868 MHz Long Range Test

#41
Für schmale Seglerrümpfe wird natürlich noch der jetzt im Betatest befindliche G-RX8 äusserst interessant. Nicht nur wegen des integrierten Varios, sondern der soll/wird ja auch die redundante Master/Slave-Funktion des RX8 haben. Daneben gibt es noch laut Manual einen sogenannten "high precision mode" für PWM-Betriebsmodus bei den Kanälen 1-4 bzw für S-Bus-Betriebsmodus auf den Kanälen 1-6 (was immer das auch heissen mag).
Das Teil ist wirklich sehr interessant. Der "high precision mode" ist eher für den Stammtisch, in der Praxis ist das Spiel in den Ruderanlenkungen regelmäßig ein Vielfaches der PPM Toleranz. :cool: Das Vario ist zum Glück abschaltbar.

Einen Carbonsegler könnte man mit dem G-RX8 und einem XM+ oder R-XSR so ausrüsten, dass immer wenigstens eine Antenne "sichtbar" ist. Und das bei hoffentlich vertretbaren Umschaltzeiten. In der Anleitung schreibt FrSky zwar, dass das stärkere Signal genutzt wird. Da aber keine RSSI-Information im SBus übertragen wird, kann nur Lost Frames ausgewertet werden. In der Regel ist natürlich das Signal mit weniger Lost Frames auch das stärkere.
 

hobby1946

Erfahrener Benutzer
#42
Ich sehe auf der Hardcopy keine Failsafes. Da sind nur ein paar Spikes im RSSI, die von ganz kurzzeitigen Abschirmungen beim Kreisen kommen. Ich schaue mir den Log gerne mal näher an, dazu müsstest du die Log-Datei hochladen.
Leider habe ich die Datei nicht mehr.

Man beachte, daß das LOG über 2 Stunden geht.
Einige kurze Aussetzer (2-3s) waren vorhanden.

Was ich noch sagen muss:
Flüge in diese Entfernungen sind eigentlich nur mit einem Coming-Home System möglich.
Bei Entfernungen von über 1200m in teils 600m Höhe kann man das Modell kaum noch erkennen !
Da muß man beim Kreisen schon verdammt aufpassen !
 

tkilla77ffm

Erfahrener Benutzer
#43
Moin...
@hobby1946
Sry für das nachhacken, habe nichts mit flächenfliegerei zu tun und kann nicht nachvollziehen warum mann denn 1200m weg und 600m hoch fliegen sollte (und das am rande der erkennbarkeit)?

Kann es verstehen, dass kamerakoptern soweit weggeschickt werden, weil die zu “faul“ sind bis zum “drehort“ zu laufen.

Gesendet von meinem SAMSUNG Galaxy S10+ mit Tapatalk
 
Zuletzt bearbeitet:

hobby1946

Erfahrener Benutzer
#44
Wenn man richtig Segelflug betreiben will und lange Zeit da oben bleiben will, ist das schon erforderlich !

Man fliegt ja nicht mit Motor, der ist nur für den Notfall und zum Starten vorgesehen !

Und wenn man Aufwinde sucht, kann man das nicht in 100m Höhe machen. Da gibt es nur Verwirbelungen.
Und ein Aufwind bleibt nicht auf einem Fleck stehen.
 

Norbert

Erfahrener Benutzer
#46
Wenn man richtig Segelflug betreiben will und lange Zeit da oben bleiben will, ist das schon erforderlich !

Und wenn man Aufwinde sucht, kann man das nicht in 100m Höhe machen. Da gibt es nur Verwirbelungen.
Und ein Aufwind bleibt nicht auf einem Fleck stehen.
Naja - ich gebe dir eingeschränkt Recht - ist eine Spannweitenfrage.

Mit meinem DLG mit 1500mm nicht, da komme ich beim Start eben so auf 50 mtr.

Mit dem 5 mtr Segler schon ziemlich.

Was ich am meisten fliege ist zwischen 3mtr und 4 mtr. Das sind für mich Entfernungen 700-800 mtr und Höhen von gut 400 mtr grenzwertig - auch bezogen auf den Empfang. Was ich an anderer Stelle bereits geschrieben habe. Und bei RSSI Werten in Richtung 40 und darunter merke ich beim Steuern durchaus Verzögerungen und Ungenauigkeiten. Gelegentlich habe ich auch Rückkanalaussetzer. Aber das ist kein FrSky Problem sondern der Technik in diesem Frequenzbereich geschuldet.

DUrch günstige Antennenwahl und Ausrichtung ( Patchantenne am Sender ) kann man das Problem etwas entschärfen, muss aber sich hüten hinter sich zu fliegen - aber wer tut das?

