ich glaube nicht. Ich habe den Link jetzt nur überflogen, aber da geht es doch im Prinzip um das Servomenü bzw. äquivalente Einstellungen, also im Prinzip das, was ich bei der ersten Lösung probiert habe. Oder habe ich den Link falsch verstanden?

Was dabei ein Problem werden könnte ist, dass man beim Nullstellungs MAX Mischer keine Kommastellen einstellen kann und dann doch wieder mit Subtrim rumspielen muss damit die Ruder bei neutral im Strack stehen.
Das muss man doch immer. Auch bei einer nicht asymmetrischen Anlenkung. Wo ist da der Unterschied zur asymmetrischen Anlenkung?

Meine aktuelle Lösung sieht so aus, dass ich die Querruderwege mit Kurven anpasse die in etwa die Form -25% 0 100% haben.
Was dabei einfach idiotisch ist man braucht für jedes Ruder ne eigene Kurve und dazu noch 2 Kanäle pro Querruder, da Kurve + Differenzierung nicht gleichzeitig geht.
Klar, mit Kurven kann ich fast alles erschlagen. Daran hatte ich auch gedacht, war mit aber auch zu kompliziert/uneffektiv.

IMHO wäre die einzig richtige Lösung für das Thema zusätzlich die Option anzubieten Mischergewichte als Prozentsatz des Gesamtservowegs einzustellen (bzw. alternativ Mischergewichte in µs einzustellen).
Genau das mache ich doch. Ich gebe sowohl für die asymmetrische Mittelstellung, als auch für den Querruder- und Spoilerausschlag die Mischergewichte in % des kompletten Servoweges an. Mit dem Nachteil, dass man keine Zehntelprozent eingeben kann.

Ehrlich, nachdem ich diese Lösung gefunden habe, habe ich nur den Kopf geschüttelt, wie kompliziert ich das früher immer einstellen musste.

Unabhängig vom Problem der asymmetrischen Anlenkung:

Noch so ein Grundproblem mit OpenTX und Seglern. Negative Differenzierung reduziert den Ausschlag nach oben anstatt den Ausschlag nach unten zu vergößern.
Effekt ist, dass es unnötig schwer werden kann eine Differenzierungsreduktion bei Butterfly zu programmieren (wenn "echte" negative Differenzierung notwendig ist). Man kanns hintricksen indem man nicht bloß die Differnzierung sondern auch das Mischergewicht anpasst (also mehr Ausschlag nach unten erzeugen durch mehr Mischergewicht und Ausschlag nach oben begrenzen mit "falsch" wirkender negativer Differenzierung) - aber schön ist was anderes.
So ganz sehe ich nicht das Problem.
Du bist gewohnt oder willst haben:
- Positive Differenzierung=Reduzierung des Ausschlags nach unten
- Negative Differenzierung=Erhöhung des Ausschlags nach unten
OpenTX:
- Positive Differenzierung=Reduzierung des Ausschlags nach unten
- Negative Differenzierung=Reduzierung des Ausschlags nach oben
Das sind einfach nur zwei verschiedene Definitionen für den Begriff "Differenzierung". Du definierst das als "Veränderung des Ausschlags nach unten" und OpenTX definiert es als "Reduzierung des Ruderauschlages".

Effektiv ist die Einstellungen gleich "kompliziert":
Deine Methode:
- Mit Gewichtung stellst Du den Ausschlag nach oben ein und mit Differenzierung den abweichenden nach unten.
Open TX:
- Mit Gewichtung stellst Du den größeren der beiden Ausschläge ein und mit Differenzierung den abweichenden kleineren.

Ich vermute mal das ist das gleiche Problem wie hier und der Offset hat intern in der Software den gleichen Effekt wie Trimmung
Das Problem mit dem Offset ist, dass die Differenzierung auf alle negativen Werte wirkt. Hat man also -40% Offset und Differenzierung +50%, hat man effektiv als Ergebnis -20%. OK, das kann ich austricksen, indem ich jeweils den Offset erhöhe, aber das ist nicht schön. Daher habe ich das fallen lassen.

