REGLER Esc verlöten geht schief?

Elyot

Erfahrener Benutzer
#42
Bitte nicht weiter wild rumlöten. Geh zum Makerspace, nimm auch eine Lochrasterplatine zum üben mit und lass Dir zeigen wie es geht.
Ansonsten schick das ganze einem erfahrenen User, es gibt hier einige, die Dir das löten würden, wenn Du das Porto übernimmst. Allerdings lernst Du dann nichts.
 

catdog79

Springgrasverachter
#43
Sieht doch jetzt Klasse aus.👍👍👍
Am besten jetzt direkt noch den FC dran hängen. Dort noch schnell alles dran brutzeln (ähm löten) und dann einfach mal ein Lipo anschließen. Wenns raucht und zischt, dann weist das wahr wohl nix. 🤣🤣🤣

Sorry aber wenn du dir deine „neue“ Arbeit selber anschaust, was denkst du dann?

Es ist klar, beim Löten ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Lötarbeiten sehen mit Sicherheit nicht immer wie vom Profi aus und funktionieren trotzdem. Allerdings gibt es natürlich wie überall auch Menschen, die haben zwei linke Hände und oder das falsche Equipment. Wenn dir das Video von Buardwell angeschaut hättest, dann sollte zumindest mal die Lötpads und Kabel korrekt verzinnt sein. Beides tust du nicht, was dann auch auf eine gewisse Beratungsresistenz schließen lässt. Also entweder suchst dir jemand der dir lötet, du kaufst BNF Copter oder du änderst deine Einstellung. Aber so wird das glaube ich nichts. Das Löten der ESCs ist ja noch die leichteste Übung, da die Lötpads groß sind und auch relativ unempfindlich. Sorry dass ich das so direkt schreibe. Aber letztenendes liegt es an dir und deiner Einstellung, ob du mit dem Hobby glücklich wirst, oder ob es dich frusted.

Edit: Da der TE leider seinen Post 43 und die Bilder seiner erneuten Lötversuche des ESCs gelöscht hat, fehlt meinem Beitrag jetzt etwas der Bezug.
 
Zuletzt bearbeitet:

Dr.Coolgood

Well-known member
#44
Hallo fpvbeginner,

niemand wird als Lötmeister geboren und jeder fängt mal klein an!
Ich habe mit dem 100 W Lötkolben von meinem Großvater und einer 1 cm breiten Spitze angefangen, eine Ausrüstung für Regenrinnen. Damit habe ich die ersten IC verlötet, haben alle überlebt!
Erster Punkt: Elektronik ist seeeeehr leidensfähig. Statische Entladung kann sie sofort umbringen, aber Hitze hält sie erstaunlich gut aus. Unter zu viel Hitze leiden am meisten die Pads, kleine stärker als große.

Nach meiner Erfahrung kann handwerklich begabter Mensch an einem Nachmittag unter guter Anleitung Löten lernen. Wichtig ist vielfaches Üben an einem billigen Board, gerne auch Lochraster! Die lösen sich sehr bald auf, da lernst Du den Zusammenhang von Hitze und Zeit am schnellsten!

Wie von den Kollegen bereits empfohlen - stell die Versuche am Controller ein und gehe zu jemanden, der Dich Anleiten kann. Dazu gehört auch das Üben von Kabel abisolieren und verdrillen, sowie sauberes Ablöten - das ist eine eigene Disziplin! Und dann üben, üben und noch mehr üben unter Aufsicht und mit Erklärungen, auf was zu achten ist bzw. was bei Deinen Lötungen schief ging.

Jenseits von 100 Übungspunkten und Kabel, davon die letzten 20 fehlerfrei, wagst Du Dich an den Controller. Bitte weiter unter Aufsicht! Der Controller wird sich an einigen Stellen deutlich anders löten lassen, als das Übungsboard.
So wird das was werden!
 

