DIY SMD - Lötstation Ersatz für (WELLER)

Hallo, der 78L05 ist bei 19.5V völlig überlastet. Spätestens bei 15V gibt der auf.
Selbst ein AMS1117 macht nur 15V.
Wenn du mehr Spannung verwenden willst kannst du einen 78S05 im TO220 Gehäuse draufbrutzeln,
ist halt ein riesen Teil, der kann aber mehr ab.
Übrigens sollte darauf geachtet werden beim verlöten, dass der 7805 guten Kontakt zur Platine hat zur Wärmeabfuhr.
Mit TFT und WS2812 LED wird der teilweise gut warm.
Gruss aus dem "Äther" :))
Das ist alles richtig. Nur die Weller Lötspitzen werden das wohl kaum vertragen. Also, immer schön bei 12V bleiben.

Grüße Jörg
 

schuerni

Erfahrener Benutzer
Erstaunlicherweise kann die Lötspitze das ab.
(eine Frage der Heizzeit, Lötspitze fest an 12V brennt auch nach wenigen Sekunden durch)
Da wir gerne unsere SolderingStation mit Lipo-Akkus (auch outdoor) betreiben, oder auch mal schnell auf dem Basteltisch,
stöpseln wir da gerne 3s Lipos dran, per XT60 Stecker. Daher sieht mein Gehäuse auch so aus.
Tobi hat mir erzählt, dass er auch schon 4s probiert hat. Der PID-Regler macht das prima mit und die Temperaturregelung
zickt auch nicht rum. Ich war selbst erst sehr erstaunt als er mir das erzählt hat, aber er macht das jetzt schon länger und es scheint zu funktionieren. Die Aufheizzeiten sind noch schneller. Ppffff...
Allerdings hat er den Spannungsregler durch einen Spannungswandler ersetzt. der 7805 macht das nicht mit.
Ich selbst habe auch nicht das Verlangen die teure Lötspitze zu malträtieren und zu riskieren...
Gruss
 
Die erste funktionierende hatte ich mit Elkos aufgebaut, welche eine identische Bauform hatten wie auf dem Platinenlayout gezeigt. Diese Station soll jetzt mobil und kleiner werden. Deswegen die Kondensatoren welche ich aufgrund Unwissenheit bisher immer falsch eingelötet hatte.

Ist die Polung auf dem Bild richtig?
 

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Nach einem Test der Platine funktioniert alles soweit. Im Vergleich zu meiner ersten schwankt der Sollwert der Temperatur um ca 6 Grad. Das schwanken ist eher flatterhaft. Ebenso ist die Led ständig von grün auf rot am umspringen. Ich habe mit meinem Multimeter den Widerstand des Poti gemessen und konnte keinen Unterschied feststellen zu dem Poti in der Station die das flattern nicht hat. Allerdings habe ich die Potis beide eingelötet und für die Messung nicht ausgelötet. Insofern bin ich mir nicht sicher, ob die Messung überhaupt aussagekräftig ist.

Was könnte die Ursache sein und warum?
 
Alles getauscht. Mit alternativem Poti wird es besser, aber nicht gut. Habe die Anschlüsse nachgelötet sowie alle Kontakte vom Arduino.

Ist kein Poti dran, springt die Anzeige von 0 auf 2 und wieder zurück. Ist eines dran geht es je nachdem welches Poti bis zu 6 Grad hoch und runter.
 

Bussard

Erfahrener Benutzer
Nach einem Test der Platine funktioniert alles soweit. Im Vergleich zu meiner ersten schwankt der Sollwert der Temperatur um ca 6 Grad. Das schwanken ist eher flatterhaft. Ebenso ist die Led ständig von grün auf rot am umspringen. Ich habe mit meinem Multimeter den Widerstand des Poti gemessen und konnte keinen Unterschied feststellen zu dem Poti in der Station die das flattern nicht hat. Allerdings habe ich die Potis beide eingelötet und für die Messung nicht ausgelötet. Insofern bin ich mir nicht sicher, ob die Messung überhaupt aussagekräftig ist.

