Kurze Frage - kurze Antwort [3D Drucker]

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Mikrowelle hat ggf. zersetzende Wirkung (je nach Silika), dabei werden dann Substanzen frei, die man nicht in der Wohnung und schon gar nicht in der Mikrowelle haben will. Ofen bei niedrigen Temperaturen mag eventuell noch gehen. Dennoch dünsten auch dort Sachen aus, die nicht in den Ofen gehören.
Ich gehe davon aus, dass Du einen Filamenttrockner hast. Da die meisten nur 70°C schaffen, dauert es dort etwas länger, aber dafür packst Du dort auch nie Lebensmittel rein (hoffentlich ;)).

Ich habe mir Adapter für Bambulab-Spulen gedruckt, um damit die Kügelchen zu reaktivieren. Ebenso nutze ich universelle Adapter für Spulen. Diese haben Doppelverwendung. Zum Trocknen nur der Adapter samt Kugeln in den Trockner, ansonsten verbleiben die in der Spule und sorgen für trockene Luft und durch das Gewicht für besseres/gleichmäßigeres Abrollen des Filaments.

Meine eigenen Entwürfe findest Du auf Makerworld. Ansonsten gibt es natürlich noch jede Menge andere Optionen.
 
Guter Hinweis. Was funktioniert, ist den Deckel vom Trockner einen kleinen Spalt offen zu lassen. Ab und zu drehen, umrühren, vermischen hilft zusätzlich die Trockenzeit möglichst kurz zu halten.
 
Also in seinem Video wiegt er ja vorher nachher und meint besonders bei der MW kommt ihm immer so eine fette feuchte Luft ins Gesicht.

Die Idee ist ja so wenig Leistung wie möglich also ähnlich wie im Ofen und immer nur 5min Schübe. In der MW ist halt das Problem, dass man im Zweifel punktuell an einer Stelle trotzdem etwas mehr Wärme hat. Aber es sollte nichts platzen bei der auftauen Leistungsstufe. Dennoch wird es bei mir dann wahrscheinlich auch auf einen Filamenttrockner hinaus laufen. Bisher bin ich ohne ganz gut ausgekommen.

Nur eine Verständnisfrage , weil auch dieser Kollege ein Video hat, wo er zeigt wie man mit Ikea Gardinenstangen und zwei Halterungen so einfach wie möglich an der wand die Rollen lagern kann. Packt ihr dann jedes Mal die Rolle vor einem Druck noch mal in den Trockner? Weil das filament im Zimmer aufm Regal ja Feuchtigkeit zieht bis zum geht nicht mehr
 
Oder man kauft sich einfach für 10€ eine 1kg Dose loses Silikagel und wechselt es regelmäßig aus.
Ich habe auch in jeder Spule ein kleiner Container für das Silikagel und in der AMS Box noch zusätzliche.

Man sieht ja an der Verfärbung wenn das Silikagel am Ende ist.
Dann einfach wechseln. Mein Drucker steht im Keller und dort ist die Luftfeuchtigkeit meist eh nicht hoch, aber ich muss ca. 1 mal im Jahr wechseln. Dafür brauch ich ca. 500g Silikagel.

Im Umkehrschluss reicht mir so ein 1kg Dose für 2 Jahre. Warum um Gottes Willen sollte man sich dann diese ganze gesprattel mit Backofen, Microwelle usw. antun? Zumal das ja auch Energie verbraucht und somit Geld kostet.
 
Das Gel ersetzt ja keinen Filamenttrockner. Von daher kann man den auch zum Trocknen der Kugeln verwenden. Hat man mehr als 1 AMS braucht man schon deutlich mehr von den Kugeln. Mein Drucker steht ebenfalls im Keller und ich überwache die Luftfeuchtigkeit per Openhab. Ich trockne ungefähr alle 3 Monate. Komplett ersetzen wäre da für mich keine Option.
 
Naja um Silicagel ordentlich zu regenerieren braucht man eigentlich höhere Temperaturen. Bei meinem Granulat von Merck, steht auf der Dose ca. 140Grad. Das schafft ein normaler Filamenttrockner nicht.