Norbert
 

hobby1946

Erfahrener Benutzer
#47
Hallo Norbert,
mit einem Segler von 4,80m Spannweite wurde die Werte in Beitrag 39 erflogen.
Dies wurde mit normalen orginalen Antennen erreicht.
Es ist also möglich 1600m Distanz zu erreichen ohne das der Empfang ausfällt !
Nur mit der Sicht habert es dann bei diesen Entfernungen .....
Und der benutze X8R arbeitete bei 30 dB noch normal !
 

Norbert

Erfahrener Benutzer
#48
Das entspricht meinen Erfahrungen - nur bei RSSI 30 arbeiten meine X8R nicht mehr normal. DIe Servos knattern/laufen unrund und etwas verzögert - daher versuche ich über 40 zu bleiben. Klar steigt der Empfänger bei 30 noch nicht aus - aber toll ist das nicht mehr. Den Segler kurz vorm Abriss zu kreisen fällt da schon schwer, weil die Reaktionszeiten zu lange werden. Ich habe mich Anfang immer gewundert, warum der Segler plötzlich abkippte - habe doch kurz gedrückt. Habe mir angewöhnt in gröserer Entfernung ( das ist bereits ab ~ 400 mtr Luftlinie ) nicht so am Limit zu fliegen. Wie gesagt, mit de Patchantenne ist es besser, da die ein paar dB mehr bringt. Muss dazu sagen, dass diese Einbrüche nur immer kurz beim Kreisen kommen, da ich überwiegend Carbon Flieger habe, die die Antennen stark abschatten. Mit 2tem Empfänger ist das Problem massiv entschärft. Aber bau den mal in einén XPlorer der letzten Generation an einer empfangstechnisch günstigen Stelle ein:confused::confused:

Bin auf den neuen Segler Empfänger gespannt, welche Antennenbuchse der hat. Ich fürchte die kleine. Dann ist dringender Bedarf an langen Antennen mit kleinem Stecker.

Norbert
 

hobby1946

Erfahrener Benutzer
#49
Also ich habe 2 X8R und 3 S8R Empfänger, die arbeten bei 30 dB RSSI egentlich normal ..
Bei 25 dB gibt es dann Ausetzer.
Überprüfe das doch mal im Testmodus.
Was passiert ab ca. 50m Entfernung ?
 

Norbert

Erfahrener Benutzer
#50
Wir reden leicht aneinander vorbei. Ich habe ~ 15 X8R, ~5 X6R, ~ 10 X4R, 2 RX8R und 1 S8R, die machen alle das gleiche
( habe natürlich nicht alle parallel getestet) :
Wenn du einen langsamen Servotest laufen lässt ( etwa 1-2 sec für 60° ) und hochwertige hochauflösende Servos nimmst, dann hörst du nur ein gleichmässiges Summen des Motors durch die Bewegung bei hohen RSSI Zahlen > 50.
Wenn du unter 40 gehst wird der Lauf rauh und ungleichmässig, in Richtung 30 hackelig.
Ebenso wenn du von Hand steuerst, erkennst du Verzögerungen.

Ich komme aus der Flachbahn Modellauto Szene, in der gleichbleibende LAtenenz und Verzögerungen alles waren ( ich rede von ~5msec). Grössere und vor allen ungleichmäßige Zeiten ( mal 3 msec - mal 15-20 msec ) sind tödlich.
Stelle dir vor - gut bist du nur, wenn du einen Wendepunkt immer auf +/- 15 cm triffst. Sehr gute Fahrer weniger.
Du kommst die Gerade runter mit ca. 100 km/h, das sind ~ 30m/sec. 10 msec sind eine Strecke von 30cm. Du musst den Bremspunkt auf ca 5msec treffen, um gut zu sein. Klar kann man noch etwas ausgleichen, indem man weiter oder enger fährt usw. Aber man ist am techn Limit - daher bin ich da so sensibel. ( war schon VizeEuropameister und mehrfach 1/2/3 in der Dtschen Meisterschaft), ich weiss wovon ich rede,

Beim Segler ist das vollkommen wurst, ob man 300 msec früher oder später einkreist. Aber präzise am Limit zu fliegen mach mir eben Spaß. Und in der Thermik sauber zu fliegen mit all den Turbulenzen ist auch nicht ohne, da hilft eine zuverlässige Verbindung sehr. Bis 300-400 mtr habe ich das Gefühl mit Hilfe eines straff gespannten Drahtes zu fliegen, darüber hinaus hängt er etwas durch, wird elastisch - eben nicht mehr präzise - das ist nur so ein Gefühl. Das habe ich versucht am Boden nachzuvollziehen und die Ursache zu finden.

