Science Fiktion Modellbau

alf-1234

Erfahrener Benutzer
LSG, du hast dich mal richtig Gedanken gemacht. (y)

Dazu muss ich jetzt mal ein paar Punkte sagen.
Die Probleme mit dem Schwerpunkt SP habe ich nicht erst seit ein paar Wochen, sondern seit letztes Jahr Herbst 2020. Da habe ich mit den Vorplanungen mit CAD für dieses Modell begonnen. Schon damals hätte ich sofort mit dem Bau aufhören müssen, weil die 3D CAD Planung in der Simulation gezeigt hat, das das Modell extrem schwanzlastig wird.
Ich bin Modellbauer und nicht der Typ, der sofort aufgibt.
Für den Bau heisst das, das ich nicht mehr Scale bauen kann, sondern sehr viele Kompromisse machen muss.

Was 2 zusätzliche Motoren im Heck angeht, sehe ich da auch grosse Probleme.

Den Akku im Modell kann ich leider nicht verschieben, da der im Akkuschacht genau im Schwerpunkt vom Copter sitzt.
Meine Modelle die ich baue, gehen immer in Monate, manchmal auch in Jahre bis die fliegen. Ich habe da sehr viel Ausdauer und bevor ich aufgebe, muss schon was kommen.

Der Copter passt schon, weil ich die CAD Planung genau speziell für dieses Modell gemacht habe. Wenn ich da jetzt einen anderen Copter nehmen würde, müsste ich dafür eine komplett neue CAD Planung machen.
 

LSG

Erfahrener Benutzer
Schon damals hätte ich sofort mit dem Bau aufhören müssen, weil die 3D CAD Planung in der Simulation gezeigt hat, das das Modell extrem schwanzlastig wird.
Das verstehe ich nicht ganz. Warum hast du es dann so gebaut oder auch angefangen zu bauen, wenn du schon in der Simulation gesehen hast, dass der Schwerpunkt nicht passt?
Den Akku im Modell kann ich leider nicht verschieben, da der im Akkuschacht genau im Schwerpunkt vom Copter sitzt.
Ein neuer Akkuschacht geht nicht? Wenn ich das richtig sehe, hast du bei der Enterprise den Akkuschacht auch vorne, wo 650mA drauf steht?
 

alf-1234

Erfahrener Benutzer
Oh, Oh was habe ich getan. Wie soll ich das erklären. Ich versuche es mal.

Ich bin neben dem Modellbauer auch ein leidenschaftlicher Sci.-Fik. Fan der sich für Raumschiffe wie in Star Trek oder Star Wars interessiert.

Und dieses Modell der Reliant hat mich einfach besonders gut gefallen und da habe ich mir gedacht, es müsste doch möglich sein, mit Hilfe eines Copters dieses Modell zum fliegen zu bekommen.
Das ich da Kompromisse machen muss und das dieses Teil extrem windanfällig wird, war mir klar. Trotz all dem bin ich trotzdem angefangen zu planen und zu bauen. Das kann man jetzt gut oder schlecht finden.
Wenn man sich die Star Trek Modelle so anschaut, wird man ganz schnell feststellen, das die meisten Modelle schwanzlastig sind. Ich habe davon einige hier als Plastikmodell unter der Decke. Im Weltraum gibt es keine Schwanzlastigkeit.

Was die Enterprise angeht, war das ein Bausatz der nur noch fertig gemacht wurde. Da war der Akkuschacht von vorn herein ganz nach vorne so geplant. Das kann man mit der Reliant garnicht vergleichen.
 

LSG

Erfahrener Benutzer
Ich glaube da haben wir uns missverstanden. Ich meinte, warum du das Modell so gebaut und angefangen zu bauen hast, wenn du schon in der Simulation gesehen hast, dass es nicht passt mit dem SP. Dann hätte man das ja noch vor Baubeginn anpassen können und entsprechenden Platz für den Akku in der Nase vorsehen können. Meine Frage war nicht, warum du grundsätzlich das Modell angefangen hast aber das ist auch gut zu wissen :D
 

alf-1234

Erfahrener Benutzer
Hallo LSG

Du hast mir ja so schöne Vorschläge für den Bau meiner Modelle gemacht.

