Die CNC-Portalfräse - allgemeiner Austauschthread

martinez

Erfahrener Benutzer
Dazu hab ich jetzt eine Frage,
Wie fixierst du das Teil beim Schlichten?
Ich habe das bis jetzt immer ohne Schlichten gemacht, also die POM Platte fixiert und das Teil rausgefräst.
Das Teil hält halt bis zum letzten Fräsvorgang durch die POM Platte.
Wenn du aber nochmal schlichtest ist es doch schon locker??

Grüße
Martinez
 
Wie fixierst du das Teil beim Schlichten?
Nunja - ich habe das "Problem" eigentlich schon vorher, beim normalen Umfangfräsen. Die Halbzeuge sind Abschnitte einer Rundstange

DSC_0707.JPG

und haben an der Unterseite Konstruktionsbedingt 4 Bohrungen mit M5-Gewinde, die ich natürlich vorher erstelle. Dafür eine Hilfskonstruktion, die einfach im Schraubstock eingespannt wird.

DSC_0708.JPG

und von unten

DSC_0709.JPG

Musst Du im Prinzip für jedes Teil extra eine Lösung finden. Entweder mit Hilfsbohrungen (die optimal ohnehin gebraucht werden), mit kleben (leichte Teile mit grosser Oberfläche gehen z.B. ganz gut mit doppelseitigem Klebeband), oder mehrfach Umspannen und in Etappen fräsen...
Edith: achja - Vakuum fällt mir dazu noch ein

Gruss
Karl

Hier noch die Halterung in Äckschn - nervig sind die feinen Flusen, die überall hängen bleiben und beim Gleichlauf wieder ins Material "einmassiert" werden.

http://youtu.be/LG6Hdi-Z_4k
 
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Hiho Leute,

ich hab mal ne Frage zu Pressluft, nutzt das jemand an der Fräse? Speziell möchte ich mit einem gezielten Luftstrahl den Fräser kühlen und gleichzeitig die Fräsbahn frei pusten damit. Nun findet man sowas natürlich nicht von der Stange sondern immer nur diese Mindemengenkühlungs-Teile. Hat jemand n paar Links zu Shops die diese blauen Knickbaren Schläuche einzeln haben? Ich hab jetzt nur bei Sorotec und noch einem anderen was gefunden, aber so richtig passend fand ich jetzt für mich nix, weil eben immer mit Düse für MMS.

Zur Not, weiß jemand ob man so eine MMS auch ohne Kühlmittel betreiben kann? Also sowas: http://www.sorotec.de/shop/product_info.php/info/p2825_noga-minimalmengenschmierkopf.html

Den Würde ich eben kaufen falls es nix besseres gibt. Zusätzlich zu einem günstigen Airbrushkompressor mit Tank damit man kontinuierlich nen Luftstrom hat. Falls dann die neue Fräse kommt könnte man das meiste wiederverwenden, aber auf der Holzfräse würde ich wie gesagt erstmal nur mit Druckluft Kühlen wollen. Vor allem beim Plexiglas fräsen.

Achja, den Anstoss hat diese, zugegebenermassen abenteuerliche Konstruktion, gegeben: http://www.svens-projekte.de/52.html

-Jens

PS: Der Fachbegriff für den blauen Knickschlauch mit der orangenen Düse drauf, denke der würd mich schon viel weiter bringen :)

PPS: "coolant pipe" hats bei ebay als Suchbegriff gebracht ;)
 
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ich hab mal ne Frage zu Pressluft, nutzt das jemand an der Fräse?
Ich nutze es (noch) nicht, habe aber auch sowas vor. Herkömmliche Kompressoren sind dafür aber Mist (zu wenig Menge und zu viel krach; meist auch nicht dauerlaufgeeignet).

Dein Düsenlink ist schonmal prima; für die Schläche tuts jeder 08/15-Ringeschlauch aus dem Baumarkt, oder auch ganz normale gewebeverstärkte Kunststoffschläuche. Kompressor dann sowas.

Gruss
Karl
 
Ich hab jetzt bei cnc-modellbau.net Schlauch, Muffen und Verbinder gekauft, und weil ich grad da war n 10er Set Diamantverzahnte 1,2mm Fräser für GfK ;), und bei Wiltec.info den Airbrush Kompressor ... Der soll laut einigen Testberichten sehr schön kontinuierlich Druck haben und auch für in der Wohnung geeignet sein. Meine Fräse steht ja im Hobbyraum, nicht im Keller oder der Garage. Ach, und den Kühlmittelschlauch wiegesagt von eBay. Werde dann mal berichten wenn alles da ist wie das so "läuft" ...