Norbert
 

hobby1946

Erfahrener Benutzer
#51
Ich überprüfe den Empfang im Testmodus nicht mit Servos, sonder mit Digtal-Speicheroszilloskop bzw. 8-Kanal DatenLogger.
So habe ich schon einige Fehler bei Frsky-Empfängern nachweisen können (die teilweise nur alle Minuten unregelmäßig auftreten),
die mittlerweile beseitigt wurden.

Bis ca. 32 dB habe ich keinerlei Impulsfehler feststellen können bei stabilem RSSI Empfang.

Bei den meisten Empfängern steht ein stabiles Signal am Ausgang, bei manchen nicht, z.B. SxR, das schwankt ständig zwischen 49 und 52 Hz.

Und was sind hochauflösende Servos ?
Des Servosignal ist ein Analogsignal von 1000-2000 us.
Eine Änderung von 1500 auf 1510 us hat bei mir noch kein Servo bewegt.

Hochwertige Servos sind was anderes, da gibt es schon Unterschiede in der Mechanik und im elektrischem Aufbau.
 

Norbert

Erfahrener Benutzer
#52
Hallo,
jetzt wird es technisch und hat eigentlich nichts mit lng range zu tun - aber interessant,

"Bis ca. 32 dB habe ich keinerlei Impulsfehler feststellen können bei stabilem RSSI Empfang." Glaube ich dir - wenn das Signal sich nicht ändert - deshalb schreibe ich von langsamen Servobewegungen und Reaktionszeiten.

"Und was sind hochauflösende Servos ?
Des Servosignal ist ein Analogsignal von 1000-2000 us. Ja so ungefähr - abhängig vom Servo
Eine Änderung von 1500 auf 1510 us hat bei mir noch kein Servo bewegt." OH JE
Daher meine Aussage hochauflösende Servos. Wenn 10 usec dein Servo nicht zur Reaktion bewegen können, dann staune ich schon fast. Selbst einfache Servos sind meist besser als 5 usec. Hochauflösende besser 2 usec. Wird aber bei vielen Servos angegeben und bei etlichen Digitalservos programmierbar - Totzone genannt.

Grosse Totzonen werden manchmal gemacht, wenn das Servo Spiel hat oder die interne Regelung schlecht ist. Sonst neigen sie zum Flattern und aufschaukeln mit dynamischer Last. War Teamfahrer unter anderem bei Graupner und habe sie gezwungen ihre angeblich supertollen und teuren Servos zurückzunehmen, weil meine Lenkung damit Flatterte. Habe einfach am Servohebel 10cm Carbonrohr mit ~ 200 gr Masse am Ende geklebt. DIe Masse kurz angetippt und schon hat das ganze wunderbar zum Schwingen begonnen, bis das Servo starb, oder man es mit der Hand beruhigte.

Lange Rede kurze Sinn: Hochauflösend ist ein Servo, wenn du das Eingangssignal zB von 1500usec auf 1502 usec änderst und das Servo folgt, dann wieder zurück von 1502 nach 1500 usec und das Servo folgt wieder.

Kann ich an meinem Servotester einstellen, dass er automatisch im ~0,5 sec Takt nin und her schaltet und dabei die Hysterese verändern, um die Totzone festzustellen. Solche hochwertigen Servos verwende ich am HR, nicht an der Schleppkupplung.

Daher die Aussage, Servoausschlag langsam kontunuierlich ändern und horchen. Sehen kann man das nicht, erst bei niederen RSSI, wenn das Servo sichtbar zum Zucken anfängt .

Norbert
 

hobby1946

Erfahrener Benutzer
#53
Na ja, dann nenne mir mal ein Servo das sich bei 2 us Anderung sichtbar bewegt.
Angegeben wird viel !

Die Kohlepotis in den Servos haben mit Sicherheit keine 2000 Stufen Auflösung auf 4mm Weg und die Gertriebe schon garnicht.

Ebenso nicht die Potis in den Sendern.
 

Norbert

Erfahrener Benutzer
#54
Ich will hier keinen Streit um Kaisers Bart anfangen. Außerdem ist die Ausgangsposition eine andere, nämlich ab welchem RSSI die Übertragungsqualität leidet.
Ich werde versuchen, die 2 usec Totzone im Video festzuhalten
Norbert

Leider fällt mir ohne erheblichen Aufwand keine Methode ein, die Änderung der AusgangsPulsbreite über die Zeit sinnvoll zu messen. Vielleicht mit dem PC und einem PC-Scope mit 10MHz Bandbreite, dann muss man aber noch auswerten. Mein Digitalscope hat nicht genügend Speichertiefe, um das zu erfassen.
 