Btw. bei dem erwähnten F3K ist mir noch was aufgefallen. Der Vorbesitzer hat das Seitenruderservo so eingebaut, dass es mit einem Servolimit von 0 auf der einen Seite immernoch etwas weit ausschlägt. OpenTX lässt es aber leider nicht zu positive Werte fürs untere bzw negative Werte fürs obere Limit einzustellen.
Da habe ich jetzt nicht verstanden, was da eingestellt werden soll.
 

Hotzenplotz

Erfahrener Benutzer
Gibt es eine Möglichkeit einen Walkera Master CP flybarless Heli mit eingebautem DEVO Gyro/Empfänger irgendwie an eine Taranis zu binden??? Oder über ein DSMX/DSM2 Modul extern??? Gibt es ein Modul welches die behämmerten überteuerten Empfänger von Walkera bedient??? RX2637H-D
Hallo Quadcop

Dieses Modul löst dein Problem.
http://www.hobbyking.com/hobbyking/...otocol_Spectrum_System_MTSS_Mul_JR_Style.html

Habe ich auch im Einsatz für Devo und Spektrum Empfänger.

mfg
Lothar
 

Shotglass

Erfahrener Benutzer
Meine vorgestellte Lösung ist eigentlich genau das, was man losgelöst von Methoden auf anderen Sendern haben möchte.
- Die normale Mittel-Stellung des Ruders weicht von der Mittelstellung des Servos ab.
- Unabhängig davon wird der Querrudermischer ganz normal eingestellt wie auch bei nicht asymmetrisch angesteuerten Rudern.
Momentan finde ich alle anderen vorgestellten Lösungen erheblich komplizierter und um die Ecke gedacht.
Ja die Lösung ist defintiv von den aktuellen möglichkeiten die geschickteste.
Was mich dabei stört ist, neben der fehlenden Möglichkeit die Mittelposition mit Kommastelle zu justieren, primär, dass die Servomitte wo eingestellt wird wo die Einstellung nichts zu suchen hat (Pedanterie ich weiß).

Ich glaube nicht. Ich habe den Link jetzt nur überflogen, aber da geht es doch im Prinzip um das Servomenü bzw. äquivalente Einstellungen, also im Prinzip das, was ich bei der ersten Lösung probiert habe. Oder habe ich den Link falsch verstanden?
Etwa bei 3/4 der seite kommt ein Kapitel "For surfaces with grossly asymmetrical movement, e.g. flaps in F3X models" mit dem Teil:
"The flaps will float to some arbitrary position. To bring them to the correct neutral position, you will need to offset them. There are two ways to achieve this: you can either adjust the offset parameter of your spoiler->flap mix. Or, you can create a new mixer line for each flap channel - set src=MAX and adjust wt. Either way, the flaps must both end up in line with the trailing edge."

Das muss man doch immer. Auch bei einer nicht asymmetrischen Anlenkung. Wo ist da der Unterschied zur asymmetrischen Anlenkung?
Nicht ganz; bei einer asymmetrischen Anlenkung sollte man idealerweise den Subtrim im Servolimitmenü so einstellen, dass er exakt mittig zwischen oberen und unterem Limit liegt (dadurch erreichst Du symmetrische Querruderausschläge) und das Ruder bringt man dann mit einem MAX "Festwertmischer" (der im Prinzip nichts anderes macht als den Subtrim ersetzten) in Strack.

Klar, mit Kurven kann ich fast alles erschlagen. Daran hatte ich auch gedacht, war mit aber auch zu kompliziert/uneffektiv.
Ja wie gesagt ist ein Chaos und macht es unmöglich die Mischergewichte rechts und links identisch zu halten ohne GVs zu verwenden.

Genau das mache ich doch. Ich gebe sowohl für die asymmetrische Mittelstellung, als auch für den Querruder- und Spoilerausschlag die Mischergewichte in % des kompletten Servoweges an. Mit dem Nachteil, dass man keine Zehntelprozent eingeben kann.
Wie gesagt die Mittelstellung hat eigentlich im Mischermenü nix verloren.