Zeitgeber

Quaddicted FPVler
#45
Kabel sind leider schon so geschnitten das sie nicht zu lange sind.
Da ist übrigens noch genug Kabellänge, um die zerfledderten Enden zu cutten und neu zu löten. Das kann man ja auf deinen Bildern sehen. Oder ich habe heute ne üble optische Dimensionsverzerrung 🤔👀

Aber am besten einen Lötpaten aufsuchen.
 

OneHotFpv

Well-known member
#46
Mir persönlich wurde das gesagt, was Yamie geschrieben hat. Die Leute verweisen auf Youtube und mir wurde erklärt, das viele Videos relativ unbrauchbar sind. Denn dort wird entweder nur gesagt "viel hitze" oder "400° Grad plus".

Makerspace haben wir hier auch, gehe ich nie wieder hin:rolleyes:
 
Erhaltene "Gefällt mir": Yamie
#47
Also ich möchte hier folgendes betonen:
1. ich finde es löblich, dass du so weitsichtig warst dir eine Übungsplatine zu besorgen und das Löten vorher zu üben.
2. ich finde es auch sehr gut, dass du, vor dem Weitermachen, nach Meinungen und Hilfe gefragt hast.
3. Es braucht Mut sich freiwillig der Kritik von Profis auszusetzen, auch dafür bekommst du mein Lob.
4. Du brauchst jedoch noch etwas Geduld ;) also in Ruhe Mal das Video anschauen und noch üben:

Übung macht den Meister, keine Frage. Hier im Forum hast du die Möglichkeit auch von den Erfahrungen der anderen zu profitieren: wir wissen wie es geht, weil wir als Kollektiv mal genau dort wo du jetzt bist angefangen haben. Der Trick an dieser Stelle ist nun Geduld zu haben zu warten bis man das passende Werkzeug für den Job zusammen hat bevor man weiter macht. Ist schwierig, kenne ich selbst, man hat Hummeln im Hintern und will ja letztendlich das Ding möglichst bald fliegen :)

Nimm dir aber die Zeit nochmal genau das Bardwell Tutorials auf YouTube anzuschauen, über die Tipps hier im Forum Gedanken zu machen bis du das richtige Equipment hast. Ein guter Lötkolben mit passender Spitze und gutem Lot machen schon viel aus.

ESCs zu löten kann schon etwas schwieriger sein, vor allem so ein großes GND-Pad, denn dort wird die Hitze fast wie ein Schwamm einfach in die Platine gezogen. Das macht es schwieriger das Pad auf die richtige Temperatur zu bringen.

Vielleicht findest du bei dir im Haus ja noch ein paar dickere Kabel mit denen du in der Zwischenzeit nochmal üben kannst in dem du diese an die größeren Pads der Übungsplatine anlötest, dabei mal Schritt für Schritt dem geposteten Video folgen. Zeit die du hier geduldig investierst, sparst du dir dann hinten raus 10-Fach :) Auch bleihaltiges Lot macht das ganze einfacher, habe jetzt nicht rausgelesen was für ein Lot du aktuell nutzt.

Die Lötstellen und die Kabelenden an deinem ESC müssen aber neu gemacht werden, auch die Lötzinnspritzer müssen vorsichtig dort entfernt werden (vielleicht mit einer alten Zahnbürste, und immer schön von innen nach außen säubern).

Ich kann dir zwar aktuell keinen Lötkolben sponsern, aber der Versand für ein kleines Päckchen aus DE in die Schweiz sind 9€. Da könnte ich dir folgendes zukommen lassen:
- ein kleines Sortiment an verschiedenen Silikonkabeln von 30AWG bis 14AWG inkl. genug Reste an Motorkabeln falls du deine evtl. nochmal verlängern musst
- Schrumpfschlauch in verschiedenen Größen
- etwas von meinem Lötzinn (TBS Solder)
- Einen zwar misshandelten und defekten 4in1 ESC, aber hier kann man an den Pads noch gut das Löten üben ohne was zu riskieren.

