Smoothstepper Alternative (Frankreich, € 50,--)

#21
Hallo Ihr!

Am 25.3. habe ich Christophe ein unmissverständliches Mail geschrieben. Ich erwarte mir bis 3.4.2015 eine funktionierende Card, ansonsten geht das Teil zurück. Ich bin froh, dass hier der Paypal-Käuferschutz greift – bin aber voller Zuversicht, dass Christophe meine Mails noch beantwortet oder sogar hilft. Jetzt fahre ich erst mal in der Osterwoche mit der Familie auf die Piste, dann überlege ich weiter:

Ob ich mir einen ESS kaufe oder das von Karl erwähnte Teil UC100. Mir ist aber noch nicht ganz klar, ob es zum teureren UC300 einen wesentlichen Unterschied gibt und auch nicht, ob ich mir mit dem UC100 Defizite einhandle, die ich beim UC300 oder gar beim teureren ESS nicht haben würde - ich vermute mal, die Zahl der Inputs und Outputs wird der Unterschied sein (werde mal die beiden Handbücher studieren). Vielleicht weiß das von Euch jemand?

LG
Heini
 
#22
Moin Heini,

Ob ich mir einen ESS kaufe oder das von Karl erwähnte Teil UC100. Mir ist aber noch nicht ganz klar, ob es zum teureren UC300 einen wesentlichen Unterschied gibt und auch nicht, ob ich mir mit dem UC100 Defizite einhandle, die ich beim UC300 oder gar beim teureren ESS nicht haben würde - ich vermute mal, die Zahl der Inputs und Outputs wird der Unterschied sein (werde mal die beiden Handbücher studieren). Vielleicht weiß das von Euch jemand?
die techn. Parameter UC100 und UC300 sind identisch. Der UC300 hat mehr i/o-Möglichkeiten - der UC100 nur genau eine LPT; also 1:1 das, was Du bisher hast. Wenn Du damit auskommst, dann reicht auch ein UC100.

ESS hat dann zusätzlich LAN, 4MHz Schrittfrequenz und mehre Schnittstellen (waren wohl 3).

Für den ESS spricht vor allem die Störsicherheit (USB ist doch recht empfindlich) und die hohe Schrittfrequenz (wenn man sie benötigt). Solange Du mit tb im Zehntel und 5mm Spindelsteigung unterwegs bist, hast Du aber nix davon.

Im Sechzehntel oder mehr oder gar mit Servos sieht das dann anders aus.

Gruss
Karl
 
#23
Danke für die Info -dann ist ja das UC100 sehr gut für mich (ich möchte lediglich den PC entlasten, um ihn nebenbei nutzen zu können - beim stundenlangen Fummeln in Messing mit 0,7mm-Fräsern und 100mm Vorschub kann das nämlich ganz schön fad werden).

Der Christophe Carpentier hat übrigens inwischen gemailt, geht aber nicht auf Probleme ein. Er meint lediglich, dass er jedes Teil vor dem Versand testet und es gehen muss. Ich sollte es mit numeridrive probieren. Allerdings liest er meine Mails anscheinend nicht genau, denn ich habe ihm mehrmals gemailt, dass es auch mit Numeridrive nicht geht ....

Ähnlich wie in der CNC-Ecke berichtet wurde, antwortet er auch mir sehr ausweichend - am Problem vorbei und ziemlich inhaltlos. Das Teil geht also zurück. Ich hoffe, die anderen Besteller hier sind erfolgreicher (möglicherweise habe genau ich ein Montagsteil erwischt).

LG
Heini
 
#24
Ich hatte auch gerade noch Mail Kontakt. Die erste mail war auch so ausweichend, mit dem Hinweis auf den Test der Karten und Numeridrive. Daraufhin habe ich das Problem nochmal genau geschildert und jetzt habe ich Hinweise bekommen wo ich was in Mach3 und im Plugin einstellen soll, das probiere ich dann heute Abend aus.

@Heini: Bei mir funktioniert die TB6560 Steuerung mit Numeridrive, nur ist das ja keine wirkliche Alternative. Allerdings gibt mir das die Hoffnung, dass es auch noch in Mach zum laufen kommt.

Ich bleibe weiter dran.

Gruß Norbert
 
#25
Danke Norbert!