Ist dann quasi mein nachträgliches Geburtstagsgeschenk von mir an mich ;)
 

Dynalux

Erfahrener Benutzer
Ein Airbrush Kompresser ist nicht die beste Idee. Denn die sind nicht für 3 Stunden Dauerlauf konzipiert. Das durfte ich die Tage selber erfahren. :)

In den nächsten Tagen baue ich aus einem Kühlschrankkompressor einen neuen. Das ist erst einmal noch leiser und den stört der Dauerbetrieb nicht.

Die Schläuche bekommst du samt allem Zubehör am besten von Festo.

Gruß Ralf
 

martinez

Erfahrener Benutzer
Nunja - ich habe das "Problem" eigentlich schon vorher, beim normalen Umfangfräsen. Die Halbzeuge sind Abschnitte einer Rundstange

Anhang anzeigen 59377

und haben an der Unterseite Konstruktionsbedingt 4 Bohrungen mit M5-Gewinde, die ich natürlich vorher erstelle. Dafür eine Hilfskonstruktion, die einfach im Schraubstock eingespannt wird.

Anhang anzeigen 59378

und von unten

Anhang anzeigen 59376

Musst Du im Prinzip für jedes Teil extra eine Lösung finden. Entweder mit Hilfsbohrungen (die optimal ohnehin gebraucht werden), mit kleben (leichte Teile mit grosser Oberfläche gehen z.B. ganz gut mit doppelseitigem Klebeband), oder mehrfach Umspannen und in Etappen fräsen...
Edith: achja - Vakuum fällt mir dazu noch ein

Gruss
Karl

Hier noch die Halterung in Äckschn - nervig sind die feinen Flusen, die überall hängen bleiben und beim Gleichlauf wieder ins Material "einmassiert" werden.

http://youtu.be/LG6Hdi-Z_4k

Okay, klar soweit ;)

Das sind meine Ergebnisse mit 10mm POM, Copterschellen...

IMG_2448.jpg

IMG_2449.jpg
2mm 1 Schneidenfräser, bei 800mm/min und 1mm Z+ ohne Schlichten,
bei 20.000/min.

(schwarzes kleines POM ist schwer zu fotografieren...)

Viele Grüße
Martinez
 
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(schwarzes kleines POM ist schwer zu fotografieren...)
..weisses PET auch. Echte Probleme mit dem Fokus, der findet alles Mögliche... :D

Nächster Test ohne schlichten: Drehzahl runter, Vorschub hoch

12500rpm, 9mm Zweischneider, 1800mm/min, 1.5mm Zustellung, Gleichlauf
Fast keine Flusen mehr, kaum Absätze zu sehen, Soll Quer: 48mm - ist: 47,92; Soll längs 45mm - ist 44,89
zwischen oben und unten (35mm) ~1/100 Abweichung - das ist für einmal drumrumfahren ins volle imho prima!

Da nochmal mit feinem Schleifpapier drüber - bin ichs zufrieden. Entgraten muss man sowieso.

Gruss
Karl

DSC_0717.jpg

Das Bild sieht viel "schlimmer" aus, als in Wirklichkeit - sind die Reflektionen vom Blitz....
 
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Weiter geht´s,

komme leider nicht ständig dazu etwas an der CNC zu machen, aber hatte mal wieder etwas Zeit.
Habe nun mit folgenden Einstellungen die Maschine zum laufen gebracht und fürs erste mit brauchbarem Ergebnis. Absaugung muß unbedingt noch ran (Vorwerk steht schon in der Ecke fehlt nur noch ein Adapter), habe erst einmal geblasen aber da sind die Späne ja dann überall.

Die Spindel läßt sich bei mir nur über die Contoll-Unit aus und ein schalten ebenso die Drehzahleinstellung, ob es über emc2 bzw. Platine möglich ist??? Muß noch die Spindelplatine ablichten und hier einstellen.

Ist das bei den 3040ern normal das der Fräser bei unterster Z-Position noch weit über dem Tisch steht (Bild ca. 16 mm)?
Ich fertige eine Platte die mir den Fräser tiefer bringt und noch die Möglichkeit bietet einen Proxxon aufzunehmen (den hab ich halt noch da).

Ob das bei den Einstellungen jetzt der letzte Stand ist???
Anbei auch noch einige Bilder von der Platine, für was die Jumper und Schalter sind???
Für Tipps und Infos bin ich jederzeit dankbar.