Was könnte die Ursache sein und warum?
Da gibt es einige Möglichkeiten, die man am einfachsten mit einem Oszi finden/ ausschließen kann. Da ich davon ausgehe, daß Du keinen hast, machen wir mal trial & error:

1. löte einen Elko (Wert rel. unwichtig (10 ...100µF) mit minus an Masse, Plus an A1 des Arduinos. Damit beruhigst Du den Soll-Meßeingang.
Änderung? Wenn nein, dann:

2. löte einen weiteren Elko (Wert rel. unwichtig (10 ...100µF) mit minus an Masse, Plus an A0 des Arduinos. Damit beruhigst Du den Temperatur-Rückmeldeeingang.
Änderung? Wenn nein, dann:

3. die Komponenten des Temp-Regelweges auf Wert überprüfen (messen, zumindest den Aufdruck akribisch ansehen/ rechnen), das sind R13, R3, R1, R2 und auch R18.

4. Die Kondensatoren C1 und auch C10 probeweise mit einem weiteren Elko parallel beschalten.

Wenn sich bis jetzt nichts getan hat, ist es sehr wahrscheinlich eine kalte Lötstelle (ein Wackler) auf Deiner Platine.
Am besten etwas Kolophonium in Spiritus/ Alkohol auflösen (oder NoClean-Paste benutzen) und damit alle Lötstellen benetzen, anschließend nachlöten. Kontrolle mit Lupe.
Verunreinigungen mit Alkohol/ Feuerzeugbenzin und einer Zahnbürste entfernen.

Dann sehen wir weiter.

Gruß
 
Ich habe so einen China Oszi. Nicht um damit präzise zu messen, sondern um einfache Stepper Programmierungen bei den Arduinos zu prüfen.

Wo muss ich messen und was sollte rauskommen?
 

Bussard

Erfahrener Benutzer
Ich habe so einen China Oszi. Nicht um damit präzise zu messen, sondern um einfache Stepper Programmierungen bei den Arduinos zu prüfen.
Wo muss ich messen und was sollte rauskommen?
An den gleichen Stellen wie oben beschrieben.
Zuerst die 5V VCC, da sollten maximal 50mV Rippel drauf sein (Wechselspannungsmessung).

Dann die Arduino-Eingänge A0 und A1, an A1 sollte keinerlei Rippel zu sehen sein, an A0 ist die mehrtausendfach verstärkte Temperaturauswertung zu sehen, das darf schon sehr kräftig ausschlagen. Hier auf Zusammenhang, den Rhytmus der Änderung achten zu den Anzeigen (LED & Display). Das wird wahrscheinlich so sein.

Wenn bis hier nichts ungewöhnlich ist, dann den Meßkreis am Lötkolben auf Wackler prüfen.
Als Letztes momentan die oben genannten Nachlötarbeiten machen.

Gruß Bussard
 
Hallo,

ich habe jetzt die Station für den Ladekoffer und Otudoor Einsatz fertig. Diese funktioniert einwandfrei. Das Gehäuse besteht aus einem China Alu Gehäuse für 2Euro aus der Bucht. Dieses hatte ich versucht zu fräßen, was irgendwie überhaupt nicht funktionierte. Das Alu schmiert so krass, als ob es sich nicht um ein Metall handelt. Habe sowas zuvor nicht gesehen. Der VHM Fräser erzeugte eine Art Alu Bugwelle. Ich habe die Gehäuse dann ausgedremelt und beigefeilt. Das funktioniert bei dem superweichen China Alu schneller wie das Gehäuse auf der Fräsmaschine eingerichtet werden kann.

Die zweite Platine will nicht ans laufen kommen. Die Widerstände R13, R3, R1, R2 und R18 wurden geprüft. Die zwei 1M Widerstände getauscht. Nach dem auslöten habe ich aber bemerkt, dass die Werte der Widerstände richtig waren. Im eingelöteten Zustand zeigte mein Fluke 500kohm bei den 1M Widerstände. Vielleicht war das ein Messfehler. Der 78L05 wird ziemlich warm. Diesen habe ich zusammen mit C7 und C2 getauscht. C10 flogen ganz raus. Auf A0 und A1 konnte ich keinen überlagerten Strom messen.