Ich bin bis Mitte nächster Woche nicht daheim und falls Du etwas entdeckst, würde es mich freuen, wenn Du das zum Laufen bekommst. Virenschutz, Firewall etc. kann man aber ausschliessen, das habe ich zur Genüge probiert. Eine Hoffnung wäre, dass das Teil lediglich die PIN-Nummern des Parallelports vertauscht? Ich habe leider nichts zum Anstecken (da gibt es ja so Diagnosestecker glaube ich?). Die USB-Treiber hatte ich auch schon unter Verdacht, habe direkt in der Treiberkonfig die Möglichkeit, sie bei Stromsparmodus abzuschalten entfernt, das war es aber auch nicht. Eine USB-Steckkarte wäre noch mein letzter Joker, die habe ich, aber es war noch keine Zeit.

Irgendwie bin ich zwar gerne eine Art Betatester für das Teil, denn wenn wir das zum Laufen bekommen könnten, hätten sicher noch viele Forenkollegen nach uns einige Freude damit, weil es dann günstig wäre.

LG,
Heini

EDIT:

Ich habe soeben ein neues Mail von Ch. vorgefunden mit einem Tipp. Ich habe Dir das weitergemailt - Du wirst nicht sofort erraten, woher ich Deine Mailadresse habe ?
 
Zuletzt bearbeitet:

hias1975

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#26
Hallo!
Ich bin schon noch da, kann aber noch nichts genaues testen weil ich jetzt am Dienstag meine Fräse erst bekomme. Ich habe aber ganz wild verkabelt und am Produktivrechner die Karte mit Numeridrive und einen einzelnen Motor angeschlossen. Ich konnte den mit den Pfeiltasten in beide Richtungen bewegen.
Was genau geht denn bei euch nicht?
Grüsse Matthias

P.S.: uups, habe gerade die letzte Seite noch einmal gelesen, ist schon super beschrieben was geht und was nicht, ich werde mich ab nächster bzw. übernächster Woche eifrig in die Reihe der Tester einreihen, bitte fleissig weiterberichen..... :)
 
Zuletzt bearbeitet:
#27
Guten Abend,

ich kann einen Teilerfolg vermelden. An meiner Testumgebung TB6560 mit Nema17 Steppern lose auf dem Tisch, funktionieren nun erst mal alle Grundfunktionen unter Mach3 wie sie sollen.
Leider konnte ich bisher keinen Erfolg beim Einsatz des Controllers an meiner Fräse mit Triple Beast erzielen.

@ Matthias: welche Steuerung hast du für deinen Versuch benutzt?

Guß Norbert
 

hias1975

Neuer Benutzer
#28
Morgääääähn Norbert! :)
Ich habe die Karte mit numeridrive angesteuert und bin direkt aus der Karte in die Endstufe (Wantai DQ542MA). Die Pins habe ich 1 mit Step und 3 mit Dir konfiguriert. Als Ground habe ich 2 und 4 genommen.
lg. Matthias
 
#29
Hallo Matthias,

mit welchem Programm willst du später mal arbeiten, willst du bei Numeridrive bleiben? Wenn ich das richtig verstehe, hast du das Wantai-Set mit Interfacekarte und Endstufen. Hast du mal probiert ob du mit ENABLE den Stepper blockieren und wieder freigeben kannst?

Gruss Norbert
 

hias1975

Neuer Benutzer
#30
Hi Norbert,
nein, ich habe nicht das Set, ich habe so etwas zusammengewürfeltes mit diesen Endstufen und Act-Motoren. Keine Interfacekarte. Der Christophe hat geschrieben dass seine Karte genug Power hat die Endstufen direkt zu treiben, das habe ich gemacht. Das mit "Enable" habe ich nicht probiert, oder geht das mit der Interfacekarte.
Ich würde wenns gut klappt bei Numeridrive bleiben. Ursprünglich wollte ich mit Estlcam arbeiten, bin aber im Moment mehr auf Cambam. Jetzt muss ich erstmal die Maschine zum laufen bringen, da werde ich die Demos ausprobieren und wo ich dann bleibe die Lizenz kaufen. Das mit der Pipe habe ich nicht ganz verstanden wie das funktioniert, da bin ich zu einfach gestrickt, vielleicht bekommen wir das irgendwie geregelt, ich hoffe da auch ein bisschen auf die Unterstützung vom Christophe. Sonst muss ich den g-code halt speichern und in Numeridrive wieder öffnen. Ich hoffe ich habe das soweit richtig verstanden wie das funktionieren könnte. :)
Einen CNC-Computer habe ich schon gebaut, in ein altes 19-Zoll-Servergehäuse incl. Usbresource-Karte und Endstufen. Vorne in einem 5,25er Abdeckblech sind die 4-poligen Anschlüsse für die Schrittmotoren sowie ein 9-poliger Stecker für die Endschalter und Spindelsteuerung. Ich hoffe das funktioniert so wie ich mir das vorstelle!
Grüsse Matthias
 
#31
Liebe Forenkollegen!

