ELRS ExpressLRS - alles mögliche

Ich bin davon ausgegangen, dass der Empfänger standardgemäß so ausgeliefert wird.

Im LUA habe ich keine Configurationspunkt gefunden, wo ich das umstellen könnte.
 
Tja, da bin ich wohl einem defekten S2PW erlegen.

Die Beschreibung besagt:

Der S2PW-Signalwandler ist ein Gerät, das die Umwandlung zwischen verschiedenen Signalarten wie SBUS, PPM und PWM ermöglicht. Bei der Verwendung des S2PW-Moduls können Signale entweder als SBUS, PPM oder PWM ausgegeben werden. Das Eingangssignal wird automatisch erkannt und entsprechend umgewandelt.

SBUS ist ein serieller Datenbus, der in der Modellbauwelt verwendet wird, um Kanäle über eine einzige Verbindung zu übertragen. Im Gegensatz dazu ist das Summensignal eine Methode, bei der alle Signale der Reihenfolge (meist der Kanalfolge) nacheinander ausgegeben werden.

Der S2PW-Signalwandler kann auch für die Signalumwandlung des D-BUS der DJI Lightbridge 1 für alle 16 Kanäle verwendet werden. Es ist ein praktisches Gerät, das die Kabelverbindung reduzieren kann und in verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden kann.

Insgesamt ist der S2PW-Signalwandler eine flexible Lösung für die Umwandlung von Signalen zwischen verschiedenen Protokollen, was ihn in der Modellbauwelt sehr nützlich macht.

Nach dieser Aussage habe ich meinen alt bewährten TBS RX aus einem funktionierenden Copter gelötet und habe den RX mit dem S2PW verbunden. Damit hat es auch nicht funktioniert. Dann habe ich ein Hot Empfänger und des Summensignal ins S2PW geschoben. Damit hat es auch nicht funktioniert. Bevor jetzt einer Vermutungen stellt, natürlich habe ich den Empfänger auf den entsprechenden Kanal als Summensignal out zugewiesen.

Sehr sehr ärgerlich, da verwendet man Stunden und muss feststellen, dass man defekte Bauteile bei einem chinesischen Günstig Anbieter gekauft hat.

Eigentlich schon fast ein "ich ärgerlich mich weil..." Thema. Schwamm drüber, es ist so wie es ist.
 
Dann klär mich doch freundlicherweise mal auf, was an meinem Post eines Copyrights bedarf? Ich lerne immer noch gerne dazu. Ich würde das dann auch dazu passend ändern.
 
Kann mir jemand kurz erklären, wie die dynamische Sendeleistung bei der Empfangsstärke aussehen müsste?

Bei meinen letzten Flügen ist mir aufgefallen, dass die Empfangsstärke schon nach paar Metern (100-200) auf -90dbm abfällt aber dann lange Zeit auf dem Wert bleibt. Irgendwie kommt mir das komisch vor.

Habe auf 250mW dynamisch gestellt. Ist das normal so? Empfänger ist RP4TD im Gemini-Modus. Macht mich halt irgendwie nervös, wenn ich nach 100m schon eine Warnung bekomme, dann aber in 1km Entfernung immer noch die selbe Empfangsstärke angezeigt wird.
 
Bei meinen letzten Flügen ist mir aufgefallen, dass die Empfangsstärke schon nach paar Metern (100-200) auf -90dbm abfällt aber dann lange Zeit auf dem Wert bleibt. Irgendwie kommt mir das komisch vor.
Pro Entfernungsverdopplung verliert man 6 dB. Was man von 1 m Entfernung auf 2 m verliert, ist identisch mit dem Verlust von 1 km auf 2 km. Deswegen geht es erstmal heftig abwärts mit den dB bzw. dBm. Ist man mal ein paar hundert Meter weg, ändert sich kaum noch etwas, also passt das exakt, was du beobachtest.
Wenn ELRS die Signalqualität zu gering wird, wird die Leistung erhöht. Die zehnfache (!) Leistung bewirkt aber nur einen Sprung um 10 dB.
Solche logarhitmischen Einheiten beschreiben die technische Seite sehr gut, aber wir Menschen denken eher linear.
 
Dynamische Sendeleistung bedeutet, dass die Drohne ihre Sendeleistung automatisch anpasst, abhängig von der Entfernung und den Empfangsbedingungen:
  • Bei geringer Entfernung sendet die Drohne mit niedriger Leistung (z. B. 25–100 mW), um Energie zu sparen und Interferenzen zu minimieren.
  • Mit zunehmender Distanz erhöht das System die Sendeleistung, bis zum Maximum (z. B. 250 mW).
  • Das Ziel ist, eine stabile Verbindung bei möglichst geringer Strahlung und Stromverbrauch zu halten.
Dieser Vorgang wird vom Sender-Empfänger-System (hier: RP4TD im Gemini-Modus) kontinuierlich überwacht und angepasst.

Deine Beobachtung ist typisch für moderne FPV-Systeme:
  • Der schnelle Abfall in den ersten Metern resultiert aus der logarithmischen Natur der Freiraumdämpfung – bereits nach 100 m kann die Signalstärke um 80–90 dB abnehmen.
  • Das anschließende Plateau bei -90 dBm zeigt, dass die dynamische Sendeleistung eingesetzt hat: Die Drohne hat ihre Leistung erhöht, um die Verbindung zu stabilisieren.
  • Solange das Signal stabil bleibt (kein Drop), arbeitet das System wie vorgesehen.
Zusammen fassend:
  • Der schnelle Abfall auf -90 dBm ist physikalisch bedingt und normal.
  • Das stabile Plateau danach zeigt, dass die dynamische Sendeleistung greift.
  • Der RP4TD im Gemini-Modus arbeitet wahrscheinlich korrekt und hält die Verbindung stabil.
  • Solange keine Bildunterbrechungen auftreten, besteht kein Grund zur Sorge.
 
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