Ehrlich, nachdem ich diese Lösung gefunden habe, habe ich nur den Kopf geschüttelt, wie kompliziert ich das früher immer einstellen musste.
Ich weiss nicht was Du bisher verwendet hast aber bei einer MC24 die ich gewohnt bin sind Segler sehr leicht einzustellen.

So ganz sehe ich nicht das Problem.
Du bist gewohnt oder willst haben:
- Positive Differenzierung=Reduzierung des Ausschlags nach unten
- Negative Differenzierung=Erhöhung des Ausschlags nach unten
OpenTX:
- Positive Differenzierung=Reduzierung des Ausschlags nach unten
- Negative Differenzierung=Reduzierung des Ausschlags nach oben
Das sind einfach nur zwei verschiedene Definitionen für den Begriff "Differenzierung". Du definierst das als "Veränderung des Ausschlags nach unten" und OpenTX definiert es als "Reduzierung des Ruderauschlages".
Im Prinzip ja; allerdings macht es keinen sinn geowhnte Jahrzehntelang bestehende Bedeutungen neu zu interpretieren; ausserdem:

Effektiv ist die Einstellungen gleich "kompliziert":
Deine Methode:
- Mit Gewichtung stellst Du den Ausschlag nach oben ein und mit Differenzierung den abweichenden nach unten.
Open TX:
- Mit Gewichtung stellst Du den größeren der beiden Ausschläge ein und mit Differenzierung den abweichenden kleineren.
Das Problem tritt dann auf, wenn du bei Butterfly/Spoileron "klassische" negative Differenzierung brauchst damit das Querruder noch ausreichend nach unten geht.
Bei negativer Differenzierung = mehr nach unten stellst du deine Differenzierungsreduktion entsprechend ein, dass die Differenzierung negativ wird und fertig.
Bei negative Differenzierung = weniger nach oben musst du zunächst mal deine Querrudergewichtung erhöhen (um den gewünschten zusätzlichen Ausschlag nach unten zu generieren) und dann mittels negativer Diff den Ausschalg nach oben limiteren, damit der nicht zu gross wird. Bedeutet 2 Adjust GV funktionen mit 2 genutzen GVs (bei der eh schon sehr begrenzten Anzahl von maximal 9), die sich auch noch gegenseitig beeinflussen, was die einstellung unnötig fummelig macht

Das Problem mit dem Offset ist, dass die Differenzierung auf alle negativen Werte wirkt. Hat man also -40% Offset und Differenzierung +50%, hat man effektiv als Ergebnis -20%. OK, das kann ich austricksen, indem ich jeweils den Offset erhöhe, aber das ist nicht schön. Daher habe ich das fallen lassen.
Ich habs grade mal mit Companion nachvollzogen und wenn der Offset ausreichend groß ist hast du irgendwie garkeine Differenzierung mehr; scheint ein Bug zu sein.
Ebenfalls scheint der Effekt identisch zu sein wenn man ausreichend stark Trimmung anwendet (weshalb ich mal vermuten würde, dass das letztlich der gleiche Bug ist, der im Link beschrieben ist).

Da habe ich jetzt nicht verstanden, was da eingestellt werden soll.
Du kannst bei den Min und Max Werten der Servos jeweils als Minimum nur negative Werte und als Maximum nur positive Werte einstellen. Im Anhang z.B. kann ich beim Min Wert soviel klicken wie ich will der geht nicht über 0,0µs.
Ansich ein Fehler beim Bau des Modells, dass man überhaupt in die Verlegenheit kommt, das zu brauchen aber konkret bei mir der Fall mit einem Gebrauchtmodell.
 

Anhänge

Wowbagger

Erfahrener Benutzer
JWas mich dabei stört ist, neben der fehlenden Möglichkeit die Mittelposition mit Kommastelle zu justieren, primär, dass die Servomitte wo eingestellt wird wo die Einstellung nichts zu suchen hat (Pedanterie ich weiß).
Da bin ich bei Dir. :)
Auf den ersten Blick ist es die falsche Stelle und Nachkommastellen sind nicht möglich. Wobei ich bei meinen Modellen bisher nie Nachkommastellen brauchte. Evtl. sind Deine Anlenkungen und Servos genauer.
Aber: Verstelle ich die Servomitte im Servomenü, dann… (siehe weiter unten bei "symmetrische Querruderausschläge")

Etwa bei 3/4 der seite kommt ein Kapitel "For surfaces with grossly asymmetrical movement, e.g. flaps in F3X models" mit dem Teil:
Stimmt. Ich hatte es nicht so genau durchgelesen.