Wann darf ich denn mal deine Raumschiff Modelle aus Star Trek mit selbst geplanten Copter und Akkuschacht bewundern. Ich wäre daran sehr interessiert. Es gibt noch genug andere Star Trek Modelle die man auch als Modell bauen und zum fliegen bringen könnte.
Wann geht es bei dir los??
 

alf-1234

Erfahrener Benutzer
Gestern abend stand eine kleine Bügelorgie an. Ich habe die Torpedokammer mit den beiden Flügeln und den Standbeinen weiss gebügelt.
Ebenfalls habe ich heute die Kuppel für die Kommandobrücke fertig gestellt.
Jetzt mal eine Frage: Wenn ich genau nach Vorlage des Modells bauen würde, müsste ich die Torpedowaffenkammer weit nach hinten bauen. Das bedeutet massive Schwerpunktprobleme. Darf man das Teil auch näher zum Schwerpunkt setzten? Das wäre dann nicht mehr vorbildgerecht, aber es würde fliegen.
 

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Elyot

Erfahrener Benutzer
Wie vorbildgetreu Dir wichtig ist, kannst nur Du wissen. Aber ein Modell ist immer ein Kompromiss. Deine Arbeit und auch Deine Geduld sind immer wieder beeindruckend. Du wirst auch hier einen guten Mittelweg finden.
 

alf-1234

Erfahrener Benutzer
Eigentlich ist mir Vorbildgetreu wichtig, aber kann ich dann noch abheben und fliegen???

Hier mal ein paar Daten:
Der Waffenpod wiegt ca. 50gr. Die beiden Warpgondeln wiegen zusammen auch ca. 45gr.
Das macht knapp 100gr Gewicht, welches weit hinter dem Schwerpunkt SP ist. Um das in etwa aufzufangen, müsste ich vorne ca. 140 - 150gr Gewicht einpacken. Machbar ist das alles, aber wird das Modell dann noch abheben?? Die Leistung des Copters ist nicht unbegrenzt.
Die Motoren sind fest eingebaut, die kann ich nicht einfach so verschieben. Die ganze CAD Planung wurde speziell auf diesen Copter geplant.
Geduld und Ruhe habe ich sehr viel. Geht auch garnicht anders. Solche Grossmodelle gehen bei mir immer über mehrere Monate oder noch länger.
 

Elyot

Erfahrener Benutzer
Hast Du eine Chance, den Flugakku ganz vorn zu befestigen? Der Vorschlag von LSG, den Akku aus dem Schacht zu nehmen und damit den Schwerpunkt zu korrigieren (außer 2 Kabel kein zusätzliches Gewicht), ist eigentlich das Beste, was man machen kann. Bei Flächenmodellen ist Akku verschieben die Standardmethode, um den Schwerpunkt einzustellen.
 

alf-1234

Erfahrener Benutzer
Da drüber nachgedacht, habe ich auch schon sehr viel. Vom Platz her müsste das gehen.
Dann wäre das Modell sogar evtl. kopflastig.
Müsste ich in den nächsten Tagen mal ausprobieren. Der Lipo wiegt ca. 140gr.
Kabel kann ich verlängern, das ist alles kein Problem.
Hier ist die ganze Woche mehr oder weniger Regenschauer angesagt, das bedeutet für mich leider vorerst keine weiteren Testflüge. Wetter muss erst wieder besser werden.
 