Grüße
Holger

PS: noch nix neues aus UK
 

Anhänge

Ein Airbrush Kompresser ist nicht die beste Idee. Denn die sind nicht für 3 Stunden Dauerlauf konzipiert. Das durfte ich die Tage selber erfahren. :)
Mhm, wieso 3h am Stück fräsen? Selbst das Planfräsen meiner Opferplatte hat grad mal 1,5h gedauert. Ich habe auch extra einen Kompressor mit Tank genommen, ein normaler Airbrushkompressor hat ja keinen und muss demnach natürlich immer laufen. Ich brauche auch nur 0,5-1,5 bar, sprich wenn der Tank auf 4bar gefüllt ist, läuft der Kompressor einige Zeit nicht. So die Theorie ;).

Schauen wir mal wenn alles da ist wie sich das bewährt und ggf. hole ich so einen Thomas Kompressor aus eBay die der Karl verlinkt hatte. Die sehen sehr gut aus.
 

martinez

Erfahrener Benutzer
..weisses PET auch. Echte Probleme mit dem Fokus, der findet alles Mögliche... :D

Nächster Test ohne schlichten: Drehzahl runter, Vorschub hoch

12500rpm, 9mm Zweischneider, 1800mm/min, 1.5mm Zustellung, Gleichlauf
Fast keine Flusen mehr, kaum Absätze zu sehen, Soll Quer: 48mm - ist: 47,92; Soll längs 45mm - ist 44,89
zwischen oben und unten (35mm) ~1/100 Abweichung - das ist für einmal drumrumfahren ins volle imho prima!

Da nochmal mit feinem Schleifpapier drüber - bin ichs zufrieden. Entgraten muss man sowieso.

Gruss
Karl

Anhang anzeigen 59471

Das Bild sieht viel "schlimmer" aus, als in Wirklichkeit - sind die Reflektionen vom Blitz....

Das sieht gut aus!

Den 9mm Fräser nimmst du weil du so tief musst, oder?

Gruß
Martinez
 
Hallo Holger,

oh sehr schön zu hören, das es nun mit EMC2 auch klappt! Danke für´s Feedback und die Bilder.

Was sich mir noch nicht ganz erschliesst, aber technisch erst einmal kein Problem ist, warum da zwei "Endstufe Enable" Signale anliegen sollen. Nach dieser Beschaltung und Einstellung (Pin1/invertiert;Pin14/normal), scheint mir da irgendwie noch der Notaus in die Outputkette mit intigriert zu sein, vermutlich Pin1.

Wenn du mal Lust/Zeit hast, kannst du ja mal dem Pin1, Notaus Output (oder so, hab es jetzt nicht vorliegen) zuordnen und schauen ob es dann auch funktioniert.

Der Rest sieht doch schon sehr gut aus, würde aber dann noch etwas mit den Beschleunigungs-/Geschwindigkeitswerten nach oben die Grenzen austesten. Mit der Spindel, meine die kann man ohne weiteres in der Halterung verschieben und der Fräserlänge anpassen. Da können dann die Jungs mit ´ner 3040/6040 mehr zu sagen (gehe davon aus, das der untere Z-Endschalter ausgelöst hat, sonst muss der -Z40 Bereich erweitert werden, oder du hast die Referenzpunkte zu hoch gesetzt). Falls nicht ganz klar, vielleicht hier noch eine Erklärung Referenzpunkt usw. http://fpv-community.de/showthread....ustauschthread&p=255850&viewfull=1#post255850

Die Platinen-Bilder haben nichts neues ergeben, da ist noch der Anschlussblock für die erweiterbare A-Achse und rechts auf der gegenüber liegenden Seite sicherlich die Limit, Probe und Notausschalter aufgelegt.

Ach ja, auch ist die Endstufe wie vermutet mit TB6560 Treibern ausgestattet, somit keine Low-Active Signal-Steuerung und somit auch keine invertierten Schrittsignale nötig.
Das heißt, die Anleitung ist nicht wirklich hierfür gewesen.

Edit: Jumper, ja das ist ne gute Frage, da wäre eine Anleitung schon hilfreich. Aber zum eigentlichen Betrieb sicherlich erst einmal unwesentlich. Da die ganzen DIP-Switche ja die Konfiguration der Achsen übernehmen, sicherlich nur eine Möglichkeit um Signale entweder über LPT oder eine andere Signalquelle zu schalten, kann aber auch zum A-Achsen aktivieren sein (alles nur reine Raterei).

Also mit den DIP-Switchen werden folgende Achsparameter eingestellt.