Die paar Tage am Hochkar (1.500m Seehöhe) haben meinen Denkapparat wieder klarer gemacht, ich habe ausgiebige weitere Tests absolviert und kann nun einige Fortschritte vermelden.

Kurzum, die Karte bestromt nun auch die Motore unter Verwendung des Triple Beast. Erst Norberts Bemerkungen, dass es bei den billigen Chinaboards geht, aber nicht beim TripleBeast bzw. beim Benezan-Bob, waren für mich auswertbare Hinweise. Die Lösung war eigentlich ganz einfach. Mach3 liefert ein Watchdogsignal ans Triplebeast und schaltet es frei, solange das Watchdogsignal anliegt. Das Triplebeast wiederum ist standardmässig so gejumpert, dass ein Watchdog erkannt werden will. Die Card von usbresource jedoch lässt das Watchdog-Signal einfach nicht durch - damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Somit musste ich nur den Jumper auf PIN 1 und 2 des 11-fachen Jumpersteckers gleich neben dem SUBD-25 (Parallelport-) Stecker setzen, das Watchdogsignal ist dadurch disabled und die Motore werden beströmt.

Der weitere Abend hat uns allerdings wenig erfreuliche Ergebnisse beschert und ich denke, ohne Softwareupdates wird die Karte für uns noch ein richtiges "Grummelmonster". Ich habe meine folgende Reihung nach dem Schweregrad der mangelnden Verwendbarkeit, wo wie ich ihn für mich selbst sehe, gereiht.

Schwere Mängel

1.
WATCHDOG: Wie schon oben erwähnt, es wird nicht durchgelassen. Wenn man es am Steuerungsboard abschaltet, ist diese Funktion aber nicht verfügbar und das ist für mich ein schwerer Mangel, weil sicherheitsrelevant (wenn auch nicht als ausreichende Sicherheitseinrichtung anerkannt, verzichte ich trotzdem nicht gerne darauf, zumal es ja mein Beast anbietet).

2.
STOP: Beim Fräsen mit G-Code reagiert die Fräse nach Drücken des STOP-Buttons erst nach 17 Sekunden Verzögerung - ein sinnvolles Arbeit ist damit ausgeschlossen (ich hoffe, dass das nur bei mir so ist?)

3.
STOP: Bei der Referenzfahrt reagiert die Stop-Taste nicht

4.
PAUSE: Beim Fräsen mit G-Code geht die PAUSE nur mit 20 Sekunden Verzögerung - damit kann und darf man man ebenfalls nicht arbeiten (hoffentlich geht das wenigstens bei Euch?)

5.
OVERRIDE: Wenn eine Achse auf den Endschalter auffährt, kann man in Mach3 die blockierte Achse ganz einfach mit dem Override-Button trotzdem freifahren. Mit der Karte geht das allerdings nur bei der Z-Achse, bei X und Y musste ich jedesmal die Steuerung abschalten (Achsen freigängig machen) und händisch rauskurbeln - sch.....!

6.
FRÄSSPINDEL EIN: Die Frässpindel kann über Mach3 nicht ein- und ausgeschaltet werden - ich werde deswegen jedenfalls nicht einen eigenen Schalter verkabeln.

Unangenehme Mängel

1.
SOFTLIMITS Die Slowzone funktioniert zwar und die volle Fahrt wird innerhalb dieser gebremst, allerdings ist auch beim darauffolgenden Wegfahren aus der Slowzone diese Bremse da und es geht nur ganz langsam aus der -Slowzone raus. Richtigerweise aber müsste das Herausfahren aus dem Slowbereich mit normaler Geschwindigkeit erfolgen. Bei einer Slowzone von 20mm (bei meiner Eilfahrt von 8 Metern/Min ist die notwendig) kann das ganz schön dauern und nerven.

