Wasserkühlung vom PC an der Chinaspindel :)

#3
Es geht ja nicht um das reine Wasservolumen sondern um die Wärmeabfuhrkapazität des Kühlers.
Vorher hatte ich einen offenen 5L Eimer mit Aquariumpumpe dran, in dem nur etwa 2L Wasser drinnen waren.
Damit konnte ich 2 St. durchgehend fräsen und dann war das Wasser gerade mal 35° warm.

Das hier sind All in one Wasserkühlungen, diese ist von Cooler Master und günstig in der Bucht geschossen.
Neu aber mit Shönheitsfehlern.
Habe den originalen Wellschlauch gegen einen flexibleren durchsichtigen ersetzt. Wichtig ist einwenig Luft im System zu belassen, dann braucht man keinen Ausgleichstutzen mit Gefäß.
P.S. das ist meiner
Wer Angst hat, das Kühlt zu wenig, kann auch sowas verwenden obwohl ich denke dass das überflüssig ist.

Kühlmittel ist ganz simples vom Auto. Je mehr Wasser enthalten ist, desto besser die Kühlleistung. 20% Frostschutz Mittel ist leicht genug um Algenbildung vorzubeugen.

Grüsse
Hermann
 
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#8
Moin Moin,

Die Gewinde sind einmal M8x1 und M12x1. Passen bei der 0,8 KW und 2,2 KW Spindel.
Also Zumindest bei meiner.


Hab mir in der Firma schon mal die Dinger selbst Herstellen müssen weil sie Abgebrochen sind bzw ich auch wegen Spindel Umbau mir nochmal Neue Herstellen musste.
Drum hänge ich dir mal ein Bild von der meiner Zeichnung bzw. CAD Datei an. Vielleicht Hilft dir das Weiter.

Wenn du die CAD Datei auch haben willst, einfach Bescheid geben.


Gruß
Udo
 

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#9
Hallo Leute, danke für die vielen Tips! M8x1 war auch mein erster Gedanke. Dann schau ich mal ob ich was fertiges bekomme ansonsten würde ich nochmal auf dich zurück kommen.

gruß Alexander
 

buyenne

Neuer Benutzer
#10
Hoi Zäme,

wurde vorhin per eMail drauf angesprochen.

Bei mir ist es definitiv kein M8 sondern dieses 5/16" amerikanische Gewinde. Eine M8 Schraube bekomme ich keine 3 mm rein.

Ich hatte mir überlegt das ganze aufzubohren und ein passendes Gewinde zu schneiden. Mir fehlt hier aber eindeutig die Erfahrung und wollte die Spindel nicht ruinieren.

Passende Adapter gibt es in englischen Shops oder jenseits des großen Teichs. Aber der Kosten / Nutzen Faktor war nicht überzeugend genug. Hatte auch welche in "Klimatechnik" Shops gefunden. Aber die lieferten nur an Betriebe.

Kann aber sein, daß manche "Spindelhändler" inzwischen Chargen mit metrischem Gewinde verkaufen.

Grüße

Alexandre
 
#12
Moin Moin,

Wie gesagt, bei mir ging das eigentlich Recht gut mit dem M8x1 Gewinde. Kann gut möglich sein das es auch das 5/16 Gewinde ist, der Unterschied ist ja nicht Groß (paar 1/10).

Bei der Spindel ist doch eh alles Gemischt an den Gewinden. Sowohl Metrisch als auch Zöllig. China Halt :-/
Das die das Mittlerweile Groß geändert haben, wage ich zu Bezweifeln.

Meine 0,8 KW Spindel (bei der Fräse dabei) war von 2010/11. Die 2,2 KW Spindel hab ich letztes Jahr gekauft. Und bei beiden passt es Gleichermaßen.

Aufbohren und anderes Gewinde wäre eine Möglichkeit. Dann würde ich aber es eher so machen das man eine Gewinde Buchse (Gängiges Metrisch Aussen + Innen Gewinde) sich Herstellt und diese Verbaut. Damit man wieder auf die 4mm Innenbohrung kommt am Spindel-Gehäuse. Ansonsten wird es Kritisch das Loch ab zu Dichten.
(Hatte Ziemliche Probleme damit beim Spindel Umbau die Position wieder Genau zu Treffen und das ganze Dicht zu bekommen).


Gruß
 
#14
RESUMEE:

Hallo @ all,

hatte nun ausgiebig Zeit die neue Wakü zu testen und bin begeistert.
Anfangs lief der Lüfter noch mit den vollen 12V, das war mir subjektiv zu laut und wie sich herausstellte, auch unnötig da die Kühlung mehr als ausreicht.
So habe ich mich auf die Suche einer Temperaturgesteuerten kleinen Regelung gemacht und diese gefunden.
Die ist grademal 6x20mm groß und kann einfach verbaut werden. Da sie aber für PCs konstruiert wurde und erst ab 30°C anfängt aus dem Minimum hochzudrehen bis bei 50°C Max Drehzahl erreicht ist, habe ich eine kleine Modifikation gemacht damit der lüfter auch am Anfang schon einwenig höher (aber immer noch angenehm leise) dreht:
der Temp. Fühler ist ein NTC, das bedeutet dass sich der Widerstand verringert je heisser der Fühler wird. Hier verbaut ist ein 10 kOhm Fühler wo man parallel einen 10 KOhm Widerstand dazulötet. So verringert sich der Widerstand auf ca. die Hälfte und der Lüfter dreht gleich schon einwenig höher und die Max Drehzahl wird bei wesentlich geringerer Spindeltemperatur erreicht.