IMG_1409.jpeg
 
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Ich habe die von KnePo. Da steht explizit nicht mehr als 110°C. Im Sunlu S2 auf maximaler Temperatur (70°C schafft der wenn überhaupt gerade so) dauert das länger, aber funktioniert sehr gut. Der Sunlu S4 geht noch besser, da hier die Temperatur etwas höher als beim S2 ist und zusätzlich Lüfter unterstützen. Man braucht dann 5-6 Stunden, ich lasse das aber meist noch etwas länger laufen.
 
Habe gerade mal bei KnePo nachgeschaut, da steht bei ca. 110 Grad regenerierbar. Nicht dass dies die max Temperatur ist, sondern, dass dies die ca. Temperatur für Regeneration ist. Wenn du bei nur 70Grad machst, regeneriert das Granulat ebenfalls, wird aber nicht bis auf die ursprüngliche Trockenheit (Restfeuchte) herunter getrocknet. Die Frage ist wieviel Restfeuchte (loss) bleibt im Granulat zurück. Bei Merck wird wie oben in der Tabelle bei 140 Grad auf eine Restfeuchte von kleiner 2% getrocknet. Je feuchter das Granulat, desto schlechter kann es Luftfeuchtigkeit binden.
 
Im Verkaufstext stehen die 110°C, auf dem Beipackzettel stand nicht mehr als 110. Es soll auch keine Grundsatzdiskussion werden. Wichtig ist, das Zeug halt nicht in den Backofen oder die Mikrowelle zu packen, wenn diese danach noch für Lebensmittel verwendet werden. Ansonsten jeder wie ihm beliebt. Wenn ich am Morgen dunkelgrüne Kugeln in den Trockner packe, die Sonne den Strom liefert und ich am Abend hellorange Kugeln habe, ist mir die Trockenzeit egal.
 
Vorsorge ist besser als Nachsorge. Von daher lagere ich meine Rollen einfach möglichst trocken mit Silica, dann braucht man (ich) auch nicht trocknen. Die Silicabeutel lassen sich mit der Restwärme im Ofen (nach ner Pizza) noch prima trocknen.

Nur die wenigsten wissen, fängt man einmal mit trockenen an, entsteht ein Jo-Jo-Effekt.
Warum? Warmes Material neigt eher dazu, Feuchtigkeit aufzunehmen. Und was macht noch mal so ein Filamenttrockner? Richtig, erwärmen🧐

Eine gewisse Restfeuchtigkeit braucht jeder Kunststoff zur Verarbeitung.
 
Ich habe zwar noch kein FPV Druck Problem, da Sendungen noch unterwegs sind, aber hier sind ja auch genug "Experten" die nicht nur Ahnung von TPU haben :)

Ist ASA das einzige oder das geeigneste Filament das UV und Witterung aushält (also -20 bis + 42°)?
Objekt: Verbindungsstück eines Zelt
 
Hängt wirklich davon ab was du damit machen willst, bzw. wo du die Teile einsetzen willst.

Eventuell bietet sich auch PETG an. Das ist deutlich günstiger und einfacher zu drucken als ASA. Es ist zwar nicht so UV stabil wie ASA, aber wenn du das Ding nicht dauernd in der Sonne liegen haben und nur gelegentlich beim Fliegen Sonne auf die Teile kommen, dann geht das Problemlos.
 
Es wird eine Reparatur eines Verbindungsstück der Zeltstangen (Rohre). Mechanische Belastung wäre da, wenn es starken Wind gibt.
Aber -10 Grad bis 40° sollte es ohne Probleme aushalten.
 
das hängt ja nicht nur vom Material ab, die Konstruktion muss es auch können. Jede Antwort hier wäre in den Himmel geschossen.

Das kann ja jetzt kein großes Teil sein. Drucken mitwasauchimmer, ab in die Gefriertruhe damit und nach 2-3 Stunden mal testen. Wenn es bei ~ -18° was aushält (und die Anschlußteile vielleicht kaputt gehen), sollte es Ok sein.

Ggf. kann man es auch partiell verstärken, also z.B. Carbon/Alu/Stahl mit Epoxy einkleben. Müsste man aber die Konstruktion generell erstmal sehen.
 
Vielleicht nicht ganz richtig hier, aber wollte keinen eigenen Thread aufmachen.
Mit was für Druckern seid ihr denn unterwegs? Speziell für TPU?
Aktuell gibt es interessante Angebote für den Anycubic Kobra X oder für den Kobra 4 in Kombination mit dem Ace 2 Pro.
Mit Blick auf TPU liest man aber bei beiden eher gemischtes....
 
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