2.
SWITCH "SOFTLIMITS" im Mach3-Plugin: Die neueste Version hat ein Anklickfeld, wenn man dieses anklickt, sollen dadurch die Werkstückkoordinaten am Ende der Referenzfahrt abgenullt werden. Das funktioniert aber nicht und nicht nur das, mit dieser Funktion endet die Referenzfahrt bereits nach der Z-Achse, die X und Y-Achse werden also gar nicht mehr referenziert, weil abgebrochen. Man kann aber ohne dieses Anklickfeld zumindest referenzieren.

3.
REFERENZIEREN: Wenn der Haken "Softlimits" im Plugin gesetzt ist, wird die Speed während der Referenzfahrt von der Slowzone nochmals verlangsamt, somit ist die Fahrt doppelt so langsam. Dieses Klickfeld funktioniert also auch hier nicht.

Fehler im Zusammenhang mit der Mach3-Oberfläche "Schmidtscreen"

Für alle, die diese sehr gute Oberfläche verwenden wollen, habe ich weitere Einschränkungen entdeckt.

01.
Sofern man in der Schmidtscreen die Präzisionsreferenzfahrt aktiviert hat, findet diese nicht statt. Anstatt der zweiten, langsamen Präzisionsfahrt wird einfach eine weitere (schnelle) Referenzfahrt durchgeführt.

02.
Usbresource schaltet von sich aus bereits vor dem Referenzieren die Softlimits ab und dann wieder ein. Da es auch in der Schmidtscreen diese Funktion gibt, hat man das doppelt und "doppelt hebt sich auf". Also muss man darauf achten, dass diese Möglichkeit in der Schmidtscreen deaktiviert ist. Das Abschalten von Softlimits beherrscht usbresource allerdings nur, wenn das ohnehin nicht funktionierende Anklickfeld "Softlimits" (siehe weiter oben) abgeschaltet ist.

03.
Weit unangenehmer und schmerzhafter für mich ist, daß die ausschließlich in der Schmidtscreen erhältliche Funktonen "Position merken" und "Zurück zur Merkposition" nicht funktionieren. Gerade, wenn man zwecks Reinigung den Fräskopf wegfahren muss, ist diese Funktion sehr wichtig. Das Merken funktioniert nicht, weder automatisch, noch per Button, natürlich funktioniert danach das Wiederanfahren der letzten Position nicht.

Zur Abwechslung mal etwas, was funktioniert hat:

Werkstück Z-Null messen (F11): Das dürfte funktionieren, zumindest habe ich das einfache Z-Messen ohne Werkzeugtabelle als in Ordnung befunden.

Vieles habe ich (noch) nicht getestet, so zB. das Werkstücknullpunkt-Vermessen via Endoskop. Mir hat es heute einfach schon "bis oben hin" gereicht, inzwischen freut es mich nicht mehr wirklich und ich denke nach ...

Bitte probiert meine obigen Punkte alle aus und berichtet darüber, es kann ja sein, dass bei Eurer Konfiguration so manche andere Fehler auftauchen und Dinge, die bei mir nicht funktionieren, bei Euch klaglos laufen!

Im eigenen Interesse einer möglichen Rückabwicklung (Paypal-Käuferschutz) rate ich aber zur Eile!

LG
Heini
 
Zuletzt bearbeitet:
#32
Guten Morgen,

danke Heini für deinen ausführlichen Bericht. Soweit wie du bin ich noch nicht gekommen aber die Punkte, die du unter "schwere Mängel" aufgeführt hast kann ich schon mal bestätigen, wobei ich Override nicht getestet habe.
Pause relativiert sich etwas weil auch beim ESS bei Pause nicht sofort gestoppt wird sondern anscheinend erst noch ein Puffer leer gefahren wird.
Beim Schmidt-Screen kann ich noch hinzufügen, dass die Anzeige der tatsächlichen Verfahrgeschwindigkeit nicht funktioniert.

Ich versuche, die restlichen Punkte heute Abend mal nach zu vollziehen.

Gruß Norbert
 
#33
Moin,

4.
PAUSE: Beim Fräsen mit G-Code geht die PAUSE nur mit 20 Sekunden Verzögerung - damit kann und darf man man ebenfalls nicht arbeiten (hoffentlich geht das wenigstens bei Euch?)
das macht der UC100 auch und ich denke, das ist normal. Pause stoppt im Mach3 wohl nur die Ausgabe des gcode und was der Adapter schon im Puffer hat, arbeitet er dann noch ab.