Nun zum Resumee:
die Spindel läuft auch im Dauerbetrieb (3 St. durchgehend) nie wärmer als 30°C und der Lüfter bleibt fast auf seinem Anfangsniveau. Also könnte man warscheinlich den Widerstand auch komplett weglassen.
Den Fühler habe ich mit einem Kabel verlängert und auf der Seite des Kühlereinlasses wo das Wasser direkt von der Spindel kommt zwischen die Kühlrippen hineingesteckt. Macht man das in der Ecke des Kühlers wo der Luftstrom des Lüfters nicht so gut hinkommt, hat man eine sehr realistische Temperaturmessung von der effektiven Erwärmung der Spindel und so reagiert die Drehzahlregelung sehr direkt.
Es scheint als reiche die Kühlung locker aus und man könnte einfach einen Widerstand verbauen der die 12V dauerhaft auf 7-10V (je nach Geschmack) senkt oder ma kauft einen Lüfter der schon bei 12V wesentlich weniger Drehzahl hat und damit auch sehr leise ist. Die meissten silent Lüfter sind so gebaut. Dann braucht man ausser den 12V nichts, keine Platine oder Steuerung.

Grüsse
Hermann
 
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Marc P.

Erfahrener Benutzer
#15
Moin Hermann,

aus alten PC Wasserkühlungszeiten ist bei mir ein Dualradiator ins Dach meines PC Gehäuses eingelassen. Pumpe (Laing DC) und Ausgleichsbehälter sitzen bei mir auch im Steuer PC. Die Lüfter des Radiators habe ich rausgeschmissen, sodass der Radiator nun mit Luft gekühlt wird die von zwei Gehäuselüftern vorne und hinten ins Gehäuse geblasen werden und dann oben durch den Radiator wieder nach außen strömt.
Ich habe per Gehäusedurchführung zwei schwarze PUR Pneumatikschäuche vom Rechner zur Fräse verlegt und diese in den Energieketten verlegt. Das Funzt ebenfalls perfekt. Gemessen habe ich die Temperatur an der Spindel noch nicht. Wenn ich über den Winter längere Fräsjobs fahre, dann werde ich diese mal kontrollieren und zur Not den Radiator wieder mit Lüftern ausstatten.
Bei dieser Variante sind alle Wasserkühlungskomponenten versteckt verbaut und ich muss sie weder an der Fräse, noch unter dem Tisch montieren. Einzieger "Nachteil" gegenüber deiner Variante sind bei mir die Schläuche, die mich aber nicht stören. Für mich überwiegt da eher der Aspekt, das ich die Komponenten nicht irgendwo offen an der Fräse oder im extra Gehäuse stehen habe.
Wo man nur aufpassen muss, dass die Pumpe die Förderhöhe schafft, da das Rechnergehäuse unterm Tisch und die Fräse auf selbigem steht. Das ist mit der Laing Pumpe aber kein Problem, die ist nicht gazt billig, aber sie war eben noch vorhanden.

Bilder folgen demnächst im Karlathread...

Gruß Marc
 
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#19
Hallo Marc,

sieht gut aus.
Hast du den Tisch auch verleimt und sind auf den Innenseiten der Beine auch Winkel dran ?
Ich hab den Fehler gemacht und nicht verleimt ind auch zu wenig Winkel dran. Bei Kreislöchern die grösser sind als der Fräser aber kleiner als der dreifache Fräserdurchmesser schaukelte sich der Tisch wegen zu wenig Steifigkeit ordentlich auf. Es ist dann die Fräsmaschinenmasse die bei schnellen Vorschüben alles zum schaukeln bringt.
 
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Marc P.

Erfahrener Benutzer
#20
Hallo Marc,

sieht gut aus.
Hast du den Tisch auch verleimt und sind auf den Innenseiten der Beine auch Winkel dran ?
Ich hab den Fehler gemacht und nicht verleimt ind auch zu wenig Winkel dran. Bei Kreislöchern die grösser sind als der Fräser aber kleiner als der dreifache Fräserdurchmesser schaukelte sich der Tisch wegen zu wenig Steifigkeit ordentlich auf. Es ist dann die Fräsmaschinenmasse die bei schnellen Vorschüben alles zum schaukeln bringt.
Moin,

verleimt ist nix aber genügend Winkel (alle Innenecken). Was aber am meisten bring, ist den Tisch gedämpft an die Wand zu schrauben. Das habe ich unter der Tischplatte hinten oben rechts und links gemacht. Dadurch wackelt nix mehr und ist duch die Gummiunterlagen schön entkoppelt.

Gruß Marc
 
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