Bridge-Projekt

A.H.

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Hallo Mario
Eine Frage noch zur Last
Sind die 16 Lampen gleich am Anfang alle zugeschaltet oder nimmst Du die Last erst bei höheren Drehzahlen rein?
Ob die Probleme die ich leistungsmäßig habe auch an der Last liegen können, aber ohmscher Widerstand ist doch ohmscher Wiederstand.
Meine Erfahrung mit dem SK3 149 war, dass wenn ich nur die Heizer angeschlossen hatte, dass der Motor mir abgesoffen ist und ausgegangen ist, wenn ich mehr Gas gegeben habe.
Etwas irritierend für mich ist, dass ich am Anfang mit dem SK3 149 und einem Heizer ohne Batterie auf ca. 1500 W Leistung gekommen bin (siehe Anlage). Ohne RESO passt das in etwa zu Deinen Werten unter der Voraussetzung das Du einen Zenoah 320 hast und der RESO einiges an Drehmoment bringt.
Allerdings konnte ich die anfänglich gemessenen Werte nicht mehr reproduzieren.
Eventuell muss ich doch noch einiges bei der Vergasereinstellung ausprobieren.
Mit dem RESO muss das Gemisch (die H Nadel) dann fetter oder ärmer eingestellt werden.
Machst Du die Einstellung während Betrieb, oder stellst Du den Motor dazu ab und startest ihn erneut.

Danke
Gruß
 

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Hallo Axel,

Ich schalte nach ein ander bei hoher Drehzahl die Last zu.

Von 5.000 rpm auf 12.000 rpm unter voller Last schafft der Motor es nicht hoch zu drehen.

Beziehungsweise meine Regelung stellt dem Motor auf Drehzahl und regelt beim zuschalten sofort nach, so stirbt der Motor nicht ab und ist immer im Drehzahlbereich mit genügend Leistung. Nur mit Stützakku und eingestellter Regelung kann ich dann auch schlagartig volle Last zu und weg schalten.
Ich erhöhe ohne Stützakku immer in 10 A schritten.

Wenn du gleich bei niedrigen Drehzahlen die volle Last zuschaltest ist das wie als wolltest du mit einem 2 Takt Moped im 5. Gang einen Berg hochfahren (wer 2 Takt Mopeds ohne Variomatik gefahren ist, weiß wovon ich rede) Der Motor kommt dann nicht in Drehzahlbereich in dem er volles Drehmoment entwickelt.

Die Reso "schaltet" den oberen Drehzahlbereich für höhere Drehmomente quasi frei. Um die höhere Leistung und das höhere Drehmoment zu nutzen, muss der Motor aber erst mal in diesen Drehzahlbereich kommen.

Dieses Verhalten ist beim unbearbeiteten Zenoah aber noch nicht so dramatisch erst mit der Bearbeitung der Steuerzeiten wird es so extrem, das er quasi beim unterschreiten einer Kritischen drehzahl nur knapp unterhalb der Drehzahl der Maximalleistung unter vollast absterben würde.

Beim Vergaser tastet man sich von Fett richtung Mager heran.
Dei H Schraube wird bei voll geöffnetem Gashebel bei hoher Drehzahl soweit hineingedreht bis die Maximale Leistung anliegt und dann 1/16el wieder zurück richtung Fett. Die L Schraube ist für die Teillast und die Gasannahme. Am besten schlagartig gas geben, dann stöhnt er kurz und dreht dann hoch, jetzt drehst du die L Schraube richtung mager und er will immer wiliger gas annehmen. hast du den perfekten Punkt überschritten und zu mager gedreht stirbt er beim schlagartigen gas geben ab, in dem Fall dann wieder etwas fetter auch hier vom perfekten Punkt ein 1/16el zurück richtung Fett.
 

A.H.