Das stelle ich mir technisch ziemlich aufwändig vor, so eine Signalisierung sauber zu implementieren und falls das überhaupt geht, dann mit Kombis (Hard-/Software), wo es explizit reinprogrammiert wurde.

Genau deshalb habe ich meine Produktivmaschine noch über Parport im Betrieb, denn die unmittelbare Pause möchte ich nicht missen. Notstop ist halt in der Bewegung immer mit Positionsverlust verbunden und wieviel er verloren hat, ist unmöglich abzuschätzen....

Gruss
Karl
 
#34
das macht der UC100 auch und ich denke, das ist normal. Pause stoppt im Mach3 wohl nur die Ausgabe des gcode und was der Adapter schon im Puffer hat, arbeitet er dann noch ab.
Ja, danke, das ist eine wichtige Information. Gerade bei Manfreds Schmidtscreen ist das Pausieren, Wegfahren, Reinigen und wieder Positionieren für mich schon sehr angenehm, darauf werde ich auch nicht gerne verzichten.

Genau deshalb habe ich meine Produktivmaschine noch über Parport im Betrieb, denn die unmittelbare Pause möchte ich nicht missen. Notstop ist halt in der Bewegung immer mit Positionsverlust verbunden und wieviel er verloren hat, ist unmöglich abzuschätzen....
In diese Richtung überlege ich nun auch. Mehrere alte PCs stehen bei mir ja derzeit rum und ich überlege noch wegen einem zweiten Monitor - Platz ist leider bei mir Mangelware. Entweder kommt der Fräsenmonitor an die Wand, damit Platz ist, oder ich arbeite - ja, ich gebe zu, das ist ein wenig verrückt - mit der Windows Remotedesktop-Unterstützung.

Also nur ein Monitor für 2 PCs, und den Produktions-PC lege ich ins Fenster vom anderen PC. Aus Sicherheitsüberlegungen aber lege ich die wichtigsten Tasten des Fräsen-PC auf eigenständige Hardware-Tasten. Beispielsweise so wie hier auf dem Symbolfoto:

Maschinenpult mit meinen roten und grünen Tastern Schneider-Telemechanique.JPG


Also alles, was das Herz begehrt (z.B. Start, Stop, Reset, Pause, Zurück nach Pause, ...) kommt auf ein eigenes Panel aus Alu, mit professionellen echten Schaltern, und aus einem alten, zerlegten PC-Keyboard nehme ich dann den Controller - die PC-Tasten sind dort ja mit einer höchst einfachen Matrix verstrickelt und das neue Tastenboard ist damit ja schnell aufgebaut. Diese Tasten gibt es schon um 13 Dollar für 5 Stück, ich hatte damals beim Conrad noch das 10-fache bezahlt, weil ich von den chinesischen Angeboten nichts wusste (beides waren übrigens "originale" Schneider-Telemechanique, also identisch).

Alternativ könnte man da auch für jede Achse einen eigenen Drehencoder dazugeben, die kosten ja bei den Chinahändlern auf Ebay z.B. hier inwischen nur mehr € 16,00 pro Stück (kostenloser Versand). Da überlege ich halt, egal, ob es nun zwei oder nur ein Monitor sind. Das scheint mir allemal besser zu sein als mit einem motion controller zu arbeiten, damit man nebenbei etwas tun kann - ich sehe, dass Du ähnlich denkst, wenn Du schreibst, der Produktions-PC hängt am Parallelport! Danke dafür, das öffnet meine Augen ;)

Aber das war nun schon ein bisschen Off-Topic, trotzdem sehe ich meine Idee aber eine nachdenkenswerte Alternative zu diesem Board. Auch kostenmässig nicht teurer, sofern ein alter PC vorhanden ist.

LG
Heini
 
Zuletzt bearbeitet:
#35
Kurze Info an Alle hier:

Die Karte ist heute zur Post nach Frankreich gegangen. Es ist wie Norbert via Mail zu mir meinte:

"...verstärkt sich immer mehr der Eindruck, dass es ein sehr langer, wenn nicht sogar unmöglicher Weg wird bis das Teil unter Mach zum Laufen kommt. Selbst wenn alle wichtigen Funktionen gehen würden, wäre da immer noch die Hürde Schmidt-Screen"

Besser kann man es nicht beschreiben. Der Kontakt zu Christophe war immer sehr nett und er war bemüht. Ich wünsche ihm, dass er bald die letzten Hürden überwindet, um aus der (aus meiner Sicht) "Betaversion" ein tolles Teil zu machen. Würde ich die opensource-Anweisungen seines SDKs besser verstehen, hätte ich mir das womöglich sogar selbst angetan.