K1/K2 - Schrittmodus (hier 1/8)
K3/K4 - Decay (hier 0%), oder Dämpfungsstärke bei Signal- Umkehr oder Stopp, da hier die Induktivität der Ursache entgegen wirken, müssen diese Gegeninduzierten Ströme abgebaut werden. Beinflußt die Dynamik des Antriebs, aber bitte nicht mit rumspielen, kann bei falscher Einstellung die Endstufe schiessen! Bei Mischbetrieb (schnelle/langsame Fahrten) wird 50% empfohlen.

SW1/2/3 - Stellen die Konstant-Strombegrenzung der Endstufen-Treiber ein (hier 2A, also 2A Stepper im Einsatz)


PS: Der Latenz-Test ist ja ein Traum:), schon fast viel zu schade um als Fräs-PC, sein Dasein zu fristen.

Grüße Jörg
 
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Den 9mm Fräser nimmst du weil du so tief musst, oder?
Ja - erstens ist es aktuell der einzige im Bestand, der die 35mm Tiefe in einem Rutsch schafft und zweitens muss ich vom Rohling (Ø 61,5mm) an der kurzen Seite 2*8,25 mm und an der langen Seite 2*6,75mm abtragen. Mit einem kleineren müsste ich seitlich zweimal zustellen. Eigentlich würde ich lieber einen 10er mit langen Schneiden nehmen, aber die kosten ein Heidengeld. Dann könnte ich auch die 12,5er Bohrung 45 tief in einem Durchgang machen.

Hier nochmal ein Bild mit vernünftigem Licht:

DSC_0723.JPG

das ist wirklich o.K., hat aber auch noch Verbesserungspotetial. Schleifen würde ich gern vermeiden - ist ein zusätzlicher Arbeitsgang und geschliffene Plasteoberflächen nehmen wirklich jeden Fingerabdruck an....

Gruss
Karl
 
Hi Karl,
okay und: Das sieht echt lecker aus!
Gruß
Martinez
Denke, mit dem nächsten Umbau wird das nochmal besser. Mit den supported rails hatte ich unten an Z 2,5/100 Spiel pro Kilogramm Last. Nach Umbau X und Z sind es noch 0,8/100 pro Kilo. Wenn ich jetzt noch Y umbaue und Z zwei lange Wagen kriegt (50% mehr Steifigkeit), bin ich guter Dinge, dass ich bei 0,2 lande.

Aktuell also (mal aus der Luft gegriffen) mit 3kg seitlicher Last im Plaste taumelt der Fräser permanent um 2,4/100 - das wären später dann (hoffentlich :D) 0,6/100 - wovon die Oberfläche nochmals deutlich profitieren sollte.

So - jetzt höre ich auf, hier den Fred zuzuspammen :D

Hat eigentlich schonmal Jemand seine China-Fräse vermessen? Man braucht ja nur eine (Zug-)Kofferwaage und eine Messuhr...

Gruss
Karl
 

Ronny1407

Erfahrener Benutzer
Ok nun komme ich mal mit meinen Fragen:
Ich nutze auch EMC:
Ich habe alle Verfahrwege von 0 bis 210 (X-Achse), 0 bis 330 (Y-Achse) und -80 bis 0 (Z-Achse). Das manuelle Verfahren funktioniert gut. Allerdings will EMC mir das Logo nicht fräsen/zeichen, weil er meint, dass die Grenzwerte für die Z-Achse überschritten werden (sieht aus als ob die Spindel bis +3 verfahren soll). Nun dachte ich wenn ich in Z-Achse ca -30mm verfahre und auf antasten klicke, dachte ich dass die "Höhe" verschoben wird aber wenn ich wieder auf Play drücke kommt dieselbe Meldung.

Gut ich könnte natürlich einfach die Wege ändern, also so dass 0 immer in der Mitte ist z.B. z-Achse von -40 bis 40. Allerdings stehe ich dann vor dem Problem, dass bei Referenzfahrt der Wert auf 0 gesetzt wird und dazu müsste ich genau wissen wo die Mitte der Fräse ist.. da ich keine Referenzschalter habe sondern nur Endschalter ist das nicht so einfach. Irgendwelche Tips? Danke..

Edit: Ich habe gerade festgestellt, dass man zu jeder Achse den Referenzpunkt angeben kann, aktuell ist dort 0 eingestellt, wenn ich überall den minimalsten Wert des Verfahrweges einstelle müsste es ja genauso funktionieren wie vorher.
 
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FPV1

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