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Danke Mario für die Erklärungen >>> leuchtet mir ein
Ich versuche es die nächsten Tage noch mal mit der 16 mm Welle und dem RESO
Bitte halte mich up to date by Dir
Gruß
Axel
 
Hab heute noch einmal getestet: 42A bei 60V = 2500W

Mehr Strom ging am Glühbireneprüfstand nicht, der war schon mit 15V pro Birne über dem Anschlag ich denke auch das 45A das maximum sind.

Leider auch Ernüchterung: der Motor entwickelt sehr viel Hitze, der Generator erwärmt sich sehr stark und die Kupplung hat's wieder Zerlegt.
Ich Denke in dieser Leistungsklasse geht der richtige Weg über einen direkt montierten Rotor und/oder über mehr Hubraum mit weniger Drehzahl
 

A.H.

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Hallo Mario,

Danke für Dein up date

Die Leistung ist beeindruckend.
Die uns zur Verfügung stehende Mechanik und Montagegenauigkeit ist bei diesen Drehzahlen und Leistungen jedoch scheinbar auch an ihrer Grenze.
Ich teile Deine Meinung, dass man einen direkt montierten Rotor benötigen würde. Dies könnte man über eine neue in einen vorhandenen Generator zu montierende Glockenwelle erreichen.
Eine andere Möglichkeit wäre sich einen auf den Zenoah angepassten Generator fertigen zu lassen. Ich recherchiere mal welsche Möglichkeiten es da in Deutschland gibt und wie teuer das werden würde. Insgesamt stören mich jedoch auch die hohen Drehzahlen (über der Formel 1) und die damit verbundenen Probleme.
Ein Zenoah oder ein adäquater Motor mit mehr Hubraum und kleineren Drehzahlen ist mir nicht bekannt. Mehr Hubraum bei vertretbarem Gewicht bedeutet aber wieder Flugzeugmotor mit den bekannten Unwägbarkeiten. Auch hier wäre ein direkt montierter Rotor das Mittel der Wahl.
Sehe ich das richtig, dass Du eine direkt angetrieben Glocke bei fest montiertem Stator also weiterhin einen Outrunner meinst?
Bei dem von Dir vorgeschlagenen Test ohne Stützbatterie ist mir wiederholt der Motor abgesoffen oder die Drehzahl ließ sich nicht mehr erhöhen bei weiterem Gas geben.
Ich müsste demnach erst mal mit der Drehzahl weiter hoch und dann den Heizer zuschalten. Das hochziehen der Drehzahl im Leerlauf ist mir immer etwas unheimlich in Bezug auf den nicht vorhandenen Arbeitsschutz.
Zuletzt hatte ich auch wieder mechanische Probleme. Die M4 Schrauben die den Stator des Generators halten haben sich gelockert und die anschließende leichte Schiefstellung hat den Motor abrupt abgewürgt. Fazit: Kupplung und Kupplungsadapter zum Motor stark beschädigt.
Ich muss meine Strategie wie es weitergehen soll überdenken. Bin jetzt erst mal 2 Wochen unterwegs und habe Zeit dazu.
Bitte lass mich wissen wie Du gedenkst weiterzumachen.

Gruß
Axel
 
Hallo Axel,

genau so, die Motorwelle geht durch den Stator und an Ihr ist die Außenläuferglocke befestigt wie beim Motorrad oder einem modernen Inverter Generator, Mit der Konstruktion klappt dann auch wieder ein Flugmotor.

Ich habe mich bei meinem Hybriden bewußt für einen 23cc Motor entschieden da der Motor auf einen Gerätemotor basiert und für 23cc konstruiert wurde, die Kurbelwelle passt zum Kolbengewicht und die Auslegung aller Lagerpunkte passt zum Hubraum und alle Heliflieger sagen dem 23cc die beste Laufruhe nach und wie wir sehen, reicht beim 23cc eine 30mm Kupplung für haltbare 1000W Dauerfeuer.

Mehr Leistung über mehr Drehzahl erfordert auch gut Balancierte Komponenten sonnst schwingt sich das ganze so sehr auf das es sich selbst zerstört. Ich vermute das war beim 2,5 KW Lauf auch die Ursache denn bei 1,5 Kw gab´s keinerlei Probleme oder Verschleißerscheinungen.

