Vorsicht bei "Telemetrie verloren" mit Horus

Gruni

Erfahrener Benutzer
Ganz kätzerisch: damit wäre auch die Verwendung mit dem Arduino vom openXsensor ne verfälschende Nummer oder ein "Problemteilnehmer" bei kritischen Kombinationen.

Oder?
 
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Ganz kätzerisch: damit wäre auch die Verwendung mit dem Arduino vom openXsensor ne verfälschende Nummer oder ein "Problemteilnehmer" bei kritischen Kombinationen.

Oder?
Könnte man so sehen. Aber wir wissen aus hunderten Flügen und Messungen, dass ein Arduino vollkommen unkritisch ist. Wenn es nicht so wäre, dann dürfte man gar keine Sensoren oder Flightcontroler benutzen. Weil die Frage aber durchaus berechtigt ist, habe ich den Fluglog mit einem Arduino Sensor und fast durchweg 100% LQ eingefügt. Man muss die Ursache beseitigen, dann ist auch das "neue" Gelörch so sicher wie mein altes.

Landru wartet auf das MPM. Mit dem abgestimmten MPM wird er den Test wiederholen. Wenn er dann 100% LQ hat, sind alle Spatzen gefangen.
 
So, jetzt ist das Problem beim Richtigen angekommen.
Meine Übersetzung:
FrSky untersucht nun die V2-Probleme, obwohl einige Leute 14 Tage von zu Hause aus arbeiten müssen.

Die Protokolländerungen dienen nur dazu, die Zuverlässigkeit der Daten zu verbessern. Sie erschweren lediglich das Verstehen des Protokolls. FrSky ist sich bewusst, dass V2 wahrscheinlich reverse engineered wird, da auf den SPI-Bus zugegriffen werden kann.

Wenn Steuerung und Telemetrie besser funktionieren, werde ich nach dem Lost-Frame-Bit in SBUS-Paketen fragen.
Mal gespannt, was er für eine Antwort bekommt. Wahrscheinlich sagen sie ihm "wenn wir die LF nicht faken, dann sehen die Leute ja, wenn der Link immer noch Macken hat und dann müssten wir die Hardware in Ordnung bringen, das ist dem Boss aber zu teuer" oder so ähnlich :D
Das ist natürlich nur eine Hypothese, aber das neue Script von @ReinhardZ scharrt schon mit den Hufen ;)
 

Gruni

Erfahrener Benutzer
Wenn keiner mehr die Hardware kauft, na dann wirds teuer.
Danke für die Arbeit euch allen. Ich bin entzückt.

Ach so, auch auf die Gefahr hin zu langweilen undoder mich als komplett "Unverständigen" zu outen:
Die zukünftige Hardware wird der Boss wohl mehr oder weniger zähneknirschend verbessern, Hardwareseitig teurer, softwareseitig denksportmässig aufwändiger.

Frage 1: Was macht aber der geneigte Normalnutzer mit vorhandener Hardware und eventuell, falls alle im Reinen ist, der neu gekauften Hardware in Verbindung mit alter Hardware? ZB einem neuen TX und altem RX. bzw altem TX und neuem RX

Frage 2: Wie kann ich "sicher" sein, dass meine alte Hardware mit der neuen sauber zusammenläuft.

und Frage 3: Im Moment sehe ich "nur" die Verschiebung der "Empfangsfenster" der RXe gegenüber dem Sender. (mittels finetune)
Aus Sicht des Senders auf den Rückkanal des Empfängers, welcher jetzt also ebenfalls ein Sender des Telemetriesignals ist sieht die Sache dann nochmal anders aus, hier ist ja das Empfangsfenster des Sender-Empfängers noch garnicht berücksichtigt, also das Telemetriesignal liegt vielleicht am Rande des Empfangsbereichs der Taranis/Q7/Horus etc.
Ich vermute mal, das die TX/RX-Kreise nicht ein und dieselbe Hardware sind. Oder?

Grüsse Gruni
 
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In China funktioniert die Marktwirtschaft noch. Wenn keiner kauft, wird es billiger. Aber die meisten User haben sowieso keine Ahnung, um was es überhaupt geht.

@Gruni Wart einfach ab und beobachte inzwischen die grüne LED an deinem Empfänger. 30m weit weg von anderen Sendern und WLAN u.s.w muss die LED konstant leuchten, sonst ist etwas faul. Mit der alten Hardware gibt es eh keine Probleme, die neue muss FrSky in Ordnung bringen, oder eine solide Möglichkeit schaffen, die Toleranz wegzuregeln.
 
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FJH

Erfahrener Benutzer
Kein User braucht neue Hardware. Es braucht intelligente Empfängerfirmware, die beim Binden per Autotuning die Freuqenzverstimmung zwischen Sender und Empfänger ermittelt und dann automatisch die per Hoppingtabelle vereinbarten Frequenzen beim Empfänger korrigiert. Das sollte dann bei jeder Sender/Empfängerkombination den Faktor Frequenzshift eleminieren,und das Thema wäre damit dann erledigt. Also mal das kommende v2 Update abwarten.
 