Norbert

Erfahrener Benutzer
#55
Hallo,
habe eben mit Video festgehalten, was das Servo bei 2usec macht, selbst bei 1 usec schlägt der Servohebel reproduzierbar aus.
Soviel zur Auflösung der Servos. Ist übrigens ein JR 10mm Flächenservo, das ich gerade zum Einbau in QR herumliegen Hatte. Es gibt bessere,
Den Messtechnischen Nachweis, daß mein Servotester tatsächlich in 1usec Schritten das Signal verändert bleibe ich im Moment Schuldig, da mein Scope nur eine Speichertiefe von 2048 oder 4096 hat - somit keine Change bei einem 1500usec Impuls 2 usec sicher nachzuweisen, der ständig hin und her toggelt. Einzige Möglichkeit eine Realativmessung zu einem 2. festen 1500usec Impuls.
Jetzt gehe ich aber lieber fliegen, da meine Frau zum Blumenbinden geht.

Norbert
 

helle

Erfahrener Benutzer
#56
Hallo Norbert,

du kannst dir aber auch einen Servotester mit openTx programmieren der eine Auflösung von +/-1us hat
und Spünge macht, also +/-1, +/-2, +/-4, +/-5us

Die Sprünge kannst du dir dann im Servomonitor in us ansehen.

CH10 macht +/-5us mit SA als Quelle und Umschaltung
CH12 macht +/-1us bis +/-5 us einstellbar mit der Gewichtung +/-1us mit 25, +/-2us mit 50

Trick: 2 Mischer hintereinandergeschaltet Quelle von Ch12 ist der Ch10

CH10 SA als Quelle gibt +100% 0% -100% davon Gewichtung 1% das entspricht = +/-5us
Ch12 erhält diese 1% SA (also 5us)
davon Gewichtung 20% sind exakt +/-1us
..oder Gewichtung 40% sind exakt +/-2us
..oder Gewichtung 60% sind exakt +/-3us
..oder Gewichtung 80% sind exakt +/-4us
usw.

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Per Taktgenerator kann man das jetzt auch automatisch umschalten lassen
Statt mit SA als Schalter von Hand jetzt mit einem Log Schalter L01 und Takt 1s 1s
CH14 L01 als Quelle liefert 0 und +100%, davon 5%, das entspricht = 25us
CH15 mit Ch14 als Quelle und davon 8%,entspricht = 2us
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Mit langen Taktzeiten kann man das auch an einem Oszi sauber ausmessen
und man kann in 1us Schritten arbeiten.
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Ergänzung: Mit einer GVar in INC/DEC-Schritten und man hat eine Treppenfunktion

Am Servo eine Last an einem langen Hebel und man sieht was das Servo wirklich kann
ohne die "Lügen"-Werte aus dem Kataolg.


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Norbert

Erfahrener Benutzer
#57
Danke,
hast recht. Also Elektrotechniker denkt man manchmal zu eindimensional. Werde ich machen. Gehe zwar davon aus, daß der Servotester es richtig macht, aber das ist die Gegenprobe.

Mit dem Zweikanal Scope wäre es auch kein Problem gewesen.

Norbert
 

hobby1946

Erfahrener Benutzer
#58
Den Beweis, daß ein Servo sich bei 1us Impulsänderung bewegt, den möchte ich sehen.

Und das man am Steuerknüppel auf 1us genau steuern kann auch ....
 

helle

Erfahrener Benutzer
#59
Hy Jungs,

bleibt cool.

Mir geht es nur darum, dass man das auch mit openTx
sehr einfach und konfortabel programmieren kann mit 1us Auflösung

Ansonsten bräuchte man einen Präzisions-Pulsgenerator, frei programmierbar.

Bin mal gespannt was da rauskommt.
Servo ohne Last zu bewegen ist aber witzlos.

Servo: Auflösung, Hysterese, Fang, Oszillieren, Wiederholgenauigkeit, bei halber Nennlast

mal sehen.

--
 

Norbert

Erfahrener Benutzer
#60
Leute - was soll das?

Es geht doch gar nicht darum, ob es sinnvoll ist ein Servo zu haben, das eine Änderung von 1usec auflöst.
Meine Aussage war doch lediglich, dass hochauflösende Servos den Unterschied einer langsamen gleichbleibenden Veränderung ( Servotest ~ 0,5sec/60°) bei schlechter werdendem RSSI hörbar machen, bevor es durch Ruckler am Servo sichtbar wird - nicht mehr und nicht weniger.

Ich verstehe die Aufregung nicht und warum auf Nebenkriegsschauplätze ausgewichen wird. Soll doch jeder glauben was er will.

Norbert

PS: Auch ich kann nicht auf 1usec Impulsbreite steuern, darum geht es doch gar nicht. Ein Höhenruderservo, das sehr genau stellt ist jedoch in meinen Augen sehr sinnvoll, um präzise trimmen zu können.

Für mich ist hier Ende dieser Diskussion
 
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