Nun ist ein Original ESS unterwegs zu mir, darauf freue ich mich, wenn ich auch einen kleinen Umweg über "Geiz ist geil" gegangen bin. Der Manfred Schmidt bietet neben den Pokeys den ESS nämlich neuerdings in seinem Webshop nun auch an - in einem guten Gehäuse, fix und fertig. Da fühle ich mich in guten Händen, zusammen mit der SchmidtScreen wird das "was Gscheites" für mich - auch habe ich dort jeden erdenklichen Support: Falls ich in der Schmidtscreen irgendein "Lämpchen" finden sollte, das nicht funktionieren sollte, wird das sofort für mich angepasst ;)

LG,
Heini
 

hias1975

Neuer Benutzer
#37
Guten Morgen Heini!
Schade dass die Karte nichts für Dich ist. Ich bin von der Steuerung noch ganz frei, werde ein paar Demos ausprobieren und was mir zusagt dann lizenzieren. Ich hoffe dass es so eine Kombination gibt wo alles geht. Mit dem eigenen Numeridrive habe ich da schon Hoffnung, aber jetzt wird zuerst die Maschine zusammengebaut und eingestellt. :)

Ich halte euch gerne auf dem Laufenden, wird aber noch ein Weilchen dauern.
Grüsse Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
#38
Schon interessant zu sehen wie sich das hier entwickelt hat und wie die ersten Erfahrungen mit der Karte sind.
Bedanke mich auf jedenfall bei allen die sich schon so intensiv damit befasst haben.

Konnte meine bisher noch nicht testen aber bin heute Online evt über eine weitere Alternativ gestolpert und wollte mal fragen was ihr davon haltet so auf den ersten Blick

http://www.aliexpress.com/item/New-...rd-USB-MACH3-USBCNC-Interface/1929557586.html
 

hias1975

Neuer Benutzer
#39
Hallo!
Also, es gibt ein paar Neuigkeiten: Ich versuche ja die Karte mit Numeridrive in Betrieb zu nehmen.

Die Motoren laufen schön rund und in die richtigen Richtungen. Das kann man Softwaretechnisch einstellen.

Die induktiven Endschalter funktionieren grundsätzlich. Allerdings ist es so dass wenn ein Sensor geschaltet hat die anderen Achsen auch blockiert sind, obwohl ich jeden Sensor an einen eigenen Eingang geschaltet habe und auch so definiert. Auch habe ich nichts für eine Referenzfahrt gefunden. Ich denke das wäre schon sinnvoll zumal ja Maschinenkoordinaten in Numeridrive vorkommen.

Die Probleme mit den Softlimits hat Heini schon ausführlich beschrieben und kann ich hier bestätigen. Allerdings muss ich ergänzen dass bei mir keine Verzögerung stattfindet wenn er in die Softzone fährt sondern abrupt in die langsame Geschwindigkeit geht und somit hier der Schrittverlust bereits stattfindet. Somit ist die Softzone sinnlos, meiner Maschine passiert auch nichts wenn ich an den Anschlag fahre.

Fazit: Ich denke die Hardware ist gut, wenn nicht sehr gut. Der Kontakt zum Christophe ist wirklich schnell und hilfsbereit. Allerdings, wenn in einem Mail mehrere Probleme angesprochen werden geht er nur auf eines ein. :)
Der Christophe entwickelt gerade ein Erweiterungsboard mit einem zweiten Parallelport für mehr Ein- und Ausgänge, könnte auch interssant werden, allerdings frage ich mich ob ich bis dahin durchhalten werde, da grundsätzliche Funktionalitäten schon nicht gegeben sind, die aber softwaretechnisch alle zu lösen wären. Selbst bin ich da leider zu wenig übersetzt das zu machen, und so überlege ich auch ob die Karte zurückgeht. Ein bisschen wehre ich mich noch dagegen, da die Ansätze ja wirklich gut sind, der Support sowieso.

Grüsse aus dem Salzburger Land (wieder sonnig!)
Matthias
 

hias1975

Neuer Benutzer
#40
P.S. Interessant ist auch die Usb-Joysticksteuerung die relativ einfach einzurichten scheint, habe ich aber noch nicht probiert. Es könnten auch Playstation-Controller oder ähnliches funktionieren.
 
FPV1

Banggood

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