Ich gehe jetzt noch den Weg der Brechstange um das Hitzeproblem vom SK3 zu Untersuchen bzw in den Griff zu bekommen (es steht ja noch die Option der Verwendung an einem 23cc Motor mit Reso im Raum) Neue Kupplung.jpg

Ich habe die Propellernabe am G320 entfernt und wieder einen Kupplungsmitnehmer verbaut. Ein zweiter Kupplungsmitnehmer dient als abnehmer und ist über einen Spannkonus mit der Generatorwelle verbunden. Der Spannkonus (lag dem SK3 bei) ist so Präzise das ich keine Verspannungen in jeder Stellung von 0-360° feststellen kann: die M6 Bolzen zur Kraftübertragung lassen sich immer mit den Fingern verdrehen und sind im Betrieb mit Kontermuttern gesichert.

Das Ganze läuft seit 500ml Sprit bei 1500W und ich habe weniger Vibrationen in Hohen Drehzahlen.
Aber die Lager vom SK3 werden das nicht lange mitmachen entweder brechen sie oder die Glocke löst sich irgendwann.

Die Schrauben am G160 und am SK3 habe ich mit Sicherungslack gesichert.
Bei deiner Konstruktion ist noch etwas wichtig: deine Glocke wird von 4 M3 Schrauben auf der Welle gehalten dann sind noch 4 Gewinde für einen Mitnehmer vorhanden. Schraube auch hier noch 4 Zusätzliche M3 Schrauben herein, mir Hat es nämlich am 25cc Flugmotor mal alle 4 Schrauben an der Glocke weggerissen.

Hast du die 1500W mit dem SK3 auch mit deinem G290 Motor erreicht?
 

A.H.

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Hallo Mario,



Danke für die Info.

Ich sehe schon aufgeben ist keine Option.
Die Anschlusstechnik mit dem zweiten Kupplungsmitnehmer und der Spannschraube gefällt mir gut, da damit nachweislich bis 1500 W bei Dir gute Genauigkeit auf der Rotationsachse erreicht wird.

Ich würde das auch mal mit dem G160 probieren wollen. Kannst Du mir sagen wo ich den Zweiten Kupplungsaufnehmer bekommen kann, um die Spannschraube M8 durchzustecken, oder hast Du das aufgebohrt? Eine Spannschraube habe ich noch vom SK3

Ja die 1500 W habe ich mit dem SK3 Kv 149 erreicht. Da ich jedoch bei 24 V Betriebsspannung landen wollte, um meinen Tarot X6 zu verwenden bin ich auf den G160 umgestiegen.

Hier habe ich jetzt Probleme um > 1200 W zu kommen.

Eventuell liegt es auch am Generator selbst.

Die Antriebsmaschine ist bei mir immer der G290 (habe nur diesen Zenoah).



Gruss

Axel
 

A.H.

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Ich denke Du hast die Höcker auf der Rückseite abgeschliffen.

Kupplungsaufnehmer habe ich gefunden

Danke für den Hinweis mit den M3 Schrauben

Gruß

Axel
 
Wenn du 1500W erreicht hast sind auch 1500W Möglich. Das Problem ist nur der Drehzahlbereich bei dem du deine 1500W erreichst passt nicht zum Generator. Da dann 31V statt 24V anliegen. Das du nicht auf 1500W kommst liegt eventuell an deinem Prüfstand. Am Ohmschen Widerstand steigt der Strom mit der Spannung, 50A sind dein Maximum und dein Prüfstand hält deinen Motor somit bei 9500 rpm fest. Deine Spannung kann bei gleichem Strom noch steigen aber der Ohmsche Widerstand verlangt mehr Strom bei höheren Spannungen die dein Motor drehmoment bedingt nicht liefern kann.
Es gibt ja noch viele möglichkeiten der Kraftübertragung. zb. ein HTD 5 Zahnriemenantrieb mit 25mm breite oder eine Untersetzung über die originale Kupplung und Modul 1,5 Zahnrädern.