Auch das verlöten zweier Kabelenden miteinander dann mal üben ;)

Bei Interesse PN an mich. Versand geht auf's Haus..einzige Bedingung ist: wenn du dann selbst Profi bist, gib' die Hilfsbereitschaft an den nächsten Anfänger weiter ;)
 

djblue

kaputter Benutzer
#48
400 Grad plus???
Fehlende Heizleistung wird gerne mit hohen Temperatur kompensiert. Aber hohe Temperaturen schaden nur den anliegenden Bauteilen und ist somit Kontraproduktiv. Kann man zwar machen, ist halt sch... .

Ich löte z.B. (fast) alles mit 340 Grad mit einer 80W Lötstation. Das geht von SMD bis zum 6mm Goldstecker...

Da hilft nur üben, probieren, üben, probieren, üben, üben, üben.
 
#49
Ich löte lieber mit etwas mehr Temperatur, dafür kurze "Einwirkzeit". 385°C nutze ich bei fast allem. Nur bei den wirklich kleinen Pads mit dünnen Kabeln gehe ich dann runter. Höher fast nie, dann lieber eine größere Lötspitze.
Ist halt immer ein Balanceakt zwischen der Zeit die der Kolben auf dem Bauteil verbringt und der eingestellten Temperatur.
 

Jo_Nopp

knowitnothing
#50
Die Leute verweisen auf Youtube und mir wurde erklärt, das viele Videos relativ unbrauchbar sind.
(n)
Es geht um die Löttechnik. Über die Temperaturen scheiden sich die Geister - wenn man löten kann ist ne etwas höhere Temperatur ok = schnell und kurz.

Ich arbeite an den kleinen FC Pads je nach Lot 310 - 325°. Bei ESC ab 350° aufwärts je nach ESC.
Frage ist dabei auch ob die angezeigte Temperatur am Gerät auch wirklich stimmt und das wird häufig hier auch vergessen........
 

deadcat

aim for the bushes
Mitarbeiter
#51
Von diesen pauschalen "viel Hitze / 400°C"-Empfehlungen bin ich absolut kein Freund. Das kann, gerade bei Anfängern, maximal dann ne Empfehlung sein, wenn eine billige Lötstation bzw. ein billiger Lötkolben verwendet wird und eingestellte 400°C nicht ansatzweise einer tatsächlichen Temperatur von 400°C entsprechen.

Mit Equipment, bei dem die Spitze auch unter Last (also im Kontakt mit der zu lötenden Platine) noch Temperaturen von 400°C aufwärts hält, macht man sich ganz schnell neue Probleme. Dann muss(!) man nämlich schnell löten, weil man sonst schnell Gefahr läuft, die umliegenden Bauteile auf der Platine zu sehr zu erhitzen, ggf. das Lötpad abzulösen und vor allem verdampft das Flussmittel in Nullkommanichts. Sieht man insb. bei Anfängern dann immer sehr schön an diesen "Spikes" aus Lötzinn, die in die Richtung zeigen, in die der Lötkolben weggezogen wurde.

Löten ist so eine Sache, bei der hochwertiges Equipment selbst einen Anfänger definitiv besser werden lässt. Ein 600€-Copter macht dich nicht zu einem besseren Piloten als ein 300€-Copter und ein Ikea-Regal wird nicht sorgfältiger aufgebaut, wenn man dafür einen Festool Akkuschrauber verwendet, aber um mit ganz billigen Lötkolben saubere Lötstellen an Elektronik zu produzieren, braucht es schon einiges an Skill und/oder zusätzliches Flussmittel oder viele Versuche und etwas Glück.
Ich hab als 13-Jähriger damals auch meine ersten Gehversuche mit so einem Baumarktlötkolben gemacht und obwohl ich keine Copter gebaut habe, sahen die Lötstellen ähnlich aus wie an deinem ESC. Danach gab's dann irgendwann eine alte, gebrauchte Weller Magnastat und das war schon die reinste Offenbarung.