Nicht ganz; bei einer asymmetrischen Anlenkung sollte man idealerweise den Subtrim im Servolimitmenü so einstellen, dass er exakt mittig zwischen oberen und unterem Limit liegt (dadurch erreichst Du symmetrische Querruderausschläge) und das Ruder bringt man dann mit einem MAX "Festwertmischer" (der im Prinzip nichts anderes macht als den Subtrim ersetzten) in Strack.
Eben. Verstellt man die Mittelstellung durch Änderung der Servomitte im Servomenü, dann bekommt man unterschiedliche Steigungen der Kurve ober- und unterhalb dieser Mitte. Oder man ist gezwungen, minimale und maximale Limits symmetrisch um diese Mitte einzustellen. Genau das wollen wir ja nicht. Wir wollen ja keine symmetrischen Wege des Servos, sondern eben in eine Richtung viel mehr Ausschlag. Nur die Querruderwege sollen symmetrisch sein. Durch eine Veränderung der Servomitte im Servomenü ist das nicht beides gleichzeitig zu erreichen.
Arbeite ich aber mit MAX im Mischer, dann habe ich trotzdem symmetrische Querruderwege. Ich habe also unterschiedlich große Ausschläge für z.B. Spoiler als Möglichkeit und trotzdem symmetrische Wege für "normale" Mischeranteile wie Querruder, Höhenruder etc.

Ich weiss nicht was Du bisher verwendet hast aber bei einer MC24 die ich gewohnt bin sind Segler sehr leicht einzustellen.
Bei uns im Verein gibt es zwei große Lager, Graupner und Multiplex. Die beiden Denkansätze sind völlig unterschiedlich und man tut sich schwer in die Programmierung des anderen hineinzukommen. Ich habe bisher Robbe Luna, Multiplex 3010, Multiplex Cockpit MM und Multiplex Cockpit SX verwendet. Graupner-Programmierung habe ich nie verstanden. :)

Das Problem tritt dann auf, wenn du bei Butterfly/Spoileron "klassische" negative Differenzierung brauchst damit das Querruder noch ausreichend nach unten geht.
OK, wann braucht man das? Ehrliche Frage, ein F3K-Profi bin ich nicht.

Du kannst bei den Min und Max Werten der Servos jeweils als Minimum nur negative Werte und als Maximum nur positive Werte einstellen. Im Anhang z.B. kann ich beim Min Wert soviel klicken wie ich will der geht nicht über 0,0µs.
Das hatte ich schon verstanden. Mir ist nur nicht klar, wofür Du das in einem speziellen Fall brauchst. Soll/darf der komplette Servoweg nur auf einer Seite liegen, d.h. z.B. von +20% bis +80% mit Mitte bei +50%?
 

Shotglass

Erfahrener Benutzer
Auf den ersten Blick ist es die falsche Stelle und Nachkommastellen sind nicht möglich. Wobei ich bei meinen Modellen bisher nie Nachkommastellen brauchte. Evtl. sind Deine Anlenkungen und Servos genauer.
Weiß ich jetzt nicht aber erfahrungsgemäß macht bei einem Flieger mit ~100° Gesamtweg auf den Wölbklappen (z.B. F3J) die Kommastelle schon einen Unterschied.

Arbeite ich aber mit MAX im Mischer, dann habe ich trotzdem symmetrische Querruderwege. Ich habe also unterschiedlich große Ausschläge für z.B. Spoiler als Möglichkeit und trotzdem symmetrische Wege für "normale" Mischeranteile wie Querruder, Höhenruder etc.
Richtig aber da OpenTx ja lebt (und scheinbar bisher keiner der am Projekt arbeitenden einen Segler besessen hat) spricht ja nichts dagegen zu disskutieren ob mans nicht besser lösen kann.