Mit einer Fliehkraftkupplung habe ich schon einmal am 15cc HPI Octane Motor probiert, da gings schief da die Leute von HPI eine Kupplung vom 2,5cc Methanolmotor an einen 15cc Benziner verpflanzt haben. Ab 600W hat die gerutscht und hatte 280°C Nach 5 Minuten Obwohl ich bei 14.000 Rpm maximalen Anpressdruck der Backen hatte

Aber am Turbogenerator habe ich ebenfalls eine Fliehkraftkupplung und die Funktioniert tadellos. Da rutscht nichts und ich kann mit POM Kunststoffzahnrädern meine Übersetzung für die gewünschte Generatordrehzahl einstellen.

Mit einer Feder die bei 6000 rpm einkuppelt sollte es auch am Zenoah klappen, leider bauartbedingt mit ca. 300g Mehrgewicht gegenüber dem Direktantrieb.Die Kupplung wäre gleichzeitig eine bauteilschonende Rutschkupplung für Drehmomentspitzen beim Verbrennungstakt

Den Mitnehmer habe ich abgeschliffen damit die M10 Mutter vom Spannkonus/Propellermitnehmer passt. Er hat eine Kegelbohrung mit 10mm an der dünnsten Stelle, dies passt perfekt zentriert auf die 10mm Welle vom Spannkonus.

Heute bin ich auf wieder 1800W gefahren. Generator wird nach 5 min 60° heiß und hat eine M2,5 Schraube verloren die jetzt mit Loctide eingeklebt ist. Die Vibrationen bei +12.000 rpm sind halt heftiger als bei den 9400 rpm vom 1000W Generator.

Als nächstes kommt ein Lüfterrad vorne an den Generator weil das eingebaute jm SK3 absolut nichts bringt.
 

A.H.

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Danke Dir für die Unterstützung

Deine Erklärungen sind logisch.

An eine Drehzahlübersetzung getraue ich mich aber zurzeit nicht ran, da ich schon beim Direktantrieb genug mechanische Probleme habe.

Ich denke eher an einen Generator mit Kv bei ca. 350 rpm/V. Der müsste eine KM Konstante von 0,027Nm/A haben. Bei 1.7Nm würden ca. 63A und eine elektr. Leistung (bei 24 V) von 1500 W erzeugt werden können (ohne RESO). Das wäre für mich vorerst OK.

Da ich jedoch den Gesamtwiderstand nicht kenne weis ich nur das ich bei 24V bei einer Leerlaufdrehzahl von ca. 8400 rpm lande. Bei der Drehzahl hat der Zenoah schon ein Drehmoment von 1,7 Nm. Mit welschem delta n (rpm) ich rechnen muss hängt ja vom Generator und dessen Gesamtwiderstand ab.

Heute bin ich gefahren und ich hatte einen kleinen Funkenflug. Ob die Funken aus dem G160 Generator kamen kann ich gar nicht genau sagen. Das sah in jedem Fall nicht gut aus und ich habe sofort gestoppt.

Jetzt muss ich alles durchchecken. Kann aber erst in 2 Wochen wieder testen (Dienstreise).

Gruss

Axel
 
Die Leerlaufdrehzahl beim G160/290KV liegt bei ca. 7200, bei 40A sind wir bei 9500 rpm und bei 60 A sind wir bei geschätzten 10650 rpm 1,98 Nm vorausgesetzt.
Oh mann, da sind wir bei 2,2 KW Eingangsleistung und nur noch 66% Wirkungsgrad und 750 Watt Hitze am Generator+Gleichrichter.

Bei deinen bis her erreichten 50A sind wir bei 1,73 KW Eingangsleistung

Mit einer Übersetzung 1:1,3 sind wir bei 13850 rpm und nur noch 1,5 Nm.

Um 60A an 350 KV bei 24V an 1,63Nm zu erhalten sind wir überschlagen bei 12.900 rpm mit der verbauten Reso sind wir hier im Optimum also mehr Ampere sind wahrscheinlich. Je besser der Generator (geringer Innenwiderstand) des to geringer die Drehzahl unter Last und so geringer die Erwärmung des Generators.