Die Empfehlung, sich den ESC einmal von jemandem "retten" und das richtige Löten zeigen zu lassen, der etwas Erfahrung hat, ist definitiv gut und das würde ich dir auch raten. Die Sache mit dem Maker Space ist dementsprechend ne gute Idee.

Ansonsten kauf dir auf jeden Fall auch eine ordentliche Lötstation bzw. Lötkolben à la Pinecil/TS100 (und dazu auch eine zusätzliche, dicke Lötspitze - nicht nur die "Bleistiftspitze", die oft zum Standardlieferumfang von Lötstation gehört), gutes Lötzinn und am besten auch noch zusätzliches Flussmittel, das du bei Bedarf auf schwierige Lötstellen geben kannst.
Damit lassen sich eine Menge Probleme lösen bzw. schon im Keim ersticken. Kostet natürlich wieder Geld, aber wenn du damit auch nur einen ESC, den du sonst evtl. irreparabel beschädigt hättest, nicht zerstörst, hat sich die Investition schon gelohnt. Außerdem schont es die eigenen Nerven und beugt Frustration vor, die man sich von einem Hobby ja eigentlich eher nicht wünscht.
 

Jo_Nopp

knowitnothing
#52
das hier wird zur dauerschleife....

Da es sich auf dem ESC von @fpvbeginner006 um Lötklebepunkte handelt gehe ich mal nicht davon aus das es hin ist. Allerdings würde ich davon abraten daran weitere Lötversuche zu unternehmen und erst dann weiter zu machen wenn die Basic Skills vorhanden sind und das Equipment stimmt...
 

Lownoise

Fliegt: Segler, Elektro, FPV Freestyle
#53
Ich kann echt nicht nachvollziehen, wo hier das Problem ist, bzw. warum es so super schlecht aussieht bzw. was man machen muss, damit es so schlecht wird....?!? Das ist nicht böse gemeint, ich bin nur ehrlich verwundert...

Meiner Meinung nach braucht man für nen Copter auch keine 80 oder 100W für, da reicht ein popeliger (aber guter) Ersa Clip 25W, um alles am Copter vernünftig zu löten, sofern es keine meist teurere Station mit einstellbarer Temperatur sein soll. Mit dem Ersa sind Motorkabel usw. kein Thema, auch das fette Kabel und XT60 kann man problemlos damit anlöten. Dauert ca. 2-5s pro Lötstelle bei den Motoren, am Stecker und an ganz fetten Kabeln evtl. ein wenig länger.

Evtl. kam hier scheiss Lötzinn (bleifrei, anderer neumodischer Kram, miese Qualität oder so) zum Einsatz?

Und allgemein: Besser kurz und heiß, als ewig auf der Elektronik herum zu braten, mag sie lieber... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Erhaltene "Gefällt mir": radla

rolfsaegesser

Erfahrener Benutzer
#54
Ich wohne zwar auch in der Schweiz, aber wohl etwas zu weit weg von Dir, nämlich Nähe Bern. Sonst hätte ich gesagt, komm am Wochenende kurz vorbei und wir löten das ZUSAMMEN. Nun, ich muss zugeben, ich habe auch keine Lötstation, sondern nur einen normalen 60 Watt Kolben. Das geht prima, ist halt einfach ein Spiel mit der Zeit - viel Temperatur = nur ganz kurz erhitzen. Ich weiss nicht, wieviele Lötzinnspulen ich schon verbraucht habe, aber in den letzten 10 Jahren ist damit keine einzige Lötstelle schief gelaufen, es hat keinen Kurzschluss gegeben und es ist auch kein Flugzeug oder kein Copter vom Himmel gefallen. Von daher muss ich sagen, es geht auch mit einem normalen Kolben problemlos.
 

catdog79

Springgrasverachter
#55
Glaube der TE ist etwas gefrustet. Hat erstmal die Bilder gelöscht und seither auch nicht mehr geantwortet.
Denke er braucht jetzt erstmal 1-2 Tage um sich zu sammeln.
 
FPV1

Banggood

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