Und eine Lösung dafür wäre zu sagen ich kann Mischergewichte nicht nur in Prozent des Servowegs rechts und links vom Subtrim einstellen sondern alterantiv auch absolut in µs (entspricht effektiv einer Einstellung in Promille des gesamten Servowegs zwischen Min und Max).
Oder anders gesagt eine Option die es erlaubt Mischergewichte nicht nur als Prozentanteil der X-Achse (siehe linke Seite im tollen MSPaint Anhang) sodnern auch als Prozentanteil der Y-Achse zu definieren (rechte Seite).

Bei uns im Verein gibt es zwei große Lager, Graupner und Multiplex. Die beiden Denkansätze sind völlig unterschiedlich und man tut sich schwer in die Programmierung des anderen hineinzukommen. Ich habe bisher Robbe Luna, Multiplex 3010, Multiplex Cockpit MM und Multiplex Cockpit SX verwendet. Graupner-Programmierung habe ich nie verstanden. :)
Multiplex hab ich nie verwendet; weiß nur, dass der Ansatz Ähnlichkeiten mit dem th9x/er9x/opentx Herangehen hat.
Graupner ist vom Vorgehen wie wenn du ein fertiges Template für dein Modell für OpenTX hast. Also Servowege und Mitten passend für die Mechanik deines Fliegers einstellen und dann noch nen riesen Haufen Mischergewichte anpassen.

OK, wann braucht man das? Ehrliche Frage, ein F3K-Profi bin ich nicht.
Eher selten, da man heutzutage eher kaum noch 2 Klappen Segler fliegt und das Butterfly mit den 80° ausfahrenden Wölbklappen kaum noch hochstellen von den Querrudern benötigt.
Bei älteren Modellen, die weniger extreme Wölbklappen haben und entsprechend mehr Quer nach oben brauchen um wieder auf den Boden zu kommen kanns durchaus passieren, dass 0 Diff sehr wenig bis keinen Querruderauschlag nach unten bei voll Quer Input bedingt.

Bei F3K hast du das Problem eher in die andere Richtung soll heissen wenn Du bei vollen Bremsklappen z.B. Quer nach rechts gibst geht das Ruder rechts nicht nach oben sondern bestenfalls in Strack => null Querwirkung aber riesen Bremswirkung links => Flieger dreht nach links obwohl man Quer nach rechts gibt.
Allerdings kann man da wenig tun außer einfach mit Seitenruder landen.

Das hatte ich schon verstanden. Mir ist nur nicht klar, wofür Du das in einem speziellen Fall brauchst. Soll/darf der komplette Servoweg nur auf einer Seite liegen, d.h. z.B. von +20% bis +80% mit Mitte bei +50%?
Richtig, ist vom Vorbesitzer so eingebaut worden, dass 0% schon mehr oder minder am mechanischen Limit vom Seitenruder liegt. Da das Ding mit Faden und Feder angelenkt ist hält sich meine Lust das Servo neu zu mitteln etwas in Grenzen.
 

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helle

Erfahrener Benutzer
Hy Uwe

wg "asynchrone Differenzierung "
Als Lösung hier mal 4 Bilder
Lineare Funktion, (nur mal zum zeigen , die linear Funnktion)
Lineare Differenzierung 50%, (2 unterscheidliche Gerdenstücke)

"Asynchrone Differenzierung" mit Expofunktion im negativen Bereich mit 75%
(damit man das deutlich sieht)

"Asynchrone Differenzierung" mit Expofunktion im negativen Bereich mit 60%
(damit ist die Kurve im ersten Bereich fast linear zu 50% Diff)


------------------------------
Die 2 Querruder-Mischer sehen dann etwas tricky aus:
CH2 rechter QR-Kanal:
ganz normal mit +100% und Kurve 1

CH5 linker QR-kanal:
Mit "inverser" Kurve !Kurve1 sonst braucht man eine zweite gespiegelte Kurve
und +100% statt -100% im linken Querruder wg !Kurve1

Helle
 

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FPV1

Banggood

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