Der miese Wirkungsgrad ist nicht das Porblem bei genügend Motorleistung aber die Hitzeentwicklung am Generator.

Das ist das Problem bei hohen Stromstärken, damit funktioniert was du willst, brauchst du einen Generator mit höchstens 15 mOhm galvanischen Innenwiderstand von Phase zu Phase.
 

A.H.

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Hallo Mario,

Danke für Deine Antwort

Eine Bitte kannst Du mir Deine Überschlagsrechnung („um 60A an 350 KV bei 24V an 1,63Nm zu erhalten sind wir überschlagen bei 12.900“) noch mal genauer erklären wie Du zu 12900 rpm kommst

Bei 1,63 Nm hat der Zenoah G290 ca. 11000 rpm

Wenn ich jetzt schon über einen neuen Generator nachdenke räts Du mir wegen des hohen Stromes auf 48V Betriebsspannung zu gehen?



Danke im Voraus

Gruss

Axel
 
Das sind hochrechnungen basierend auf meinen damaligen Experimenten mit dem G160 an einer Konstantdrehzahlquelle (Wellenleistungsturbine) Sie berücksichtigen den Generator Gleichtromwiderstand den Wechselstromwiderstand und den Widerstand vom Brückengleichrichter. Bei 8700 rpm wurden 35A und 22,2 Volt bzw 0 A und 29,2V ermittelt und somit hochgerechnet 10.650 rpm bei 24V und 60A multipliziert mit 350KV/290KV =12.850rpm und viel verlustwärme.

Die Hochrechnungen sind für den G160 den ich bis 40A für Ideal halte.
Der Fiktive 350KV hat in der Hochrechnung dann die gleichen Widerstände wie der G160

Über die Generatorkonstante ausgerechnet, ergibt sich am G160 doch nur ein Wirkungsgrad von 75% bei 35A und nicht wie einst angenommen 80% mit steigendem Strom steigt der Spannugsabfall und die Erwärmung.

Es kommt darauf an was du vor hast? Ich bin kein Freund von Monster Strömen in Systemen mit Kompass und Mikroelektronik.

Du wolltest doch einen bereits vorhandenen Hexa betreiben?

Ich habe damals erst den Generator gebaut und dann mit der vorhandenen Leistung meinen Kopter dimensioniert.
So ähnlich läuft's gerade beim +2KW Projekt sollte der doch irgendwann zuverlässig laufen kommt er vielleicht in einen 16Kg Quadrokopter mit dem Hobbywing X-Rotor set.

Willst du Strom brauchst du einen Generator mit sehr geringem Innenwiderstand. Ich weiß nicht ob der G160 bei 60A nicht zu heiß wird?

Mit deinem SK3 hättest du ein System das 1500W an 48V liefert. Erfordert jedoch ein Umdenken da das Angebot an 48V Kopterantrieben recht überschaubar ist.
 

A.H.

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Hallo Mario,

Danke für Deine guten Erklärungen.

Kann jetzt alles nachvollziehen.

Der Weg den Kopter auf den Antrieb zu dimensionieren ist mit Sicherheit um einiges erfolgversprechender als umgekehrt.

Die hohen Ströme in Verbindung mit der Mikroelektronik machen mich jetzt doch auch nachdenklich, zumal ich absoluter Leihe in Sachen Elektronik bin. Da habe ich noch einiges vor mir.

Ich denke, dass ich mittelfristig auch auf die 48 V gehen muss und verabschiede mich von der Idee den vorhandenen Hexa TX6 auszurüsten.

Welschen SK3 würdest Du idealer Weise für einen kontinuierlichen Leistungsbereich um die 1800 W wählen?

Danke Dir

Gruß

Axel
 
Das geht es noch heraus zu finden...