QuadCrash

Erfahrener Benutzer
Es braucht intelligente Empfängerfirmware, die beim Binden per Autotuning die Freuqenzverstimmung zwischen Sender und Empfänger ermittelt und dann automatisch die per Hoppingtabelle vereinbarten Frequenzen beim Empfänger korrigiert.
Ewald hatte dazu mitgeteilt, dass er damit sehr vorsichtig wäre und durch die Blume gesagt, dass er das FrSky nicht zutraut ...
 
Hier wird berichtet, dass sich mit v2 keine Empfänger mit einer X12S binden ließen und nach Austausch des HF-Moduls sich nun zwar die selben Empfänger allesamt binden lassen, aber die LEDs ständig flackern ...

Was haltet Ihr denn davon?
Warum V2 hier nicht bindet, weiß nur, wer die Änderungen in der Firmware kennt. Da kann man nur spekulieren.
Das Flackern bedeutet erst mal, dass Frames verloren gehen. Vermutlch die übliche Frequenzverschiebung.
 

QuadCrash

Erfahrener Benutzer
Vermutlch die übliche Frequenzverschiebung.
Ja, in diesem Fall wird schön ersichtlich, welche Unterschiede es bei so einem HF-Modul für einen Sender geben kann. Aber auch, welche Rolle die Firmware dabei spielt (altes Modul, alte Firmware = ok, altes Modul, neue Firmware = kein Binden möglich, neues Modul, neue Firmware = Binden mit Frame Loss). Alles bezogen auf diesen einen Sender.

Die FrSky Entwicklung ist aber wieder aktiv, die ersten IKP-Fixes sind bei den Testern gelandet ...
 

Norbert

Erfahrener Benutzer
und Frage 3: Im Moment sehe ich "nur" die Verschiebung der "Empfangsfenster" der RXe gegenüber dem Sender. (mittels finetune)
Aus Sicht des Senders auf den Rückkanal des Empfängers, welcher jetzt also ebenfalls ein Sender des Telemetriesignals ist sieht die Sache dann nochmal anders aus, hier ist ja das Empfangsfenster des Sender-Empfängers noch garnicht berücksichtigt, also das Telemetriesignal liegt vielleicht am Rande des Empfangsbereichs der Taranis/Q7/Horus etc.
Ich vermute mal, das die TX/RX-Kreise nicht ein und dieselbe Hardware sind. Oder?

Grüsse Gruni
Es sind im Sender und Empfänger die gleichen Chips und Quarze, der selbe Schaltkreis.
Wenn "feingetuned" wird, verschiebt sich sowohl für senden, als auch Telemetrie hören im Sender die Frequenz. :ding:
 

Gruni

Erfahrener Benutzer
Es sind im Sender und Empfänger die gleichen Chips und Quarze, der selbe Schaltkreis.
Wenn "feingetuned" wird, verschiebt sich sowohl für senden, als auch Telemetrie hören im Sender die Frequenz. :ding:
Danke. Dann verstehe ichs noch weniger wieso es dann ne extra firmware"anpassung" fürs feintuning braucht und sich die gleichen chipsets sich nicht gegenseitig einigen.
Wieder ein Erkenntnissverlust.

Ich verstehe garnicht, wie sich meine Powerlines, Fritzboxen, Mobilteile, Handys einigen, ausser auf einem Androiden und nem iphone hab ich hier noch keine finetuningmassnahmen getätigt.

Grrrrr, manno. Grüsse Gruni;-)
 
Das habe ich Pascal Langer vom MPM Team vor längerer Zeit gefragt. Er meint, dass FrSky die automatische Anpassung nicht nutzt, sondern die Hardware sorgfältig im Werk abgleicht Das lass ich jetzt mal so im Raum stehen .....
 

Gruni

Erfahrener Benutzer
Why am I not surprised?
Und weiter: warum nutzt das MPM das nicht......
Stand nicht auch im Raum, dass auch das MPM das gleiche Problem hätte.
Ich vermute, wegen der gesetzestreue der europäischen Nutzer wird das MPM hauptsächlich nicht im öffentlichen Raum genutzt und T16Nutzer sind noch nicht so verbreitet.

Grüsse Gruni, immer noch mit der Hoffnung auf ein opensourceprotocol
 
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Bussard

Erfahrener Benutzer
Ich lese ja hier als nicht merklich Betroffener nur mit, aber mir fehlt hier eine fachliche Aussage zu Temperaturdriften von Sender und Empfängern. Die Oszillatoren werden von den Herstellern ja meist abgeglichen ausgeliefert (unter Normtemperatur), aber ich weiß z.B. nicht, ob da auch wie bei den meisten Bauelementen Aussortierungen nach verschiedenen Kriterien geliefert oder/und verbaut werden oder wurden.

Der Sender soll bei -5°C außen ebenso zuverlässig arbeiten wie im Sommer + Sonnenschein bei 40° Umgebungstemperatur, für den Empfänger kann es noch mehr Temperaturdifferenzen geben.
Inwieweit die dadurch verursachte Frequenzdrift mit zum Problem führt, wurde m.E noch nicht betrachtet.

Gruß
 
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