Alle Bauteile wurden nachgelötet.

Jetzt könnte es meines (Anfängerwissenswissen) Erachtens nur noch der Arduino oder der OPA sein. Da ich den Arduino nicht mehr ausgelötet bekomme, ohne die Platine zu zerstören ist es wohl ein Totalverlust. Ich habe nochmal neue Platinen bestellt und werde es hoffentlich im nächsten Versuch schaffen eine zweite Mini Station für die Werkstatt aufzubauen. Vielen Dank für die Hilfestellung.
 

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Bussard

Erfahrener Benutzer
Schade. Mit einem Dremel mit Diamant-Trennscheibe habe ich schon mehrmals aufgelötete Platinen entfernt bekommen (zerstört).

Danach kann man die verlöteten Pins der Basisplatine einzeln entlöten. Den nächsten Arduino mit Stift-und Buchsenleiste verbinden, wenn der Platz da sein sollte.

Gruß Bussard
 
Servus,

Das hatte ich auch schon mal versucht. Das funktionierte leider nicht. Die Bohrungen auf der Platine sind so knapp, dass ich die Stifte einer Buchsenleiste nur mit etwas Druck hinein geschoben bekomme. Wenn da mal Lötzinn dran ist, war es das letzte mal nicht mehr möglich diese sauber auf allen Plätzen zu entfernen. Ich habe die Stifte der Leiste einzeln aus der Leiste gezogen und dann alles in allem durch den Arduiono und der Platine gestecket, dann verlötet und den Rest vom Stift abgezwickt.

Welche Stifte sind da empfehlenswerter? Ich habe leider nicht den Platz, eine Stiftsockelleiste im ganzen zu verbauen.
 

Bussard

Erfahrener Benutzer
Die Bohrungen auf der Platine sind so knapp, dass ich die Stifte einer Buchsenleiste nur mit etwas Druck hinein geschoben bekomme.
Das kann der Grund für den ganzen Schlamassel sein. Die hauchdünne Galvanikschicht in den Durchkontaktierungen der Bohrlöcher wird bei Schwergängigkeit sehr leicht zerrissen.
Zur Reparatur auf jeden Fall die Lötpads oben freischaben (Skalpell o.ä.) und den Anschlußdraht oben und unten anlöten!

.... Welche Stifte sind da empfehlenswerter? Ich habe leider nicht den Platz, eine Stiftsockelleiste im ganzen zu verbauen.
Entweder mit dünner Litze Pin für Pin verdrahten, dabei kann die Litze etwas länger sein (2-3cm) und nach kompletter Verdrahtung "flachdrücken" (sieht s....e aus, geht aber), oder besser, wenn die Höhe reicht, mit IC-Präzisions-Sockel- und Stiftleisten eine flache steckbare Verbindung bauen. Diese Leisten muß man in D suchen, aus CN preiswert lieferbar.

Gruß Bussard
 

keilie

Erfahrener Benutzer
ich habe ganz einfach Drahtenden von Widerständen genommen und habe die benötigten Pins damit verbunden. Die Platine kann dabei fast aufliegen und man bekommt die einzelnen Drähte recht einfach wieder rausgelötet.
 
Vielen Dank für die hilfreichen Tips, ich habe umgehend ein Widerstandssortiment bestellt.

Meine kleine Werkstatt Station hat mir heute den Dienst quittiert. Bevor ich den T1 (IRF 7416) jetzt tausche, wollte ich mich erkundigen was ihr meint wo die Ursache für den Defekt stecken könnte? Die Station funktionierte einwandfrei. Auf einmal bemerkte ich dass der Lötkolben trotz 240 Grad Ist Temperatur auf dem Display nicht mehr genug Leistung hatte um den Lötzinn anzuschmelzen. Direkt danach machte es pfrh... und das Display ging aus.
 

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