Vermutlich ist dein SK3 149 KV bereits geeignet.
Ich untersuche noch das Hitzeproblem (eigentlich sind 60°C kein Problem aber je kühler des to haltbarer und effektiver) am 168 KV ich habe die Drehzahl bei 42A und 60V noch nicht ermittelt (vom Klang her +14.000 ), aber in sachen Eingangsleistung bin ich sicherlich deutlich über 3KW (3,5 KW bei 14.000 rpm). ich gehe von nur 70%Wirkungsgrad oder weniger aus.

Ziel sind 40A bei 48,4V (ca. 12.000 rpm)
für 37,2A bei 48,4V (1800W) am SK3 149 KV braucht es wieder 2,38 Nm und ca.10600 rpm.

Machen wir uns nichts vor:

#für 1000W braucht es nur 23cc und 9500rpm
#für die doppelte Leistung braucht es theoretisch entweder doppeltes Drehmoment (durch doppelten Hubraum) oder doppelte Drehzahl oder sowohl mehr Drehmoment als auch mehr Drehzahl.

Dein G290 muss 13.000 drehen und dabei 2,2 Nm liefern um 3KW zu bringen die sich mit 65%Wirkungsgrad (ich gehe mal vom schlimmsten aus) dann in 1900W Elektrische Leistung umwandeln lassen.
Mit der Reso ein Realistischer Anspruch an den G290.
Diese Werte werden beteits an 23 cc und meinem Resoauspuff überschritten.
Kriegen wir den Wirkungsgrad besser in den Griff, sinkt die erforderliche Drehzahl


Als Generator braucht es dann doch wieder den 169KV (wenn es denn +1800W werden sollen) der erst noch ausgiebig getestet werden muss. Ich bin ebenfalls auf Dienstreise und experimentiere am Wochenende weiter.

Nächstes Etappenziel ist die Dauerbelastbarkeit mit 40A bei moderater Generatortemperatur und die erfassung der Drehzahl um die Eingangsleistung zu berechnen und die Verluste zu bestimmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurzes Update:

mit dem Lüfterrad am Generator läuft der Generator kühler aber 2,5 KW hält er nicht auf dauer aus. Das ganze ist so unwuchtig das ich massive Probleme mit der Haltbarkeit der Anbauteile habe, daher habe ich die Reso erstmal wieder entfernt.Durch die Vibrationen hat es mir Halter der Reso gerissen und gebrochen, haltefedern gebrochen, den Gleichrichter hat es Kaputt vibriert.

Die Starre Kupplung hält, und läuft trotzden ruhiger als die Elastomerkupplung

Mit dem Originalen Auspuff gehen 38A bei 48V = 1,8 KW, der Generator hat an der Wicklung ca.55-60°C.

Ich werde jetzt den Servo und den Gleichrichter von der Motor/Generator Baugruppe entfernen: die Gasbetätigung soll per Bowdenzug am Servo erfolgen und der Generator wird mit einem MT60 Stecker am Gleichrichter verbunden
 
Da kommt Schwung in die Hybridszene.
Die direkte montage eines Speziell angefertigten Generators an der Motorwelle wie bei dem Boxer, ist der richtige weg.
Eventuell kommt etwas Wettbewerb und es öffnet sich auch bald der Markt für bezahlbare Generatoren im Hobbybereich. (An dem UAVE H2 Generator der von Foxtech als Nova 2000 vertrieben wird, stecken bei Massenproduktion in etwa 500€ Material drin)

Bei meinem neuen Projekt bekomme ich jetzt zwischen 1700-1800 Watt Dauerleistung aus dem SK3 168Kv hin.