Eisvogel

Well-known member
Ich weiß nicht welchen Akku du nutzt, aber im Softair-bereich gibt es Lipos die einzeln als 3s verlötet sind. Die sind so schön klein theoretisch könnte man die auch vertüdeln um 2x3s zu haben. Die sollten dann recht weit am Tellerrand zu plazieren sein. Schließlich gehts ja darum das Heck aus zu balancieren. Ansonsten hilft nur Heavy Metal, Blei!
 

alf-1234

Erfahrener Benutzer
Ich habe den Akku aus dem Copter genommen und ganz vorne im Modell positioniert. Dafür habe ich vorne in der Scheibe einen Akkuschacht aus Balsa eingesetzt. Den Akku habe ich um sagenhafte 26cm nach vorne geschoben. Jetzt ist die Scheibe extrem kopflastig. Testflüge gehen so erst mal garnicht. Ich kann nur hoffen, das die superleichte Balsadepronkonstruktion (Torpedepod und Warpgondeln) die hinten eingebaut wird, jetzt soviel Gegengewicht erzeucht, das ich wieder genau im Schwerpunkt bin. Kabel vom Copter zum Akku ist 2,5qmm und ist verlängert.

Und dabei wollte ich doch nur eine kleines Raumschiff bauen. An die Probleme, die ich jetzt habe, hätte ich im Leben nicht gedacht. Aber aufgeben ist nicht, es dauert jetzt alles nur etwas länger, bis das Teil fliegt. (y)
 

alf-1234

Erfahrener Benutzer
Ich habe heute nachmittag weiter gebaut und bin angefangen das Oberteil 0,6mm stark auf zu kleben. Dann braucht nur noch das Heck aus 2mm Depron hinten eingeklebt werden. Ich kann nur hoffen, das ich den SP wieder da hin bekomme wo er hingehört.
Zur Zeit extrem kopflastig.
 

Eisvogel

Well-known member
Das Heck sollte den Akku wieder annähernd ausgleichen. Wie beim konvetionellen Modelflugzeug auch. Beim Flieger geht man davon aus, was hinten 1gr zu schwer ist muss man vorne mit 3gr ausgleichen, weil ja die Schnauze/Bug kürzer als der Leitwerksträger ist. So verhällt es sich annähernd auch mit dem Copter. Der Schwepunkt liegt ja beim Copter auf dem Kreuzungspunkt. Wenn er jetzt noch Kopflastig ist, sollte das Heck leichter gebaut werden als das Akkugewicht. Wenn man da dann noch mit Gegengewicht arbeiten muss ist man eher auf der sicheren Seite als ein Fertiges Teil erleichtern zu müssen. Schwierig zu beschreiben am frühen Morgen! Ich bin auf den Ausgang gespannt.
 

alf-1234

Erfahrener Benutzer
Leider habe ich jetzt ein paar neue Probleme die ich ehrlich gesagt nicht so heftig erwartet habe.:mad:

Was ist passiert.

Ich habe am vergangenen Samstag und Sonntag das Oberteil der Scheibe 0,6mm aufgeklebt. Eigentlich alles kein Problem, aber die Scheibe ist nicht nur rund sondern auch gebogen. Das habe ich auch gemacht mit dem Biegen. Leider sind dabei im Sperrholz 0,6mm, teilweise extrem starke Spannungen auf getreten. Jetzt ist der Kleber getrocknet und die Scheibe ist teilweise total verzogen. :cry:(n)
Wie bekomme ich die Spannungen in dem Holz 0,6mm heraus???
Neu bauen will ich erst mal nicht.
 
Ich würde die Spannungen aufschneiden und Furnierstreifen einpassen. Holz kann man im Trockenen Zustand nicht 3 Dimensional biegen, das muss man Dämpfen, damit so weich wird das man es pressen kann. Diese Bambusteller zum Beispiel werden auf diese Art hergestellt. Allenfalls würde ich einen Neubau vorziehen und die Ober und Unterschale, Dreiecke mit der Faserung Quer wird zwar aufwendig aber ist vom Aufwand einfacher. Ich muss mal in meinem schlauen Buch über Formenbau nach lesen, aber Balsaholz wurde da mit einem Mittel im Bad behandelt das man es regelrecht zerknüllen kann.
 
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