Die Ursache der Vibrationen ist gefunden und lässt sich nicht beseitigen. Ich habe den Generator mit einem ESC zum drehen gebracht und muss feststellen das die Drehenden Teile gar nicht so unwuchtig sind. Es ist die Massenträgheit der bewegten Massen (Kurbelwelle, Schwungrad, Kupplung und Außenläuferglocke) die pro Verbrennungsstoß den unbewegten Massen einen Impuls in die Gegenrichtung verpassen.
Also müssen alle vibrationsempfindlichen Bauteile wie Servo und Gleichrichter vom Motor/Generator entfernt werden. Da ich nur 1,8 KW Dauerleistung fahren kann und der SK3 bei mehr zu heiß wird hab ich auch die Reso vorerst wieder entfernt
 
Zuletzt bearbeitet:
Update zum SK3 6374 168 Kv als Generator:

Der Generator liefert am Original Auspuff 1,8 KW im Kalten zustand (Motor betriebswarm, Generator und Gleichrichter kalt) und 1,7 KW im Warmen zustand, da die Spannung am erwärmten Generator und Gleichrichter um 2 V abfällt.

Damit kann er dauerhaft laufen ohne sich weiter zu erwärmen, der Glühbirnenprüfstand fängt an zu rauchen aber der Generator hält seine 55-60°C

20190411_151527.jpg

Meine Hochrechnungen zu den Drehzahlen sind falsch!!
Die Tatsächlichen Drehzahlen sind deutlich tiefer als erwartet.
Ich hätte die Spannungen nicht am Gleichrichter messen dürfen, sondern am Generator selbst feststellen sollen.da der Gleichrichter meine Ergebnisse verfälscht hat.


Spannung Strom Drehzahl Eingangsleistung Ausgangsleistun Wirkungsgrad
48V 0A 8800 rpm 0 KW 0KW -%
48V (kalt) 38A 10500 rpm 2,3 KW 1,8 KW 78%
46V (warm) 36,8A 10500 rpm 2,25KW 1,7 KW 75%


Was mich jetzt noch beschäftigt, sind die ungesunden Vibrationen und der hohe Spritverbrauch. Der G320 ist mit 519 g/KWh angegeben, bei 2,3 KW Motorleistung um 1,7 KW E Power zu gegerieren wären das 1194 g/h bzw. 1,5 Liter pro Stunde.
Mein 500ml Tank ist in 13 Minuten leer, das ergibt einen Verbrauch von 2,3 Liter pro Stunde bzw. 800g/KWh.
Mein Hybridkopter verbraucht in etwa 1 Liter pro Stunde und leistet dabei ca. 800W E Power. der dort verwendete G240 ist mit 616g/KWh angegeben und laut Datenblatt durstiger als der G320.

Also irgend wie Stimmen die Angaben nicht so ganz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Update:

der G320 läuft sich so langsam ein. Heute bei kühler Luft und hohem Luftdruck (1022 hPa) hat er fast 2 KW im kalten und über 1,8 KW im betriebswarmen Zustand gebracht

Guter Tag mit Originalauspuff.JPG


Ich habe den Vergaser jetzt auf H und L nochmal fein eingestellt. (bisher habe ich nur H eingestellt)
Heute im Test:

1.30 Minute Warmlauf (kurz im Standgas, danach mit 8 Glühbirnen bei 30V) danach 4.30 min volllast, danach 1.30 Minuten Abkühlen im Leerlauf.

Dabei wurden 109 gramm bzw. 136 ml Sprit verbraucht. Also ganz grob hochgerechnet 150 ml pro 5 Minuten das entsprechen 1,8 Liter pro Stunde.

Wenn die 1,8 Liter/Stunde stimmen und der Generator jetzt dauerhaft 1,8 KW liefern kann, entspricht das einem Gesamtwirkungsgrad (Sprit zu Strom) von 11,5 %

Mehr wie 5 Minuten kann ich meinem Glühbirnenprüfstand nicht mehr zumuten
Glühbirnenprüfstand.jpg

der hat durch die Dauerlast versuche erheblich gelitten.

Zusammenfassend Kann gesagt werden das der SK3 6374 168 KV als Generator für 1,8 KW bei 48,4V und 37,5 A geeignet ist. Die Betriebsdrehzahl liegt bei 10.500 rpm.

für mehr Strom benötigt es den SK3 6374 192KV dessen Betriebsdrehzahl dann bei ca. 12.000 rpm liegt, was einen Zenoah mit Reso erfordert.
 
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